UVP 32.149 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
UVP 12.295 €
Baujahr von 2017 bis 2022
Das Sofa, das Kurven kann.
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Jetzt noch schärfer: Die Streety RS
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Pro und Kontra

Pro:
  • Durchzugskräftiger Motor
  • Präzises Fahrverhalten
  • Getriebeabstufung
  • Fahrleistungen
Kontra:
  • Soziusbetrieb
  • Reifen bei Kälte oder Nässe

Abmessungen & Gewicht

Gewicht365kg
Radstand1.695mm
Länge2.475mm
Radstand1.695mm
Sitzhöhe: 745 mm
Höhe925mm
Gewicht183kg
Radstand1.405mm
Länge2.065mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.085mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Boxermotor
Hubraum1.833ccm
Hub73mm
Bohrung73mm
KühlungFlüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum765ccm
Hub53mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung126 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment170 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite380km
Leistung123 PS bei 11.700 U/Min
Drehmoment77 NM bei 11.000 U/Min
Höchstgeschw.241km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite335km

Fahrwerk

Reifen vorne130/70-18
Reifen hinten200/55-16
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm
Federung hintenÖhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneZwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenStarre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm)

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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Triumph Street Triple RS – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die Triumph Street Triple RS, wird die Entscheidung selten nur an Zahlen festgemacht. Vielmehr geht es um den Charakter: Die Gold Wing steht für souveräne Reise, Komfort und Gelassenheit – während die Street Triple RS auf unmittelbares Feedback, sportliche Linienführung und ein agiles Fahrgefühl ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend, denn beide Modelle können auf ihre Art begeistern.

Grundidee im Vergleich: Tourenkomfort vs. Fahrspaß

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist als großes Tourenmotorrad gedacht. Das merkt man nicht nur am äußeren Eindruck, sondern auch daran, wie sie sich im Alltag und auf längeren Strecken anfühlt: ruhig, stabil und auf entspannte Kilometer ausgelegt. Die Triumph Street Triple RS dagegen ist ein Naked Bike mit sportlichem Anspruch. Sie wirkt leichter, direkter und lädt dazu ein, die Landstraße aktiv zu fahren – mit klarer Ansprache am Gas und einem Fahrwerk, das gern mitarbeitet.

Stärken und Schwächen der Grundausrichtung

Die Stärke der Gold Wing liegt in der Konstanz: Sie bleibt auch bei längeren Etappen angenehm, vermittelt Sicherheit und reduziert Ermüdung. Ein möglicher Nachteil ist, dass das Motorrad durch seine Tourenorientierung weniger „spielerisch“ wirkt, wenn es um enge Kurven, spontane Richtungswechsel oder das schnelle Durchziehen von Passagen geht.

Die Street Triple RS punktet mit Agilität und einem sportlichen Gesamtkonzept. Sie macht Spaß, wenn die Straße kurvig wird und wenn das Tempo nicht nur „gehalten“, sondern „gestaltet“ werden soll. Gleichzeitig kann die sportliche Auslegung im Alltag – je nach Fahrstil und Streckenprofil – weniger entspannend sein als bei einem klassischen Tourer.

Motorcharakter: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Touren- und Sportnutzung. Die Gold Wing liefert ihren Charakter eher gleichmäßig und kraftvoll über einen breiten Bereich. Das ist besonders auf langen Strecken spürbar: Man kann entspannt fahren, ohne ständig die Drehzahl „managen“ zu müssen. Die Street Triple RS hingegen setzt stärker auf spürbare Dynamik und ein lebendiges Ansprechverhalten. Wer gern zügig beschleunigt, findet hier ein Motorrad, das die eigene Fahrweise unterstützt und belohnt.

Vergleich der Fahrbarkeit im Alltag

Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken kann die Gold Wing durch ihre souveräne Art überzeugen, weil sie wenig Stress macht. Die Street Triple RS ist ebenfalls alltagstauglich, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man „ausfahren“ möchte. Auf der Landstraße wird der Unterschied besonders deutlich: Die Gold Wing fährt sich wie ein komfortabler Reisebegleiter, die Street Triple RS wie ein sportlicher Werkzeugkasten für Kurven und Überholmanöver.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportliche Haltung

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Gold Wing ist auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Das bedeutet: entspannteres Handling über längere Zeit, ein ruhigeres Körpergefühl und weniger „Anstrengung“ durch eine sportlichere Haltung. Die Street Triple RS setzt dagegen auf eine aktivere Sitzposition. Das unterstützt das dynamische Fahren, kann aber bei sehr langen Fahrten spürbar werden – vor allem, wenn der Fokus auf maximaler Entspannung liegt.

Für wen passt welche Haltung?

Wer häufig lange Strecken fährt, Tagesetappen plant oder einfach möglichst stressfrei ankommen möchte, wird mit der Gold Wing deutlich besser bedient. Wer dagegen gern kurze Touren macht, die Landstraße als Spielwiese betrachtet und das Motorrad „mit dem Körper“ arbeitet, findet in der Street Triple RS einen passenden Partner.

Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die Gold Wing vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Souveränität. Sie nimmt Unebenheiten und wechselnde Fahrbahnbeläge meist gelassen, was auf Autobahn und bei längeren Fahrten besonders angenehm ist. Die Street Triple RS ist dagegen auf präzises Einlenken und sportliche Rückmeldung ausgelegt. Sie fühlt sich in Kurven lebendiger an und macht das Wechseln der Linie leichter.

Kurvenverhalten im Vergleich

In flotten Passagen kann die Street Triple RS klar die Nase vorn haben, weil sie schneller „auf den Punkt“ reagiert. Die Gold Wing bleibt aber nicht „träge“ – sie ist nur anders. Sie fährt Kurven eher mit Ruhe und Stabilität, während die Street Triple RS mehr mit Dynamik und direkter Rückmeldung überzeugt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Gold Wing ist auf sicheres Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten und auf häufiges, entspanntes Fahren ausgelegt. Die Street Triple RS bringt ebenfalls starke Bremsleistung mit, wirkt dabei aber oft „sportlicher“ in der Dosierbarkeit – passend zu ihrem Charakter. Entscheidend ist: Beide Motorräder können Vertrauen geben, aber die Art, wie dieses Vertrauen entsteht, ist unterschiedlich. Bei der Gold Wing ist es die ruhige, souveräne Kontrolle. Bei der Street Triple RS ist es die direkte, sportliche Rückmeldung.

Elektronik und Assistenz: Komfort-Features vs. sportliche Unterstützung

Die Elektronik spielt im Alltag eine große Rolle. Die Gold Wing setzt stark auf Komfort und Unterstützung, die das Reisen angenehmer machen. Dazu gehören Systeme, die das Fahren vereinfachen und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar halten. Die Street Triple RS nutzt Elektronik ebenfalls, aber stärker im Kontext von sportlicher Fahrbarkeit: Sie unterstützt das Motorrad dabei, die Leistung kontrolliert in Vortrieb umzusetzen und das Fahrgefühl zu schärfen.

Was bedeutet das in der Praxis?

Auf langen Strecken ist die Gold Wing besonders dann im Vorteil, wenn man sich auf das Wesentliche konzentrieren möchte: Strecke, Rhythmus und Ankommen. Die Street Triple RS ist im Vorteil, wenn man gern variiert – Gasstellung, Linienwahl und Tempo – und dabei ein Motorrad möchte, das die eigene Dynamik mitgeht.

Alltag, Reichweite und Nutzung: Wie beide Motorräder „funktionieren“

Im Vergleich der Nutzbarkeit zeigt sich: Die Gold Wing ist ein Reisegerät. Sie ist gemacht für längere Touren, für entspannte Fahrten und für Situationen, in denen Komfort und Ruhe wichtiger sind als maximale Agilität. Die Street Triple RS ist eher ein Motorrad für „Fahren statt Planen“: schnell aufsteigen, losrollen, Kurven genießen, zwischendurch auch mal zügig unterwegs sein.

Auch wenn beide Modelle grundsätzlich vielseitig sind, liegt der Schwerpunkt klar in unterschiedlichen Bereichen. Die Gold Wing wirkt wie ein Motorrad, das man für große Vorhaben auswählt. Die Street Triple RS wirkt wie ein Motorrad, das man für den Fahrspaß auswählt – und das auch im Alltag Lust auf mehr macht.

Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrtyp?

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Langstreckenkomfort, souveräner Stabilität und entspanntem Reisen liegt. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die viele Kilometer am Stück fahren, Wert auf eine ruhige Ergonomie legen und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt. Wer häufig Touren plant, gern entspannt unterwegs ist und Komfort als Teil des Fahrspaßes versteht, wird mit der Gold Wing glücklich.

Die Triumph Street Triple RS ist die bessere Wahl, wenn Agilität, sportliche Dynamik und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt ideal zu Fahrern, die Kurven aktiv angehen, gern zügig beschleunigen und ein Naked Bike suchen, das sich wie ein präzises Sportgerät anfühlt. Wer eher kurze bis mittlere Strecken fährt, die Landstraße genießt und das Motorrad als „Spaßmaschine“ sieht, trifft mit der Street Triple RS die richtige Entscheidung.

Kurz gesagt: Reisen und ankommen – Gold Wing. Fahren und genießen – Street Triple RS.

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