| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Triumph Tiger Sport 1050 – der Motorradvergleich
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die Triumph Tiger Sport 1050 nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier treffen Welten aufeinander. Die Gold Wing steht für ausgereiften Langstreckenkomfort, viel Ruhe im Antrieb und eine Ausstattung, die auf entspannte Touren ausgelegt ist. Die Tiger Sport 1050 dagegen wirkt wie ein sportlicher Allrounder: agiler, direkter und mit dem Anspruch, auch außerhalb der klassischen Komfortzone Spaß zu machen.
Im folgenden Vergleich werden die zentralen Punkte gegenübergestellt – ohne einzelne Zahlen in den Vordergrund zu stellen. Stattdessen geht es darum, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag und auf längeren Strecken bemerkbar machen und wo die Grenzen liegen.
Grundcharakter: Tourenmaschine vs. sportlicher Allrounder
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist in erster Linie eine Reise-Limousine auf zwei Rädern. Das merkt man an der Art, wie sie beschleunigt, wie sie sich bei Tempo stabil anfühlt und wie konsequent sie auf Komfort optimiert ist. Auch wenn die Maschine groß und schwer wirkt, ist das Fahrgefühl nicht „schwerfällig“, sondern eher souverän: Sie nimmt Kilometer auf, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die Triumph Tiger Sport 1050 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist spürbar leichter im Handling und vermittelt ein sportlicheres, lebendigeres Gefühl. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, Kurven zu nutzen, Richtungswechsel schnell umzusetzen und auch mal eine Strecke zu wählen, die nicht nur auf Autobahnkomfort getrimmt ist. Wer gerne dynamisch fährt, bekommt hier mehr „Biss“ im Alltag.
Motor und Antrieb: souveränes Gleiten vs. spürbare Dynamik
Beim Antrieb zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die Gold Wing setzt auf einen Charakter, der sich wie ein gleichmäßiger Vortrieb anfühlt. Dadurch wird das Fahren auf langen Strecken entspannter: Gasbefehle wirken harmonisch, das Motorrad bleibt ruhig und die Leistungsentfaltung ist so abgestimmt, dass man selten das Gefühl hat, „nachlegen“ zu müssen, um zügig voranzukommen.
Die Triumph Tiger Sport 1050 bringt dagegen mehr spürbare Dynamik in den Vordergrund. Der Motor unterstützt ein aktiveres Fahrverhalten, und das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge zu nutzen und die Drehzahl in einem Bereich zu halten, der Spaß macht. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur geradeaus führt oder wenn häufiger beschleunigt und gebremst werden muss.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. Agilität im Alltag
Die Honda GL 1800 Gold Wing spielt ihre Stärken vor allem bei hoher Laufleistung aus. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen ruhig zu bleiben. Schlaglöcher, Fahrbahnmarkierungen oder leicht unruhige Abschnitte werden eher „weggetragen“, statt das Motorrad ständig spürbar zu machen. Das Ergebnis ist ein sehr souveränes Langstreckenfahrgefühl.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen klar auf Agilität ausgelegt. Das Handling wirkt leichter, das Motorrad lässt sich schneller in die gewünschte Linie bringen und unterstützt ein sportlicheres Tempo. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass man bei sehr langen Autobahnphasen oder bei stark wechselnden Fahrbahnoberflächen etwas mehr Aufmerksamkeit braucht, um den Komfort konstant hoch zu halten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber auf unterschiedliche Art. Bei der Gold Wing steht die Dosierbarkeit im Vordergrund: Bremsmanöver wirken kontrolliert, und das Motorrad bleibt dabei stabil. Das ist gerade im Reisebetrieb wichtig, wenn man häufig mit Gepäck unterwegs ist oder wenn die Geschwindigkeit über längere Zeit variiert.
Die Tiger Sport 1050 setzt ebenfalls auf verlässliche Verzögerung, wirkt jedoch im sportlichen Bereich direkter. Wer gerne zügig fährt, profitiert von einem Gefühl, das schneller „anspricht“. In der Praxis ist das ein Plus, wenn es darum geht, in Kurven oder bei dynamischer Fahrweise präzise zu reagieren.
Ergonomie und Sitzposition: entspanntes Reisen vs. sportlich aufgerichtet
Die Sitzposition der Honda GL 1800 Gold Wing ist klar auf Komfort ausgelegt. Der Körper wird entlastet, die Haltung wirkt weniger „aktiv“, sondern eher entspannend. Das ist ein großer Vorteil, wenn lange Strecken gefahren werden oder wenn man häufiger Pausen einlegt, ohne dass der Rücken oder die Handgelenke schnell ermüden.
Die Triumph Tiger Sport 1050 bietet eine sportlichere, aber dennoch alltagstaugliche Sitzposition. Die Haltung unterstützt ein aktives Fahren, ohne gleich in eine kompromisslose Supersport-Position zu kippen. Wer gerne zwischen zügigem Fahren und normalem Alltag wechselt, findet hier meist einen guten Mittelweg.
Windschutz und Verkleidung: Ruhe im Kopf vs. mehr Fahrgefühl
Beim Windschutz zeigt sich die Ausrichtung beider Modelle sehr deutlich. Die Gold Wing ist auf „weniger Stress“ ausgelegt: Die Verkleidung und die Gesamtanmutung sorgen dafür, dass der Fahrtwind weniger stark als Belastung wahrgenommen wird. Das macht sich besonders bei längeren Autobahnabschnitten bemerkbar.
Die Tiger Sport 1050 ist zwar ebenfalls verkleidet, aber sie vermittelt mehr Fahrgefühl. Das kann angenehm sein, wenn man nicht den ganzen Tag in einer „abgeschirmten“ Welt unterwegs sein möchte. Wer jedoch sehr häufig lange Strecken mit konstantem Tempo fährt, wird den Komfortvorteil der Gold Wing stärker spüren.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Features vs. sportliche Unterstützung
Beide Motorräder verfügen über moderne Elektronik, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Bei der Honda GL 1800 Gold Wing steht die Unterstützung für entspanntes Reisen im Vordergrund. Das Systemdesign wirkt darauf ausgelegt, das Motorrad im Alltag leicht bedienbar zu machen und das Fahren über längere Zeit angenehm zu gestalten.
Die Triumph Tiger Sport 1050 setzt ebenfalls auf smarte Assistenz, wirkt aber stärker auf sportliche Nutzung abgestimmt. Das zeigt sich darin, wie sich das Motorrad in dynamischen Situationen anfühlt: Stabilität und Kontrolle sind vorhanden, aber das Motorrad bleibt „nah“ am Fahrer.
Alltag und Nutzung: Gepäck, Reichweite und Flexibilität
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch die Frage, wie gut ein Motorrad zum eigenen Lebensstil passt. Die Gold Wing ist besonders dann im Vorteil, wenn häufig mit Gepäck unterwegs ist, wenn längere Touren geplant sind oder wenn Komfort und Ruhe Priorität haben. Das Motorrad wirkt wie gemacht für „einsteigen und losfahren“, ohne dass man ständig an Details denken muss.
Die Tiger Sport 1050 punktet dagegen bei Flexibilität. Sie eignet sich gut für kürzere Touren, für wechselnde Streckenprofile und für Situationen, in denen man öfter mal spontan die Route ändert. Auch im Stadt- und Landstraßenbetrieb macht sie eine gute Figur, weil das Handling weniger „groß“ wirkt als bei einer klassischen Tourenmaschine.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GL 1800 Gold Wing
- Stärken: sehr hoher Reisekomfort, souveränes Langstreckenfahrgefühl, entspannte Ergonomie und ein Windschutz, der den Kopf frei hält.
- Schwächen: durch Größe und Konzept weniger ideal, wenn häufig enge Passagen, häufiges Rangieren oder besonders dynamische Fahrmanöver im Fokus stehen.
Triumph Tiger Sport 1050
- Stärken: agiles Handling, sportlich-direktes Fahrgefühl, vielseitige Nutzung für Alltag und Touren mit mehr Dynamik.
- Schwächen: wer maximalen Langstreckenkomfort sucht, wird die Gold Wing als „entspannter“ wahrnehmen, besonders bei sehr langen Autobahnphasen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrstil passt. Die Gold Wing ist die Wahl, wenn Touren häufig lang sind, wenn Komfort und Ruhe wichtiger sind als maximale Agilität und wenn das Motorrad vor allem als Reisemaschine dienen soll. Wer gerne entspannt fährt, viel Strecke macht und dabei möglichst wenig Belastung spüren möchte, findet in der Honda GL 1800 Gold Wing eine sehr stimmige Lösung.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist die bessere Wahl, wenn Abwechslung zählt: kurvige Strecken, spontane Ausflüge, ein aktiveres Fahrgefühl und ein Motorrad, das sich im Alltag leichter anfühlt. Wer sportliche Dynamik mag, aber trotzdem nicht nur auf „Show“ setzt, sondern ein alltagstaugliches Konzept sucht, wird mit der Tiger Sport 1050 sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist das Motorrad für lange Touren, bei denen Komfort, Windschutz und ein souverän ruhiger Fahrstil im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die Kilometer sammeln möchten, ohne dass der Körper schnell ermüdet, und die eine Reiseausstattung sowie entspannte Bedienung schätzen. Wer häufig Autobahn fährt oder einfach „einfach nur ankommen“ will, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen die richtige Wahl, wenn mehr Dynamik und Flexibilität gefragt sind. Sie fühlt sich agiler an, unterstützt ein aktiveres Fahren und macht auch dann Spaß, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist. Für kürzere Touren, Landstraßen und alle, die ein Motorrad möchten, das im Alltag lebendig bleibt, ist die Tiger Sport 1050 meist die passendere Entscheidung.