| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 8.589 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- neues TFT-Display mit Navi-Lösung
- kräftige Bremse
- überraschend potenter Motor
- schönes Ansaug-Geräusch
- agiles Fahrverhalten
- Spaß-Granate!
- Hm. Fällt uns gerade nix ein.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 207 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!
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Honda GL 1800 Gold Wing vs Yamaha MT-07: Vergleich für Tourenkomfort und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die Yamaha MT-07, wird der Vergleich besonders spannend. Die Gold Wing steht für große Reisen, viel Komfort und eine souveräne Art, Kilometer zu fressen. Die MT-07 dagegen ist der Inbegriff von unkompliziertem Handling, direkter Rückmeldung und einem Fahrgefühl, das schnell Lust auf Kurven macht. Beide Maschinen können begeistern – aber auf ganz unterschiedliche Weise.
Grundidee: Luxus-Reise vs. agiler Alltag
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist als Tourer gedacht, der auch nach langen Tagen noch entspanntes Fahren ermöglicht. Das Konzept zielt auf Komfort, Stabilität und eine Ausstattung, die auf weite Strecken ausgelegt ist. Die Yamaha MT-07 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie soll leicht zu bewegen sein, schnell auf Fahrbefehle reagieren und im Alltag sowie auf der Landstraße besonders viel Spaß bringen.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Gold Wing ist eher die Wahl für Menschen, die regelmäßig lange Strecken fahren und dabei möglichst wenig „Arbeit“ ins Fahren investieren wollen. Die MT-07 ist die Maschine für alle, die oft spontan unterwegs sind, gern kurze Runden drehen und ein Motorrad suchen, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
Fahrgefühl und Charakter: souverän vs. direkt
Honda GL 1800 Gold Wing: Gelassenheit auf Distanz
Die Gold Wing vermittelt vor allem eines: Ruhe. Das Fahrgefühl ist auf Stabilität ausgelegt, sodass sich die Maschine auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahnabschnitten kontrolliert anfühlt. Gerade wenn die Strecke „lang“ wird, spielt die Gold Wing ihre Stärken aus: Der Fahrer bleibt entspannt, die Maschine wirkt wie ein verlässlicher Reisebegleiter.
In Kurven ist die Gold Wing nicht „sportlich zickig“, sondern eher souverän und berechenbar. Das bedeutet: Wer eine ruhige Linie bevorzugt und nicht ständig das Motorrad „neu erfinden“ will, bekommt ein sehr angenehmes Gesamtpaket. Schwäche ist dabei weniger das Fahrkönnen, sondern das Gewicht und die Größe: In engen Situationen oder beim Rangieren ist mehr Aufwand spürbar als bei kleineren Motorrädern.
Yamaha MT-07: lebendig, leicht und reaktionsfreudig
Die MT-07 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das sofort mitdenkt. Die Maschine reagiert schnell auf Gas und Lenkimpulse, wodurch sich Fahrten auf Landstraßen besonders dynamisch anfühlen. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Strecken macht die MT-07 Spaß, weil sie sich leicht positionieren lässt und das Tempo oft „von selbst“ entsteht.
Die Kehrseite: Wer vor allem lange Autobahnfahrten mit viel Gepäck und maximalem Komfort plant, wird die MT-07 eher als „Spaßmaschine“ statt als „Reise-Luxus“ erleben. Für ausgedehnte Touren kann das bedeuten, dass man häufiger Pausen einplant oder die eigene Sitzhaltung bewusster steuert.
Komfort und Ergonomie: wer lange sitzt, gewinnt
Beim Thema Komfort ist die Gold Wing klar im Vorteil. Die Sitz- und Fahrposition ist auf entspannte Langstrecke ausgelegt, und das Motorrad ist so konzipiert, dass Wind und Fahrtgeräusche weniger „dominieren“. Dazu kommt, dass die Gold Wing als Tourer gedacht ist: Sie wirkt wie ein Paket aus Komfort, Schutz und Alltagstauglichkeit für längere Fahrten.
Die Yamaha MT-07 ist ergonomisch eher auf sportlich-entspanntes Fahren ausgelegt. Das heißt: Sie sitzt sich meist angenehm für kürzere bis mittlere Strecken, aber bei sehr langen Etappen kann der Fokus stärker auf „Fahrspaß“ als auf „maximale Reisebequemlichkeit“ liegen. Wer häufig pendelt oder Wochenendtouren fährt, wird die MT-07 oft als idealen Begleiter empfinden. Wer regelmäßig mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, wird die Gold Wing als deutlich entspannter wahrnehmen.
Handling im Alltag: Größe vs. Wendigkeit
Im täglichen Gebrauch zeigt sich der größte Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist ein großes Motorrad. Das ist auf der Strecke ein Vorteil, weil Stabilität und Fahrruhe entstehen. In engen Parklücken, bei langsamen Manövern oder in dichtem Stadtverkehr kann das Handling jedoch mehr Aufmerksamkeit erfordern.
Die Yamaha MT-07 ist dagegen deutlich „handlicher“ im Gefühl. Sie lässt sich leichter bewegen, wirkt agil und unterstützt schnelle Richtungswechsel. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen häufiges Beschleunigen, Abbremsen und Umpositionieren vorkommt.
Leistung und Antrieb: Kraftnutzen vs. unmittelbarer Spaß
Beide Motorräder liefern Fahrfreude, aber auf unterschiedlichen Wegen. Die Gold Wing ist auf Durchzug und souveräne Leistungsentfaltung ausgelegt. Das merkt man vor allem dann, wenn es darum geht, konstant zu fahren, Überholmanöver entspannt zu erledigen und auch bei längeren Strecken „immer weiter“ zu rollen.
Die MT-07 setzt stärker auf unmittelbare Reaktion. Das bedeutet: Der Spaß entsteht oft schon bei moderaten Geschwindigkeiten, weil das Motorrad schnell auf Gasbefehle reagiert und die Fahrdynamik spürbar macht. Für viele Fahrer ist das der Grund, warum die MT-07 so oft „einfach läuft“ – ohne dass man ständig nach dem nächsten Kick suchen muss.
Bremsen und Fahrwerk: Vertrauen aufbauen
Bei beiden Modellen gilt: Das Fahrwerk und die Bremsen sollen ein sicheres Gefühl vermitteln. Die Gold Wing spielt ihre Stärken vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten aus. Das Motorrad wirkt dabei wie ein System, das Stabilität priorisiert und den Fahrer über die Distanz hinweg unterstützt.
Die MT-07 ist eher auf agiles Fahren ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt schnelle Richtungswechsel und ein lebendiges Handling. In Kombination mit der direkten Rückmeldung entsteht ein Gefühl von Kontrolle, das besonders auf kurvigen Strecken überzeugt. Wer allerdings sehr komfortorientiert unterwegs sein möchte, wird bei langen Etappen möglicherweise mehr „Reise-Polster“ erwarten.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Tourer-Setup vs. Naked-Charakter
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist als Tourer mit Fokus auf Ausstattung und Schutz gedacht. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: Windschutz, Gepäckmöglichkeiten und die Art, wie das Motorrad für längere Reisen „bereitsteht“. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken plant, profitiert von dieser Ausrichtung.
Die Yamaha MT-07 ist dagegen klar im Naked-Charakter. Das Motorrad wirkt leichter im Handling und oft auch im „Auf-die-Straße-fertig“-Gefühl. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil, weil das Motorrad weniger nach „Reiseprojekt“ aussieht und eher nach „einfach fahren“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda GL 1800 Gold Wing
- Sehr hoher Komfort für lange Strecken und entspannte Fahrten
- Souveränes, stabiles Fahrgefühl – besonders auf Autobahn und bei Distanz
- Tourer-Setup mit Fokus auf Schutz und Alltagstauglichkeit für Reisen
- Berechenbarkeit, die das Fahren über Stunden angenehm macht
Schwächen der Honda GL 1800 Gold Wing
- Größe und Gewicht können im Stadtverkehr und beim Rangieren spürbar sein
- Für sehr kurze, spontane Fahrten wirkt sie oft „zu groß“ im Gefühl
Stärken der Yamaha MT-07
- Agiles Handling und schnelle Reaktion auf Fahrbefehle
- Hoher Fahrspaß auch bei moderaten Geschwindigkeiten
- Alltagstauglich durch unkomplizierte Handhabung
- Ideal für Kurvenfahrten und spontane Touren
Schwächen der Yamaha MT-07
- Weniger Fokus auf maximalen Langstreckenkomfort im Vergleich zur Gold Wing
- Für sehr lange Autobahn-Etappen kann die Reise-„Bequemlichkeit“ begrenzt sein
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern vom Fahrprofil. Die Honda GL 1800 Gold Wing passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig lange Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad suchen, das sich wie ein Reisezentrum anfühlt. Wer Touren plant, gern entspannt unterwegs ist und auch bei längeren Tagen nicht „durchhängt“, wird mit der Gold Wing sehr zufrieden sein.
Die Yamaha MT-07 ist dagegen die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das schnell verfügbar ist, leicht zu bewegen wirkt und auf Landstraße sowie in der Stadt besonders viel Freude macht. Wer gern dynamisch fährt, Kurven mag und ein Motorrad sucht, das sich nicht nach „großer Reise“ anfühlen muss, trifft mit der MT-07 oft genau den Nerv.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Stabilität und entspannte Langstrecke im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo Zeit und Distanz zählen: ruhiges Fahrgefühl, guter Schutz und ein Tourer-Konzept, das lange Fahrten angenehm macht. Wer häufig auf Autobahn unterwegs ist, mit Gepäck plant oder einfach möglichst wenig Belastung im Alltag spüren möchte, findet in der Gold Wing einen starken Reisebegleiter.
Die Yamaha MT-07 gewinnt dagegen, wenn Wendigkeit, unmittelbarer Fahrspaß und unkompliziertes Handling wichtiger sind. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Touren und kurvige Strecken, auf denen schnelle Reaktionen und ein lebendiges Gefühl zählen. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Lust auf Ausfahrten macht und sich leicht in den Alltag einfügt, liegt mit der MT-07 richtig.
Kurz gesagt: Gold Wing für entspannte Reisen, MT-07 für agiles Fahren und spontane Freude.