| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
- Bulliger Motor
- Leistung ohne Ende
- sehr gute Qualitätsanmutung
- hervorragendes Fahrwerk
- sehr gute Bremsen
- QuickShifter etwas ruckelig
- nicht ganz billig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 520 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit
Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.
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Honda NC 750 X vs. BMW R 1250 R: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, wird der Unterschied oft erst beim genauen Hinsehen spürbar. Die Honda NC 750 X steht für pragmatische Alltagstauglichkeit: übersichtliche Handhabung, ein Konzept, das auf entspannte Kilometer ausgelegt ist, und ein Motor, der sich im Alltag angenehm kontrollierbar anfühlt. Die BMW R 1250 R dagegen spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um souveräne Dynamik, Premium-Feeling und eine sehr runde Gesamtanmutung geht – vor allem auf längeren Strecken und bei zügigerem Fahren.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle miteinander gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen, Komfort und Ergonomie, Elektronik sowie die Frage, wo die jeweiligen Schwächen im Alltag am ehesten auffallen.
Motor und Fahrgefühl: kontrolliert vs. souverän
Honda NC 750 X: Drehmoment-orientiert und alltagstauglich
Die Honda NC 750 X wirkt im Fahrbetrieb besonders „leicht zu handeln“. Der Motor liefert die Kraft so, dass man im Alltag selten hektisch werden muss: Gas auf, Tempo stabil halten, sauber beschleunigen. Das macht sie attraktiv für Stadtverkehr, Pendeln und Touren, bei denen man nicht ständig am Drehzahlbereich „arbeiten“ möchte. Gerade wenn häufiges Anfahren, Stop-and-go oder wechselnde Streckenprofile den Tagesablauf bestimmen, spielt diese Art von Motorcharakter ihre Vorteile aus.
BMW R 1250 R: mehr Punch und Premium-Ruhe
Die BMW R 1250 R zielt stärker auf das Gefühl von Souveränität. Der Motor wirkt in der Praxis oft „breiter“ nutzbar: Beschleunigung fühlt sich gleichmäßiger an, und auch bei höheren Geschwindigkeiten bleibt das Motorrad angenehm ruhig. Wer gern zügig fährt oder längere Strecken mit konstantem Tempo plant, profitiert von dieser Art von Leistungsentfaltung. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl weniger „sprunghaft“, sondern eher wie ein durchgehender Antrieb, der das Motorrad in eine stabile Linie bringt.
Fahrwerk und Handling: unkompliziert vs. sportlich abgestimmt
Honda NC 750 X: gutmütig und stressarm
Das Fahrwerk der Honda NC 750 X ist auf Alltag und Komfort ausgelegt. Schlaglöcher, Kanten und wechselnde Beläge werden meist so verarbeitet, dass das Motorrad nicht unnötig „nacharbeitet“. Das Handling bleibt dabei unkompliziert: Kurven lassen sich zügig anfahren, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist genau das der Kern: ein Motorrad, das auch nach einem langen Arbeitstag noch angenehm zu fahren ist.
BMW R 1250 R: präziser, aber mit klarerem Charakter
Die BMW R 1250 R bietet ein Fahrwerk, das häufig als präziser wahrgenommen wird. In flotteren Passagen wirkt die Maschine „aufgeräumter“ in der Linie, und das Motorrad unterstützt spürbar beim dynamischen Fahren. Das ist ein Plus für Kurvenfahrten und Landstraßen, kann aber im Alltag auch bedeuten, dass man Unebenheiten bewusster wahrnimmt als bei der eher komfortorientierten Auslegung der Honda. Wer jedoch gern aktiv fährt, wird den Charakter schnell zu schätzen wissen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bei beiden Motorrädern steht die Sicherheit im Vordergrund. Die Honda NC 750 X vermittelt dabei häufig ein sehr direktes, gut dosierbares Bremsgefühl – besonders hilfreich im Stadtverkehr und bei häufigen Stopps. Die BMW R 1250 R punktet zusätzlich mit einem insgesamt sehr stabilen Eindruck unter Last und in dynamischen Situationen. In der Praxis bedeutet das: Beide bremsen zuverlässig, aber die BMW wirkt bei sportlicherem Fahren oft „gelassener“ und gibt mehr Reserven, wenn es zügig werden soll.
Komfort und Ergonomie: entspannte Sitzposition vs. Touring-Anspruch
Honda NC 750 X: Alltagssitz und praktische Ausrichtung
Die Honda NC 750 X ist so gestaltet, dass man sich schnell wohlfühlt. Die Sitzposition wirkt auf viele Fahrerinnen und Fahrer eher entspannt, ohne dass das Motorrad „zu bequem“ wird. Dazu kommt die praktische Ausrichtung: Wer häufig unterwegs ist, profitiert von einer Bedienung, die nicht kompliziert wirkt, und von einem Gesamtpaket, das den Fokus auf Alltag und Touren legt.
BMW R 1250 R: Premium-Komfort mit Anspruch
Die BMW R 1250 R bietet ein spürbar hochwertiges Gesamtgefühl. Ergonomisch richtet sie sich stärker an Fahrerinnen und Fahrer, die längere Strecken planen und dabei Wert auf ein rundes Fahrgefühl legen. Gerade auf längeren Etappen wird der Unterschied oft nicht nur im Sitzkomfort, sondern auch in der Art sichtbar, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrgeräusche „einordnet“. Das kann ein Vorteil sein, wenn Touren regelmäßig auf dem Plan stehen.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder sind heute nicht mehr „nur mechanisch“. Die Honda NC 750 X setzt auf eine sinnvolle, alltagstaugliche Elektronik, die das Fahren erleichtert, ohne zu überladen. Das hilft besonders dann, wenn man nicht ständig an Einstellungen drehen möchte.
Die BMW R 1250 R geht in der Regel einen Schritt weiter in Richtung Premium-Integration. Die Elektronik wirkt oft stärker auf verschiedene Fahrmodi und ein fein abgestimmtes Ansprechverhalten ausgerichtet. Das ist ein Plus für Fahrerinnen und Fahrer, die gern mit unterschiedlichen Einstellungen arbeiten oder bei wechselnden Bedingungen (Regen, Temperatur, unterschiedliche Strecken) eine möglichst „stressfreie“ Unterstützung möchten.
Verbrauch und Reichweite: wirtschaftlich im Alltag
Beim Thema Wirtschaftlichkeit zeigt die Honda NC 750 X häufig ihre Stärke: Sie ist als alltagstaugliches Motorrad konzipiert, bei dem der Motorverbrauch in vielen Situationen eher moderat bleibt. Das macht sie besonders interessant für Pendler und für alle, die regelmäßig fahren, ohne ständig an Tankstopps zu denken.
Die BMW R 1250 R kann ebenfalls wirtschaftlich bewegt werden, allerdings hängt das Ergebnis stärker vom Fahrstil ab. Wer die BMW eher dynamisch nutzt, merkt schneller, dass die Mehrleistung auch ihren Anteil am Verbrauch hat. Wer dagegen ruhig und gleichmäßig fährt, kann auch hier solide Werte erreichen. Insgesamt gilt: Die Honda ist oft die „entspanntere“ Wahl, wenn Wirtschaftlichkeit im Vordergrund steht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda NC 750 X
- Alltagstaugliches Fahrgefühl: leicht zu dosieren, stressarm im Stadtverkehr.
- Pragmatische Gesamtkonzeption: Bedienung und Charakter wirken unkompliziert.
- Wirtschaftlichkeit: häufig ein Vorteil bei regelmäßiger Nutzung.
- Komfortorientierung: Fahrwerk und Sitzgefühl sind auf entspannte Kilometer ausgelegt.
Schwächen der Honda NC 750 X
- Begrenzter „Premium-Punch“: Wer maximale Dynamik sucht, findet sie eher bei der BMW.
- Charakter eher funktional: Für Fahrerinnen und Fahrer, die stark auf sportliche Rückmeldung setzen, wirkt die Honda weniger „aggressiv“.
Stärken der BMW R 1250 R
- Souveräne Dynamik: Motor und Gesamtpaket wirken besonders bei zügiger Fahrt rund.
- Premium-Gesamtgefühl: Verarbeitung, Elektronik und Fahrkultur passen zusammen.
- Stabilität in flotteren Situationen: Fahrwerk und Bremsgefühl unterstützen dynamisches Fahren.
- Elektronik-Unterstützung: hilft bei wechselnden Bedingungen und unterschiedlichen Fahrstilen.
Schwächen der BMW R 1250 R
- Wirtschaftlichkeit stärker fahrstilabhängig: dynamische Nutzung wirkt sich schneller aus.
- Charakter weniger „leicht“: Wer vor allem entspannt und maximal unkompliziert fahren will, könnte die Honda als entspannter empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Prioritäten im Alltag dominieren. Die Honda NC 750 X passt besonders gut, wenn regelmäßiges Fahren, Pendeln, Stadtverkehr und Touren mit Fokus auf Entspannung im Vordergrund stehen. Sie ist ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut und den Tag nicht unnötig kompliziert macht.
Die BMW R 1250 R ist die bessere Wahl, wenn längere Strecken, zügigeres Fahren und ein Premium-Gesamtpaket wichtiger sind. Wer gern Dynamik spürt, die Elektronik als Unterstützung nutzt und das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten als souverän erleben möchte, wird mit der BMW sehr glücklich.
Typische Einsatzprofile
- Honda NC 750 X: Pendeln, Stadt & Landstraße, entspannte Touren, wirtschaftliches Fahren.
- BMW R 1250 R: längere Touren, zügige Fahrten, Premium-Feeling, dynamischere Landstraßenpassagen.
Fazit:
Die Honda NC 750 X ist die stimmige Wahl für alle, die ein unkompliziertes, alltagstaugliches Motorrad suchen: leicht zu fahren, komfortabel im Alltag und häufig besonders wirtschaftlich. Sie eignet sich hervorragend für Pendler, für Fahrerinnen und Fahrer, die Stress im Verkehr vermeiden möchten, und für Touren, bei denen Entspannung wichtiger ist als maximale Dynamik.
Die BMW R 1250 R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn mehr Fahrspaß, Premium-Anmutung und souveräne Dynamik gefragt sind. Auf längeren Strecken und bei zügigem Fahren wirkt das Gesamtpaket besonders rund, unterstützt durch eine Elektronik, die das Motorrad in vielen Situationen „einfach“ macht. Wer Wert auf ein hochwertiges Fahrgefühl legt und das Motorrad auch sportlicher bewegen möchte, findet in der BMW die passendere Basis.
Kurz gesagt: Honda für entspanntes Alltags- und Tourenfahren mit Fokus auf Alltagstauglichkeit – BMW für Premium, Souveränität und mehr Dynamik auf der Straße.