| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Honda NC 750 X vs Indian FTR 1200 Sport – Vergleich der Charaktere
Wer zwischen der Honda NC 750 X und der Indian FTR 1200 Sport schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die Honda steht für Vernunft, Alltagstauglichkeit und einen souveränen, leicht zu beherrschenden Fahrstil. Die Indian dagegen ist deutlich sportlicher gedacht: Sie will fordernd sein, Spaß machen und sich auch auf der Landstraße nicht verstecken. Im Vergleich zeigt sich schnell, dass beide Bikes ihre Stärken dort ausspielen, wo sie jeweils am besten passen.
Grundidee: Praktisch und effizient vs. sportlich und direkt
Die Honda NC 750 X wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzt. Die Sitzposition ist alltagstauglich, die Bedienung wirkt durchdacht und der Motorcharakter ist auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr und auf Pendelstrecken spielt die Honda ihre Ruhe aus: Sie lässt sich entspannt fahren, ohne dass man ständig nach dem nächsten Kick sucht.
Die Indian FTR 1200 Sport verfolgt dagegen eine klar sportliche Linie. Das Bike fühlt sich lebendiger an, die Fahrweise darf aktiver sein, und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven dynamischer anzugehen. Wer gern Gas gibt, früh in die Linie kommt und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht, wird an der Indian mehr „Direktheit“ spüren.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Feeling vs. sportliche Ansprache
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Honda NC 750 X setzt auf einen Antrieb, der sich vor allem durch ruhige Kraftentfaltung auszeichnet. Das bedeutet: Man kann häufig mit weniger Drehzahl arbeiten und kommt trotzdem gut voran. Das ist besonders angenehm, wenn der Verkehr stop-and-go ist oder wenn längere Strecken entspannt gefahren werden sollen.
Die Indian FTR 1200 Sport wirkt dagegen „präsenter“. Die Leistungsentfaltung ist spürbar sportlicher, und das Motorrad reagiert direkter auf Gasbefehle. Das kann im Alltag zwar ebenfalls funktionieren, aber die Indian belohnt eher die Fahrer, die das Potenzial auch nutzen wollen. Wer gern zügig beschleunigt und das Motorrad bei der Fahrt „mitarbeitet“, bekommt hier mehr Fahrspaß.
Getriebe und Fahrbarkeit: Leicht zu handeln vs. mehr Anspruch
Beide Motorräder lassen sich grundsätzlich gut fahren, aber der Schwerpunkt liegt unterschiedlich. Die Honda NC 750 X wirkt wie ein Bike, das man schnell „im Griff“ hat. Gangwechsel und Antrieb passen zu einer entspannten Fahrweise, bei der man nicht ständig an der Drehzahl jonglieren muss.
Die Indian FTR 1200 Sport verlangt etwas mehr Aufmerksamkeit, wenn man sie wirklich sportlich bewegt. Das ist nicht negativ gemeint – eher eine Einladung, die Fahrweise anzupassen. Wer die Indian so fährt, wie sie gedacht ist, erlebt ein Motorrad, das sich dynamisch anfühlt und Kurven mit mehr Temperament angeht.
Fahrwerk und Handling: Stabilität im Alltag vs. sportliche Agilität
Im Handling zeigt die Honda NC 750 X vor allem ihre Stärke in der Stabilität und Vorhersehbarkeit. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, was auf längeren Strecken und bei wechselnden Straßenbedingungen angenehm ist. Auch wenn die Straße nicht perfekt ist, bleibt die Honda meist gelassen.
Die Indian FTR 1200 Sport spielt ihre Stärken eher in der Agilität aus. Sie wirkt bereit, Richtungswechsel schnell umzusetzen, und sie macht Lust auf zügiges Fahren. Gleichzeitig kann das sportlichere Setup je nach Fahrstil und Untergrund etwas mehr „Feedback“ liefern. Wer Komfort priorisiert, sollte das im Hinterkopf behalten.
Bremsen und Sicherheit: souveränes Gefühl vs. sportliche Kontrolle
Bei den Bremsen geht es nicht nur um reine Verzögerung, sondern auch um das Gefühl am Hebel. Die Honda NC 750 X vermittelt ein sicheres, kontrolliertes Bremsverhalten, das sich gut dosieren lässt. Das ist besonders wertvoll im Alltag, wenn man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert oder im Verkehr früh reagieren muss.
Die Indian FTR 1200 Sport ist ebenfalls auf Kontrolle ausgelegt, aber mit einem sportlicheren Anspruch. Beim zügigen Fahren fühlt sich die Bremsleistung oft „direkter“ an. Das kann ein Vorteil sein, wenn man dynamisch unterwegs ist – und ein Punkt, den man bei ungeübter Fahrweise erst einmal sauber antrainieren sollte.
Ergonomie und Sitzposition: aufrecht und entspannt vs. sportlich und aktiv
Die Honda NC 750 X ist ergonomisch auf Alltag und längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt aufrecht, der Rücken bleibt entlastet, und die Arme müssen nicht permanent „gegen“ das Motorrad arbeiten. Das macht die Honda besonders interessant für Fahrer, die viel unterwegs sind – ob zur Arbeit, auf Tour oder für Wochenendfahrten.
Die Indian FTR 1200 Sport setzt stärker auf eine sportliche Haltung. Das bedeutet: Man sitzt aktiver, und das Motorrad unterstützt eine dynamischere Fahrweise. Wer gern „in Fahrt“ ist und das Bike spürt, wird das mögen. Wer dagegen lange Strecken möglichst entspannt absolvieren möchte, könnte die Honda als angenehmer empfinden.
Alltagstauglichkeit: Komfort, Alltagshandling und Reichweite
Im Alltag punktet die Honda NC 750 X besonders durch ihre praktische Ausrichtung. Das Motorrad wirkt wie gemacht für den täglichen Gebrauch: leicht zu bewegen, gutmütig im Stadtverkehr und insgesamt weniger „anspruchsvoll“ in der Handhabung. Auch die Art, wie der Motor die Gänge trägt, unterstützt entspanntes Fahren.
Die Indian FTR 1200 Sport kann ebenfalls im Alltag genutzt werden, aber sie ist stärker auf Fahrspaß getrimmt. Das zeigt sich vor allem daran, wie das Motorrad bei zügiger Fahrt „aufblüht“. Wer überwiegend gemütlich fährt, wird die Indian vielleicht als zu „sportlich“ empfinden. Wer aber gern auch mal spontan beschleunigt und Kurven dynamisch nimmt, bekommt ein Motorrad, das sich nicht nach „Alltag“ anfühlt, sondern nach „Tour“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda NC 750 X – Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl durch gutmütige Kraftentfaltung
- Alltagstaugliche Ergonomie für Pendeln und längere Strecken
- Vorhersehendes Handling mit Fokus auf Stabilität
- Gute Dosierbarkeit bei Brems- und Fahrmanövern
Honda NC 750 X – Schwächen
- Wer maximale Sportlichkeit sucht, bekommt eher „ruhige“ statt „aggressive“ Dynamik
- Die Charakteristik ist stärker auf Effizienz und Alltag ausgelegt als auf kompromisslosen Fahrspaß
Indian FTR 1200 Sport – Stärken
- Sportliche Ansprache und spürbare Direktheit beim Gasgeben
- Agiles Handling für dynamische Fahrten
- Mehr Temperament für Kurven und zügige Landstraßen
- Sportlichere Kontrolle bei kräftigerer Fahrweise
Indian FTR 1200 Sport – Schwächen
- Anspruch an die Fahrweise: Wer zu gemütlich fährt, nutzt das Potenzial weniger aus
- Je nach Untergrund und Fahrstil kann das sportlichere Setup weniger „weich“ wirken
Für wen passt welches Motorrad?
Die Honda NC 750 X ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf längeren Strecken angenehm bleibt. Wer viel pendelt, gern entspannt fährt und ein Bike möchte, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, findet in der Honda einen starken Begleiter. Auch für Einsteiger, die ein gutmütiges Gesamtpaket bevorzugen, ist die NC 750 X eine naheliegende Wahl.
Die Indian FTR 1200 Sport richtet sich eher an Fahrer, die Fahrspaß aktiv einfordern. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich sportlich und direkt anfühlt, wird mit der Indian glücklich. Auch für Fortgeschrittene, die bereits wissen, wie sie ein Motorrad dynamisch bewegen, ist die FTR 1200 Sport eine spannende Option.
Fazit:
Die Honda NC 750 X ist die bessere Wahl, wenn Alltag, Alltagstauglichkeit und entspanntes Reisen im Vordergrund stehen. Ihr Motorcharakter, die aufrechte Ergonomie und das eher ruhige, vorhersehbare Handling machen sie besonders attraktiv für Pendler, Tourenfahrer und alle, die ein Motorrad möchten, das einfach funktioniert – ohne ständig sportliche Härte einzufordern. Die Indian FTR 1200 Sport gewinnt dagegen, wenn der Fokus klar auf sportlicher Dynamik liegt: direkte Gasannahme, agiles Handling und ein Temperament, das Lust auf zügige Fahrten macht. Wer das Motorrad als aktives Werkzeug versteht und gern dynamisch fährt, bekommt mit der FTR 1200 Sport mehr „Kick“ und mehr Fahrspaß. Kurz gesagt: Honda für souveräne Vernunft und Komfort, Indian für sportliche Direktheit und Kurvenlust.