| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Honda NC 750 X vs. MV Agusta Superveloce 800: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda NC 750 X und die MV Agusta Superveloce 800, wird der Vergleich besonders spannend. Hier trifft ein Konzept aufeinander, das auf Alltagstauglichkeit, Alltagstempo und clevere Nutzbarkeit setzt – dort ein Motorrad, das mit sportlicher Ausrichtung, markantem Auftritt und viel Emotion fährt. Beide können Spaß machen, aber auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die Modelle mit, welche Schwächen sollte man im Blick behalten und für wen passt welches Bike am besten?
Grundidee und Charakter: Nutzwert gegen italienische Sportlichkeit
Die Honda NC 750 X ist als Allrounder gedacht: Sie soll im Alltag funktionieren, auf Touren angenehm zu fahren sein und dabei nicht unnötig kompliziert wirken. Das merkt man schon an der Art, wie sie sich im Fahrbetrieb präsentiert: ruhig, berechenbar und mit Fokus auf Alltagstauglichkeit.
Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen ist deutlich stärker auf sportliche Wirkung ausgelegt. Das Motorrad will nicht nur von A nach B, sondern auch spürbar fordern. Der Charakter ist lebendiger, die Ausrichtung klarer Richtung Fahrspaß. Wer MV Agusta fährt, sucht meist nicht nur ein Transportmittel, sondern ein Erlebnis.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-orientiert vs. sportlich-drehfreudig
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Honda NC 750 X wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das Drehmoment dort liefert, wo man es braucht: im Stadtverkehr, beim Anfahren, beim entspannten Dahingleiten auf Landstraßen. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Schalten oder hektisches Beschleunigen nicht im Vordergrund steht. Die Schwäche liegt weniger im Motor selbst, sondern eher in der Erwartung: Wer maximale Sportlichkeit im Sinne von „immer oben drehen“ sucht, wird eher weniger begeistert sein.
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt dagegen stärker die Karte „Sport“. Sie fühlt sich dynamischer an und lädt dazu ein, die Gänge aktiver zu nutzen. Das kann auf kurvigen Strecken richtig Spaß machen, weil das Motorrad das Tempo und die Fahrweise stärker „mitnimmt“. Als Gegenstück kann das im Alltag bedeuten, dass man für den gewünschten Punch etwas mehr Aufmerksamkeit und Fahrrhythmus braucht. Wer vor allem entspannt cruisen möchte, muss sich darauf einstellen, dass die Superveloce mehr nach „Fahren“ verlangt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität und Komfort vs. Agilität und Anspruch
Im Handling zeigt die Honda NC 750 X ihren Vorteil: Sie ist leicht zu kontrollieren, wirkt souverän und bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut nachvollziehbar. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht ständig „arbeitet“, sondern einfach mitfährt. In engen Situationen und im Stadtverkehr spielt die Handlichkeit ihre Stärken aus.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist ebenfalls agil, aber mit einem anderen Anspruch. Sie wirkt sportlicher abgestimmt und vermittelt mehr Rückmeldung. Das ist ein Plus, wenn man gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv bewegt. Die mögliche Schwäche: Je nach Fahrstil und Streckenprofil kann das Setup weniger „entspannt“ wirken als bei der Honda. Wer lange Strecken sehr komfortorientiert angehen will, sollte genau hinschauen, wie die Abstimmung im eigenen Alltag funktioniert.
Bremsen und Sicherheit: verlässlich im Alltag, sportlich im Anspruch
Beide Motorräder sind auf ihre Art sicherheitsorientiert. Die Honda NC 750 X punktet typischerweise mit einem gut dosierbaren Gefühl und einer Bremsperformance, die im Alltag schnell Vertrauen aufbaut. Das ist besonders praktisch, wenn man häufig in Verkehrssituationen bremst oder nicht ständig am Limit fährt.
Die MV Agusta Superveloce 800 zielt stärker auf sportliches Bremsen und dynamische Fahrmanöver. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gerne zügig unterwegs ist und die Bremsen als Teil des Fahrgefühls nutzt. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass man die Dosierung und den Rhythmus noch bewusster abstimmen möchte, um das Potenzial passend zu nutzen.
Elektronik und Assistenz: pragmatisch vs. sportlich vernetzt
Bei der Honda NC 750 X steht die Elektronik meist im Dienst der Alltagstauglichkeit: Sie soll unterstützen, ohne den Fahrer zu überfordern. Das Ergebnis ist häufig ein Setup, das sich „einfach“ anfühlt – besonders dann, wenn man nicht ständig an Einstellungen herumspielen möchte.
Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt in der Gesamtheit stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Elektronikfunktionen können hier stärker in Richtung Fahrdynamik und Fahrmodi gehen. Das ist ein Plus für Fahrer, die gerne mit dem Motorrad „arbeiten“ und verschiedene Modi nutzen. Wer dagegen möglichst unkompliziert fahren will, könnte die Honda als entspannter empfinden.
Sitzposition und Ergonomie: aufrecht und alltagstauglich vs. sportlich kompakt
Die Honda NC 750 X bietet eine Sitzposition, die im Alltag oft als angenehm empfunden wird: aufrecht, übersichtlich und gut geeignet für längere Fahrten. Das macht sie besonders interessant für Touren, Pendeln und gemischte Nutzung.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist sportlicher positioniert. Das kann auf kurvigen Strecken ein echter Vorteil sein, weil die Körperhaltung das aktive Fahren unterstützt. Gleichzeitig kann es auf sehr langen Strecken oder bei viel Stadtverkehr als weniger „entspannt“ wirken, je nachdem, wie die individuelle Ergonomie ausfällt.
Alltag, Komfort und Nutzbarkeit: praktische Honda-Stärken vs. Premium-Charakter der MV
Im Alltag spielt die Honda NC 750 X ihre Stärken aus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt, ohne ständig darüber nachzudenken. Dazu passt auch die Art, wie sie sich im Betrieb präsentiert – unkompliziert, berechenbar und auf Alltag ausgelegt.
Die MV Agusta Superveloce 800 bringt dagegen mehr „Premium- und Sport-Feeling“ mit. Das Motorrad ist optisch und emotional stark, und genau das ist für viele Käufer ein Teil des Reizes. Die mögliche Schwäche liegt nicht in der Qualität an sich, sondern eher in der Erwartungshaltung: Wer ein Motorrad sucht, das wie ein reines Arbeitsgerät funktioniert, wird die Superveloce eher als „Fahr-Erlebnis“ sehen wollen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda NC 750 X – typische Stärken
- Alltagstauglichkeit: leicht zu fahren, gut dosierbar, angenehm im Verkehr.
- Tourenkomfort: aufrechte Ergonomie und ruhiger Charakter.
- Pragmatisches Konzept: Fokus auf Nutzwert statt reiner Sportinszenierung.
Honda NC 750 X – mögliche Schwächen
- Sportanspruch: Wer maximale Dynamik im „High-RPM“-Stil sucht, könnte weniger bekommen als erwartet.
- Emotion: Der Charakter ist eher funktional als „Show“.
MV Agusta Superveloce 800 – typische Stärken
- Sportlicher Charakter: macht Lust auf aktives Fahren und dynamische Strecken.
- Rückmeldung und Fahrgefühl: mehr „Direktheit“ im Handling.
- Marken- und Designwirkung: starker Auftritt und Premium-Feeling.
MV Agusta Superveloce 800 – mögliche Schwächen
- Alltagskomfort: kann je nach Fahrprofil sportlicher und weniger „entspannt“ wirken.
- Fahrrhythmus: für den besten Spaß ist oft mehr aktives Fahren sinnvoll.
Welche Kaufentscheidung passt? Für wen ist welches Motorrad besser?
Die Honda NC 750 X ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf Touren angenehm bleibt. Wer Pendeln, Wochenendfahrten und gemischte Strecken mag, bekommt hier ein Konzept, das sich schnell vertraut anfühlt. Auch wenn man nicht ständig am Limit fahren möchte, kann die Honda genau die richtige Balance aus Komfort und Fahrspaß liefern.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen die bessere Wahl, wenn Fahrspaß, sportlicher Charakter und ein starkes emotionales Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer kurvige Strecken liebt, gerne dynamisch fährt und ein Motorrad möchte, das deutlich mehr „Sport“ ausstrahlt, wird mit der Superveloce eher glücklich. Sie ist weniger „Werkzeug“, mehr „Erlebnis“.
Fazit:
Wer ein Motorrad für den Alltag, für Touren und für entspannte Fahrten sucht, liegt mit der Honda NC 750 X meist richtig: Sie wirkt unkompliziert, gut dosierbar und passt zu Fahrern, die ein verlässliches Gesamtpaket wollen. Die MV Agusta Superveloce 800 ist hingegen die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik, aktives Fahren und ein markanter Auftritt wichtiger sind als maximale Alltagsentspannung. Kurz gesagt: Die Honda überzeugt durch Nutzwert und Ruhe, die MV Agusta durch Charakter und Fahrspaß. Je nachdem, ob der Schwerpunkt auf „einfach fahren“ oder auf „sportlich erleben“ liegt, fällt die Entscheidung klar aus.