| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda NC 750 X vs Triumph Bonneville T100 – welcher Allrounder passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin die spannendste Frage: Wofür ist das jeweilige Bike wirklich gemacht? Die Honda NC 750 X steht für praktische Alltagsnutzung, ruhige Vernunft und ein Konzept, das lange Strecken genauso gut kann wie den Weg durch die Stadt. Die Triumph Bonneville T100 dagegen bringt den klassischen Retro-Charakter mit, der sich vor allem beim Fahren wie ein Stück Motorradgeschichte anfühlt – mit einer ganz eigenen Leichtigkeit im Handling und einem Motor, der eher nach „Genuss“ klingt als nach „Funktion“.
Im Vergleich zeigen sich die Unterschiede nicht nur im Stil, sondern vor allem im Fahrgefühl: Die NC 750 X wirkt wie ein durchdachter Werkzeugkasten für den Alltag, während die Bonneville T100 eher wie ein Motorrad für die Kurve, die Landstraße und das entspannte Cruisen wirkt. Genau diese Gegensätze helfen dabei, die richtige Wahl zu treffen.
Grundidee und Charakter: Zweckorientiert vs. klassisch-emotional
Honda NC 750 X: Alltag zuerst
Die Honda NC 750 X ist ein Motorrad, das man gerne „einfach nutzt“. Das Konzept zielt auf Alltagstauglichkeit: Die Sitzposition ist so gewählt, dass man nicht verkrampft, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle – auch dann, wenn der Verkehr hektisch wird oder die Strecke länger dauert. Der Motorcharakter ist dabei eher auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Statt ständig „nachzulegen“ fühlt sich das Fahren oft wie ein ruhiges Gleiten an.
Triumph Bonneville T100: Retro mit Fahrspaß
Die Triumph Bonneville T100 setzt dagegen auf den klassischen Stil der Bonneville-Reihe. Das merkt man nicht nur am Look, sondern auch daran, wie das Motorrad auf Befehle reagiert. Die Maschine wirkt lebendiger, das Ansprechverhalten ist direkter, und das Fahrgefühl lädt dazu ein, die Fahrt bewusster zu genießen. Wer gerne fährt, statt nur anzukommen, findet hier schnell den richtigen Ton.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Motorräder ist der wichtigste Punkt: Beide können „gut fahren“, aber sie tun es auf unterschiedliche Weise. Die Honda NC 750 X spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, entspanntes Beschleunigen und eine souveräne Gangart geht. Das Motorrad wirkt dabei oft wie „drehmomentbetont im Alltag“: Man muss nicht ständig hochdrehen, um zügig voranzukommen.
Die Triumph Bonneville T100 dagegen wirkt stärker nach dem Motto „Fahren macht Spaß“. Der Motor fühlt sich charaktervoll an, und das Zusammenspiel aus Gasannahme und Getriebe vermittelt ein sportlicheres Gefühl als man es bei einem Retro-Motorrad vielleicht erwartet. Das ist besonders auf Landstraßen spürbar, wo man gerne mit dem Motor arbeitet und nicht nur konstant durchrollt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Honda NC 750 X: ruhig, stabil, berechenbar
Die Honda NC 750 X ist im Handling eher „erwachsen“. Das Motorrad liegt stabil, vermittelt Sicherheit und macht es leicht, die Linie zu halten. Gerade wenn Straßen nicht perfekt sind oder wenn man längere Strecken fährt, ist diese Ruhe ein echter Vorteil. Auch im Stadtverkehr hilft die berechenbare Art: Man kann entspannt manövrieren, ohne dass das Motorrad ständig „nachjustiert“ werden muss.
Triumph Bonneville T100: leichtfüßig und nah am Fahrer
Die Triumph Bonneville T100 wirkt im Vergleich oft agiler. Das Motorrad lässt sich spürbar leichter in die Kurve bringen und unterstützt ein dynamisches Fahrgefühl. Wer gerne zügig fährt oder Kurven bewusst ansteuert, wird hier schneller das Gefühl bekommen, dass das Motorrad „mitdenkt“. Gleichzeitig bleibt die Bonneville dabei nicht übertrieben sportlich – sie bleibt ein klassisches Cruiser-/Roadster-Konzept, nur eben mit spürbarer Lebendigkeit.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für jeden Tag
Bei der Honda NC 750 X steht die Ergonomie klar im Dienst der Alltagstauglichkeit. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch nach längerer Zeit nicht das Gefühl hat, „gegen“ das Motorrad zu arbeiten. Das ist besonders praktisch, wenn Pendeln, Besorgungen und längere Touren gemischt werden.
Die Triumph Bonneville T100 bietet ebenfalls Komfort, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Die Sitzhaltung ist eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt. Wer eine klassische Roadster-Optik mag und gerne eine natürliche, nicht zu aufrechte Haltung fährt, wird sich schnell wohlfühlen. Für sehr lange Autobahnabschnitte oder für häufige Stop-and-Go-Passagen kann die NC 750 X jedoch im Gesamtkonzept oft die „stressfreiere“ Wahl sein.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag sicher wirken. Im Vergleich zeigt sich aber ein Unterschied in der Art, wie das Vertrauen entsteht: Die Honda NC 750 X punktet mit einem gleichmäßigen, gut dosierbaren Gefühl. Das hilft besonders in Situationen, in denen man häufig bremsen muss oder in denen die Straßenverhältnisse wechselhaft sind.
Die Triumph Bonneville T100 vermittelt ebenfalls Kontrolle, fühlt sich aber oft etwas „direkter“ an. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn man zügig in Kurven fährt oder wenn man beim Anbremsen mehr Gefühl für den Grip sucht. Wer gerne sportlich fährt, wird die Rückmeldung der Bonneville meist als angenehm empfinden.
Ausstattung und Alltag: Was im Alltag wirklich zählt
Hier trennt sich die Spreu vom Retro-Charme. Die Honda NC 750 X ist stark darin, Alltagshürden zu reduzieren. Das Motorrad ist als „funktionierendes Gesamtpaket“ gedacht: Man steigt ein, fährt los und muss sich weniger Gedanken machen. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren, sondern auch für den Alltag genutzt wird, spielt dieses Konzept seine Vorteile aus.
Die Triumph Bonneville T100 ist dagegen eher die Wahl für alle, die das Motorrad auch als Erlebnis sehen. Die Ausstattung wirkt oft stimmig und hochwertig, aber der Fokus liegt stärker auf dem Fahrgefühl und dem klassischen Look. Für Touren ist die Bonneville ebenfalls geeignet – allerdings eher im Sinne von „schön fahren“ als im Sinne von „maximal pragmatisch“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda NC 750 X
- Alltagstauglichkeit: entspanntes Handling und ein Konzept, das den Alltag erleichtert.
- Berechenbarkeit: ruhiges Fahrverhalten, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit gibt.
- Komfort für lange Fahrten: Ergonomie und Fahrgefühl sind auf „durchziehen“ ausgelegt.
Schwächen der Honda NC 750 X
- Weniger emotionaler Charakter: Wer vor allem „Gänsehaut“ sucht, findet bei der NC 750 X eher Vernunft als Drama.
- Retro-Faktor: Wer den klassischen Triumph-Look und die entsprechende Stimmung sucht, wird sich eher zur Bonneville hingezogen fühlen.
Stärken der Triumph Bonneville T100
- Charakter und Stil: Retro-Feeling, das man beim Fahren spürt.
- Agiles Handling: macht Kurven und Landstraßen besonders attraktiv.
- Fahrspaß: Motor und Ansprechverhalten wirken lebendiger.
Schwächen der Triumph Bonneville T100
- Alltagsfokus weniger „pragmatisch“: für reines Pendeln kann die NC 750 X im Gesamtkonzept entspannter wirken.
- Anspruch an den Fahrstil: wer nur „einfach rollen“ will, könnte die Bonneville als etwas lebendiger empfinden.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Honda NC 750 X ist besonders passend für Fahrende, die ein Motorrad suchen, das zuverlässig funktioniert: für den täglichen Weg zur Arbeit, für Touren am Wochenende und für alle, die gerne entspannt unterwegs sind. Wer Wert auf Komfort, ruhiges Handling und ein Konzept legt, das weniger „Fummelei“ bedeutet, wird mit der NC 750 X sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Triumph Bonneville T100 passt dagegen hervorragend zu Menschen, die das Motorrad nicht nur als Transportmittel sehen. Wenn Landstraßen, kurvige Strecken und das klassische Motorradgefühl im Vordergrund stehen, wirkt die Bonneville wie die logische Wahl. Auch für alle, die gerne unterwegs sind, um zu genießen, statt nur Kilometer zu sammeln, ist sie eine starke Option.
Fazit:
Die Honda NC 750 X ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag und für lange Strecken suchen: berechenbar, komfortabel und mit einem Charakter, der auf entspanntes Vorankommen setzt. Die Triumph Bonneville T100 punktet vor allem dort, wo Fahrspaß und Stil zählen: auf Landstraßen, bei Kurvenfahrten und immer dann, wenn das Motorrad mehr sein soll als ein praktisches Fortbewegungsmittel. Wer pragmatisch, stressarm und vielseitig unterwegs sein möchte, findet in der NC 750 X den passenden Begleiter. Wer dagegen das klassische Retro-Feeling liebt und das Fahren bewusst genießen will, wird mit der Bonneville T100 deutlich mehr „Motorrad-Lust“ mitnehmen.