| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Honda NC 750 X vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Motorradvergleich mit Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda NC 750 X und die Triumph Speed Triple 1200 RR, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht ein pragmatischer Allrounder, der im Alltag Ruhe ausstrahlt und bei Touren mit einem stimmigen Gesamtpaket überzeugt. Auf der anderen Seite wartet ein sportlicher Roadster, der mit seiner Performance und seinem Anspruch an Dynamik deutlich mehr „Bühne“ fordert. Genau darum geht es hier: nicht nur darum, was die Modelle auf dem Papier versprechen, sondern wie sich die Stärken und Schwächen im Fahrgefühl und im Nutzungsprofil gegeneinander abgrenzen.
Grundcharakter: Allrounder vs. Performance-Roadster
Die Honda NC 750 X ist als Motorrad für viele Lebenslagen gedacht. Der Fokus liegt auf einem entspannten Einstieg, gutem Komfort und einer Motorcharakteristik, die auch im Stadtverkehr nicht nervt. Die Sitzposition wirkt aufgeräumt und alltagstauglich, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man es einfach „laufen lassen“ kann.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist deutlich stärker auf Fahrspaß und sportliche Ansprüche ausgerichtet. Hier steht weniger „Bequemlichkeit um jeden Preis“ im Vordergrund, sondern ein Motorrad, das aktiv gefahren werden will. Die Maschine wirkt wie gemacht für zügige Landstraßen, dynamische Kurvenfahrten und Fahrer, die gern das Maximum aus Motor, Fahrwerk und Elektronik herausholen.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter: Die Honda NC 750 X setzt auf einen Motor, der vor allem durch seine Alltagstauglichkeit punktet. Die Kraftentfaltung ist so ausgelegt, dass man im Alltag ohne ständiges „Runterschalten und Nachdenken“ vorankommt. Das macht sie besonders interessant für Pendler und Tourenfahrer, die gleichmäßig und effizient unterwegs sein möchten.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR bringt dagegen eine deutlich sportlichere Auslegung mit. Die Leistung und das Drehmoment sind so gewählt, dass das Motorrad auch bei zügiger Gangart souverän nach vorn zieht. Der Unterschied ist nicht nur „mehr Power“, sondern auch die Art, wie diese Power verfügbar ist: Die Speed Triple fühlt sich bei dynamischer Fahrweise präsenter an und belohnt Fahrer, die Gas und Linie bewusst einsetzen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Honda NC 750 X: Stärke ist die entspannte Nutzbarkeit. Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrer bei sehr fordernder Fahrweise schneller nach „mehr“ suchen.
Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke ist die Performance und das sportliche Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Dynamik im Alltag manchmal weniger „gelassen“ wirkt – vor allem, wenn viel Stadtverkehr oder langsames Cruisen ansteht.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder gedacht sind. Die Honda NC 750 X zielt auf ein sicheres, gutmütiges Fahrverhalten. Das Motorrad vermittelt Vertrauen, auch wenn die Strecke nicht perfekt ist. Gerade auf längeren Touren oder bei wechselnden Bedingungen ist das ein Vorteil: Man bleibt eher im „Flow“, statt ständig gegen das Motorrad zu arbeiten.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen auf sportliche Präzision ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine dynamische Linienführung und wirkt bei zügiger Kurvenfahrt deutlich „wach“. Wer gern sportlich fährt, bekommt ein Motorrad, das sich nicht nur willig zeigt, sondern aktiv mitarbeitet.
Was bedeutet das für die Praxis?
Die Honda wirkt wie ein Motorrad, das man über längere Zeit entspannt bewegen kann. Die Triumph ist eher ein Motorrad, das man bewusst fordert: mit Blick für Bremspunkte, Schräglage und Gasdosierung. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedlichen Ebenen.
Bremsen & Fahrgefühl: Sicherheit im Tempo
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ebenfalls die unterschiedliche Ausrichtung. Die Honda NC 750 X bietet eine solide Bremsleistung, die im Alltag und auf Touren zuverlässig funktioniert. Das System wirkt darauf ausgelegt, kontrolliert zu verzögern und dabei gut dosierbar zu bleiben.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist stärker auf hohe Verzögerungsleistung und sportliche Kontrolle ausgelegt. Gerade bei zügiger Fahrweise ist das ein spürbarer Unterschied: Die Triumph lässt sich intensiver „arbeiten“, ohne dass sich das Gefühl von Kontrolle zu schnell verliert.
Elektronik & Assistenz: Komfort vs. Sport-Feintuning
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlichem Ziel. Die Honda NC 750 X setzt eher auf die praktische Unterstützung im Alltag: Fahrmodi und Assistenzfunktionen sollen das Fahren unkompliziert machen und den Einstieg erleichtern. Das Motorrad bleibt dabei insgesamt „leicht zu beherrschen“.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR geht stärker in Richtung sportliches Feintuning. Die Elektronik unterstützt eine dynamische Fahrweise und hilft dabei, Leistung und Traktion in unterschiedlichen Situationen besser zu kontrollieren. Das ist besonders relevant, wenn das Motorrad nicht nur „mitgenommen“, sondern aktiv gefahren wird.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
Honda NC 750 X: Stärke ist die unkomplizierte Alltagsunterstützung. Schwäche kann sein, dass sportliche Fahrer weniger „Spielraum“ für fein abgestimmte Performance suchen.
Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke ist die sportliche Unterstützung bei hoher Dynamik. Schwäche kann sein, dass die Komplexität und der Anspruch nicht jedem Fahrstil gefallen.
Sitzposition & Komfort: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Die Honda NC 750 X punktet mit einer Sitzposition, die für viele Fahrer angenehm ist – besonders, wenn der Alltag und längere Touren zusammenkommen. Die Ergonomie wirkt so, dass man nicht ständig „gegen“ den Körper arbeitet. Das macht sie interessant für Menschen, die ein Motorrad suchen, das auch nach mehreren Stunden noch entspannt wirkt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist sportlicher positioniert. Das bedeutet: mehr Fokus auf Kontrolle und Dynamik. Wer gern zügig fährt, profitiert von der Haltung. Wer dagegen viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder eher gemütlich cruisen möchte, kann die sportliche Auslegung als weniger „entspannt“ empfinden.
Alltagstauglichkeit & Kosten: Was man wirklich spürt
Im Alltag zählt nicht nur das Fahrgefühl, sondern auch die Frage, wie unkompliziert ein Motorrad im Alltag bleibt. Die Honda NC 750 X ist in dieser Hinsicht besonders stark: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man regelmäßig nutzt, ohne dass man ständig an „Aufwand“ denkt. Gerade bei Pendeln und Touren mit wechselnden Bedingungen ist das ein Plus.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrspaß-Maschine“ an. Wer sie nutzt, wird das Motorrad oft bewusst bewegen wollen. Das kann im Alltag ein Vorteil sein – oder eben ein Nachteil, wenn eher Ruhe und Effizienz im Vordergrund stehen.
Stärken und Schwächen im Nutzungsprofil
Honda NC 750 X: Stärke ist die unkomplizierte Nutzung über viele Kilometer und Situationen hinweg. Schwäche ist, dass der sportliche Anspruch im Vergleich zur Triumph begrenzt ist.
Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke ist die Performance und das sportliche Gesamtpaket. Schwäche ist, dass sie für sehr entspannte Fahrprofile weniger „passgenau“ wirkt.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag funktioniert, auf Touren angenehm bleibt und dabei einen ruhigen, verlässlichen Charakter hat, findet in der Honda NC 750 X eine sehr stimmige Wahl. Sie ist besonders attraktiv, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, einfacher Handhabung und einem ausgewogenen Gesamtgefühl liegt.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das bei sportlicher Fahrweise deutlich mehr liefert – mit spürbarer Performance, sportlicher Elektronikunterstützung und einem Fahrgefühl, das aktiv einlädt, der wird mit der Triumph Speed Triple 1200 RR deutlich mehr Begeisterung erleben. Sie ist ideal für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das sich wie ein „Werkzeug“ für Dynamik anfühlt.
Fazit:
Die Honda NC 750 X ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag und für Touren suchen, ohne ständig Kompromisse beim Komfort oder bei der unkomplizierten Handhabung einzugehen. Ihr Charakter ist auf entspanntes Vorankommen ausgelegt, und genau das macht sie so attraktiv, wenn viele unterschiedliche Strecken im Alltag vorkommen. Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn sportliche Dynamik im Mittelpunkt steht: mehr Performance, sportlicheres Fahrgefühl und Elektronik, die bei zügiger Fahrweise spürbar unterstützt. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als Erlebnis versteht, bekommt hier ein sehr starkes Gesamtpaket. Kurz gesagt: Honda für „einfach fahren und genießen“, Triumph für „fordern, ausreizen und Spaß haben“.