| UVP | 15.519 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- reisetauglich
- komfortabel
- tolle Serienausstattung
- gutes Handling
- Seitenkoffer etwas schmal
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- komplizierte Bedienelemente
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.340 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43 mm Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monoblock-Aluminiumschwinge mit Pro-Link und SHOWA-Gasdruckdämpfer, hydraulischer Einstellvorrichtung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55R17 M/C (73W) | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 Bremsscheiben, Radial-Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Hondas NT1100 lädt geradezu zum Reisen ein und spricht durch ihr unaufgeregtes, elegantes Design sicher viele Fahrer gehobenen Alters (wie auch uns) an. Gut vorstellbar beispielsweise auch als gelungenes Upgrade für Fahrer einer NC750 o.Ä. und natürlich alle Deauville- und Pan European Fans. All diejenigen, die bequem längere Touren fahren möchten und sich dabei auf ein komfortables, solides Bike verlassen wollen, sind hier sicher gut bedient. Ob es gelingt, damit auch jüngere Fahrer anzusprechen, halten wir eher für fraglich. Dazu fehlt der NT1100 neben Farbenfreude vielleicht auch die ein oder andere Ecke oder Kante oder sagen wir mal so: Peppig ist sie nun nicht gerade.
Wenn man es genau nimmt, hält sich die Auswahl an Wettbewerbern der Honda NT1100 in Grenzen. Schließlich ist sie wirklich ein reinrassiger Tourer und kein Hybrid wie etwa ein auf Straßentauglichkeit getrimmtes Adventure-Motorrad oder ein Crossover-Bike mit den Genen eines Supersportlers. Dennoch könnte man ihr vielleicht eine Yamaha Tracer 9, Kawasakis Versys oder gar eine BMW 1250 GS gegenüberstellen, wenn man sich auf große Reise begeben möchte.
Zu haben ist die Honda NT1100 ab 13.899 €, mit DCT ab 14.899 €. Die zusätzlich erhätlichen Ausstattungspakete schlagen mit 675 € (URBAN-Paket), 965 € (Touring-Paket) bzw. 1636 € (Travel-Paket) zu Buche.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Wer also auch mal eine entspannte Probefahrt unternehmen möchte kann uns sollte das dort tun.
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda NT 1100 vs Honda WN7: Vergleich für Touring, Alltag und lange Strecken
Wer nach einem Motorrad sucht, das sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Touren souverän funktioniert, landet schnell bei den passenden Honda-Modellen. Der Vergleich zwischen Honda NT 1100 und Honda WN7 zeigt zwei unterschiedliche Ansätze: Die NT 1100 steht für bewährtes Touring mit Fokus auf Komfort, Stabilität und Alltagstauglichkeit. Die WN7 wirkt dagegen moderner in der Ausrichtung und zielt stärker auf ein dynamisches, zugleich alltagstaugliches Gesamtpaket. Beide Bikes sind für ambitionierte Fahrer interessant – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.
Grundcharakter: Touring-Souveränität vs. moderner Allround-Ansatz
Die Honda NT 1100 ist als Tourer gedacht, der lange Strecken entspannt macht. Das merkt man vor allem am Gesamtgefühl: Die Maschine wirkt aufgeräumt, ruhig und auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei Autobahnabschnitten oder zügigen Landstraßenetappen spielt sie ihre Stärke aus, weil sie den Fahrer weniger „arbeiten“ lässt.
Die Honda WN7 verfolgt dagegen einen stärker alltagsorientierten Ansatz. Sie wirkt leichter im Handling und vermittelt schneller das Gefühl, dass sie auch im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken Spaß macht. Wer häufig zwischen Pendeln, Wochenendtour und spontanen Ausfahrten wechselt, findet hier einen anderen Charakter als bei der NT 1100.
Fahrgefühl im Vergleich: Stabilität auf Distanz vs. Agilität im Alltag
Lenkung und Handling
Im direkten Vergleich zeigt die NT 1100 eine Tendenz zu ruhigem, berechenbarem Fahren. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke länger wird und man nicht ständig nachjustieren möchte. Die Maschine bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten gelassen, was das Gesamtpaket für Tourenfahrer attraktiv macht.
Die WN7 wirkt im Gegenzug agiler. Das Handling fühlt sich schneller an, wodurch sich Kurven und Richtungswechsel leichter „anfühlen“. Gerade auf Landstraßen mit vielen Kehren oder bei wechselndem Tempo ist das ein Pluspunkt, weil das Motorrad schneller auf die Eingaben reagiert.
Komfort und Sitzgefühl
Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die NT 1100 ist stärker auf entspannte Langstrecken ausgelegt. Das zeigt sich im Zusammenspiel aus Sitzposition, Windschutz und dem ruhigen Fahrverhalten. Wer häufig mehrere Stunden am Stück fährt, profitiert von dieser „Touring-Logik“.
Die WN7 bietet ebenfalls einen angenehmen Alltagseindruck, wirkt aber insgesamt etwas „direkter“. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm sein, weil das Motorrad nicht zu sehr auf reines Gleiten getrimmt ist. Für lange Etappen kann das je nach Fahrstil trotzdem sehr gut funktionieren – allerdings fühlt sich die NT 1100 in der Rolle als Langstreckenmaschine meist noch einen Tick konsequenter an.
Motor und Antrieb: Durchzug für Touren vs. lebendiges Ansprechverhalten
Beim Motorcharakter zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen einem klassischen Tourer und einem moderner positionierten Allrounder. Die NT 1100 spielt ihre Stärken vor allem im gleichmäßigen Vortrieb aus. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig mit konstantem Tempo gefahren wird oder wenn man auf langen Strecken entspannt durch Beschleunigungsphasen kommt.
Die WN7 wirkt im Vergleich lebendiger im Ansprechverhalten. Das ist ein Vorteil, wenn das Fahren stärker vom Rhythmus lebt: Anfahren, zügig beschleunigen, wieder bremsen, in Kurven Tempo variieren. Wer gern dynamisch unterwegs ist, wird das als Plus erleben.
Windschutz und Ergonomie: Entlastung auf der Autobahn vs. vielseitige Alltagshaltung
Gerade auf Touren entscheidet Windschutz oft darüber, wie anstrengend eine Fahrt am Ende wirkt. Die NT 1100 ist hier klar im Vorteil, weil sie stärker auf die Reduktion von Wind- und Verwirbelungseinflüssen ausgelegt wirkt. Dadurch bleibt der Oberkörper ruhiger, was besonders bei längeren Autobahnabschnitten spürbar ist.
Die WN7 kann ebenfalls komfortabel sein, aber der Fokus liegt eher auf einem vielseitigen Einsatz. Das bedeutet: Sie ist gut für unterschiedliche Situationen, aber die NT 1100 fühlt sich in der Rolle „Langstrecke zuerst“ meist konsequenter an.
Elektronik und Assistenz: Touring-Fokus vs. moderne Bedienlogik
Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Bestandteil des Fahrkomforts. Die NT 1100 wirkt dabei wie ein Motorrad, das Komfort und Sicherheit im Alltag priorisiert. Das zeigt sich in der Art, wie sich das Motorrad kontrolliert fahren lässt – besonders dann, wenn die Strecke nicht immer ideal ist.
Die WN7 setzt stärker auf eine moderne Bedienlogik und ein zeitgemäßes Gesamtpaket. Das kann im Alltag den Unterschied machen, weil sich Einstellungen und das Handling oft intuitiver anfühlen. Für Fahrer, die gern mit Technik arbeiten oder Wert auf eine klare, moderne Nutzerführung legen, ist das ein Plus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda NT 1100 – Stärken
- Touring-Charakter: ruhiges, stabiles Fahrgefühl für lange Strecken
- Komfortfokus: entlastet spürbar bei längeren Fahrten
- Windschutz: besonders vorteilhaft auf Autobahn und schnellen Etappen
- Alltagstauglichkeit: berechenbar und unkompliziert im täglichen Gebrauch
Honda NT 1100 – mögliche Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“: wer maximale Agilität in engen Passagen sucht, fühlt sich bei der NT 1100 manchmal etwas mehr „Tourer“ als „Sportgerät“
- Fokus auf Distanz: für sehr kurze, spontane Fahrten kann der Touring-Ansatz weniger „spielerisch“ wirken
Honda WN7 – Stärken
- Agilität im Alltag: schnelleres Handling und lebendigeres Fahrgefühl
- Vielseitigkeit: funktioniert gut zwischen Stadt, Landstraße und Wochenendtour >
- Modernes Gesamtpaket: Elektronik und Bedienung wirken zeitgemäß
- Dynamik: macht Spaß, wenn das Fahren stärker vom Rhythmus lebt
Honda WN7 – mögliche Schwächen
- Langstrecken-Fokus nicht ganz so dominant: bei sehr langen Autobahnabschnitten kann die NT 1100 im Komfortgefühl im Vorteil sein
- Stilfrage: wer primär „entspannt ankommen“ priorisiert, könnte den Touring-Ansatz der NT 1100 stärker bevorzugen
Für welche Touren passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Die Honda NT 1100 ist besonders passend für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Stabilität legen und sich auf dem Motorrad möglichst wenig „arbeiten“ möchten. Sie eignet sich hervorragend für Urlaubsfahrten, ausgedehnte Wochenendtouren und Fahrten, bei denen Komfort und Windschutz eine große Rolle spielen.
Die Honda WN7 ist dagegen eine starke Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag schnell verfügbar ist und auf kurvigen Strecken sowie bei wechselnden Geschwindigkeiten lebendig bleibt. Wer häufig zwischen Pendeln, Ausfahrten und spontanen Touren wechselt, bekommt hier ein Motorrad, das sich vielseitig anfühlt und nicht nur auf Distanz optimiert ist.
Fazit:
Die Honda NT 1100 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Touring-Komfort, Stabilität und Windschutz liegt. Sie passt besonders gut für Fahrer, die lange Strecken entspannt genießen wollen und ein Motorrad suchen, das auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig bleibt. Die Honda WN7 ist dagegen ideal für alle, die ein agiles, modernes Allround-Motorrad möchten: für Stadt, Landstraße und abwechslungsreiche Wochenendtouren, bei denen Dynamik und ein lebendiges Ansprechverhalten wichtiger sind als reines Langstreckengefühl. Kurz gesagt: Wer vor allem „weit und entspannt“ fährt, greift zur NT 1100. Wer „vielseitig und mit Spaß“ unterwegs ist, findet in der WN7 den passenderen Charakter.