| UVP | 15.519 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- reisetauglich
- komfortabel
- tolle Serienausstattung
- gutes Handling
- Seitenkoffer etwas schmal
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- komplizierte Bedienelemente
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.340 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43 mm Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monoblock-Aluminiumschwinge mit Pro-Link und SHOWA-Gasdruckdämpfer, hydraulischer Einstellvorrichtung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55R17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 Bremsscheiben, Radial-Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Hondas NT1100 lädt geradezu zum Reisen ein und spricht durch ihr unaufgeregtes, elegantes Design sicher viele Fahrer gehobenen Alters (wie auch uns) an. Gut vorstellbar beispielsweise auch als gelungenes Upgrade für Fahrer einer NC750 o.Ä. und natürlich alle Deauville- und Pan European Fans. All diejenigen, die bequem längere Touren fahren möchten und sich dabei auf ein komfortables, solides Bike verlassen wollen, sind hier sicher gut bedient. Ob es gelingt, damit auch jüngere Fahrer anzusprechen, halten wir eher für fraglich. Dazu fehlt der NT1100 neben Farbenfreude vielleicht auch die ein oder andere Ecke oder Kante oder sagen wir mal so: Peppig ist sie nun nicht gerade.
Wenn man es genau nimmt, hält sich die Auswahl an Wettbewerbern der Honda NT1100 in Grenzen. Schließlich ist sie wirklich ein reinrassiger Tourer und kein Hybrid wie etwa ein auf Straßentauglichkeit getrimmtes Adventure-Motorrad oder ein Crossover-Bike mit den Genen eines Supersportlers. Dennoch könnte man ihr vielleicht eine Yamaha Tracer 9, Kawasakis Versys oder gar eine BMW 1250 GS gegenüberstellen, wenn man sich auf große Reise begeben möchte.
Zu haben ist die Honda NT1100 ab 13.899 €, mit DCT ab 14.899 €. Die zusätzlich erhätlichen Ausstattungspakete schlagen mit 675 € (URBAN-Paket), 965 € (Touring-Paket) bzw. 1636 € (Travel-Paket) zu Buche.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Wer also auch mal eine entspannte Probefahrt unternehmen möchte kann uns sollte das dort tun.
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda NT 1100 vs Honda X-ADV: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wer zwischen Honda NT 1100 und Honda X-ADV schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Der eine Weg führt eher in Richtung klassischer Tourenkomfort, der andere in Richtung urbanes Adventure mit Ausflügen abseits des Gewohnten. Beide Modelle tragen das Honda-typische Versprechen, alltagstauglich zu sein und gleichzeitig auf längeren Strecken zu überzeugen. Doch die Schwerpunkte sind unterschiedlich – und genau darauf kommt es im Vergleich an.
Grundcharakter: Tourer vs. Adventure
Die Honda NT 1100 ist als Tourenmotorrad gedacht, das lange Strecken entspannt machbar macht. Der Fokus liegt auf ruhigem Vorankommen, gutem Windschutz und einem Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern nicht „anstrengend“ wird. Die Honda X-ADV dagegen wirkt wie ein Adventure, das sich besonders wohl in der Mischung aus Stadt, Landstraße und gelegentlichem Schotter oder schlechtem Untergrund fühlt. Das Design und die Sitzposition signalisieren: Hier geht es nicht nur um Asphalt, sondern um Flexibilität.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Bikes anfühlen
Honda NT 1100: souverän und entspannt
Die Honda NT 1100 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn gleichmäßiges Tempo und komfortables Gleiten gefragt sind. Das Motorrad wirkt stabil, die Ergonomie ist auf längere Fahrten ausgelegt und das Gesamtpaket zielt auf „einfach fahren“ ab. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Landstraßenetappen ist das ein Vorteil: weniger Ermüdung, mehr Fokus auf die Strecke.
Honda X-ADV: agil, robust und vielseitig
Die Honda X-ADV fühlt sich dagegen lebendiger an. Sie ist so konzipiert, dass sie auch dann Spaß macht, wenn die Route nicht perfekt ist. Das Fahrwerk und die Sitzposition unterstützen ein aktiveres Fahren, und das Motorrad wirkt bereit, wenn es von der geplanten Linie abweicht. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und „mal schauen, wo es langgeht“ pendelt, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht zu schade für Abwechslung ist.
Komfort und Ergonomie: Wer fährt länger entspannter?
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda NT 1100 ist stärker auf Komfort ausgelegt. Windschutz und die insgesamt tourentypische Ausrichtung sorgen dafür, dass sich Fahrten über Stunden weniger wie Arbeit anfühlen. Die Honda X-ADV ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem Charakter, der eher nach „Adventure im Alltag“ klingt. Das bedeutet: Auf langen Strecken kann sie sehr angenehm sein, doch wer maximalen Langstreckenfokus sucht, findet beim Tourer meist den entspannteren Ansatz.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Beide Modelle setzen auf moderne Technik, um das Fahren leichter und sicherer zu machen. Im Vergleich fällt auf, dass die Honda NT 1100 besonders als „Tourenpaket“ gedacht ist: Elektronik und Fahrmodi unterstützen dabei, die Fahrt über verschiedene Situationen hinweg geschmeidig zu gestalten. Die Honda X-ADV bringt ebenfalls Assistenz und Fahrmodi mit, legt aber den Schwerpunkt stärker auf Vielseitigkeit – also darauf, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollierbar bleibt.
Gepäck und Alltag: Welche Lösung passt besser?
Wenn es um Alltag und Reisen geht, unterscheiden sich die Philosophien. Die Honda NT 1100 wirkt wie das Motorrad, das man für längere Touren „einfach bestückt“ und dann entspannt losfährt. Der Tourenansatz passt gut zu Gepäckkonzepten, die auf Ordnung und Komfort ausgelegt sind. Die Honda X-ADV ist dagegen oft die Wahl für Menschen, die nicht nur Strecke machen, sondern auch flexibel bleiben wollen: kurze Wege, spontane Umwege, gelegentliches „abseits der Hauptstraße“.
Stärken und Schwächen: Der direkte Vergleich
Stärken der Honda NT 1100
- Tourenkomfort: besonders geeignet für lange Strecken und entspanntes Tempo.
- Ruhiges Fahrgefühl: wirkt stabil und wenig „nervös“ im Alltag.
- Alltag mit Reisefokus: ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt.
Schwächen der Honda NT 1100
- Weniger Adventure-Charakter: wer bewusst Offroad-Feeling sucht, wird eher zur X-ADV greifen.
- Stilfrage: das Motorrad ist klar tourenorientiert – nicht unbedingt die „Spielwiese“ für spontane Schotterwege.
Stärken der Honda X-ADV
- Vielseitigkeit: passt gut zu Stadt, Landstraße und wechselnden Untergründen.
- Aktiveres Fahrgefühl: macht auch bei Abwechslung Spaß.
- Adventure-Optik und -Haltung: fühlt sich wie ein „Allrounder mit Charakter“ an.
Schwächen der Honda X-ADV
- Tourenfokus nicht ganz so kompromisslos: für maximale Langstreckenentspannung ist die NT 1100 oft die passendere Wahl.
- Anspruch an den eigenen Fahrstil: wer primär „komfortabel cruisen“ will, könnte den Adventure-Charakter als weniger passend empfinden.
Für welche Strecken ist welches Bike besser?
Die Honda NT 1100 spielt ihre Vorteile besonders auf Strecken aus, auf denen man lange geradeaus fährt: Pendeln mit längeren Abschnitten, Wochenendtouren mit Fokus auf Komfort und Reisen, bei denen das Motorrad vor allem „ermüdungsarm“ sein soll. Die Honda X-ADV ist stark, wenn die Route nicht vorhersehbar ist: Stadtverkehr, Landstraßen mit wechselndem Belag und Ausflüge, bei denen man nicht nur auf den perfekten Asphalt angewiesen ist.
Fazit: Welche Honda passt zu wem?
Die Honda NT 1100 ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, lange Strecken möglichst entspannt zu fahren. Der Tourencharakter, das ruhige Fahrgefühl und der Komfortgedanke machen sie besonders attraktiv für Menschen, die regelmäßig größere Distanzen zurücklegen und dabei wenig „Energie“ in das Fahren investieren möchten. Sie ist ein Motorrad für verlässliche Reisen und souveräne Alltagsfahrten.
Die Honda X-ADV ist dagegen die passendere Option, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt und auch dann Spaß macht, wenn die Route nicht nur aus makellosem Asphalt besteht. Ihr Adventure-Profil, das lebendigere Fahrgefühl und die Bereitschaft für wechselnde Untergründe machen sie ideal für alle, die häufig unterwegs sind, spontane Abstecher mögen und ein Motorrad mit Charakter bevorzugen.
Kurz gesagt: NT 1100 für Komfort und Langstrecke, X-ADV für Vielseitigkeit und Abenteuer im Alltag.