| UVP | 15.519 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- reisetauglich
- komfortabel
- tolle Serienausstattung
- gutes Handling
- Seitenkoffer etwas schmal
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- komplizierte Bedienelemente
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.340 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43 mm Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monoblock-Aluminiumschwinge mit Pro-Link und SHOWA-Gasdruckdämpfer, hydraulischer Einstellvorrichtung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55R17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 Bremsscheiben, Radial-Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Hondas NT1100 lädt geradezu zum Reisen ein und spricht durch ihr unaufgeregtes, elegantes Design sicher viele Fahrer gehobenen Alters (wie auch uns) an. Gut vorstellbar beispielsweise auch als gelungenes Upgrade für Fahrer einer NC750 o.Ä. und natürlich alle Deauville- und Pan European Fans. All diejenigen, die bequem längere Touren fahren möchten und sich dabei auf ein komfortables, solides Bike verlassen wollen, sind hier sicher gut bedient. Ob es gelingt, damit auch jüngere Fahrer anzusprechen, halten wir eher für fraglich. Dazu fehlt der NT1100 neben Farbenfreude vielleicht auch die ein oder andere Ecke oder Kante oder sagen wir mal so: Peppig ist sie nun nicht gerade.
Wenn man es genau nimmt, hält sich die Auswahl an Wettbewerbern der Honda NT1100 in Grenzen. Schließlich ist sie wirklich ein reinrassiger Tourer und kein Hybrid wie etwa ein auf Straßentauglichkeit getrimmtes Adventure-Motorrad oder ein Crossover-Bike mit den Genen eines Supersportlers. Dennoch könnte man ihr vielleicht eine Yamaha Tracer 9, Kawasakis Versys oder gar eine BMW 1250 GS gegenüberstellen, wenn man sich auf große Reise begeben möchte.
Zu haben ist die Honda NT1100 ab 13.899 €, mit DCT ab 14.899 €. Die zusätzlich erhätlichen Ausstattungspakete schlagen mit 675 € (URBAN-Paket), 965 € (Touring-Paket) bzw. 1636 € (Travel-Paket) zu Buche.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Wer also auch mal eine entspannte Probefahrt unternehmen möchte kann uns sollte das dort tun.
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
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Honda NT 1100 vs. Kawasaki KLE 500 SE: Vergleich für Straße, Tour und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Soll es eher ein komfortables Tourenmotorrad für lange Strecken sein – oder ein leichteres, unkompliziertes Bike, das auch abseits der perfekten Asphaltlinie Spaß macht? Der Vergleich zwischen Honda NT 1100 und Kawasaki KLE 500 SE zeigt, wie unterschiedlich die Schwerpunkte gesetzt sind und warum beide Modelle je nach Fahrprofil richtig stark sein können.
Grundidee der beiden Motorräder: Tourer vs. vielseitiges Allround-Enduro
Honda NT 1100: Fokus auf Komfort und entspannte Langstrecke
Die Honda NT 1100 ist klar als Tourenmaschine gedacht. Im Vergleich zeigt sich das besonders in der Art, wie sie sich auf Tempo und Strecke „einpendelt“. Wer häufig längere Strecken fährt, profitiert von der insgesamt ruhigen, souveränen Auslegung. Dazu passt auch der Anspruch, dass der Alltag nicht anstrengend wird: Das Motorrad soll tragen, nicht fordern.
Kawasaki KLE 500 SE: Leichtfüßig, handlich und bereit für Straße & Schotter
Die Kawasaki KLE 500 SE steht dagegen für ein Motorradgefühl, das näher am „einfach losfahren“ ist. Im Vergleich fällt auf, dass die KLE eher auf Agilität und unkomplizierte Kontrolle setzt. Gerade auf Nebenstraßen und bei wechselnden Untergründen wirkt sie oft wie die richtige Wahl, wenn nicht jede Fahrt zur großen Reiseplanung werden soll.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Honda NT 1100: souveränes Drehmoment für gleichmäßiges Dahingleiten
Im direkten Vergleich wirkt die Honda NT 1100 besonders dann stark, wenn konstantes Fahren gefragt ist. Die Abstimmung zielt darauf, dass sich das Motorrad auch bei wechselnder Geschwindigkeit angenehm dosieren lässt. Das macht sie attraktiv für Touren, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern eher flüssig vorankommen will.
Kawasaki KLE 500 SE: Charakter mit Fokus auf Spritzigkeit und Kontrolle
Die Kawasaki KLE 500 SE spielt ihre Stärken eher dort aus, wo man das Motorrad aktiv bewegt. Im Vergleich zeigt sich: Die KLE fühlt sich oft dann besonders passend an, wenn Kurven, wechselnde Straßenqualität und kurze Streckenabschnitte den Ton angeben. Wer gerne mit dem Motorrad „mitgeht“, bekommt hier ein sehr direktes Fahrgefühl.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Honda NT 1100: ruhige Linie und entspannter Geradeauslauf
Bei der Honda NT 1100 fällt im Vergleich auf, dass sie auf Strecke eher auf Stabilität ausgelegt ist. Das hilft besonders bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen, weil das Motorrad die Arbeit reduziert, die man sonst ständig im Kopf und am Lenker „mitführen“ muss. Gleichzeitig bleibt die Maschine gut kontrollierbar, auch wenn sie nicht als „leichtes“ Bike gedacht ist.
Kawasaki KLE 500 SE: agil in der Stadt und sicher auf wechselndem Untergrund
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Vergleich wendiger und dadurch im Alltag oft entspannter. Gerade in engen Situationen oder auf Straßen, die nicht immer perfekt sind, spielt die Handlichkeit ihre Vorteile aus. Für Fahrten, bei denen auch mal ein Feldweg oder ein kurzer Schotterabschnitt dazugehört, ist das ein klarer Pluspunkt.
Komfort und Ergonomie: Wie gut passt das Motorrad zur Fahrtlänge?
Honda NT 1100: Tourenkomfort als Hauptargument
Die Honda NT 1100 punktet im Vergleich vor allem beim Thema Komfort. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch „frisch“ ankommt. Dazu gehört auch, dass die Sitzposition und die Gesamtergonomie eher auf längere Strecken ausgelegt sind. Wer häufig unterwegs ist, merkt schnell: Hier steht das entspannte Reisen im Vordergrund.
Kawasaki KLE 500 SE: aufrecht, nah am Motorrad und angenehm für gemischte Einsätze
Die Kawasaki KLE 500 SE bietet im Vergleich eine eher aufrechte, direkte Sitzhaltung. Das macht sie besonders interessant für gemischte Fahrten: Stadt, Landstraße und gelegentlich „raus aus dem Gewohnten“. Für lange Autobahnphasen ist sie nicht die erste Wahl, wenn maximaler Langstreckenkomfort Priorität hat – aber für viele Alltags- und Wochenendfahrten passt die Balance sehr gut.
Ausstattung und Alltag: Was im Alltag wirklich zählt
Honda NT 1100: Reise-Setup für längere Touren
Im Vergleich zeigt die Honda NT 1100 ihren Tourenanspruch auch in der Art, wie sie sich für längere Einsätze „bereit“ anfühlt. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach gerne alles dabei hat, wird die Ausrichtung der Maschine zu schätzen wissen. Die Gesamtanmutung ist eher „komfortorientiert“ als „abenteuerorientiert“.
Kawasaki KLE 500 SE: unkompliziertes Bike für spontane Pläne
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das man nicht ständig „verwaltet“. Das macht sie attraktiv, wenn Fahrten spontan entstehen oder wenn das Motorrad auch mal schmutziger werden darf, ohne dass gleich ein schlechtes Gewissen aufkommt. Für viele ist das genau die richtige Mischung aus Alltagstauglichkeit und Abenteuerlust.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda NT 1100
- Tourenfokus: besonders geeignet für lange Strecken und entspanntes Fahren.
- Ruhiges Fahrverhalten: sorgt für weniger Ermüdung bei hoher Kilometerzahl.
- Komfort-Orientierung: Ergonomie und Gesamtpaket sind auf „Ankommen“ ausgelegt.
Schwächen der Honda NT 1100
- Weniger „leichtfüßig“: wer maximale Agilität wie bei einem kleinen Enduro sucht, fühlt den Unterschied.
- Abseits der Straße nicht im Fokus: für echtes Offroad-Feeling ist sie eher die falsche Kategorie.
Stärken der Kawasaki KLE 500 SE
- Handlichkeit: macht sie im Alltag und auf wechselnden Straßenbedingungen sehr angenehm.
- Vielseitigkeit: Straße und leichter Schotter passen gut zusammen.
- Direktes Fahrgefühl: wer gern aktiv fährt, bekommt ein stimmiges Motorradgefühl.
Schwächen der Kawasaki KLE 500 SE
- Langstreckenkomfort nicht im Tourer-Level: bei sehr langen Autobahnabschnitten kann der Fokus fehlen.
- Anspruch an Fahrstil: wer „einfach nur cruisen“ will, muss sich ggf. mehr auf das Motorrad einstellen.
Für wen passt welches Motorrad?
Honda NT 1100 – die bessere Wahl für Tourer und Langstreckenfahrer
Die Honda NT 1100 ist besonders dann die richtige Entscheidung, wenn viele Kilometer geplant sind und Komfort eine große Rolle spielt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf ruhiges, souveränes Handling legt und ein Motorrad sucht, das auch mit Gepäck und wechselnden Tagesetappen gut funktioniert, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Kawasaki KLE 500 SE – die bessere Wahl für Allrounder und Abenteuerlust
Die Kawasaki KLE 500 SE passt am besten zu Fahrern, die ein Motorrad für gemischte Einsätze suchen: Stadt, Landstraße und gelegentlich auch mal unbefestigte Wege. Wer ein direktes, leicht zu kontrollierendes Bike bevorzugt und nicht jede Fahrt als „Reise“ betrachtet, sondern als Mischung aus Spaß und Freiheit, wird mit der KLE sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Honda NT 1100 ist im Vergleich die klarere Wahl für alle, die vor allem lange Strecken genießen wollen. Ihr Schwerpunkt liegt auf Komfort, ruhigem Fahrverhalten und einem souveränen Gefühl bei hoher Kilometerzahl. Wer Touren plant, gerne entspannt unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das das Fahren angenehm macht, trifft hier eine sehr gute Entscheidung.
Die Kawasaki KLE 500 SE spielt ihre Stärken dagegen dort aus, wo Alltag, Kurven und wechselnder Untergrund zusammenkommen. Sie wirkt handlich, direkt und vielseitig – besonders für Fahrer, die auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs sein möchten, ohne gleich den Offroad-Anspruch eines Spezialbikes zu erwarten. Wer ein unkompliziertes Motorrad für spontane Pläne und gemischte Strecken sucht, findet in der KLE einen passenden Begleiter.