| UVP | 15.519 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- reisetauglich
- komfortabel
- tolle Serienausstattung
- gutes Handling
- Seitenkoffer etwas schmal
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- komplizierte Bedienelemente
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.340 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43 mm Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monoblock-Aluminiumschwinge mit Pro-Link und SHOWA-Gasdruckdämpfer, hydraulischer Einstellvorrichtung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55R17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 Bremsscheiben, Radial-Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Hondas NT1100 lädt geradezu zum Reisen ein und spricht durch ihr unaufgeregtes, elegantes Design sicher viele Fahrer gehobenen Alters (wie auch uns) an. Gut vorstellbar beispielsweise auch als gelungenes Upgrade für Fahrer einer NC750 o.Ä. und natürlich alle Deauville- und Pan European Fans. All diejenigen, die bequem längere Touren fahren möchten und sich dabei auf ein komfortables, solides Bike verlassen wollen, sind hier sicher gut bedient. Ob es gelingt, damit auch jüngere Fahrer anzusprechen, halten wir eher für fraglich. Dazu fehlt der NT1100 neben Farbenfreude vielleicht auch die ein oder andere Ecke oder Kante oder sagen wir mal so: Peppig ist sie nun nicht gerade.
Wenn man es genau nimmt, hält sich die Auswahl an Wettbewerbern der Honda NT1100 in Grenzen. Schließlich ist sie wirklich ein reinrassiger Tourer und kein Hybrid wie etwa ein auf Straßentauglichkeit getrimmtes Adventure-Motorrad oder ein Crossover-Bike mit den Genen eines Supersportlers. Dennoch könnte man ihr vielleicht eine Yamaha Tracer 9, Kawasakis Versys oder gar eine BMW 1250 GS gegenüberstellen, wenn man sich auf große Reise begeben möchte.
Zu haben ist die Honda NT1100 ab 13.899 €, mit DCT ab 14.899 €. Die zusätzlich erhätlichen Ausstattungspakete schlagen mit 675 € (URBAN-Paket), 965 € (Touring-Paket) bzw. 1636 € (Travel-Paket) zu Buche.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Wer also auch mal eine entspannte Probefahrt unternehmen möchte kann uns sollte das dort tun.
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Honda NT 1100 vs Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda NT 1100 steht für souveräne Tourenqualitäten, Alltagstauglichkeit und ein komfortorientiertes Gesamtpaket. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen bringt den Charakter eines straßenzugelassenen Offroad-Motorrads mit: leicht, direkt und mit Fokus auf Agilität. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen – denn je nach Fahrstil kann das eine Motorrad klar im Vorteil sein, während das andere seine Stärken erst auf dem richtigen Terrain ausspielt.
Grundidee im Vergleich: Tourer vs. straßenzugelassene Offroad-Variante
Die Honda NT 1100 ist als Tourenmaschine gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, entspannte Sitzposition und ein Setup, das lange Strecken angenehm macht. Auch im Alltag spielt sie ihre Stärken aus, etwa wenn es um Übersicht, ruhiges Handling und ein stimmiges Gesamtgefühl geht.
Die Suzuki DR-Z 4SM verfolgt eine andere Philosophie. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“, ohne sich ständig Gedanken über den Untergrund zu machen. Der Charakter ist spürbar: eher kompakt, eher agil und mit einem Fahrgefühl, das an Offroad-Wurzeln erinnert – auch wenn sie für die Straße ausgelegt ist.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda NT 1100 zielt auf gleichmäßige Leistungsentfaltung und ein souveränes Ansprechverhalten ab. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Beschleunigungsmanöver im Stadtverkehr oder zügiges Vorankommen auf der Landstraße gefragt sind. Die Motorabstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad „leicht“ anfühlt – auch dann, wenn die Strecke länger wird.
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt dagegen stärker auf Direktheit. Das Fahrgefühl ist weniger „komfortabel geglättet“, sondern eher unmittelbar. Wer gern mit dem Gas arbeitet, findet hier ein Motorrad, das sich nicht versteckt, sondern den Fahrstil belohnt. Auf der Straße kann das sehr viel Spaß machen – vor allem, wenn Kurven, wechselnde Fahrbahnbeläge und dynamisches Fahren zum Alltag gehören.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Bei der Honda NT 1100 steht ein ausgewogenes Fahrwerk im Vordergrund. Das Motorrad vermittelt Ruhe, bleibt auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar und unterstützt eine entspannte Fahrhaltung. Gerade auf längeren Strecken ist das ein echter Pluspunkt: weniger Ermüdung, mehr Konzentration auf die Strecke.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärke im agilen Handling aus. Sie wirkt handlicher und lädt dazu ein, das Motorrad aktiv zu bewegen. Das kann auf kurvigen Strecken oder bei wechselndem Untergrund besonders gut funktionieren. Gleichzeitig zeigt sich aber auch die Kehrseite: Wer vor allem auf Komfort und „Autobahnruhe“ setzt, wird die Unterschiede zur Tourenorientierung der Honda spüren.
Sitzposition und Ergonomie: bequem auf Tour oder aktiv im Fahrmodus
Die Honda NT 1100 ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt eine entspannte Haltung, die sich für Pendeln ebenso eignet wie für längere Ausfahrten. Auch die Ergonomie wirkt darauf abgestimmt, dass man nicht nach kurzer Zeit das Bedürfnis hat, die Haltung zu verändern.
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt eher auf eine aktive Fahrhaltung. Das ist kein Nachteil, sondern ein anderes Konzept: Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier eine passende Basis. Für lange, rein straßenorientierte Strecken kann das je nach Körperbau und Fahrgewohnheit weniger komfortabel wirken als bei der Honda – dafür ist das Gefühl beim Fahren oft direkter.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typisches Bild: Die Honda NT 1100 zielt auf ein sicheres, gut dosierbares Bremsverhalten ab, das im Alltag und bei wechselnden Geschwindigkeiten überzeugt. Gerade im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-go-Situationen ist das ein Vorteil, weil das Motorrad schnell „kontrollierbar“ bleibt.
Die Suzuki DR-Z 4SM bietet ebenfalls ein bremsstarkes Setup, das zum Charakter passt. Auf der Straße ist das Bremsgefühl oft direkt und vermittelt Kontrolle. Wer jedoch sehr lange Strecken mit hoher Durchschnittsgeschwindigkeit plant, wird die Tourenorientierung der Honda als angenehmer empfinden.
Elektronik und Assistenz: Tourenkomfort vs. Fokus auf das Wesentliche
Die Honda NT 1100 wirkt in ihrer Gesamtausrichtung deutlich „moderner“ im Sinne von Tourenkomfort. Elektronik und Assistenzfunktionen (je nach Ausstattung) unterstützen das Fahren im Alltag und können das Handling erleichtern, etwa bei wechselnden Bedingungen oder wenn man entspannt unterwegs sein möchte.
Die Suzuki DR-Z 4SM bleibt stärker beim Kern: Fahren, Gefühl und unmittelbare Rückmeldung. Das kann für viele Fahrer genau richtig sein, weil es weniger „Ablenkung“ durch Systeme gibt. Wer aber auf maximale Unterstützung im Alltag setzt, wird bei der Honda eher fündig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda NT 1100 – Stärken
- Tourenorientiertes Gesamtpaket: Komfort und Ruhe im Fahrgefühl.
- Alltagstauglichkeit: gut dosierbar, angenehm zu fahren, auch wenn die Strecke länger wird.
- Ergonomie: entspannte Sitzposition für viele Fahrertypen.
- Vertrauen bei wechselnden Bedingungen: berechenbares Handling.
Honda NT 1100 – Schwächen
- Weniger Offroad-Fokus: Wer viel abseits der Straße fährt, wird eher Grenzen spüren.
- Charakter: Wer maximale Direktheit wie bei einem Offroad-nahen Motorrad sucht, könnte die Honda als „zu tourig“ empfinden.
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Agiles Handling: macht Kurven und wechselnde Strecken besonders lebendig.
- Unmittelbares Fahrgefühl: belohnt aktives Fahren und Gasarbeit.
- Offroad-Feeling auf der Straße: bringt Abwechslung, auch wenn es nicht „echtes Gelände“ ist.
- Leichtes Handling im Alltag: wirkt oft unkompliziert im Stadtverkehr.
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Komfort auf langen Strecken: je nach Fahrprofil weniger entspannend als eine Tourenmaschine.
- Tourenanspruch: Wer viel Autobahn oder sehr lange Etappen plant, wird die Honda meist angenehmer finden.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Honda NT 1100 ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für Touren, Alltag und längere Strecken suchen. Wer Wert auf Komfort, ruhiges Handling und eine entspannte Ergonomie legt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn häufig unterschiedliche Streckenprofile gefahren werden, wirkt die Honda als „Allround-Tourer“ besonders überzeugend.
Die Suzuki DR-Z 4SM richtet sich eher an Menschen, die direkten Fahrspaß wollen und ein Motorrad bevorzugen, das sich aktiv bewegen lässt. Wer gern kurvig fährt, auch mal über weniger perfekte Straßen rollt und den Charakter eines straßenzugelassenen Offroad-Bikes mag, findet in der DR-Z 4SM eine sehr passende Wahl. Für reine Langstreckenreisen mit maximalem Komfort ist sie jedoch nicht die erste Adresse.
Fazit:
Die Honda NT 1100 ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund Komfort, entspannte Ergonomie und ein tourentaugliches Gesamtgefühl stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, im Alltag unkompliziert unterwegs sein möchten und ein berechenbares, ruhiges Handling schätzen. Die Suzuki DR-Z 4SM punktet dagegen mit Agilität, unmittelbarem Fahrgefühl und einem offroad-nahen Charakter. Wer Kurven liebt, gern aktiv fährt und auch auf wechselnden Untergründen Spaß sucht, wird mit der DR-Z 4SM deutlich mehr „Direktheit“ erleben. Kurz gesagt: Tourenkomfort und Gelassenheit sprechen für die Honda – Fahrspaß, Lebendigkeit und Offroad-Feeling sprechen für die Suzuki.