| UVP | 15.519 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- reisetauglich
- komfortabel
- tolle Serienausstattung
- gutes Handling
- Seitenkoffer etwas schmal
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- komplizierte Bedienelemente
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.340 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43 mm Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monoblock-Aluminiumschwinge mit Pro-Link und SHOWA-Gasdruckdämpfer, hydraulischer Einstellvorrichtung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55R17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 Bremsscheiben, Radial-Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Hondas NT1100 lädt geradezu zum Reisen ein und spricht durch ihr unaufgeregtes, elegantes Design sicher viele Fahrer gehobenen Alters (wie auch uns) an. Gut vorstellbar beispielsweise auch als gelungenes Upgrade für Fahrer einer NC750 o.Ä. und natürlich alle Deauville- und Pan European Fans. All diejenigen, die bequem längere Touren fahren möchten und sich dabei auf ein komfortables, solides Bike verlassen wollen, sind hier sicher gut bedient. Ob es gelingt, damit auch jüngere Fahrer anzusprechen, halten wir eher für fraglich. Dazu fehlt der NT1100 neben Farbenfreude vielleicht auch die ein oder andere Ecke oder Kante oder sagen wir mal so: Peppig ist sie nun nicht gerade.
Wenn man es genau nimmt, hält sich die Auswahl an Wettbewerbern der Honda NT1100 in Grenzen. Schließlich ist sie wirklich ein reinrassiger Tourer und kein Hybrid wie etwa ein auf Straßentauglichkeit getrimmtes Adventure-Motorrad oder ein Crossover-Bike mit den Genen eines Supersportlers. Dennoch könnte man ihr vielleicht eine Yamaha Tracer 9, Kawasakis Versys oder gar eine BMW 1250 GS gegenüberstellen, wenn man sich auf große Reise begeben möchte.
Zu haben ist die Honda NT1100 ab 13.899 €, mit DCT ab 14.899 €. Die zusätzlich erhätlichen Ausstattungspakete schlagen mit 675 € (URBAN-Paket), 965 € (Touring-Paket) bzw. 1636 € (Travel-Paket) zu Buche.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Wer also auch mal eine entspannte Probefahrt unternehmen möchte kann uns sollte das dort tun.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Honda NT 1100 vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich für Touren, Tempo und Alltag
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda NT 1100 und die Triumph Speed Triple 1200 RR, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein tourentauglicher Allrounder mit Fokus auf Komfort und Alltagstauglichkeit auf ein sportliches Naked-Bike, das auf Dynamik und Agilität ausgelegt ist. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern vor allem darauf, wie sich die Stärken im Fahralltag anfühlen.
Im Folgenden werden die im Vergleich aufgeführten Eigenschaften beider Motorräder miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es um das, was im Alltag wirklich zählt: Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen, Elektronik, Sitzposition sowie die Frage, welches Motorrad besser zu welchem Fahrstil passt.
Motorkonzept: Charakter statt nur Zahlen
Die Honda NT 1100 steht für einen souveränen, alltagstauglichen Antrieb. Der Motor ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu ziehen und auch längere Strecken entspannt zu bewältigen. Das spürt man besonders dann, wenn es nicht nur um Beschleunigung geht, sondern um gleichmäßiges Tempo, saubere Gasannahme und ein Fahrgefühl, das nicht nach jeder Kurve nach „mehr“ verlangt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist klar sportlich ausgerichtet. Der Motor wirkt deutlich „spitzer“ und belohnt dynamisches Fahren. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Wechsel zwischen Last und Schub zeigt sich, dass dieses Motorrad eher für Fahrer gebaut ist, die Tempo aktiv gestalten möchten. Die Stärke liegt weniger im entspannten Dahingleiten, sondern im spürbaren Vortrieb, der Lust auf sportliche Linien macht.
Stärken und Schwächen im Motoralltag
Honda NT 1100 – Stärke: gleichmäßige Leistungsentfaltung und ein ruhigerer Charakter, der auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt. Schwäche: wer ein Motorrad sucht, das permanent nach sportlicher Gangart verlangt, wird eher weniger „Biss“ als bei einer RR-Variante erwarten.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärke: spürbare Dynamik und ein Antrieb, der sportliche Fahrweise unterstützt. Schwäche: wer vor allem Komfort und entspannte Touren priorisiert, kann den Fokus auf Performance als weniger „gelassen“ empfinden.
Fahrwerk und Handling: Komfort vs. sportliche Präzision
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle sehr deutlich. Die Honda NT 1100 zielt auf Stabilität und Alltagstauglichkeit. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass Unebenheiten nicht sofort in den Vordergrund rücken. In der Praxis heißt das: weniger Stress auf langen Strecken, mehr Ruhe im Geradeauslauf und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Straßenbedingungen souverän bleibt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen auf sportliche Präzision ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar „direkter“ in der Kurve und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das besonders bei zügigem Fahren hilft. Wer häufig kurvenreiche Strecken fährt oder gern dynamisch unterwegs ist, wird die Agilität und das sportliche Setup als Vorteil sehen.
Bremsen: Vertrauen in jeder Situation
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Ansätze. Die Honda wirkt in der Abstimmung eher auf gleichmäßige Dosierbarkeit und sicheres Verzögern im Alltag. Die Triumph setzt stärker auf sportliches Ansprechverhalten: Beim kräftigen Verzögern und beim wiederholten Bremsen aus zügiger Fahrt zeigt sich, dass das Motorrad für Performance ausgelegt ist.
Beide Systeme können im Alltag überzeugen, aber die Frage ist: Soll das Motorrad vor allem komfortabel und berechenbar bremsen, oder soll es bei sportlicher Fahrweise besonders direkt reagieren? Genau hier trennt sich die Zielgruppe.
Elektronik und Assistenz: Wie viel Unterstützung braucht die Fahrt?
Moderne Motorräder leben von ihrer Elektronik. Im Vergleich wird deutlich, dass sowohl die Honda NT 1100 als auch die Triumph Speed Triple 1200 RR auf ein zeitgemäßes Paket setzen. Die Honda wirkt dabei stärker auf „Touren-Logik“: Fahrmodi und Assistenzfunktionen unterstützen vor allem eine entspannte, sichere Fortbewegung. Das ist besonders wertvoll, wenn Wetter, Verkehr oder Straßenqualität variieren.
Die Triumph bringt Elektronik mit, die sportliche Dynamik unterstützt. Fahrmodi und Regelungen greifen so, dass das Motorrad auch bei ambitionierter Fahrweise kontrollierbar bleibt. Das ist ein Plus, wenn das Motorrad nicht nur für „schnell“, sondern für gezielt sportlich genutzt wird.
Stärken und Schwächen der Elektronik
Honda NT 1100 – Stärke: Elektronik, die den Fokus auf Alltag, Sicherheit und entspannte Touren legt. Schwäche: wer maximale Sport-Feinabstimmung erwartet, findet bei einer RR-orientierten Maschine meist den „aggressiveren“ Charakter.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärke: Elektronik, die sportliche Fahrweise unterstützt und Kontrolle bei Tempo bietet. Schwäche: wer vor allem Komfort und Gelassenheit sucht, könnte die sportliche Ausrichtung als „zu präsent“ empfinden.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Sitzposition. Die Honda NT 1100 ist auf eine ergonomische, tourentaugliche Haltung ausgelegt. Das hilft besonders bei längeren Fahrten: weniger verkrampftes Gefühl, bessere Alltagstauglichkeit und ein Gesamtpaket, das auch nach mehreren Stunden noch „stimmig“ wirkt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR positioniert den Fahrer sportlicher. Das bedeutet oft: mehr Fokus auf Kurvenfahrten und aktives Handling, dafür weniger „Reise-Ruhe“. Für kurze bis mittlere Touren oder für Fahrten, bei denen Kurven und Tempo im Vordergrund stehen, ist das ideal. Für sehr lange Strecken kann die sportlichere Haltung jedoch stärker ins Gefühl rücken.
Alltag, Ausstattung und Nutzung: Welche Rolle spielt das Motorrad?
Die Honda NT 1100 wirkt wie ein Motorrad, das den Alltag mitmacht und sich auch für längere Touren anbietet. Die Ausrichtung passt zu Fahrern, die ein vielseitiges Bike suchen: Pendeln, Wochenendtour, längere Urlaubsfahrten – ohne dass jedes Mal das Setup „umgedacht“ werden muss.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist stärker auf das Erlebnis ausgelegt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind, die Dynamik spüren möchten und bei jeder Fahrt das Gefühl suchen, dass das Motorrad „mehr kann“. Für den Alltag ist sie ebenfalls geeignet, aber die Priorität liegt klar auf Fahrspaß und Performance.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Honda NT 1100 – Stärke: ausgewogene Allround-Eigenschaften, Komfort und eine entspannte Art, Kilometer zu machen. Schwäche: weniger „Sportfokus“ für diejenigen, die das Motorrad vor allem wegen maximaler Dynamik wählen.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärke: sportliche Performance, direktes Handling und ein Antrieb, der Fahrspaß in den Vordergrund stellt. Schwäche: weniger „Tourenkomfort“ im Sinne von maximaler Gelassenheit über lange Strecken.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung fällt leichter, wenn der eigene Fahrstil klar ist. Wer häufig unterwegs ist, auch bei wechselnden Bedingungen, und dabei Wert auf Komfort, Ruhe und eine souveräne Gesamtwirkung legt, wird mit der Honda NT 1100 sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Besonders dann, wenn nicht jede Fahrt auf maximale Beschleunigung ausgelegt ist, sondern auf angenehmes Vorankommen.
Wer dagegen Kurven liebt, gern zügig fährt und das Motorrad als aktives Werkzeug für Dynamik betrachtet, wird die Triumph Speed Triple 1200 RR als deutlich passender empfinden. Die sportliche Ausrichtung zeigt sich in Motorcharakter, Handling und dem Gesamtgefühl beim Fahren.
Typische Käuferprofile
Honda NT 1100: ideal für Tourenfahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag nicht nervt und auf langen Strecken angenehm bleibt.
Triumph Speed Triple 1200 RR: ideal für Fahrer, die ein Naked Bike mit Performance-Anspruch wollen und bei jeder Ausfahrt das sportliche Potenzial nutzen möchten.
Fazit: Honda NT 1100 oder Triumph Speed Triple 1200 RR?
Die Honda NT 1100 ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Alltagstauglichkeit und entspannte Touren im Vordergrund stehen. Der Motorcharakter wirkt souverän und gleichmäßig, das Fahrwerk unterstützt Ruhe und Stabilität, und die Elektronik passt sich eher dem Gedanken an, sicher und angenehm unterwegs zu sein. Wer viele Kilometer macht oder ein Motorrad sucht, das sich flexibel in den Alltag einfügt, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR gewinnt dagegen, wenn sportliche Dynamik Priorität hat. Der Antrieb fühlt sich lebendiger und „spitzer“ an, das Handling ist auf präzise Kurvenarbeit ausgelegt und die Elektronik unterstützt eine ambitionierte Fahrweise. Für Fahrer, die Fahrspaß aktiv einfordern und das Motorrad als Performance-Maschine erleben möchten, ist die Triumph die passendere Option.
Kurz gesagt: Honda für entspannte Vielseitigkeit, Triumph für sportliche Leidenschaft.