| UVP | 15.519 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- reisetauglich
- komfortabel
- tolle Serienausstattung
- gutes Handling
- Seitenkoffer etwas schmal
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- komplizierte Bedienelemente
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.340 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43 mm Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monoblock-Aluminiumschwinge mit Pro-Link und SHOWA-Gasdruckdämpfer, hydraulischer Einstellvorrichtung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55R17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 Bremsscheiben, Radial-Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Hondas NT1100 lädt geradezu zum Reisen ein und spricht durch ihr unaufgeregtes, elegantes Design sicher viele Fahrer gehobenen Alters (wie auch uns) an. Gut vorstellbar beispielsweise auch als gelungenes Upgrade für Fahrer einer NC750 o.Ä. und natürlich alle Deauville- und Pan European Fans. All diejenigen, die bequem längere Touren fahren möchten und sich dabei auf ein komfortables, solides Bike verlassen wollen, sind hier sicher gut bedient. Ob es gelingt, damit auch jüngere Fahrer anzusprechen, halten wir eher für fraglich. Dazu fehlt der NT1100 neben Farbenfreude vielleicht auch die ein oder andere Ecke oder Kante oder sagen wir mal so: Peppig ist sie nun nicht gerade.
Wenn man es genau nimmt, hält sich die Auswahl an Wettbewerbern der Honda NT1100 in Grenzen. Schließlich ist sie wirklich ein reinrassiger Tourer und kein Hybrid wie etwa ein auf Straßentauglichkeit getrimmtes Adventure-Motorrad oder ein Crossover-Bike mit den Genen eines Supersportlers. Dennoch könnte man ihr vielleicht eine Yamaha Tracer 9, Kawasakis Versys oder gar eine BMW 1250 GS gegenüberstellen, wenn man sich auf große Reise begeben möchte.
Zu haben ist die Honda NT1100 ab 13.899 €, mit DCT ab 14.899 €. Die zusätzlich erhätlichen Ausstattungspakete schlagen mit 675 € (URBAN-Paket), 965 € (Touring-Paket) bzw. 1636 € (Travel-Paket) zu Buche.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Wer also auch mal eine entspannte Probefahrt unternehmen möchte kann uns sollte das dort tun.
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Honda NT 1100 vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Touring, Alltag und lange Strecken
Wer ein Motorrad sucht, das sowohl im Alltag als auch auf längeren Touren überzeugt, landet schnell in der Kategorie der modernen Reise-Tourer. Im direkten Vergleich stehen die Honda NT 1100 und die Yamaha Tracer 9 GT Plus. Beide Modelle sind auf Komfort und Vielseitigkeit ausgelegt, unterscheiden sich aber spürbar in der Art, wie sie diese Ziele erreichen. Während die Honda eher auf ruhige, entspannte Fahrbarkeit und eine „Touring-first“-Grundhaltung setzt, wirkt die Yamaha deutlich sportlicher und technischer – ohne dabei ihren Reiseanspruch zu verlieren.
Grundcharakter: entspannter Tourer vs. technischer Allrounder
Die Honda NT 1100 präsentiert sich als Motorrad, das sich schnell vertraut anfühlt. Der Fokus liegt auf einem souveränen, gutmütigen Fahrgefühl. Gerade auf längeren Strecken spielt das eine große Rolle: Die Maschine wirkt stabil, die Bedienung bleibt übersichtlich und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man entspannt Kilometer sammeln kann.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus geht einen anderen Weg. Sie wirkt von der ersten Minute an lebendiger und „aktiver“. Das zeigt sich nicht nur im Fahrverhalten, sondern auch im Gesamtkonzept: Die Ausstattung und die Elektronik zielen stärker darauf ab, das Motorrad an unterschiedliche Situationen anzupassen. Wer gern mit dem Motorrad arbeitet, findet hier mehr „Werkzeug“ für unterschiedliche Fahrstile.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die Honda NT 1100 wirkt in der Praxis eher wie ein „Touring-Motor“: gleichmäßig, gut dosierbar und auf entspannte Drehmomententfaltung ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im moderaten Tempo gefahren wird – etwa auf Landstraßen, bei Stadtfahrten oder bei Touren mit wechselndem Verkehr.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus fühlt sich dagegen dynamischer an. Die Leistungsentfaltung wirkt stärker auf Beschleunigung und zügiges Vorankommen ausgerichtet. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn Überholmanöver, zügige Passagen oder sportlichere Fahrten häufiger vorkommen. Gleichzeitig kann die Yamaha durch ihre Abstimmung und Elektronik so gefahren werden, dass sie nicht „zu viel“ wird – aber sie bleibt grundsätzlich die aktivere Wahl.
Stärken und Schwächen im Motor-Vergleich
Stärken der Honda: sehr gutmütige Alltagsdosierung, entspannte Langstreckenwirkung, weniger „Aufmerksamkeit“ nötig, um souverän unterwegs zu sein.
Schwächen der Honda: weniger „Biss“ für Fahrer, die bewusst sportliche Dynamik suchen und das Motorrad gern fordern.
Stärken der Yamaha: spürbar lebendiger Charakter, mehr Reserven für zügiges Fahren, technisch unterstützte Anpassung an unterschiedliche Situationen.
Schwächen der Yamaha: wer es besonders ruhig und minimalistisch mag, empfindet die Yamaha durch ihren aktiveren Charakter und die stärkere Elektronik-Fokussierung möglicherweise als „komplexer“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Handling zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Honda NT 1100 setzt auf ein Fahrgefühl, das vor allem auf Stabilität und ruhiges Geradeauszielen ausgelegt ist. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke lang ist und man nicht ständig korrigieren möchte. Auch bei wechselnden Straßenqualitäten wirkt die Honda insgesamt gefestigt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen agiler. Sie lädt eher dazu ein, Kurven aktiv anzusteuern und die Linie bewusst zu gestalten. Auf kurvigen Strecken fühlt sie sich dadurch oft „sportlicher“ an, ohne dass der Reisecharakter verloren geht. Wer gern zwischen entspanntem Cruisen und flotterem Fahren wechselt, profitiert von dieser Flexibilität.
Kurven, Tempo und Komfort
Beide Motorräder können auf langen Strecken komfortabel sein, aber auf unterschiedliche Weise. Die Honda wirkt wie ein „ruhiger Begleiter“, während die Yamaha den Komfort stärker über ihre Abstimmung und die Möglichkeit zur Anpassung vermittelt. In der Praxis bedeutet das: Die Honda ist oft die entspanntere Wahl, wenn der Fokus auf Stressfreiheit liegt. Die Yamaha ist oft die spannendere Wahl, wenn die Tour auch mal „Fahrspaß“ sein darf.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung bei der Yamaha, klare Linie bei der Honda
Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Elektronik. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist in diesem Bereich deutlich stärker positioniert. Das zeigt sich daran, wie das Motorrad auf unterschiedliche Situationen reagiert und wie viel Unterstützung beim Fahren geboten wird. Für viele Fahrer ist das ein echter Vorteil, weil es Sicherheit und Komfort erhöht – etwa bei wechselnden Bedingungen oder wenn man nicht jedes Detail manuell abstimmen möchte.
Die Honda NT 1100 wirkt dagegen in der Bedienphilosophie eher „geradlinig“. Das bedeutet nicht, dass sie auf moderne Technik verzichtet, aber sie wirkt weniger wie ein Elektronik-Projekt und mehr wie ein Tourer, der sich intuitiv bedienen lässt. Wer Wert auf eine klare, unkomplizierte Nutzung legt, wird das an der Honda besonders schätzen.
Stärken und Schwächen der Elektronik
Stärken der Yamaha: mehr Einstellmöglichkeiten und spürbare Unterstützung im Fahrbetrieb, dadurch mehr Flexibilität zwischen sportlich und komfortabel.
Schwächen der Yamaha: wer selten mit Fahrmodi arbeitet oder möglichst wenig „Menüarbeit“ möchte, könnte die Yamaha als etwas „mehr“ empfinden.
Stärken der Honda: übersichtliche Bedienung, unkomplizierter Zugang zur Fahrroutine, weniger Ablenkung.
Schwächen der Honda: weniger „Feintuning“ durch Elektronik im Vergleich zur Yamaha.
Windschutz, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Auf Touren entscheidet oft Kleines über Großes: Windschutz, Sitzposition und die Art, wie das Motorrad bei längeren Fahrten ermüdet oder entlastet. Die Honda NT 1100 spielt hier ihre Stärke aus, indem sie eine entspannte Sitzhaltung und eine ruhige Fahrposition vermittelt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die lange Strecken mögen, aber nicht ständig „gegen den Wind arbeiten“ wollen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus punktet ebenfalls mit Touring-Anspruch, wirkt aber in der Ergonomie stärker auf „sportlich komfortabel“ ausgelegt. Der Windschutz und die Sitzposition sind so gestaltet, dass man auch bei zügigerem Tempo gut klarkommt. Wer gern dynamischer fährt, findet in der Yamaha häufig die passendere Balance.
Für den Alltag: Parken, Rangieren, Stadtverkehr
Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegt. Beide Modelle sind für den Tourbetrieb ausgelegt, aber die Honda wirkt im Handling oft etwas „zugänglicher“, während die Yamaha durch ihre Ausrichtung und den technischen Charakter eher die „Tour mit Anspruch“-Rolle spielt. Das heißt nicht, dass die Yamaha unpraktisch wäre – vielmehr ist die Honda häufig die entspanntere Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht.
Ausstattung und Reise-Setup: GT-Plus vs. Touring-Fokus
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als „GT Plus“ klar auf Komfort und Reiseausstattung getrimmt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad für längere Fahrten vorbereitet ist und wie die Ausstattung den Alltag auf Tour erleichtert. Wer häufig unterwegs ist, profitiert oft davon, dass viele Funktionen bereits „ready“ sind.
Die Honda NT 1100 setzt stärker auf das, was man wirklich braucht, ohne sich in zu vielen Zusatzideen zu verlieren. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das sich schnell auf die eigene Routine einstellen lässt. Gleichzeitig lässt sich die Honda in der Praxis oft sehr gut als Basis für individuelle Reise-Setups nutzen.
Stärken und Schwächen im Reise-Setup
Stärken der Yamaha: Reiseorientierte Ausstattung, mehr Komfort- und Technikbezug, dadurch oft „einfach losfahren“ mit viel Unterstützung.
Schwächen der Yamaha: wer eine möglichst reduzierte Ausstattung bevorzugt, könnte die Yamaha als „zu viel“ empfinden.
Stärken der Honda: klare Touring-Philosophie, unkomplizierte Nutzung, gute Grundlage für persönliche Anpassungen.
Schwächen der Honda: weniger „Premium-Technik-Fülle“ als bei der Yamaha.
Welches Motorrad passt besser? Empfehlung nach Fahrprofil
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Honda NT 1100 ist besonders dann die richtige Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren, ruhigem Langstreckenkomfort und einer unkomplizierten Bedienung liegt. Sie eignet sich für Touren, bei denen das Ziel im Vordergrund steht – und bei denen das Motorrad vor allem „funktionieren“ soll, ohne dass man ständig nachjustiert.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die bessere Wahl, wenn mehr Dynamik, mehr Elektronik-Unterstützung und ein flexibleres Fahrgefühl gefragt sind. Wer gern zwischen gemütlicher Reise und flotterem Fahren wechselt, profitiert von der aktiveren Charakteristik und der stärkeren technischen Ausstattung.
Fazit:
Die Honda NT 1100 ist für Fahrerinnen und Fahrer die stimmige Option, die vor allem entspannte Touren, eine ruhige Fahrweise und eine klare, unkomplizierte Nutzung suchen. Sie wirkt wie ein souveräner Reisebegleiter, der lange Strecken angenehm macht und im Alltag wenig „Erklärungsbedarf“ erzeugt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus empfiehlt sich dagegen für alle, die mehr Dynamik möchten, gern mit Elektronik und Fahrmodi arbeiten oder einfach das Gefühl schätzen, dass das Motorrad sich an unterschiedliche Situationen anpassen kann. Wer häufig zügig fährt oder Kurven aktiv angeht, findet in der Yamaha meist die passendere Basis. Kurz gesagt: Honda für entspanntes Touring mit Fokus auf Alltagstauglichkeit, Yamaha für technikaffines, flexibles Fahren mit mehr sportlicherem Charakter.