| UVP | 8.429 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- superleichtes Handling
- sehr zugängliches Bike, auch für Anfänger geeignet
- funktionales Cockpit mit TFT und Navigationslösung
- einfachste Bedienung
- gut gemachtes Allrounder-Bike
- Windschild erzeugt bei vielen Fahrern Turbulenzen
- zahmer Sound
- Kupplungshebel nicht einstellbar
- sehr agiles Handling
- rasiermesserscharfes Fahrwerk
- angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
- gute Ausstattung
- im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Anzeigen im Cockpit etwas klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.415 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | füssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 41 mm USD-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Kayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 20 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Honda NX 500 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2 Adventure-Bike. Sie überzeugt mit tadellosem und mega-einfachen Fahrverhalten und ist somit ein perfekter Allrounder für A2 Fahrer und Biker, die keine Lust mehr auf 250 kg + Geschosse haben. Mit 48 PS darf man keine Leistungs-Explosionen erwarten, das würde aber auch gar nicht zum überaus gutmütigen Gesamteindruck der NX 500 passen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen (30 Minuten nördlich von Hamburg) zur Verfügung gestellt. Dort steht die NX 500 nebst vielen, vielen anderen Honda-Modellen als Vorführer für eine Probefahrt bereit. motofun hat übrigens auch eine große Anzahl an gebrauchten Maschinen, ein Besuch lohnt sich also immer.
Fazit - was bleibt hängen
Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist.Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.
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Honda NX 500 vs. Aprilia Tuono 660: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick komplett unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda NX 500 steht für einen alltagstauglichen, unkomplizierten Charakter mit Reise- und Tourenambitionen. Die Aprilia Tuono 660 dagegen ist ein Streetfighter, der auf Agilität, Temperament und sportliche Fahrdynamik setzt. Beide Modelle haben ihre Fans – und beide können je nach Fahrprofil die bessere Wahl sein.
Im Folgenden geht es darum, die typischen Unterschiede herauszuarbeiten: Wie wirken sich die Motorcharakteristik, das Fahrwerk, die Sitzposition und die Elektronik im Alltag aus? Dabei werden die im Vergleich genannten Stärken und Schwächen beider Motorräder gegeneinander abgewogen – ohne einzelne Zahlen in den Vordergrund zu stellen.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Streetfighter
Honda NX 500: entspannt, robust, alltagstauglich
Die Honda NX 500 ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das sich sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße wohlfühlt. Der Fokus liegt auf einem gutmütigen Handling, einer aufrechten Sitzposition und einem Fahrgefühl, das auch bei längeren Strecken nicht sofort „sportlich fordernd“ wird. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, findet hier einen starken Kandidaten.
Aprilia Tuono 660: sportlich, direkt, fahrspaßorientiert
Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen klar auf Dynamik ausgelegt. Der Streetfighter-Ansatz zeigt sich in der aggressiveren Optik, der sportlicheren Ausrichtung und dem Anspruch, Kurven aktiv zu fahren. Das Motorrad wirkt insgesamt „wach“, und das spürt man besonders dann, wenn das Tempo steigt oder die Strecke kurviger wird.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
NX 500: gleichmäßige Kraftentfaltung
Bei der Honda NX 500 steht eine harmonische, gut dosierbare Kraftübertragung im Vordergrund. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen nicht ständig Vollgas gefragt ist: Anfahren, Beschleunigen im Stadtverkehr oder zügiges Überholen auf der Landstraße funktionieren ohne großes „Umdenken“. Die Stärke liegt weniger im maximalen Effekt, sondern in der Alltagstauglichkeit der Motorcharakteristik.
Tuono 660: mehr Biss und sportliche Reaktion
Die Aprilia Tuono 660 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man das Motorrad fordert. Die Gasannahme wirkt direkter, und die Beschleunigung fühlt sich insgesamt dynamischer an. Das ist ein Vorteil für alle, die gern zügig fahren, früh in den Kurven Tempo aufbauen oder einfach das Gefühl von „mehr Reserven“ mögen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Honda NX 500: souverän und verzeihend
Das Fahrwerk der Honda NX 500 zielt auf ein ausgewogenes Gesamtpaket. Gerade auf unruhigerem Asphalt oder bei wechselnden Bedingungen wirkt das Motorrad stabil und berechenbar. Das ist ein Pluspunkt für längere Touren und für Fahrer, die nicht jedes Detail auf maximale Schräglagenperformance optimieren wollen.
Tuono 660: präzise und kurvenhungrig
Die Aprilia Tuono 660 ist spürbar auf sportliche Linienführung ausgelegt. Das Handling wirkt agiler, und das Motorrad lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Gleichzeitig kann diese sportliche Ausrichtung im Alltag auch bedeuten, dass man die Fahrweise stärker an das Motorrad „anpassen“ muss – besonders dann, wenn die Strecke weniger glatt ist oder wenn man eher entspannt unterwegs ist.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf Strecke oder sportliche Haltung?
NX 500: aufrecht für entspannte Kilometer
Die Honda NX 500 bietet eine Sitzposition, die auf Komfort und Übersicht ausgelegt ist. Das hilft im Stadtverkehr und auf längeren Strecken, weil der Körper weniger „in die Sporthaltung gedrückt“ wird. Wer häufig pendelt oder Touren plant, profitiert von dieser entspannteren Ergonomie.
Tuono 660: sportlich, aber nicht zwingend unbequem
Die Aprilia Tuono 660 setzt auf eine sportlichere Sitzhaltung. Das unterstützt eine dynamische Fahrweise und macht das Motorrad besonders attraktiv für Kurvenfahrten. Für längere Strecken kann das je nach Fahrstil und Körpergröße dennoch spürbar sein – hier entscheidet am Ende die persönliche Passform und das eigene Komfortempfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
NX 500: solide Bremsleistung für den Alltag
Bei der Honda NX 500 wirkt das Bremssystem auf den typischen Alltag zugeschnitten: kräftig genug für zügiges Fahren, aber mit einem Gefühl, das nicht überfordert. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das im Alltag zuverlässig bremst und dabei gut dosierbar bleibt.
Tuono 660: sportlicher Anspruch beim Bremsen
Die Aprilia Tuono 660 bringt einen stärkeren sportlichen Fokus mit. Das Bremssystem unterstützt eine zügige Fahrweise und vermittelt mehr „Sportvertrauen“, wenn es in Kurven oder beim harten Verzögern dynamisch wird. Wer gern sportlich fährt, wird diese Ausrichtung meist als Vorteil wahrnehmen.
Elektronik und Assistenz: Fahrmodi, Traktion & Co.
Honda NX 500: Elektronik als Unterstützung
Die Honda NX 500 setzt Elektronik eher als praktische Hilfe ein. Fahrmodi und Assistenzfunktionen sind darauf ausgelegt, das Motorrad im Alltag leicht beherrschbar zu machen. Das ist besonders dann wertvoll, wenn die Bedingungen wechseln oder wenn man nicht ständig „sportlich am Limit“ unterwegs ist.
Tuono 660: mehr Spielraum für sportliche Abstimmung
Die Aprilia Tuono 660 bietet Elektronik, die stärker auf Fahrspaß und Abstimmung ausgelegt ist. Fahrmodi und Traktionsunterstützung helfen dabei, die Leistung kontrolliert zu nutzen – und geben dem Fahrer das Gefühl, das Motorrad gezielt „mitzusteuern“. Für sportlich orientierte Fahrer ist das ein klarer Pluspunkt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Strecken
NX 500: unkompliziert im täglichen Betrieb
Die Honda NX 500 wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzt: Pendeln, kurze Strecken, spontane Touren. Die Kombination aus gutem Handling, entspannter Ergonomie und einem insgesamt ruhigen Charakter macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein vielseitiges Bike suchen, ohne ständig Kompromisse zu spüren.
Tuono 660: macht Spaß – aber mit sportlichem Anspruch
Die Aprilia Tuono 660 ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber sie „will“ gefahren werden. In der Stadt kann das sportliche Setup schnell zum Vorteil werden, weil das Motorrad agil ist und sich leicht in den Verkehr einfügt. Auf längeren Strecken entscheidet jedoch stärker die persönliche Komforttoleranz, weil die sportliche Ausrichtung spürbarer sein kann.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda NX 500
- Alltagstaugliche Motorcharakteristik: gut dosierbar und harmonisch.
- Entspannte Sitzposition: fördert Komfort bei längeren Fahrten.
- Berechenbares Handling: verzeiht mehr und bleibt souverän.
- Elektronik als Unterstützung: hilft, ohne die Fahrweise zu dominieren.
Schwächen der Honda NX 500
- Weniger Fokus auf maximale Sportdynamik: wer „Biss“ sucht, fühlt sich eventuell schneller unterfordert.
- Sportliche Ansprüche werden weniger stark bedient: das Motorrad ist eher der ruhige Allrounder als der kompromisslose Spaßmaschine.
Stärken der Aprilia Tuono 660
- Sportlich-direktes Fahrgefühl: reagiert dynamisch auf Gas und Lenkimpulse.
- Kurvenorientiertes Handling: macht zügiges Fahren besonders attraktiv.
- Elektronik für sportliche Abstimmung: unterstützt kontrolliertes Leistungsnutzen.
- Bremsen mit sportlichem Vertrauen: unterstützt dynamische Manöver.
Schwächen der Aprilia Tuono 660
- Sportlicher Charakter kann im Alltag spürbarer sein: je nach Strecke und Fahrstil kann das weniger „entspannt“ wirken.
- Komfortfokus geringer: für sehr lange Touren zählt die persönliche Ergonomie besonders.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Honda NX 500: die bessere Wahl für…
Die Honda NX 500 passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig ist und sich ohne großen Aufwand im Alltag bewegt. Wer Pendeln, Landstraße und gelegentliche Touren kombinieren möchte, bekommt ein Motorrad, das sich angenehm beherrschbar anfühlt. Auch für Fahrer, die ein verzeihendes Setup bevorzugen und Komfort über maximale Sportlichkeit stellen, ist die NX 500 eine sehr stimmige Option.
Aprilia Tuono 660: die bessere Wahl für…
Die Aprilia Tuono 660 ist ideal für alle, die Fahrspaß priorisieren und gern sportlich fahren. Wer Kurven aktiv angeht, eine direkte Gas- und Lenkreaktion schätzt und Elektronik als Werkzeug für kontrollierte Dynamik sehen möchte, wird mit der Tuono 660 deutlich mehr „Motorradgefühl“ im sportlichen Bereich erleben. Für Fahrer, die Komfort zwar mögen, aber nicht auf Kosten der Agilität verzichten wollen, ist das Modell besonders attraktiv.
Fazit:
Die Honda NX 500 gewinnt vor allem dort, wo Alltagstauglichkeit und entspanntes Fahrgefühl zählen: Sie wirkt berechenbar, unterstützt mit einer harmonischen Motorcharakteristik und bietet eine Sitzposition, die auch über längere Strecken angenehm bleibt. Wer ein vielseitiges Motorrad sucht, das nicht ständig nach sportlicher Härte verlangt, findet in der NX 500 einen starken Partner.
Die Aprilia Tuono 660 spielt ihre Stärken dagegen im sportlichen Einsatz aus: Das Motorrad fühlt sich direkter an, lädt zu dynamischer Fahrweise ein und unterstützt mit Elektronik und Bremsgefühl, die eher auf zügiges Fahren ausgerichtet sind. Wer Kurvenfahrten liebt, die Gasannahme spüren möchte und ein Motorrad sucht, das deutlich mehr Temperament vermittelt, trifft mit der Tuono 660 die passendere Wahl.
Kurz gesagt: NX 500 für den unkomplizierten Allrounder – Tuono 660 für den sportlichen Spaßfokus.