| UVP | 8.429 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- superleichtes Handling
- sehr zugängliches Bike, auch für Anfänger geeignet
- funktionales Cockpit mit TFT und Navigationslösung
- einfachste Bedienung
- gut gemachtes Allrounder-Bike
- Windschild erzeugt bei vielen Fahrern Turbulenzen
- zahmer Sound
- Kupplungshebel nicht einstellbar
- kerniger Sound
- spritziger Motor
- gute Offroad-Ausstattung
- zugängliches Bike
- abschaltbares Hinterrad-ABS
- gutes Display mit Vollkarten-Navigation
- dürfte gerne etwas leichter sein
- Vorderrad-Bremse 1b
- etwas unruhig auf der Autobahn
- Ergonomie im Stehen für größere Fahrer 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.415 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.380 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Reihenmotor, 4-Takt | |
| Hubraum | 449 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
| Leistung | 42 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 42 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 398 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 41 mm USD-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm, USD-Gabeln, Druckstufe und Dämpfung einstellbar (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | KYB, Mehrlenker-Hinterradaufhängung, Vorspannung, Druck- und Rückpralleinstellung (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 140/70 R18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 20 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel, J.Juan ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda NX 500 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2 Adventure-Bike. Sie überzeugt mit tadellosem und mega-einfachen Fahrverhalten und ist somit ein perfekter Allrounder für A2 Fahrer und Biker, die keine Lust mehr auf 250 kg + Geschosse haben. Mit 48 PS darf man keine Leistungs-Explosionen erwarten, das würde aber auch gar nicht zum überaus gutmütigen Gesamteindruck der NX 500 passen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen (30 Minuten nördlich von Hamburg) zur Verfügung gestellt. Dort steht die NX 500 nebst vielen, vielen anderen Honda-Modellen als Vorführer für eine Probefahrt bereit. motofun hat übrigens auch eine große Anzahl an gebrauchten Maschinen, ein Besuch lohnt sich also immer.
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Honda NX 500 vs. CF Moto 450 MT – Motorradvergleich für Alltag, Tour und leichtes Gelände
Wenn zwei Motorräder aus dem Adventure-Umfeld kommen und dabei als alltagstaugliche Allrounder gedacht sind, wird der Vergleich schnell spannend. Genau hier treffen die Honda NX 500 und die CF Moto 450 MT aufeinander. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die flexibel unterwegs sein wollen: morgens durch die Stadt, am Wochenende auf der Landstraße und zwischendurch auch mal auf Schotter oder schlechten Wegen. Doch die Philosophie dahinter ist nicht identisch – und genau das zeigt sich in der Art, wie sich die Maschinen bewegen, wie sie sich anfühlen und welche Prioritäten bei Ausstattung und Fahrkomfort gesetzt werden.
Grundidee und Einsatzprofil: Beide sind Allrounder – aber mit unterschiedlichem Fokus
Die Honda NX 500 wirkt wie ein klassischer, pragmatischer Ansatz: leicht zu fahren, unkompliziert im Handling und mit einem Motor, der sich für den Alltag ebenso eignet wie für längere Touren. Die CF Moto 450 MT verfolgt ebenfalls das Allround-Konzept, setzt aber stärker auf moderne Features und eine spürbar „tourigere“ Ausrichtung. Dadurch kann sich der Eindruck ergeben, dass die CF Moto in Richtung Komfort und Ausstattung „mehr vom Paket“ mitbringt, während die Honda eher über ihre Art zu fahren überzeugt.
Stärken und Schwächen im Überblick
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda NX 500 punktet häufig dort, wo es um das Gesamtgefühl geht – also um die Art, wie Motor, Getriebe und Fahrwerk zusammenarbeiten. Die CF Moto 450 MT kann dagegen besonders stark sein, wenn man Wert auf zeitgemäße Ausstattung, einen modernen Auftritt und ein stimmiges Gesamtpaket legt. Schwächen zeigen sich bei beiden eher in den Details: Die Honda kann bei Ausstattungsthemen weniger „überraschen“, während die CF Moto nicht in jeder Situation das gleiche Maß an Ruhe und Vorhersehbarkeit vermittelt wie die Honda.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Motor geht es nicht nur um Zahlen, sondern um den Charakter. Die Honda NX 500 ist in der Regel so abgestimmt, dass sie sich im Alltag angenehm dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Ampelstopps und wechselnde Geschwindigkeiten anstehen. Auf der Landstraße fühlt sich das Zusammenspiel aus Drehmomententfaltung und Übersetzung oft „direkt“ an – man kommt schnell in den passenden Bereich, ohne ständig nachjustieren zu müssen.
Die CF Moto 450 MT kann sich im Vergleich dynamischer oder „präsenter“ anfühlen, je nachdem, wie man Gas gibt und wie man die Maschine bewegt. Gerade wenn man gern zügig beschleunigt oder sportlicher aus der Kurve heraus fährt, kann das Fahrgefühl Spaß machen. Gleichzeitig ist es wichtig, die Abstimmung im Blick zu behalten: Wer eine besonders lineare, sehr gleichmäßige Reaktion erwartet, wird bei der Honda oft zufriedener sein. Wer dagegen eine Maschine sucht, die sich moderner und lebendiger anfühlt, findet in der CF Moto häufig den besseren Match.
Getriebe und Schaltgefühl
Auch das Schalten spielt in der Praxis eine große Rolle. Die Honda NX 500 wirkt in vielen Situationen wie ein „leichtgängiges Werkzeug“: Schaltvorgänge sind meist gut zu dosieren, und das Getriebe passt sich dem Fahrstil an. Die CF Moto 450 MT kann ebenfalls angenehm zu fahren sein, aber je nach persönlichem Empfinden kann das Schaltgefühl etwas anders wirken – nicht unbedingt schlechter, eher anders in der Charakteristik. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert meist von der Honda-typischen Ruhe im Antriebskonzept.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Honda NX 500 vermittelt häufig ein Gefühl von Stabilität und kontrollierbarer Linie. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man längere Strecken fährt oder wenn die Straße nicht perfekt ist. Gerade auf welligen Abschnitten oder bei wechselndem Belag kann die Honda dadurch „entspannter“ wirken.
Die CF Moto 450 MT kann im Gegenzug agiler wirken, also schneller in die gewünschte Richtung „kippen“ und damit ein dynamisches Fahrgefühl erzeugen. Das ist auf kurvigen Strecken ein Plus. Auf der anderen Seite kann es sein, dass man bei sehr ruppigem Untergrund oder bei hoher Geschwindigkeit stärker auf die eigene Fahrtechnik achten muss, um das volle Potenzial gleichmäßig abzurufen.
Komfort auf der Straße
Komfort ist mehr als nur Federung: Es geht um die gesamte Geometrie, die Sitzposition und darum, wie Vibrationen und Stöße ans Fahrwerk und den Fahrer weitergegeben werden. Die Honda NX 500 wirkt oft wie die „Tour-Variante“ im Sinne von: Sie bleibt auch bei längerer Fahrt gut beherrschbar. Die CF Moto 450 MT kann ebenfalls komfortabel sein, zeigt aber je nach Setup und Fahrstil eher eine Tendenz zu mehr „Fahrspaß“ als zu maximaler Gelassenheit.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Die Sitzposition entscheidet, ob ein Motorrad im Alltag wirklich entspannt bleibt. Die Honda NX 500 wird häufig als angenehm aufrecht beschrieben, wodurch der Rücken entlastet wird und man sich im Stadtverkehr nicht „verkrampft“. Gleichzeitig bleibt genug Bewegungsfreiheit, um auf Landstraßen zügig zu fahren.
Die CF Moto 450 MT kann ebenfalls eine gute Ergonomie bieten, wirkt aber in der Gesamterscheinung stärker auf Tour ausgelegt. Wer gern längere Strecken fährt und dabei eine moderne, „abenteuerliche“ Haltung bevorzugt, findet hier oft einen stimmigen Ansatz. Wer dagegen maximale Leichtigkeit im Handling sucht und sich schnell an- und abgewöhnen möchte, wird mit der Honda häufig schneller warm.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Gerade bei wechselndem Wetter ist Windschutz ein Thema. Die Honda kann je nach Ausstattung und Setup ausreichend sein, während die CF Moto durch ihre tourigere Ausrichtung oft das Gefühl vermittelt, dass sie für unterschiedliche Bedingungen „mitgedacht“ wurde. Ob das im Detail besser passt, hängt aber stark davon ab, wie groß man ist und wie man die Maschine nutzt.
Ausstattung und Technik: Moderne Features vs. bewährte Einfachheit
Bei der Ausstattung zeigt sich ein klarer Unterschied im Ansatz. Die Honda NX 500 steht häufig für bewährte Technik und eine eher zurückhaltende, funktionale Herangehensweise. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sich auf das Wesentliche konzentrieren möchte: fahren, ankommen, unkompliziert bleiben.
Die CF Moto 450 MT wirkt dagegen oft „voller“ – also mit mehr modernen Elementen, die den Alltag erleichtern können. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man Wert auf zeitgemäße Anzeigen, Assistenz- oder Komfortthemen legt und das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern als modernes Gesamtpaket betrachtet.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
Die Stärke der Honda liegt darin, dass sie sich meist sehr stimmig und ohne große Überraschungen fährt. Die Schwäche kann sein, dass man bei bestimmten Ausstattungsdetails nicht das Maximum erwartet, das man von neueren, stärker „feature-orientierten“ Modellen kennt. Die CF Moto kann hier punkten, weil sie oft mehr „mitbringt“. Als mögliche Schwäche bleibt, dass nicht jede Komponente oder jedes Detail für jeden Fahrstil gleich perfekt wirkt – und dass man sich im Zweifel etwas mehr mit dem Setup beschäftigen muss, um den besten Komfort zu erreichen.
Leichtes Offroad und Schotter: Beide können – aber unterschiedlich
Für leichtes Gelände sind beide Modelle grundsätzlich geeignet, wenn man realistisch bleibt: Es geht um Schotter, Feldwege und unebene Strecken, nicht um extremes Offroad-Training. Die Honda NX 500 kann hier durch ihr kontrollierbares Handling überzeugen. Sie wirkt oft wie ein Motorrad, das man ruhig führen kann, ohne dass es sofort „ausbricht“ oder hektisch reagiert.
Die CF Moto 450 MT kann ebenfalls Spaß machen, besonders wenn man gern dynamischer fährt. Auf lockeren Untergründen kann das Fahrgefühl lebendiger sein. Gleichzeitig gilt: Wer maximale Vorhersehbarkeit sucht, wird die Honda häufig als entspannter empfinden. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich schnell anfühlt und modern wirkt, wird mit der CF Moto oft mehr Begeisterung spüren.
Wartung, Alltag und Kaufentscheidung: Was zählt wirklich?
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch Faktoren wie Wartungsaufwand, Ersatzteilversorgung und das eigene Sicherheitsgefühl eine Rolle. Die Honda NX 500 profitiert oft von der bewährten Markenlogik und dem Gefühl, dass vieles „einfach funktioniert“. Das kann besonders für Fahrerinnen und Fahrer wichtig sein, die wenig Zeit für Experimente haben.
Die CF Moto 450 MT kann dagegen durch ein attraktives Gesamtpaket überzeugen, wenn man Wert auf moderne Ausstattung und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legt. Auch hier gilt: Je nach Region und Händlernetz kann das persönliche Bauchgefühl bei Service und Ersatzteilen unterschiedlich ausfallen. Wer sich gut informiert und den eigenen Bedarf abgleicht, kann mit der CF Moto sehr zufrieden sein.
Welche Unterschiede sind für wen entscheidend?
Wenn der Fokus auf unkompliziertem Fahren, einem sehr stimmigen Gesamtgefühl und einer eher „ruhigen“ Charakteristik liegt, ist die Honda NX 500 oft die passendere Wahl. Sie eignet sich besonders für Menschen, die regelmäßig pendeln, Touren planen und dabei ein Motorrad möchten, das sich nicht ständig neu erklären muss.
Wenn der Fokus stärker auf moderner Ausstattung, einem „tourigeren“ Auftreten und einem lebendigeren Fahrgefühl liegt, kann die CF Moto 450 MT die bessere Option sein. Sie passt häufig gut zu Fahrern, die gern neue Technik nutzen, Wert auf Komfortdetails legen und das Motorrad als modernes Gesamtpaket sehen.
Typische Szenarien
Stadt und Feierabend: Die Honda wirkt oft besonders entspannt und leicht zu dosieren. Die CF Moto kann ebenfalls gut funktionieren, wirkt aber je nach Fahrstil etwas „präsenter“.
Landstraße und Kurven: Die CF Moto kann hier mit Agilität und Dynamik punkten. Die Honda bleibt dafür oft sehr kontrollierbar und ruhig.
Touren mit wechselndem Belag: Die Honda spielt ihre Stärke häufig in der gleichmäßigen Beherrschbarkeit aus. Die CF Moto kann ebenfalls überzeugen, verlangt aber eher, dass man den Fahrstil bewusst anpasst.
Fazit:
Die Honda NX 500 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem durch Stimmigkeit im Fahrgefühl, unkomplizierte Handhabung und eine eher ruhige, gut kontrollierbare Art überzeugen soll. Wer regelmäßig im Alltag unterwegs ist, Touren plant und dabei ein „einfach funktionierendes“ Gesamtpaket bevorzugt, findet in der Honda oft den entspannteren Begleiter.
Die CF Moto 450 MT passt besonders gut, wenn neben dem Fahren auch moderne Ausstattung und ein tourigeres Gesamtbild wichtig sind. Wer gern dynamischer unterwegs ist, mehr Features erwartet und das Motorrad als zeitgemäße Alternative betrachtet, wird mit der CF Moto häufig zufriedener sein.
Unterm Strich: Beide Motorräder können für Stadt, Landstraße und leichtes Gelände überzeugen. Die Honda gewinnt meist über das „Gesamtgefühl ohne Reibung“, während die CF Moto häufig über Ausstattung, Auftritt und Agilität punktet. Die beste Entscheidung hängt daher weniger von einem einzelnen Detail ab, sondern davon, ob im Alltag eher Ruhe und Vorhersehbarkeit oder eher Modernität und Dynamik im Vordergrund stehen.