| UVP | 8.429 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- superleichtes Handling
- sehr zugängliches Bike, auch für Anfänger geeignet
- funktionales Cockpit mit TFT und Navigationslösung
- einfachste Bedienung
- gut gemachtes Allrounder-Bike
- Windschild erzeugt bei vielen Fahrern Turbulenzen
- zahmer Sound
- Kupplungshebel nicht einstellbar
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.415 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 41 mm USD-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 20 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Honda NX 500 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2 Adventure-Bike. Sie überzeugt mit tadellosem und mega-einfachen Fahrverhalten und ist somit ein perfekter Allrounder für A2 Fahrer und Biker, die keine Lust mehr auf 250 kg + Geschosse haben. Mit 48 PS darf man keine Leistungs-Explosionen erwarten, das würde aber auch gar nicht zum überaus gutmütigen Gesamteindruck der NX 500 passen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen (30 Minuten nördlich von Hamburg) zur Verfügung gestellt. Dort steht die NX 500 nebst vielen, vielen anderen Honda-Modellen als Vorführer für eine Probefahrt bereit. motofun hat übrigens auch eine große Anzahl an gebrauchten Maschinen, ein Besuch lohnt sich also immer.
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Honda NX 500 vs. Harley-Davidson Nightster: Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die Honda NX 500 steht für pragmatische Vielseitigkeit und einen modernen, alltagstauglichen Ansatz. Die Harley-Davidson Nightster dagegen setzt auf den typischen Harley-Charakter, markante Optik und ein Fahrgefühl, das stärker nach Stil als nach Kompromiss klingt. In diesem Vergleich schauen wir darauf, wie sich die aufgelisteten Werte beider Modelle in der Praxis auswirken – und wo jeweils die Stärken liegen.
Grundidee der beiden Motorräder
Honda NX 500: funktional, flexibel, unkompliziert
Die Honda NX 500 ist als Motorrad gedacht, das im Alltag funktioniert und auch am Wochenende nicht gleich die Grenzen erreicht. Das Konzept zielt auf ein leicht verständliches Handling, eine solide Basis bei Fahrwerk und Bremsen sowie eine Motorcharakteristik, die sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen angenehm nutzbar ist. Gerade wenn das Motorrad „einfach mitmacht“, ohne ständig nach Aufmerksamkeit zu verlangen, spielt die NX 500 ihre Stärken aus.
Harley-Davidson Nightster: Charakter, Look und ein anderes Fahrgefühl
Die Harley-Davidson Nightster ist weniger auf „maximale Effizienz“ getrimmt, sondern auf das, was viele an Harley lieben: Präsenz, Sound und ein Fahrgefühl mit klarer Handschrift. Die aufgelisteten Werte zeigen dabei einen Fokus auf ein kräftiges Ansprechverhalten und eine Fahrdynamik, die sich deutlich nach „Fahren mit Gefühl“ anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur transportiert, sondern auch inszeniert, wird hier eher fündig.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motor unterscheiden sich die beiden Konzepte spürbar. Die Honda NX 500 wirkt in den aufgelisteten Daten wie ein Motor, der gleichmäßig arbeitet und sich gut dosieren lässt. Das ist besonders im Stadtverkehr und bei wechselnden Geschwindigkeiten ein Vorteil: Beschleunigungen wirken kontrolliert, und das Motorrad bleibt dabei insgesamt berechenbar.
Die Harley-Davidson Nightster setzt dagegen stärker auf den typischen Harley-Drive. In den aufgelisteten Werten zeigt sich, dass das Motorrad nicht nur „irgendwie“ beschleunigt, sondern mit einem Charakter kommt, der sich vor allem beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder aus niedrigeren Geschwindigkeiten bemerkbar macht. Das kann sich für viele Fahrerinnen und Fahrer genau richtig anfühlen – allerdings hängt das Fahrgefühl stärker vom persönlichen Geschmack ab als bei der eher neutralen Honda-Philosophie.
Fahrwerk, Handling und Bremsen
Wie sich die Werte in der Praxis anfühlen
Bei Fahrwerk und Handling zeigt der Vergleich vor allem eines: Die Honda NX 500 wirkt wie die Maschine, die man schnell „in den Griff“ bekommt. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Setup hin, das sich für Alltagssituationen eignet – also für wechselnde Untergründe, häufiges Anfahren und das ständige Wechseln zwischen Stadt und Landstraße.
Die Harley-Davidson Nightster bringt dagegen ein Fahrgefühl, das stärker auf Stabilität und einen klaren Rhythmus ausgelegt ist. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein, während es im dichten Stadtverkehr je nach Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit erfordert. Wer gerne aktiv fährt und das Motorrad „mitnimmt“, wird die Nightster oft als besonders stimmig erleben.
Bremsen: Dosierbarkeit vs. Druckgefühl
Auch bei den Bremsen lassen sich aus den aufgelisteten Daten Unterschiede ableiten. Die Honda NX 500 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, bei dem sich Bremskraft gut dosieren lässt – ein Vorteil, wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert werden muss oder wenn man in Verkehrssituationen schnell reagieren möchte.
Die Harley-Davidson Nightster kann dagegen ein stärkeres „Druckgefühl“ vermitteln. Das ist nicht automatisch besser oder schlechter, aber es passt eher zu Fahrern, die Bremsen als Teil des Fahrstils sehen und die Maschine entsprechend nutzen.
Ergonomie, Sitzhöhe und Alltagstauglichkeit
Bei Ergonomie und Sitzposition entscheidet sich oft, ob ein Motorrad im Alltag wirklich Spaß macht. Die aufgelisteten Werte der Honda NX 500 sprechen für eine eher zugängliche Sitzposition, die das Handling im Stand und beim Rangieren erleichtert. Das ist besonders relevant, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird oder wenn unterschiedliche Fahrerinnen und Fahrer damit unterwegs sind.
Die Harley-Davidson Nightster wirkt in den Daten wie ein Motorrad, das stärker auf eine „klassische“ Haltung setzt. Das kann sehr gut passen, wenn man genau diesen Stil mag und längere Strecken gerne in einer bestimmten Körperhaltung fährt. Wer dagegen häufig eng rangiert oder sehr flexibel zwischen verschiedenen Situationen wechseln muss, könnte die Honda als entspannter empfinden.
Reichweite, Tank und Touren-Feeling
Für viele ist nicht nur die Leistung entscheidend, sondern auch, wie entspannt sich längere Strecken planen lassen. Der Vergleich der aufgelisteten Werte zu Tank und Reichweite zeigt: Die Honda NX 500 wirkt tendenziell als die Maschine, die Touren unkompliziert macht, weil sie in der Praxis weniger häufiges Nachfüllen erfordert. Das reduziert Stress und macht spontane Ausfahrten leichter.
Die Harley-Davidson Nightster kann ebenfalls für Touren taugen, aber das „Touren-Feeling“ ist eher geprägt von Stil und Fahrspaß als von maximaler Effizienz. Wer gerne plant, Pausen bewusst einlegt und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird das oft als Vorteil sehen.
Gewicht und Wendigkeit
Im Alltag zählt oft, wie leicht sich ein Motorrad bewegt – beim Schieben, Rangieren und in engen Situationen. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass die Honda NX 500 in der Handhabung tendenziell unkomplizierter wirkt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad häufig in der Stadt genutzt wird oder wenn man Wert auf ein leichtes Handling legt.
Die Harley-Davidson Nightster bringt mehr „Präsenz“ mit. Das kann sich beim Fahren sehr souverän anfühlen, aber im engen Alltag kann es je nach Situation etwas weniger spielerisch wirken als bei der Honda. Wer jedoch mit dem Charakter einer Harley vertraut ist, wird die Unterschiede meist schnell als Teil des Erlebnisses akzeptieren.
Kosten, Unterhalt und Kaufentscheidung
Bei der Kaufentscheidung spielen nicht nur die technischen Daten eine Rolle, sondern auch die Frage, wie sich das Motorrad langfristig in den Alltag einfügt. Der Vergleich der aufgelisteten Werte und typischen Einsatzprofile legt nahe: Die Honda NX 500 ist häufig die rationalere Wahl, wenn es um planbare Nutzung, unkomplizierte Wartung und ein insgesamt „stressfreies“ Gesamtpaket geht.
Die Harley-Davidson Nightster kann dagegen die bessere Wahl sein, wenn der emotionale Faktor im Vordergrund steht und man bereit ist, den Stil und Charakter stärker zu gewichten. Das bedeutet nicht, dass sie teuer sein muss – aber sie wird oft als Motorrad gekauft, das man nicht nur „funktional“ nutzt, sondern bewusst auswählt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda NX 500 – Stärken
- Vielseitigkeit: passt gut zu Stadt, Landstraße und Alltag.
- Handlichkeit: wirkt in den aufgelisteten Werten als leicht zu kontrollieren.
- Dosierbarkeit: Motor und Bremsen lassen sich tendenziell gut nutzen.
- Tourenentspannt: Reichweite und Gesamtpaket wirken praktisch.
Honda NX 500 – Schwächen
- Weniger „Show“: Wer vor allem Charakter und Harley-Feeling sucht, könnte weniger begeistert sein.
- Stilfrage: Das Design ist modern und funktional – nicht unbedingt „ikonisch“ im Harley-Sinn.
Harley-Davidson Nightster – Stärken
- Charakter: Fahrgefühl und Motorwirkung wirken deutlich eigenständig.
- Präsenz: Optik und Gesamteindruck sind stark markengetrieben.
- Fahrspaß: Besonders bei dynamischem Fahren kann das Motorrad viel geben.
Harley-Davidson Nightster – Schwächen
- Alltagskomfort je nach Nutzung: Im dichten Verkehr kann die Handhabung weniger „leicht“ wirken.
- Geschmackssache: Der Fahrstil passt nicht jedem – wer eher neutral und effizient sucht, könnte die Honda bevorzugen.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Honda NX 500 ist besonders passend für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag zuverlässig funktioniert und sich schnell vertraut anfühlt. Sie eignet sich gut, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden, wenn Rangieren und Handling im Vordergrund stehen und wenn Touren ohne großen Planungsaufwand möglich sein sollen. Auch für Einsteigerinnen und Einsteiger oder Umsteiger, die ein unkompliziertes Gesamtpaket möchten, ist sie eine sehr stimmige Option.
Die Harley-Davidson Nightster ist dagegen ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern ein Motorrad suchen, das sich nach Harley anfühlt: mit klarer Identität, starkem Look und einem Motorcharakter, der sich im Fahrstil bemerkbar macht. Wer gerne bewusst fährt, das Motorrad als Erlebnis betrachtet und Wert auf den typischen Harley-Drive legt, wird mit der Nightster deutlich mehr „Emotion“ mitnehmen.
Fazit:
Die Honda NX 500 gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Alltagstauglichkeit, einfache Handhabung und ein insgesamt unkompliziertes Fahrgefühl zählen. Die aufgelisteten Werte sprechen für ein Motorrad, das sich schnell anfühlt, gut dosierbar ist und Touren pragmatisch unterstützt. Wer ein vielseitiges Bike sucht, das im Alltag nicht nervt und auf der Landstraße zuverlässig Spaß macht, trifft mit der NX 500 eine sehr vernünftige Wahl.
Die Harley-Davidson Nightster ist die bessere Entscheidung, wenn der Fokus stärker auf Charakter, Präsenz und einem Fahrgefühl liegt, das deutlich mehr „Identität“ transportiert. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Maschine hin, die sich besonders dann lohnt, wenn Fahrstil und Emotion wichtiger sind als maximale Effizienz. Kurz gesagt: NX 500 für den vielseitigen Alltagsfahrer, Nightster für alle, die Harley-Feeling wirklich leben wollen.