| UVP | 8.429 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- superleichtes Handling
- sehr zugängliches Bike, auch für Anfänger geeignet
- funktionales Cockpit mit TFT und Navigationslösung
- einfachste Bedienung
- gut gemachtes Allrounder-Bike
- Windschild erzeugt bei vielen Fahrern Turbulenzen
- zahmer Sound
- Kupplungshebel nicht einstellbar
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.415 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 41 mm USD-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 20 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Honda NX 500 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2 Adventure-Bike. Sie überzeugt mit tadellosem und mega-einfachen Fahrverhalten und ist somit ein perfekter Allrounder für A2 Fahrer und Biker, die keine Lust mehr auf 250 kg + Geschosse haben. Mit 48 PS darf man keine Leistungs-Explosionen erwarten, das würde aber auch gar nicht zum überaus gutmütigen Gesamteindruck der NX 500 passen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen (30 Minuten nördlich von Hamburg) zur Verfügung gestellt. Dort steht die NX 500 nebst vielen, vielen anderen Honda-Modellen als Vorführer für eine Probefahrt bereit. motofun hat übrigens auch eine große Anzahl an gebrauchten Maschinen, ein Besuch lohnt sich also immer.
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
MotorradTest.de auf YouTube
Honda NX 500 vs. Kawasaki Meguro S1: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin die spannende Frage: Will man eher den pragmatischen Allrounder mit Adventure-Ader oder sucht man den besonderen Retro-Charakter mit eigenständiger Ausstrahlung? Der Vergleich Honda NX 500 gegen Kawasaki Meguro S1 zeigt, wie unterschiedlich sich zwei moderne Maschinen anfühlen können – und worauf es beim Kauf wirklich ankommt.
Grundcharakter: Zweckorientiert vs. stilbetont
Die Honda NX 500 steht für einen klaren Ansatz: Sie ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das im Alltag funktioniert und auf Touren nicht schnell die Lust verliert. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Alltagstauglichkeit und einer Position, die nicht zu „sportlich“ ausfällt.
Die Kawasaki Meguro S1 setzt dagegen stärker auf Identität. Das Design und die Anmutung wirken bewusst eigenständig – und das spürt man auch im Fahrgefühl. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur von A nach B bringt, sondern auch optisch und vom Charakter her auffällt, findet hier einen spannenden Gegenentwurf.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Beide sind für den Alltag gemacht, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die Honda NX 500 wirkt dabei oft „harmonischer“ im Fluss. Das bedeutet: Gangwechsel, Beschleunigung und das Halten eines gleichmäßigen Tempos lassen sich meist sehr entspannt dosieren. Gerade auf Stadtstrecken und bei wechselndem Verkehr ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Die Kawasaki Meguro S1 bringt ebenfalls genug Dynamik mit, aber der Charakter wirkt stärker „mechanisch“ und präsent. Das kann sich besonders dann auszahlen, wenn man gerne bewusst fährt: Gas auf, Drehzahl im passenden Bereich halten, die Maschine spüren. Für ruhige Alltagsfahrten ist das nicht automatisch ein Nachteil – aber wer vor allem Komfort und Laufruhe sucht, wird die Honda häufig als unkomplizierter empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort entscheidet
Bei beiden Motorrädern spielt die Sitzposition eine zentrale Rolle, weil sie darüber bestimmt, wie lange man sich wohlfühlt. Die Honda NX 500 ist in der Praxis oft die Wahl, wenn eine entspannte Haltung im Vordergrund steht. Das hilft besonders auf längeren Strecken, wenn der Rücken nicht ständig „gegen“ die Sitzhaltung arbeiten soll.
Die Kawasaki Meguro S1 kann ebenfalls bequem sein, wirkt aber in der Wahrnehmung stärker auf Stil und Fahrgefühl abgestimmt. Je nach Körpergröße und Vorlieben kann das bedeuten: Entweder fühlt man sich sofort „im Motorrad“, oder man merkt schneller, dass man die Sitzposition individuell anpassen möchte. Wer viel pendelt oder täglich fährt, sollte daher besonders auf die eigene Passform achten.
Fahrwerk und Handling: Agil in der Stadt, stabil auf Tour
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die Honda NX 500 spielt ihre Stärken häufig dort aus, wo es um kontrolliertes Fahren geht: enge Straßen, wechselnde Untergründe und Situationen, in denen man schnell reagieren muss. Das Motorrad wirkt dabei gutmütig und lässt sich meist leicht in die gewünschte Linie bringen.
Die Kawasaki Meguro S1 kann ebenfalls agil sein, aber sie vermittelt eher das Gefühl eines bewussten Fahrens. Das ist dann gut, wenn man Kurven nicht nur „durchfährt“, sondern aktiv gestaltet. Auf holprigen Strecken kann das Fahrwerk je nach Einstellung und Fahrstil unterschiedlich wirken – hier lohnt es sich, den eigenen Anspruch an Komfort und Rückmeldung realistisch einzuordnen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremsen geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Gefühl. Die Honda NX 500 wirkt in der Praxis oft sehr berechenbar: Man kann die Verzögerung fein steuern, was im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen hilft. Das reduziert Stress, weil das Motorrad nicht überrascht.
Die Kawasaki Meguro S1 kann ebenfalls stark verzögern, aber das Gefühl kann je nach Fahrweise etwas anders ausfallen. Wer gerne sportlicher bremst oder sehr direktes Feedback mag, wird das möglicherweise als Vorteil sehen. Wer dagegen maximale Gelassenheit sucht, wird die Honda häufig als „einfacher“ empfinden.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur, was auf dem Papier steht, sondern was im täglichen Gebrauch überzeugt. Die Honda NX 500 punktet oft mit einem stimmigen Setup für den Alltag: Bedienelemente, Übersichtlichkeit und eine Gesamtanmutung, die nicht kompliziert wirkt. Dadurch eignet sie sich besonders für Menschen, die ein Motorrad möchten, das man unkompliziert nutzt – ohne ständig an Details zu denken.
Die Kawasaki Meguro S1 spielt ihre Stärken stärker über Stil und Charakter aus. Das kann bedeuten: Wer Wert auf eine besondere Optik legt und gerne mit dem Motorrad „präsent“ ist, bekommt hier ein stimmiges Gesamtbild. Gleichzeitig sollte man bei der Kaufentscheidung darauf achten, ob die Ausstattung und der praktische Nutzen genau zu den eigenen Routinen passen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda NX 500: Stärken
- Vielseitiger Allround-Charakter für Stadt, Landstraße und Touren
- Entspanntes Fahrgefühl mit gut dosierbarer Leistungsentfaltung
- Berechenbares Handling, das das Fahren im Alltag erleichtert
- Komfortorientierte Ergonomie, die auf längeren Strecken hilft
Honda NX 500: Schwächen
- Wer maximale Exklusivität im Look sucht, könnte die NX 500 als „zu klassisch“ empfinden
- Bei sehr individuellen Ansprüchen an Setup und Komfort kann eine persönliche Anpassung sinnvoll sein
Kawasaki Meguro S1: Stärken
- Starker Charakter mit eigenständigem Retro-Feeling
- Präsentes Fahrgefühl, das bewusstes Fahren belohnt
- Optische Identität, die im Straßenbild auffällt
Kawasaki Meguro S1: Schwächen
- Je nach Körpergröße und Vorlieben kann die Sitzposition weniger „universell“ wirken
- Für rein komfortorientierte Fahrstile kann die Honda im Alltag oft entspannter wirken
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Honda NX 500 und Kawasaki Meguro S1 hängt vor allem davon ab, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Die Honda ist besonders attraktiv, wenn ein Motorrad im Alltag zuverlässig funktionieren soll und man auf Touren nicht ständig Kompromisse eingehen möchte. Sie eignet sich gut für Einsteiger, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Gesamtpaket suchen.
Die Kawasaki ist die bessere Wahl, wenn der Stil und der Charakter einen großen Stellenwert haben. Wer gerne ein Motorrad fährt, das sich nicht nach „Standard“ anfühlt, sondern nach eigenem Geschmack, wird mit der Meguro S1 eher glücklich. Auch für Fahrer, die gerne bewusst Gas geben und das Fahrgefühl aktiv genießen, kann sie besonders reizvoll sein.
Praktische Kauf-Tipps: Worauf beim Probefahren achten?
Unabhängig davon, welches Modell ins Auge gefasst wird, helfen ein paar Checks beim Probefahren:
- Sitzposition und Reichweite über mehrere Minuten testen, nicht nur im Stand
- Bremsen in verschiedenen Situationen ausprobieren (leichtes Verzögern und kräftigeres Anhalten)
- Gasannahme im mittleren Bereich prüfen, weil das im Alltag am häufigsten genutzt wird
- Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten testen, besonders für Stadt und enge Straßen
- Komfort auf unruhigem Untergrund kurz simulieren, um das Fahrwerk realistisch einzuschätzen
Fazit:
Die Honda NX 500 ist die rundere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Touren angenehm zu fahren ist. Ihr Vorteil liegt in der stimmigen Balance aus Fahrbarkeit, Ergonomie und einem Gefühl von Kontrolle – besonders dann, wenn nicht jedes Detail „sportlich“ oder „ausgefallen“ sein muss. Die Kawasaki Meguro S1 punktet dagegen mit Identität: Wer ein Motorrad mit starkem Retro-Charakter will und ein präsentes, bewusstes Fahrgefühl mag, findet hier eine Maschine, die mehr Persönlichkeit mitbringt. In der Praxis gilt: Wer vor allem Komfort, Gelassenheit und Allround-Tauglichkeit priorisiert, fährt mit der NX 500 meist entspannter. Wer dagegen Wert auf Stil, Charakter und ein Motorrad legt, das man gerne fährt, nicht nur nutzt, wird mit der Meguro S1 eher das passende Gefühl treffen.