| UVP | 8.429 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- superleichtes Handling
- sehr zugängliches Bike, auch für Anfänger geeignet
- funktionales Cockpit mit TFT und Navigationslösung
- einfachste Bedienung
- gut gemachtes Allrounder-Bike
- Windschild erzeugt bei vielen Fahrern Turbulenzen
- zahmer Sound
- Kupplungshebel nicht einstellbar
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.415 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 41 mm USD-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 20 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Honda NX 500 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2 Adventure-Bike. Sie überzeugt mit tadellosem und mega-einfachen Fahrverhalten und ist somit ein perfekter Allrounder für A2 Fahrer und Biker, die keine Lust mehr auf 250 kg + Geschosse haben. Mit 48 PS darf man keine Leistungs-Explosionen erwarten, das würde aber auch gar nicht zum überaus gutmütigen Gesamteindruck der NX 500 passen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen (30 Minuten nördlich von Hamburg) zur Verfügung gestellt. Dort steht die NX 500 nebst vielen, vielen anderen Honda-Modellen als Vorführer für eine Probefahrt bereit. motofun hat übrigens auch eine große Anzahl an gebrauchten Maschinen, ein Besuch lohnt sich also immer.
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda NX 500 vs. KTM 1290 Super Adventure S: Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wer ein Adventure-Bike sucht, steht schnell vor einer spannenden Frage: Soll es eher leicht und unkompliziert sein – oder eher groß, leistungsstark und voll auf Reise ausgelegt? Genau hier treffen zwei Welten aufeinander: Die Honda NX 500 und die KTM 1290 Super Adventure S. Beide tragen das Adventure-Gen, aber sie sprechen unterschiedliche Fahrbedürfnisse an. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: von Motorcharakter und Fahrgefühl über Komfort und Elektronik bis hin zu Stärken und Schwächen im Alltag sowie auf langen Strecken.
Grundidee der beiden Bikes: „Alltag & Leichtigkeit“ vs. „Reise & Power“
Honda NX 500: kompakt, handlich, alltagstauglich
Die Honda NX 500 ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das sich im Alltag genauso wohlfühlt wie auf Feierabendtouren. Der Fokus liegt auf einem gutmütigen Handling, einer übersichtlichen Ergonomie und einem Fahrgefühl, das auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt vorbereitet ist. Gerade für Fahrer, die ein Adventure-Bike suchen, ohne sich direkt auf „große“ Dimensionen festzulegen, wirkt die NX 500 wie der pragmatische Einstieg.
KTM 1290 Super Adventure S: große Bühne für lange Touren
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen ein Motorrad, das auf der Autobahn, auf Landstraßen und bei langen Etappen besonders stark wirkt. Hier steht weniger „Einfachheit“ im Vordergrund, sondern eher das Gesamtpaket aus Leistung, Komfort und moderner Elektronik. Die Super Adventure S ist für Fahrer gemacht, die auch bei hohen Geschwindigkeiten souverän unterwegs sein wollen und dabei Wert auf Ausstattung und Fahrhilfen legen.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im direkten Vergleich
Leistungsentfaltung und Durchzug
Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied: Die NX 500 setzt auf eine eher zugängliche, gleichmäßige Art der Beschleunigung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr, auf kurvigen Landstraßen oder bei moderaten Tempi gefahren wird. Die KTM dagegen spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig werden soll: Der Motor der 1290 Super Adventure S bietet deutlich mehr Reserven und wirkt dadurch auch bei Überholmanövern oder bei flotter Fahrweise entspannter.
Fahrbarkeit im Alltag
Die Honda wirkt im Alltag oft „leichter im Kopf“: Gasannahme und Handling passen gut zu einer entspannten Fahrweise. Die KTM kann zwar ebenfalls komfortabel bewegt werden, verlangt aber durch ihre Leistungsreserve und die generelle Größe mehr Aufmerksamkeit in der Dosierung – vor allem, wenn man mit dem Motorrad noch nicht vertraut ist oder in engen Situationen unterwegs ist.
Fahrwerk und Handling: Wie sich Gewicht und Geometrie bemerkbar machen
Agilität der NX 500
Die Honda NX 500 spielt ihre Vorteile vor allem in der Beweglichkeit aus. Das Motorrad lässt sich in engen Passagen, beim Rangieren und auf kurvigen Strecken spürbar leichter „führen“. Auch wenn die Strecke mal schlechter ist, bleibt das Fahrgefühl meist berechenbar. Genau das ist eine typische Stärke von leichteren Adventure-Bikes: Sie laden dazu ein, spontan zu fahren – ohne dass jede kleine Unebenheit sofort „groß“ wirkt.
Stabilität und Souveränität der KTM
Die KTM 1290 Super Adventure S ist im Gegenzug ein Motorrad, das auf Stabilität und Ruhe ausgelegt ist. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Autobahnabschnitten fühlt sich die KTM oft wie „auf Schienen“ an. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn man viele Kilometer am Stück fährt. Gleichzeitig ist das Handling durch Größe und Gewicht weniger „spielerisch“ als bei der NX 500 – dafür aber sehr zielgerichtet und tourentauglich.
Komfort auf Tour: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Ergonomie und Sitzgefühl
Beide Motorräder sind für längere Fahrten gedacht, aber auf unterschiedliche Weise. Die Honda NX 500 wirkt oft wie die entspanntere Wahl für kürzere bis mittlere Touren und für Fahrer, die eine aufrechte, gut kontrollierbare Sitzposition bevorzugen. Die KTM 1290 Super Adventure S zielt stärker auf Komfort bei langen Etappen: Die Sitzposition und die Gesamtanmutung sind darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fährt.
Windschutz und Schutzwirkung
Gerade bei Reisegeschwindigkeiten wird der Unterschied deutlich: Die KTM bietet typischerweise mehr Möglichkeiten, den Wind zu managen und den Fahrer besser zu schützen. Das macht sich besonders auf Autobahnfahrten bemerkbar. Die Honda kann ebenfalls angenehm sein, ist aber eher auf „Allround“ statt auf „maximalen Reise-Komfort“ ausgelegt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer im Vergleich
Assistenzsysteme bei der KTM
Die KTM 1290 Super Adventure S ist im Elektronikbereich klar stärker positioniert. Je nach Ausstattung und Fahrmodus bietet sie Assistenzfunktionen, die Traktion, Stabilität und Fahrbarkeit unterstützen. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn Wetterbedingungen wechselhaft sind oder wenn man nicht jedes Detail der Strecke perfekt kennt. Für viele Fahrer ist das ein Komfortgewinn, der sich nicht nur in der Sicherheit, sondern auch im Fahrspaß zeigt.
Pragmatischer Ansatz bei der Honda
Die Honda NX 500 setzt eher auf einen unkomplizierten Charakter. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger“ kann, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf dem direkten Fahrerlebnis. Wer Elektronik als „nice to have“ sieht, findet an der Honda oft genau die richtige Balance zwischen Unterstützung und natürlichem Fahrgefühl.
Reichweite, Alltag und Gepäck: Wie die Bikes für Touren gedacht sind
Alltag mit Gepäck vs. echte Langstrecke
Die Honda NX 500 eignet sich besonders gut, wenn Touren spontan starten und das Motorrad nicht zu „schwer“ im Alltag sein soll. Gepäck lässt sich in der Regel sinnvoll integrieren, aber die Grundidee bleibt: leicht, flexibel, schnell bereit. Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen deutlich stärker auf längere Reisen ausgelegt. Hier passt das Motorrad oft besser zu Fahrern, die regelmäßig mit Gepäck unterwegs sind und dabei Wert auf eine durchdachte Reiseausstattung legen.
Tank- und Reichweitengefühl
Im Vergleich zeigt sich: Die KTM wirkt durch ihren Reisecharakter oft wie das Bike für „weniger Pausen, mehr Strecke“. Die Honda kann ebenfalls tourentauglich sein, aber sie spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Alltagstauglichkeit und moderater Fahrweise aus. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die KTM deshalb häufig als entspannter empfinden.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich ohne Schönreden
Stärken der Honda NX 500
- Handlichkeit und leichtes Handling im Alltag
- Pragmatischer Charakter: unkompliziert zu fahren und gut kontrollierbar
- Vielseitigkeit für Stadt, Landstraße und leichte Offroad-Ansätze
- Guter Einstieg in die Adventure-Welt ohne „Überforderung“
Schwächen der Honda NX 500
- Bei sehr flotter Fahrweise fehlt die große Leistungsreserve im Vergleich zur KTM
- Für maximalen Reise-Komfort ist die KTM meist im Vorteil
- Wer viel Autobahn mit hohen Tempi fährt, wird die KTM oft als entspannter erleben
Stärken der KTM 1290 Super Adventure S
- Leistungsstark und souverän bei zügiger Fahrweise
- Reise-Komfort mit guter Schutzwirkung und tourentauglicher Auslegung
- Starke Elektronik zur Unterstützung in unterschiedlichen Situationen
- Stabilität auf langen Strecken und bei höheren Geschwindigkeiten
Schwächen der KTM 1290 Super Adventure S
- Weniger agil als die NX 500 – besonders in engen Passagen
- Durch Größe und Charakter eher ein Motorrad für Fahrer, die das Handling bewusst „mitnehmen“
- Im Alltag kann das Gesamtpaket „groß“ wirken, wenn kurze Wege und häufiges Rangieren dominieren
Für wen passt welches Bike? Kaufberatung nach Fahrprofil
Honda NX 500: die richtige Wahl für…
Die Honda NX 500 passt besonders gut, wenn ein Adventure-Bike gesucht wird, das im Alltag funktioniert und auf Touren nicht kompliziert wird. Wer gern flexibel fährt, Kurven mag, gerne mal eine weniger perfekte Straße nimmt und dabei ein Motorrad bevorzugt, das sich leicht anfühlt, trifft mit der NX 500 häufig genau den Nerv. Auch für Fahrer, die sich erst an das Adventure-Segment herantasten wollen, ist die Honda oft die entspanntere Option.
KTM 1290 Super Adventure S: die richtige Wahl für…
Die KTM 1290 Super Adventure S ist ideal, wenn lange Strecken, hohe Ansprüche an Komfort und eine starke Leistungsbasis im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig tourt, viel Autobahn fährt oder einfach das Gefühl liebt, jederzeit Reserven zu haben, wird die KTM als deutlich passender empfinden. Dazu kommt: Wer Elektronik und Fahrmodi als echte Unterstützung nutzt, bekommt bei der Super Adventure S ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die Honda NX 500 ist die bessere Wahl, wenn ein Adventure-Bike vor allem für Alltag, spontane Touren und ein leichtes, gut kontrollierbares Fahrgefühl gesucht wird. Ihre Stärken liegen in der Agilität, der unkomplizierten Handhabung und dem pragmatischen Charakter – damit macht sie besonders dort Spaß, wo es nicht nur um „maximale Reise“ geht, sondern um vielseitiges Fahren. Die KTM 1290 Super Adventure S gewinnt dagegen, wenn Komfort auf langen Etappen, Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und eine deutlich stärkere Leistungsreserve im Fokus stehen. Dazu kommt die Unterstützung durch moderne Elektronik, die das Motorrad in vielen Situationen souveräner wirken lässt. Kurz gesagt: Wer ein flexibles, zugängliches Adventure möchte, fährt mit der NX 500 entspannter. Wer dagegen ein großes Reisegerät sucht, das auch sportlich und komfortabel zugleich auftreten kann, findet in der 1290 Super Adventure S den passenderen Begleiter.