UVP 8.429 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
A2 Adventure-Bike mit Allrounder-Qualitäten
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Darf es etwas mehr sein?
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Pro und Kontra

Pro:
  • superleichtes Handling
  • sehr zugängliches Bike, auch für Anfänger geeignet
  • funktionales Cockpit mit TFT und Navigationslösung
  • einfachste Bedienung
  • gut gemachtes Allrounder-Bike
Kontra:
  • Windschild erzeugt bei vielen Fahrern Turbulenzen
  • zahmer Sound
  • Kupplungshebel nicht einstellbar
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht196kg
Radstand1.445mm
Länge2.165mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.415mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum471ccm
Hub67mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.600 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite491km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

Federung vorneShowa 41 mm USD-Gabel
Federung hintenZentralfederbein
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80-19
Reifen hinten160/60-17
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 20 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Honda NX 500 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2 Adventure-Bike. Sie überzeugt mit tadellosem und mega-einfachen Fahrverhalten und ist somit ein perfekter Allrounder für A2 Fahrer und Biker, die keine Lust mehr auf 250 kg + Geschosse haben. Mit 48 PS darf man keine Leistungs-Explosionen erwarten, das würde aber auch gar nicht zum überaus gutmütigen Gesamteindruck der NX 500 passen.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen (30 Minuten nördlich von Hamburg) zur Verfügung gestellt. Dort steht die NX 500 nebst vielen, vielen anderen Honda-Modellen als Vorführer für eine Probefahrt bereit. motofun hat übrigens auch eine große Anzahl an gebrauchten Maschinen, ein Besuch lohnt sich also immer.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.500€ (ohne ÜF)
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€ (CB500X)
  • Verfügbarkeit: NX 500 seit 2024
  • Farben: rot, weiß, schwarz

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

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Honda NX 500 vs. KTM 1290 Super Duke R: Vergleich der Gegensätze

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda NX 500 und die KTM 1290 Super Duke R, wird der Vergleich besonders spannend. Hier trifft ein modernes, eher zugängliches Adventure-Konzept auf ein nacktes Performance-Monster, das auf Dynamik und Durchzug ausgelegt ist. Beide Bikes können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die Modelle mit, wo liegen typische Schwächen, und für welchen Einsatz lohnt sich welches Motorrad?

Grundidee der Motorräder: Abenteuer-Charakter vs. Performance-Fokus

Honda NX 500: pragmatisch, vielseitig, alltagstauglich

Die Honda NX 500 ist als vielseitiges Bike gedacht, das im Alltag funktioniert und auch auf lockeren Touren eine gute Figur macht. Der Charakter ist eher „mitdenken statt überfordern“: Die Maschine wirkt leicht zu handeln, die Sitzposition ist auf Alltag und Kontrolle ausgelegt, und das Gesamtpaket zielt darauf, dass man einfach losfahren kann – ohne sich ständig Gedanken über das Tempo oder die eigene Fahrtechnik machen zu müssen.

KTM 1290 Super Duke R: kompromisslos, direkt, sportlich

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen ein Motorrad, das Performance in den Mittelpunkt stellt. Der Fokus liegt auf kräftigem Antritt, spürbarer Agilität und einem Fahrgefühl, das schnell „mehr“ will. Wer ein Bike sucht, das auf der Landstraße und auf kurvigen Strecken besonders viel Lust auf Tempo macht, findet hier eine klare Ansage. Gleichzeitig ist das Motorrad nicht nur schnell, sondern auch anspruchsvoll im Sinne von: Es belohnt eine aktive Fahrweise.

Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motor- und Antriebscharakter könnten die beiden Modelle kaum unterschiedlicher sein. Die Honda NX 500 steht für einen souveränen, gut dosierbaren Vortrieb. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, zügige Landstraßenabschnitte und gemischte Strecken anstehen. Der Motor wirkt so, als würde er dich eher begleiten als „ziehen“ zu wollen.

Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist auf Durchzug und Druck ausgelegt. Der Unterschied zeigt sich vor allem dann, wenn man zügig beschleunigt oder die Drehzahl bewusst nutzt. Hier ist das Fahrgefühl deutlich unmittelbarer: Gasbewegungen werden schnell in Vortrieb übersetzt. Das ist ein großer Vorteil für dynamisches Fahren, kann aber im Alltag auch bedeuten, dass man das Potenzial stärker „im Griff“ haben muss – gerade, wenn die Strecke unruhig ist oder die Traktion nicht optimal.

Fahrwerk & Handling: Kontrolle vs. sportliche Direktheit

Im Handling spielt die Philosophie der Bikes eine große Rolle. Die Honda NX 500 wirkt in der Praxis eher als „leicht zu bewegendes“ Motorrad. Das hilft beim Rangieren, beim Fahren in engen Situationen und auch dann, wenn man nicht ständig am Limit unterwegs ist. Gerade für längere Tage mit wechselndem Tempo ist das ein Plus: Das Bike bleibt angenehm berechenbar.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen spürbar auf sportliche Dynamik getrimmt. Das Motorrad vermittelt ein sehr direktes Feedback, wodurch man Kurven und Richtungswechsel oft als besonders „lebendig“ erlebt. Das ist ein klarer Vorteil für Fahrer, die gern zügig fahren und das Motorrad aktiv einsetzen. Als mögliche Schwäche kann sich jedoch ergeben, dass der sportliche Charakter nicht immer die gleiche Gelassenheit bietet wie bei einem eher alltagstauglichen Setup – vor allem, wenn die Strecke rau ist oder man entspannt cruisen möchte.

Bremsen & Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsen-Thema geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um den Einsatzbereich. Die Honda NX 500 ist darauf ausgelegt, zuverlässig zu funktionieren und das Motorrad kontrollierbar zu halten – besonders dann, wenn man häufig im Alltag unterwegs ist. Das passt gut zu einem Bike, das vielseitig sein soll und nicht nur für sportliche Ausfahrten gedacht ist.

Die KTM 1290 Super Duke R bringt eine deutlich sportlichere Erwartungshaltung mit. Wer zügig fährt, profitiert von der Bremsperformance und dem stabilen Gefühl beim Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten. Gleichzeitig gilt: Ein leistungsstarkes Motorrad macht es leichter, schneller zu werden – und damit steigt auch die Bedeutung, die eigene Fahrweise und die Reifenwahl ernst zu nehmen.

Ergonomie & Alltag: Sitzposition, Übersicht und Komfort

Die Ergonomie ist bei diesem Vergleich ein entscheidender Punkt. Die Honda NX 500 wirkt so, als wäre sie für viele Situationen gemacht: kurze Wege, längere Touren und auch mal eine Strecke, die nicht perfekt asphaltiert ist. Die Sitzposition unterstützt Kontrolle und Übersicht, ohne dass man sich „verkrampfen“ muss.

Die KTM 1290 Super Duke R ist sportlicher positioniert. Das kann ein Vorteil sein, weil die Körperhaltung das dynamische Fahren unterstützt. Wer aber vor allem entspannt unterwegs ist oder viel im Stadtverkehr fährt, kann die sportliche Ausrichtung als weniger „neutral“ empfinden. Das ist keine Schwäche im Sinne von „schlecht“, sondern eher eine Frage der Erwartung: Die KTM ist stärker auf Fahrspaß ausgelegt, die Honda stärker auf Alltag und Vielseitigkeit.

Elektronik & Fahrmodi: Unterstützung vs. sportliche Steuerung

Bei modernen Motorrädern spielt die Elektronik eine große Rolle. Die Honda NX 500 setzt auf ein Paket, das das Fahren unkompliziert macht und die Maschine im Alltag gut beherrschbar hält. Das hilft besonders dann, wenn man nicht jedes Mal „alles“ einstellen möchte, sondern einfach fahren will.

Die KTM 1290 Super Duke R bietet ebenfalls elektronische Unterstützung, die aber stärker auf sportliche Steuerung und Fahrdynamik einzahlt. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die gern mit Einstellungen arbeiten oder die Maschine je nach Strecke und Stimmung anpassen möchten. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass man die Möglichkeiten nicht automatisch „braucht“ – wer ein eher unkompliziertes Setup bevorzugt, könnte die KTM als zu „viel Motorrad“ empfinden.

Ausstattung & Einsatzprofil: Wofür die Modelle wirklich passen

Die Honda NX 500 ist besonders dann die richtige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das viele Rollen übernehmen kann: Pendeln, Wochenendtouren, gemischte Strecken und ein Fahrstil, der nicht zwingend auf maximale Beschleunigung ausgerichtet ist. Die Maschine wirkt wie ein zuverlässiger Begleiter, der nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.

Die KTM 1290 Super Duke R passt am besten zu Fahrern, die spürbar mehr wollen: mehr Druck beim Beschleunigen, mehr Dynamik in Kurven und ein Motorrad, das auf sportliche Ausfahrten „anspringt“. Wer gern die Grenzen auslotet und das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß nutzt, wird hier sehr viel bekommen. Wer hingegen vor allem entspannt unterwegs ist oder ein Bike sucht, das möglichst „stressfrei“ im Alltag bleibt, könnte die KTM als weniger passend empfinden.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Honda NX 500

  • Vielseitigkeit: passt gut zu unterschiedlichen Strecken und Fahrstilen.
  • Alltagstauglichkeit: wirkt leicht zu handhaben und unkompliziert im Betrieb.
  • Berechenbarkeit: unterstützt eine ruhige, kontrollierte Fahrweise.

Schwächen bzw. Grenzen der Honda NX 500

  • Performance-Fokus: Wer maximale Dynamik sucht, wird bei der KTM eher stärker bedient.
  • Anspruch an Tempo: Bei sehr sportlichen Fahrten kann das „Wollen“ nach mehr schneller entstehen.

Stärken der KTM 1290 Super Duke R

  • Durchzug & Dynamik: macht zügiges Fahren besonders reizvoll.
  • Sportliches Handling: vermittelt direktes Feedback und viel Fahrspaß.
  • Elektronik für Performance: unterstützt eine aktive Fahrweise.

Schwächen bzw. Grenzen der KTM 1290 Super Duke R

  • Anspruch: das Potenzial will bewusst genutzt und kontrolliert werden.
  • Alltagsgefühl: sportliche Ausrichtung kann je nach Nutzung weniger „entspannt“ wirken.

Welches Motorrad ist die bessere Wahl?

Am Ende entscheidet weniger die reine Technik als das persönliche Fahrprofil. Die Honda NX 500 ist besonders stark, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag funktioniert, auf Touren zuverlässig bleibt und dabei nicht nur auf maximale Beschleunigung setzt. Sie ist die Wahl für Fahrer, die gern vielseitig unterwegs sind und ein Bike möchten, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die bessere Wahl, wenn Fahrspaß über alles geht und dynamisches Fahren im Mittelpunkt steht. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Event“ auf zwei Rädern erlebt, wird mit der KTM deutlich mehr emotionale Highlights sammeln.

Fazit:

Die Honda NX 500 ist das passende Motorrad für alle, die ein vielseitiges, gut kontrollierbares Bike suchen: für Stadt, Alltag und Touren mit wechselnden Strecken. Sie punktet mit einem unkomplizierten Fahrgefühl und einer Ergonomie, die lange Tage angenehm macht. Ihre Grenzen zeigen sich vor allem dann, wenn der Wunsch nach maximaler Performance und sportlicher Härte größer wird.

Die KTM 1290 Super Duke R ist die richtige Wahl, wenn Dynamik und Durchzug im Vordergrund stehen. Sie liefert ein sehr direktes, sportliches Fahrgefühl und macht zügige Fahrten besonders intensiv. Wer die KTM bewusst fährt und das Potenzial nutzen möchte, bekommt ein Motorrad, das auf Fahrspaß ausgelegt ist. Wer dagegen vor allem entspannt und stressfrei unterwegs sein will, wird mit der Honda meist zufriedener sein.

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