| UVP | 8.429 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- superleichtes Handling
- sehr zugängliches Bike, auch für Anfänger geeignet
- funktionales Cockpit mit TFT und Navigationslösung
- einfachste Bedienung
- gut gemachtes Allrounder-Bike
- Windschild erzeugt bei vielen Fahrern Turbulenzen
- zahmer Sound
- Kupplungshebel nicht einstellbar
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.415 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 41 mm USD-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 20 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Honda NX 500 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2 Adventure-Bike. Sie überzeugt mit tadellosem und mega-einfachen Fahrverhalten und ist somit ein perfekter Allrounder für A2 Fahrer und Biker, die keine Lust mehr auf 250 kg + Geschosse haben. Mit 48 PS darf man keine Leistungs-Explosionen erwarten, das würde aber auch gar nicht zum überaus gutmütigen Gesamteindruck der NX 500 passen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen (30 Minuten nördlich von Hamburg) zur Verfügung gestellt. Dort steht die NX 500 nebst vielen, vielen anderen Honda-Modellen als Vorführer für eine Probefahrt bereit. motofun hat übrigens auch eine große Anzahl an gebrauchten Maschinen, ein Besuch lohnt sich also immer.
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Honda NX 500 vs. MV Agusta Superveloce 800: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Honda NX 500 steht für einen pragmatischen Ansatz: unkompliziert, alltagstauglich und mit dem Fokus auf ein Motorrad, das zuverlässig mitmacht. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen ist stärker auf Charakter und sportliches Erleben ausgelegt. Im Vergleich wird schnell klar, dass es hier nicht nur um „mehr Leistung“ oder „mehr Komfort“ geht, sondern um unterschiedliche Prioritäten: Alltag und Vielseitigkeit versus Emotion und Fahrdynamik.
Grundidee der beiden Motorräder: Zweckmäßigkeit vs. Leidenschaft
Honda NX 500: ein Motorrad, das einfach funktioniert
Die Honda NX 500 ist als vielseitiger Begleiter gedacht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht ständig „managen“ muss, sondern das sich im Alltag schnell einordnet. Die Ausrichtung passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Alltagstauglichkeit, Übersichtlichkeit und ein entspannter Einstieg in die Motorradwelt im Vordergrund stehen. Auch für Touren bleibt sie ein stimmiger Partner, weil sie nicht auf maximale Extreme getrimmt ist, sondern auf ein rundes Gesamtpaket.
MV Agusta Superveloce 800: sportlicher Anspruch mit Premium-Charakter
Die MV Agusta Superveloce 800 bringt eine deutlich andere Haltung mit. Sie steht für ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern spürt: sportliche Linien, ein markantes Auftreten und ein Fahrgefühl, das stärker auf Dynamik und „Gänsehaut“ ausgelegt ist. Wer sich für die Superveloce 800 entscheidet, sucht meist nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern ein Erlebnis – besonders dann, wenn die Strecke kurvig wird und das Motorrad sichtbar Spaß in den Vordergrund stellt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Wie sich die Motoren im Vergleich anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda NX 500 setzt auf einen Motor, der gleichmäßig arbeitet und sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Fokus auf kontrollierbarem Tempo, entspanntem Fahren und einem souveränen Alltag liegt. Die Superveloce 800 hingegen wirkt in der Abstimmung deutlich sportlicher. Sie ist stärker darauf ausgelegt, Leistung und Antrieb so zu vermitteln, dass man schneller Lust bekommt, die Gänge auszudrehen und die Kurven „mitzunehmen“.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Stärke der NX 500 liegt darin, dass sie sich auch bei wechselnden Bedingungen angenehm fahren lässt. Sie bleibt dabei berechenbar und verzeiht Fehler im Fahrstil eher, als dass sie sie hart bestraft. Schwäche wäre eher, dass sie nicht den gleichen „Premium-Sport“-Kick liefert wie die MV Agusta – wer vor allem emotionale Dynamik sucht, wird das schnell merken.
Die Superveloce 800 punktet mit dem sportlichen Antrieb und dem intensiveren Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass dieses Konzept stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt ist und damit im Alltag je nach Erwartung weniger „entspannt“ wirkt. Wer ein Motorrad sucht, das immer gleich ruhig und unkompliziert bleibt, findet in der Honda oft die passendere Basis.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Honda NX 500: leicht zu bewegen
Die NX 500 spielt ihre Stärken besonders im Handling aus. Sie wirkt handlich und lässt sich im Stadtverkehr sowie auf Landstraßen gut kontrollieren. Das Fahrwerk unterstützt dabei den Eindruck, dass das Motorrad nicht „gegen“ den Fahrer arbeitet, sondern mitgeht. Dadurch wird das Fahren weniger anstrengend – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
MV Agusta Superveloce 800: sportlich präzise
Die Superveloce 800 ist im Vergleich stärker auf sportliche Präzision ausgelegt. Das Handling wirkt direkter, die Linie in Kurven wird deutlicher „gehalten“. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Fahrweise dynamisch wird und das Motorrad aktiv in den Fahrspaß eingebunden werden soll. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass die sportliche Auslegung weniger „komfortabel“ wirkt, wenn der Fokus auf entspanntem Gleiten statt auf aktiver Kurvenarbeit liegt.
Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Position und Sitzgefühl
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda NX 500 ist auf eine alltagstaugliche Sitzposition ausgelegt, die sich schnell vertraut anfühlt. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, Pendelstrecken oder wenn das Motorrad auch mal spontan für eine Tour genutzt wird. Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen stärker auf sportliche Haltung ausgelegt. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Kurvenfahrt im Mittelpunkt steht – und ein Nachteil, wenn der Fokus auf maximaler Bequemlichkeit liegt.
Komfort auf unterschiedlichen Strecken
Die NX 500 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“. Die Superveloce 800 hingegen ist eher ein Motorrad, das man bewusst auswählt, wenn die Fahrt selbst das Ziel ist. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder viele kurze Wege fährt, wird die Honda oft als entspannter erleben. Wer dagegen regelmäßig auf Landstraßen oder in kurvigen Regionen unterwegs ist, bekommt von der MV Agusta mehr „Sport-Feedback“ zurück.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es im Vergleich weniger um einzelne Features, sondern um das Gesamtgefühl: Die Honda NX 500 wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Nutzung optimiert ist. Die MV Agusta Superveloce 800 setzt stärker auf Premium-Anspruch und sportliche Details. Das kann sich in der Wahrnehmung bemerkbar machen: Während die Honda eher „funktioniert und passt“, wirkt die MV Agusta „besonders und besonders schnell im Kopf“.
Stärken und Schwächen bei Wartung und Nutzung
Bei der Frage nach Alltag und Besitz ist die NX 500 oft die unkompliziertere Wahl. Sie richtet sich an Fahrer, die ein Motorrad möchten, das zuverlässig bleibt und nicht ständig Diskussionen über „zu schade zum Fahren“ auslöst. Die Superveloce 800 ist dagegen eher etwas für Menschen, die ihr Motorrad bewusst pflegen und genießen. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – aber es passt besser zu einer Erwartungshaltung, bei der das Motorrad einen besonderen Stellenwert hat.
Design und Markencharakter: Zwei unterschiedliche Identitäten
Optisch und vom Markenimage her sind die Unterschiede klar. Die Honda NX 500 steht für moderne, funktionale Gestaltung. Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen ein Statement: italienische Sportlichkeit, Premium-Optik und ein Look, der Aufmerksamkeit erzeugt. Wer Wert auf „unauffällig und praktisch“ legt, wird sich bei der Honda wohler fühlen. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das auch beim Parken und im Stand schon Emotion ausstrahlt, findet in der MV Agusta eher die passende Identität.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich? Kaufberatung ohne Umwege
Honda NX 500: die bessere Wahl für Vielnutzer
Die Honda NX 500 ist besonders dann die richtige Entscheidung, wenn das Motorrad für unterschiedliche Situationen dienen soll: Stadt, Landstraße, kurze Wege und auch längere Touren. Sie eignet sich gut für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell zugänglich ist, sich leicht fahren lässt und im Alltag nicht ständig „fordert“. Auch wer neu in die Motorradwelt startet oder einfach ein unkompliziertes Gesamtpaket sucht, wird mit der NX 500 häufig glücklich.
MV Agusta Superveloce 800: die bessere Wahl für Sportfans
Die MV Agusta Superveloce 800 ist ideal, wenn die Fahrt selbst im Mittelpunkt steht. Wer sportliche Dynamik sucht, ein intensives Fahrgefühl erwartet und bereit ist, ein Motorrad mit stärkerem Premium-Charakter als „besonderes Hobby“ zu betrachten, trifft mit der Superveloce 800 eher ins Schwarze. Besonders auf kurvigen Strecken zeigt sich der Vorteil: Das Motorrad lädt spürbar dazu ein, schneller zu fahren und die Linie aktiv zu gestalten.
Fazit:
Die Honda NX 500 ist die bessere Wahl für Menschen, die ein vielseitiges Motorrad für den Alltag und für Touren suchen, ohne ständig Kompromisse zwischen Komfort, Handlichkeit und unkompliziertem Fahrgefühl zu machen. Sie punktet mit einem eher entspannten Charakter, der das Fahren leicht macht und sich für viele Einsatzbereiche eignet. Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn sportliche Dynamik, Premium-Emotion und ein intensives Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Alltagsentspannung. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Kurven und Fahrspaß zählen. Wer ein Motorrad möchte, das zuverlässig „mitläuft“, findet in der Honda den passenden Partner. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das die Fahrt spürbar auflädt und optisch wie technisch Leidenschaft ausstrahlt, wird mit der MV Agusta glücklicher.