UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 10.200 €
Baujahr von 2018 bis 2024
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • Verarbeitung
  • Durchzug
  • Langstreckenkomfort, auch für Sozius
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Preispolitik
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht224kg
Radstand1.559mm
Länge2.255mm
Radstand1.559mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.225mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-BauartWassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf
Hubraum853ccm
Bohrung84mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung77 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment83 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite366km

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartStahlbrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorne Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm
Federung hintenAluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm
Aufhängung hintendirekt angelenktes Zentralfederbein
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 265 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

Fazit - ein Bike ohne große Schwächen

Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.

Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.

Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 9.350 €
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 9.000€
  • Baujahre: seit 2018
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß, silber, gelb

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Honda WN7 vs. BMW F 750 GS: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Der Honda WN7 und die BMW F 750 GS stehen beide für vielseitiges Fahren – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Während der Honda häufig mit einem unkomplizierten Charakter und einem stimmigen Gesamtpaket punktet, setzt die BMW auf ihren typischen GS-Fokus: Tourentauglichkeit, Alltagstauglichkeit und ein sehr breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. Genau darum lohnt sich ein genauer Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle – nicht nur auf dem Papier, sondern im Fahralltag.

Grundidee im Vergleich: Charakter und Einsatzprofil

Der Honda WN7 wirkt wie ein Motorrad, das vor allem dann Spaß macht, wenn die Fahrt flüssig und entspannt bleiben soll. Die Ausrichtung ist eher auf ein harmonisches Handling und eine intuitive Bedienung ausgelegt. Das macht ihn interessant für Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht anfühlt und gleichzeitig für Wochenendtouren taugt.

Die BMW F 750 GS verfolgt dagegen eine klarere „Reise- und Abenteuer“-Logik. Die GS-Baureihe ist bekannt dafür, dass sie nicht nur auf der Straße funktioniert, sondern auch dort überzeugt, wo der Untergrund weniger perfekt ist. Dadurch ist die BMW oft die Wahl für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, gern flexibel planen und das Motorrad auch für Ausflüge abseits des reinen Asphalt-Alltags nutzen möchten.

Fahrgefühl: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen

Honda WN7: leicht, direkt und alltagstauglich

Im Vergleich zeigt sich beim Honda WN7 ein eher „unaufgeregter“ Fahrstil. Das Motorrad lässt sich in der Stadt und auf kurvigen Strecken meist angenehm kontrollieren. Gerade wenn häufiges Anfahren, Rangieren oder zügiges Beschleunigen im Alltag vorkommt, spielt die intuitive Handhabung ihre Vorteile aus. Der Honda wirkt dabei wie ein Motorrad, das man schnell versteht und das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.

BMW F 750 GS: souverän, stabil und tourorientiert

Die BMW F 750 GS spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es länger wird. Auf der Landstraße und bei zügigen Autobahnabschnitten fühlt sich die BMW oft sehr stabil an. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung zielen darauf, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Dadurch entsteht ein Gefühl von Sicherheit – vor allem auf längeren Strecken, auf denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, um entspannt voranzukommen.

Motor und Antrieb: Unterschiede in der Art zu beschleunigen

Beim Vergleich der Antriebskonzepte zeigt sich: Beide Motorräder sind für dynamisches Fahren geeignet, aber sie vermitteln es unterschiedlich. Der Honda WN7 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das mit einem gut dosierbaren Ansprechverhalten überzeugt. Das macht ihn attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen aus dem Stadtverkehr heraus oder das kontrollierte Herausbeschleunigen aus Kurven im Fokus steht.

Die BMW F 750 GS setzt stärker auf gleichmäßige Kraftentfaltung über verschiedene Drehzahlbereiche. Das ist besonders praktisch, wenn Streckenplanung und Fahrtempo variieren – etwa bei Touren mit unterschiedlichen Abschnitten. Die BMW kann dadurch oft „einfach mitfahren“, ohne dass ständig nachjustiert werden muss.

Fahrwerk und Komfort: Wo die Stärken liegen

Honda WN7: Komfort im Alltag, unkompliziertes Handling

Der Honda WN7 punktet häufig mit einem angenehmen Fahrkomfort im täglichen Betrieb. Unebenheiten werden meist so verarbeitet, dass das Motorrad nicht unnötig „nach oben“ drückt oder unruhig wirkt. Gleichzeitig bleibt das Handling agil genug, um auf kurvigen Strecken oder beim Wechsel zwischen Fahrbahnabschnitten nicht träge zu werden.

BMW F 750 GS: Tourenkomfort und Stabilität

Die BMW F 750 GS ist im Vergleich besonders stark, wenn es um Stabilität und Langstreckenkomfort geht. Gerade bei längeren Fahrten macht sich bemerkbar, dass das Motorrad auf „Durchhalten“ ausgelegt ist. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen dabei, dass das Motorrad auch bei wechselndem Tempo und Untergrund kontrolliert bleibt. Gleichzeitig kann diese tourorientierte Auslegung dazu führen, dass sich der Charakter im engen Stadtverkehr etwas weniger „leichtfüßig“ anfühlt als beim Honda.

Sitzposition und Ergonomie: Unterschiedliche Ansprüche

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich, weil sie direkt beeinflusst, wie schnell Ermüdung einsetzt. Der Honda WN7 wirkt in der Gesamtheit oft wie ein Motorrad, das eine entspannte Haltung unterstützt und sich damit für kürzere bis mittlere Strecken besonders gut eignet. Wer häufig pendelt oder spontane Fahrten bevorzugt, findet hier meist einen unkomplizierten Einstieg.

Die BMW F 750 GS bietet dagegen typischerweise eine Ergonomie, die auf längere Touren ausgelegt ist. Die Haltung ist so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Für Fahrer, die regelmäßig große Strecken planen oder gern mehrere Tage unterwegs sind, ist das ein klarer Vorteil. Wer hingegen sehr häufig im dichten Verkehr unterwegs ist und viel „stop-and-go“ fährt, könnte den Honda als etwas handlicher empfinden.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag zählt

Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich: Beide Motorräder sind modern und alltagstauglich, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten. Der Honda WN7 wirkt oft wie ein Motorrad, das mit einem stimmigen Grundpaket überzeugt. Das kann bedeuten, dass es sich schnell nutzen lässt, ohne dass man sofort nachrüsten muss, um „fertig“ zu sein.

Die BMW F 750 GS ist häufig stärker in Richtung „ausbaufähig“ gedacht. Gerade wenn Zubehör, Gepäcklösungen oder Touren-Setups eine Rolle spielen, kann die BMW im Praxisbetrieb Vorteile haben. Gleichzeitig ist das ein Punkt, der den Einstieg teurer oder komplexer machen kann, wenn man die volle Tourenwelt nutzen möchte.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda WN7 – Stärken

  • Alltagstauglichkeit: wirkt leicht zu beherrschen und unkompliziert im täglichen Betrieb.
  • Intuitives Handling: unterstützt ein entspanntes Fahrgefühl, besonders auf kürzeren Strecken.
  • Harmonische Abstimmung: macht das Motorrad zu einem guten Begleiter für „einfach losfahren“.

Honda WN7 – Schwächen

  • Tourenfokus weniger ausgeprägt: für sehr lange Strecken kann die BMW im Komfort- und Stabilitätsgefühl vorn liegen.
  • Weniger „Abenteuer-Setup“: wer stark auf Zubehör und Offroad-Feeling setzt, findet bei der GS oft mehr Ansatzpunkte.

BMW F 750 GS – Stärken

  • Reise- und Langstreckenkomfort: vermittelt häufig mehr Stabilität bei längeren Fahrten.
  • Vielseitigkeit: passt gut zu unterschiedlichen Streckenprofilen und Fahrstilen.
  • Ausbaufähigkeit: eignet sich besonders für Fahrer, die ihr Motorrad für Touren konfigurieren möchten.

BMW F 750 GS – Schwächen

  • Stadtgefühl: kann im engen Verkehr weniger „leicht“ wirken als der Honda.
  • Komplexität durch Zubehör: wer maximal tourenorientiert fahren will, landet schneller bei Zusatzinvestitionen.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Honda WN7 ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich schnell in den Alltag integriert. Wer Pendeln, spontane Ausfahrten und kurvige Feierabendrunden mag, bekommt mit dem Honda meist ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein Motorrad ohne große Hürden kennenlernen möchten, kann der Honda die bessere Wahl sein.

Die BMW F 750 GS richtet sich stärker an Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren oder ihr Motorrad als Reisebegleiter sehen. Wer gern flexibel unterwegs ist, unterschiedliche Untergründe mitnimmt und das Motorrad auch mit Gepäck und Tourenzubehör nutzt, findet in der GS oft den passenderen Charakter. Außerdem ist sie eine gute Option, wenn Komfort und Stabilität über viele Stunden hinweg besonders wichtig sind.

Fazit:

Der Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn ein unkompliziertes, leicht zu handhabendes Motorrad im Vordergrund steht. Er passt besonders gut zu Alltag, Feierabendfahrten und Touren, bei denen das Fahrgefühl im Vordergrund steht und man das Motorrad einfach genießen möchte. Die BMW F 750 GS empfiehlt sich dagegen, wenn Langstrecke, Stabilität und Vielseitigkeit stärker gewichtet werden. Wer regelmäßig größere Touren plant, flexibel unterwegs sein will und das Motorrad gern für verschiedene Einsatzszenarien ausrüstet, bekommt mit der GS häufig das rundere Gesamtpaket. Kurz gesagt: Honda für den entspannten Allround-Charakter, BMW für den tourorientierten Reisebegleiter. So lässt sich der Vergleich schnell auf das eigene Fahrprofil herunterbrechen.

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