| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda WN7 vs. BMW R 1250 GS Adventure: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei Reiseenduros gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Gegenüberstellung von Honda WN7 und BMW R 1250 GS Adventure zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich Hersteller Philosophie und Fahrgefühl umsetzen. Beide Modelle sind auf lange Strecken und wechselnde Bedingungen ausgelegt – aber sie liefern das auf ihre eigene Art. Der folgende Vergleich ordnet die wichtigsten Unterschiede ein: beim Motor, beim Fahrwerk und Handling, bei Komfort und Ergonomie sowie bei Ausstattung und Elektronik.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt nur Daten
Die Honda WN7 wirkt in ihrer Ausrichtung oft pragmatisch: Sie steht für ein Motorrad, das sich im Alltag leicht anfühlt und auf Touren zuverlässig begleitet. Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen stärker auf „große Reise“ und maximale Vielseitigkeit getrimmt. Das merkt man nicht nur am Gesamteindruck, sondern auch daran, wie sich das Motorrad in verschiedenen Situationen verhält – von der Landstraße bis zur längeren Etappe mit Gepäck.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1250 GS Adventure spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo gleichmäßiges Vorankommen und souveräne Leistungsentfaltung gefragt sind. Der Antrieb wirkt auf langen Strecken oft „entspannt“, weil die Kraft so dosierbar ist, dass man nicht ständig nachregeln muss. Gerade bei konstantem Tempo oder beim Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen ist das ein Vorteil.
Die Honda WN7 setzt eher auf ein spürbar anderes Ansprechverhalten. Sie fühlt sich häufig lebendiger an, wenn es um zügiges Herausbeschleunigen oder das dynamische Fahren in Kurven geht. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad „mitnimmt“, bekommt hier ein direkteres Gefühl. Gleichzeitig kann die BMW bei sehr langen Etappen mit Gepäck durch ihre Art, Kraft bereitzustellen, noch einen Tick entspannter wirken.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beide Motorräder sind für Touren gebaut, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die BMW R 1250 GS Adventure legt den Fokus auf Stabilität und Kontrolle – besonders bei höheren Geschwindigkeiten, bei Seitenwind oder wenn das Motorrad beladen ist. Das Fahrwerk vermittelt ein sicheres, „großes“ Gefühl, das Vertrauen gibt, wenn die Strecke lang wird.
Die Honda WN7 wirkt im Vergleich oft agiler im Alltag. In engen Situationen, beim Rangieren oder auf kurvigen Straßen kann das Handling leichter wirken. Das ist ein Plus, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus Stadtanteilen oder wechselnden Straßenbildern.
Bremsen und Fahrstabilität
Bei der Bremsleistung zeigt sich im direkten Vergleich vor allem die Abstimmung: Die BMW R 1250 GS Adventure bietet ein sehr berechenbares Bremsgefühl, das sich gut mit der Stabilität des Gesamtsystems ergänzt. Die Honda WN7 punktet ebenfalls mit kontrollierbarer Verzögerung, wirkt aber im Detail oft „leichter“ in der Handhabung. Wer viel im Alltag unterwegs ist, profitiert häufig von diesem unkomplizierten Handling.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl auf langen Strecken
Komfort ist bei Reiseenduros entscheidend – und genau hier unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar. Die BMW R 1250 GS Adventure ist stark darauf ausgelegt, dass auch nach vielen Stunden die Konzentration hoch bleibt. Dazu trägt nicht nur die Sitzposition bei, sondern auch die Art, wie das Motorrad Unebenheiten abfedert und wie ruhig es sich insgesamt anfühlt.
Die Honda WN7 bietet ebenfalls einen angenehmen Tourenkomfort, wirkt aber in der Gesamtwirkung oft etwas „näher“ am Fahrer. Das kann ein Vorteil sein, wenn längere Strecken zwar geplant sind, aber das Motorrad trotzdem nicht zu „schwerfällig“ wirken soll. Wer häufig zwischen gemütlichem Cruisen und zügigem Fahren wechselt, findet hier häufig eine passende Balance.
Windschutz, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Im Vergleich fällt auf: Die BMW R 1250 GS Adventure ist besonders dann im Vorteil, wenn Wind und Wetter eine größere Rolle spielen. Der Windschutz und die Gesamtergonomie sind so gedacht, dass lange Autobahnabschnitte weniger anstrengend werden. Die Honda WN7 kann im Gegenzug im Alltag überzeugen, weil sie sich leichter in den Tagesablauf integrieren lässt – etwa beim Parken, beim kurzen Abstecher oder bei wechselnden Streckenprofilen.
Ausstattung und Elektronik: Assistenzsysteme im Vergleich
Bei der Ausstattung zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die BMW R 1250 GS Adventure setzt stark auf Elektronik und Assistenz, die das Motorrad in vielen Situationen „mitdenkt“. Das kann besonders auf langen Touren helfen: bei wechselndem Grip, bei Regen oder wenn die Strecke unvorhersehbar wird. Die Elektronik unterstützt dabei, dass das Motorrad auch dann souverän bleibt, wenn man nicht jedes Detail aktiv ausgleichen möchte.
Die Honda WN7 bietet ebenfalls moderne Features, wirkt im Vergleich aber oft weniger „überladen“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sich nicht ständig mit Einstellungen beschäftigen möchte. Wer lieber intuitiv fährt und die Technik als Unterstützung versteht, findet hier häufig ein stimmiges Gesamtpaket.
Reichweite, Gepäck und Tourenpraxis
In der Praxis zählt, wie gut ein Motorrad mit Gepäck und langen Etappen zurechtkommt. Die BMW R 1250 GS Adventure ist als Adventure-Modell besonders darauf ausgelegt, dass man auch weit weg vom Alltag komfortabel unterwegs ist. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: Touring-Setup, Stabilität und die Art, wie das Motorrad mit Last arbeitet.
Die Honda WN7 kann ebenfalls für lange Touren genutzt werden, wirkt aber im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man vielseitig einsetzt – von der Wochenendrunde bis zur längeren Reise. Wer häufig zwischen „kurz“ und „lang“ wechselt, schätzt diese Flexibilität.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda WN7 – Stärken
- Agiles Handling im Alltag und auf kurvigen Strecken
- Lebendiges Ansprechverhalten, das aktives Fahren unterstützt
- Unkomplizierte Bedienung und ein eher reduziertes Technikgefühl
- Guter Komfort für Touren, ohne dass das Motorrad „zu groß“ wirkt
Honda WN7 – Schwächen
- Bei sehr langen Etappen mit viel Gepäck kann die BMW durch ihr Reise-Setup noch einen Tick entspannter wirken
- Wer maximale Elektronik-Unterstützung erwartet, findet bei der BMW oft mehr „Assistenten-Feeling“
BMW R 1250 GS Adventure – Stärken
- Souveränes Langstrecken-Gefühl durch stabile Abstimmung
- Sehr berechenbares Fahrverhalten bei wechselnden Bedingungen
- Starke Elektronik-Unterstützung für Sicherheit und Komfort
- Adventure-Konzept für weite Reisen und Touren mit Gepäck
BMW R 1250 GS Adventure – Schwächen
- Im Vergleich kann das Motorrad im Alltag größer und schwerer im Gefühl wirken
- Die Technikvielfalt kann für manche Fahrer eher „mehr“ sein als nötig
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die Honda WN7 ist besonders interessant, wenn Touren zwar wichtig sind, aber das Motorrad auch im Alltag leicht zu bewegen sein soll. Wer gern dynamisch fährt, Kurven mag und ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert anfühlt, findet in der WN7 häufig die passendere Wahl.
Die BMW R 1250 GS Adventure passt am besten zu Fahrern, die vor allem lange Strecken planen, viel Wert auf Stabilität und Komfort legen und Elektronik als echte Unterstützung sehen. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, häufig wechselnde Bedingungen erlebt oder einfach ein „Reise-Universalmittel“ sucht, wird mit der BMW sehr wahrscheinlich zufriedener.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn ein Reiseenduro vor allem agil, lebendig und alltagstauglich sein soll. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern aktiv fahren, Kurven dynamisch nutzen und ein Motorrad möchten, das sich auch außerhalb großer Touren leicht bewegt. Die BMW R 1250 GS Adventure gewinnt den Vergleich, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstreckenkomfort, Stabilität und umfassender Elektronik liegt. Wer häufig weite Strecken fährt, mit Gepäck unterwegs ist und sich bei wechselndem Wetter auf ein sehr berechenbares Gesamtpaket verlassen möchte, bekommt mit der BMW das passendere Abenteuer-Bike. Kurz gesagt: WN7 für vielseitige Touren mit leichtem Handling, GS Adventure für maximale Reise-Souveränität und Unterstützung auf langen Etappen.