| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Qualität
- Durchzugsvermögen
- Details
- Preis-Leistung
- Langstreckenkomfort
- Drehwilligkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda WN7 vs. BMW R nineT Scrambler: Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „ähnlicher Welt“ wirken, steckt oft doch ein ganz unterschiedlicher Charakter dahinter. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen Honda WN7 und BMW R nineT Scrambler. Beide Modelle stehen für einen modernen Retro-Look, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten: Das eine setzt stärker auf zugängliche Alltagsdynamik und unkomplizierte Handhabung, das andere auf eine markentypische Premium-Anmutung, markante Technik und ein Fahrgefühl, das sich deutlich nach „BMW“ anfühlt.
Im Folgenden werden die im Vergleich relevanten Punkte gegenübergestellt – also dort, wo sich die Stärken und Schwächen im Alltag wirklich bemerkbar machen: Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie, Bremsen, Ausstattung, sowie die Frage, wie gut sich das jeweilige Motorrad für Stadt, Landstraße und längere Touren eignet.
Design & Grundcharakter: Retro-Vibes, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung
Die Honda WN7 wirkt insgesamt „pragmatischer“: Der Look ist klar im Retro-Umfeld, aber die Auslegung zielt spürbar darauf, dass das Motorrad im Alltag schnell verstanden wird. Das bedeutet: weniger Hürden beim Einstieg, ein natürlicher Umgang mit Gas und Schaltung bzw. Antriebskonzept und ein Fahrgefühl, das sich nicht erst „erarbeiten“ muss.
Die BMW R nineT Scrambler spielt dagegen stärker die Premium-Karte. Der Scrambler-Charakter ist deutlich sichtbar, und die Gesamtanmutung wirkt bewusst „inszeniert“. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad auch optisch und haptisch begeistern soll. Gleichzeitig darf man erwarten, dass BMW hier mehr Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt – inklusive der typischen Art, wie sich das Motorrad auf der Straße anfühlt.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda WN7 ist eher auf ein harmonisches, gut dosierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn das Motorrad auch mal „nebenbei“ bewegt werden soll – etwa auf kurzen Strecken, beim Pendeln oder auf spontanen Ausfahrten.
Die BMW R nineT Scrambler bringt dagegen häufig das Gefühl mit, dass der Motor stärker „mit Persönlichkeit“ arbeitet. Das merkt man besonders dann, wenn die Fahrt mehr Tempo und mehr Kurvenanteil hat. Die Art, wie sich Leistung aufbaut und wie der Motor unter Last arbeitet, kann sich wie ein klarer Vorteil anfühlen – vor allem für Fahrer, die gern aktiv fahren und das Motorrad nicht nur „mitrollen“ lassen.
Stärken & Schwächen im Motorvergleich
- Honda WN7: Stärke ist die unkomplizierte Alltagstauglichkeit. Schwäche kann sein, dass der Motorcharakter weniger „emotional inszeniert“ wirkt, wenn der Fokus stark auf markanter Dynamik liegt.
- BMW R nineT Scrambler: Stärke ist das spürbar eigenständige Fahr- und Motorgefühl. Schwäche kann sein, dass der Anspruch an Fahrstil und „Aktivität“ höher wirkt, wenn eher entspannt und gleichmäßig gefahren wird.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder vor allem in der Art, wie sie mit Tempo und Unebenheiten umgehen. Die Honda WN7 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das sich leicht in den Fahrfluss integrieren lässt. Das ist besonders praktisch, wenn häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und wechselnden Straßenbelägen gewechselt wird. Auch bei moderaten Geschwindigkeiten bleibt das Fahrgefühl meist berechenbar.
Die BMW R nineT Scrambler zeigt im Vergleich häufig eine stärkere Betonung auf Fahrstabilität und präzises Rückmelden. In schnelleren Passagen und bei zügiger Kurvenfahrt kann das ein echter Pluspunkt sein. Gleichzeitig kann das Motorrad – je nach Setup und Fahrweise – weniger „weich“ wirken als ein stärker auf Komfort ausgelegtes Modell.
Kurven, Bremsen und Fahrbahnkontakt
Beide Motorräder profitieren von einem Konzept, das für das jeweilige Ziel passt. Die Honda WN7 punktet eher mit einem gutmütigen, alltagstauglichen Zusammenspiel aus Fahrwerk und Fahrgefühl. Die BMW R nineT Scrambler kann dagegen besonders in dynamischen Situationen überzeugen, wenn das Motorrad aktiv bewegt wird und die Reifen ihre Arbeit sauber übertragen.
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich meist ein ähnliches Bild: Die BMW wirkt oft „direkter“ und fein dosierbar, während die Honda auf ein leicht verständliches Ansprechverhalten setzt. Für die Praxis bedeutet das: Wer häufig in dichten Verkehrssituationen unterwegs ist, profitiert von der einfachen Dosierbarkeit. Wer gern zügig fährt, achtet stärker auf die Rückmeldung und die Standfestigkeit bei wiederholter Beanspruchung.
Ergonomie & Sitzposition: Für kurze Wege oder längere Touren?
Ein großer Unterschied im Alltag liegt in der Ergonomie. Die Honda WN7 wirkt tendenziell so, als sei sie auf „schnelles Aufsteigen und Losfahren“ ausgelegt. Die Sitzposition und die Bedienergonomie passen häufig gut zu Fahrern, die nicht ständig ihre Haltung korrigieren möchten. Das ist besonders hilfreich, wenn viele kurze Strecken gefahren werden oder wenn das Motorrad auch mal von unterschiedlichen Fahrern genutzt wird.
Die BMW R nineT Scrambler bietet oft eine markentypische Sitz- und Fahrhaltung, die sportlicher wirken kann – je nach Körpergröße und Einstellung. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Fahrt mehr Kurven und mehr Tempo beinhaltet. Für längere Touren entscheidet sich die Frage nach Komfort oft an Details wie Sitzhöhe, Lenkerposition und dem persönlichen Empfinden der Fußrastenlage.
Stärken & Schwächen bei der Ergonomie
- Honda WN7: Stärke ist die unkomplizierte Alltagshaltung. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die eine klar sportlichere Position suchen, weniger „Biss“ im Gefühl erwarten.
- BMW R nineT Scrambler: Stärke ist das oft präzise, touren- und kurvenorientierte Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die Ergonomie stärker vom individuellen Körperbau abhängt.
Ausstattung & Technik: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Philosophie: Die Honda WN7 wirkt häufig wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche fokussiert und dabei trotzdem moderne Standards mitbringt. Das ist praktisch, wenn das Motorrad nicht „zu viel“ sein soll, sondern einfach zuverlässig funktioniert.
Die BMW R nineT Scrambler setzt stärker auf Premium-Details und eine Technik, die sich stimmig in das Gesamtbild einfügt. Das kann sich besonders dann lohnen, wenn Wert auf hochwertige Verarbeitung, ein stimmiges Bedienkonzept und eine „rund“ wirkende Motorrad-Identität gelegt wird.
Stärken & Schwächen bei Ausstattung und Bedienung
- Honda WN7: Stärke ist die klare, alltagstaugliche Bedienlogik. Schwäche kann sein, dass der Premium-Charakter weniger im Vordergrund steht.
- BMW R nineT Scrambler: Stärke ist die hochwertige Gesamtanmutung und die oft sehr stimmige Technik. Schwäche kann sein, dass der Preis bzw. die Investition insgesamt höher wirkt.
Alltag, Stadt und Landstraße: Welche passt besser?
Für den Stadtverkehr zählt vor allem: leichtes Handling, gute Übersicht, angenehmes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das auch bei Stop-and-Go nicht nervt. In diesem Bereich spielt die Honda WN7 ihre Stärken besonders gut aus. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell „eingreift“, wenn es gebraucht wird, und dabei nicht kompliziert wirkt.
Auf der Landstraße und in kurvigen Strecken kann die BMW R nineT Scrambler stärker glänzen. Wer gern zügig unterwegs ist, profitiert oft von der präzisen Rückmeldung und dem insgesamt dynamischeren Eindruck. Das Motorrad wirkt dann wie gemacht für Fahrten, bei denen das Fahren selbst im Mittelpunkt steht.
Touren & Langstrecke: Komfort ist mehr als nur Sitzhöhe
Für längere Fahrten sind neben der Sitzposition auch Windverhalten, Ergonomie bei wechselnder Haltung und die Fähigkeit wichtig, über längere Zeit entspannt zu bleiben. Die Honda WN7 ist häufig eine gute Wahl, wenn Touren eher „entspannt“ geplant sind und das Motorrad zuverlässig funktionieren soll, ohne dass ständig nachjustiert werden muss.
Die BMW R nineT Scrambler kann für Touren besonders attraktiv sein, wenn das Motorrad als Premium-Objekt erlebt werden soll und wenn die Fahrhaltung zum eigenen Körperbau passt. Dann fühlt sich das Motorrad oft wie ein „Begleiter“ an, der auch bei längeren Strecken Spaß macht.
Wartung, Service und Alltagskosten: Praxis statt Theorie
Auch wenn die Details je nach Region und Nutzung variieren, gilt im Vergleich: Ein Motorrad ist dann wirklich passend, wenn es sich im Alltag gut betreuen lässt und die Nutzung nicht unnötig kompliziert macht. Die Honda WN7 wirkt in der Praxis häufig als unkomplizierte Wahl, während die BMW R nineT Scrambler eher als Premium-Anspruchsmaschine wahrgenommen wird. Das kann sich in Service- und Ersatzteilthemen bemerkbar machen – nicht zwingend negativ, aber oft spürbar.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag schnell funktioniert, leicht zu handhaben ist und ein unkompliziertes Fahrgefühl bietet. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt oder einfach ein modernes Retro-Motorrad möchte, das ohne große Einarbeitung Spaß macht, findet in der Honda meist die passendere Basis. Ihre Stärke liegt im gutmütigen Zusammenspiel aus Ansprechverhalten, Handling und alltagstauglicher Ergonomie.
Die BMW R nineT Scrambler passt besser, wenn der Fokus stärker auf Premium-Anmutung, markantem Fahr- und Motorcharakter sowie dynamischerem Kurvenerlebnis liegt. Wer das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sieht, sondern als Erlebnis, profitiert oft von der präziseren Rückmeldung und dem stimmigen Gesamtpaket. Gleichzeitig sollte die Ergonomie zum eigenen Körperbau passen, damit längere Fahrten wirklich rund werden.
Kurz gesagt: Honda WN7 für unkomplizierten Alltag und entspanntes Fahren – BMW R nineT Scrambler für alle, die Retro-Feeling mit Premium-Charakter und mehr Dynamik verbinden möchten.