| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Kraftvoller Motor
- Präzises Fahrwerk
- Windschutz
- Fahrkomfort
- Bedienung
- Niedertourig nichts zu holen
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | V-Motor | |
| Hubraum | 1.261 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 158 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 130 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 251 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | Breite: 120 mm, 17 Zoll | |
| Reifen hinten | Breite:190 mm, 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda WN7 vs Ducati Multistrada 1260 – welcher Adventure-Tourer passt besser?
Wenn zwei Motorräder aus dem Adventure-Umfeld gegensätzlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht die Honda WN7, die mit einem eher bodenständigen, alltagstauglichen Charakter punktet. Auf der anderen Seite fährt die Ducati Multistrada 1260 auf, die ihren Anspruch deutlich spürbar macht: mehr Premium-Feeling, mehr Technik und ein Fahrstil, der oft nach „mehr“ ruft. Genau darum geht es hier: nicht um reine Daten, sondern um das, was im Alltag und auf Tour wirklich zählt – also wie sich die Stärken der Modelle gegenseitig gegenüberstehen und wo die jeweiligen Schwächen liegen können.
Grundcharakter im Vergleich: pragmatisch vs. premium-orientiert
Die Honda WN7 wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt: unkompliziert, mit einer klaren Linie im Fahrkonzept. Das macht sie besonders interessant, wenn Touren nicht nur aus „einmal im Jahr“ bestehen, sondern regelmäßig stattfinden. Die Ducati Multistrada 1260 dagegen ist stärker auf ein Erlebnis ausgelegt. Schon das Gesamtpaket aus Motorcharakter, Fahrwerkstuning und Elektronik zielt darauf ab, dass sich jede Fahrt wie ein bewusster Ausflug anfühlt.
In der Praxis bedeutet das: Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt und ohne großes Nachdenken funktioniert, landet häufig bei der Honda. Wer dagegen Wert auf ein spürbar technisches Gesamtbild legt und bereit ist, sich mit Einstellungen und Systemen zu beschäftigen, wird mit der Ducati oft glücklicher.
Motor und Fahrgefühl: wie sich Leistung und Abstimmung anfühlen
Beim Vergleich der Motor- und Leistungswerte zeigt sich ein typisches Muster: Die Ducati Multistrada 1260 ist in vielen Bereichen stärker auf Durchzug und souveräne Dynamik ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn es zügig werden soll – etwa beim Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven. Die Honda WN7 kann ebenfalls mit einem stimmigen Ansprechverhalten überzeugen, wirkt aber oft „harmonischer“ im Alltag: weniger aggressiv, dafür sehr gut dosierbar.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Ducati spielt ihre Vorteile aus, wenn es um sportliche Impulse und kräftige Reserven geht. Die Honda punktet eher mit einem gleichmäßigen, entspannten Rhythmus – ideal, wenn die Tour nicht ständig nach Tempo fragt, sondern nach Komfort und Kontrolle.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Komfort und Kurvengefühl
Auch beim Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien. Die Ducati Multistrada 1260 ist in der Regel so abgestimmt, dass sie auf der Straße sehr souverän wirkt und gleichzeitig sportliche Ansprüche bedient. Das kann bedeuten: hoher Grip, gutes Ansprechverhalten und ein Gefühl von „geführt werden“, wenn die Straße kurvig wird.
Die Honda WN7 ist dagegen häufig auf einen alltagstauglichen Mix aus Komfort und Stabilität ausgelegt. Das Handling kann dadurch besonders angenehm sein, wenn Strecken abwechslungsreich sind: Stadt, Landstraße und Autobahn im Wechsel. Die Schwäche liegt eher dort, wo maximale sportliche Präzision gefragt ist – nicht unbedingt, weil die Honda schlecht wäre, sondern weil die Ducati in ihrem Element mehr Reserven zeigt.
Elektronik und Assistenz: moderne Helfer vs. klare Bedienung
Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Elektronik. Die Ducati Multistrada 1260 bringt typischerweise ein Paket mit, das auf unterschiedliche Fahrmodi und Situationen vorbereitet ist. Das kann sich in der Praxis so anfühlen, dass sich das Motorrad je nach Einstellung „anders“ fährt: vom entspannten Tourenmodus bis hin zu mehr Dynamik.
Die Honda WN7 setzt eher auf eine verständliche, direkte Bedienung. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig an Menüs und Modi denken möchte. Als mögliche Schwäche kann sich zeigen, dass die Ducati in komplexen Situationen (unterschiedliche Straßenverhältnisse, wechselnde Fahrstile) oft noch feinere Abstimmungen bietet.
Ergonomie und Sitzkomfort: lange Strecken im Blick
Beim Komfort ist es weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern von „passender“. Die Ducati Multistrada 1260 zielt häufig auf eine sportlich-tourige Sitzposition ab, die auf langen Strecken trotzdem gut funktionieren kann – besonders, wenn die Ergonomie zur eigenen Statur passt. Die Honda WN7 wirkt oft wie die entspanntere Wahl für viele Fahrerinnen und Fahrer, weil sie sich im Alltag unkompliziert anfühlt und die Belastung über längere Zeit häufig gut im Griff behält.
Wenn es um Stärken und Schwächen geht, lässt sich das so zusammenfassen: Die Ducati kann mit ihrem Setup sehr „tourfähig“ sein, verlangt aber eher, dass die Sitzposition wirklich zur Person passt. Die Honda ist häufig die sichere Bank, wenn Komfort und Alltagstauglichkeit im Vordergrund stehen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Autobahn und wechselnde Strecken
Im Alltag zählt, wie leicht ein Motorrad im Alltag zu handeln ist. Die Honda WN7 punktet hier meist mit einem unkomplizierten Charakter: gut zu dosieren, angenehm im Rhythmus und oft weniger „aufwendig“ in der Nutzung. Das macht sie interessant, wenn das Motorrad nicht nur für große Touren gedacht ist, sondern auch für regelmäßige Fahrten.
Die Ducati Multistrada 1260 kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, bringt aber durch ihren Premium-Anspruch und die Technik oft mehr „Motorradgefühl“ mit. Das ist ein Plus, wenn man genau das sucht. Eine mögliche Schwäche ist, dass man sich stärker mit Einstellungen und Systemen beschäftigen möchte, um das volle Potenzial auszuschöpfen.
Reisetauglichkeit: Ausstattung, Windschutz und Langstrecken-Feeling
Für viele Käufer ist die Frage entscheidend, wie gut ein Motorrad für lange Strecken funktioniert. Die Ducati spielt ihre Stärken oft dort aus, wo Windschutz, Stabilität und ein ruhiges Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten gefragt sind. Dazu kommt, dass die Elektronik helfen kann, den Fahrstress zu reduzieren – etwa durch Traktions- und Fahrmodi.
Die Honda kann in dieser Kategorie ebenfalls überzeugen, vor allem durch ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Komfort und einfacher Handhabung. Wenn der Fokus auf „einfach losfahren und genießen“ liegt, ist das ein starkes Argument. Die Ducati ist dagegen häufig die Wahl, wenn man auf dem Motorrad nicht nur ankommt, sondern die Fahrt selbst als Erlebnis priorisiert.
Kosten und Besitz: worauf beim Vergleich geachtet werden sollte
Beim Thema Kosten im Betrieb gibt es selten eine pauschale Antwort, weil Faktoren wie Fahrleistung, Wartungsintervalle, Reifenwahl und Fahrstil eine Rolle spielen. Im Vergleich kann man aber das typische Bild erkennen: Premium-Modelle mit umfangreicher Elektronik können im Service und bei Verschleißteilen teurer ausfallen. Die Ducati Multistrada 1260 ist daher oft eher etwas für Fahrerinnen und Fahrer, die bereit sind, für Technik und Fahrgefühl auch im Besitz mehr einzuplanen.
Die Honda WN7 wirkt dagegen häufig wie die wirtschaftlichere Alternative, wenn man ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert und nicht ständig „Sonderaufmerksamkeit“ braucht. Das ist besonders relevant, wenn das Motorrad auch im Alltag genutzt wird und man planbare Kosten bevorzugt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Fahrgefühl passt zum eigenen Anspruch?
Honda WN7: die passende Wahl für pragmatische Tourer
Die Honda WN7 ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad möchten, das sich schnell in den Alltag integriert. Wer Wert auf unkomplizierte Bedienung, einen harmonischen Motorcharakter und einen komfortorientierten Gesamtauftritt legt, findet hier oft die stimmige Lösung. Auch wenn Touren abwechslungsreich sind – Stadt, Landstraße und längere Strecken – wirkt die Honda häufig wie ein zuverlässiger Begleiter.
Ducati Multistrada 1260: ideal für Technikfans und dynamische Fahrer
Die Ducati Multistrada 1260 passt besonders gut, wenn das Motorrad mehr sein soll als Transport. Wer Elektronik, Fahrmodi und ein deutlich dynamischeres Fahrgefühl schätzt, bekommt hier ein starkes Paket. Gerade auf langen Strecken und bei zügiger Fahrweise spielt die Ducati ihre Stärken oft besonders deutlich aus. Wer bereit ist, das Motorrad aktiv zu nutzen und Einstellungen bewusst zu wählen, wird die Multistrada häufig als „lebendiger“ und intensiver erleben.
Fazit:
Die Honda WN7 und die Ducati Multistrada 1260 verfolgen unterschiedliche Ziele: Die Honda steht für einen unkomplizierten, alltagstauglichen Adventure-Charakter mit einem sehr gut dosierbaren Fahrgefühl und einem Komfortfokus, der lange Strecken entspannter macht. Die Ducati dagegen ist stärker auf Premium-Erlebnis, Dynamik und Elektronik ausgelegt. Wer beim Fahren vor allem Reserven, sportliche Impulse und ein technisch abgestimmtes Gesamtpaket sucht, findet in der Multistrada 1260 meist die passendere Antwort.
Unterm Strich gilt: Honda ist oft die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig fahren wollen, ohne sich ständig mit Einstellungen zu beschäftigen, und die ein stimmiges Komfort-Handling priorisieren. Ducati lohnt sich besonders für alle, die mehr Fahrgefühl, mehr Technik und ein intensiveres Erlebnis suchen – und bereit sind, für dieses „Mehr“ auch im Besitz genauer hinzuschauen.