| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
Honda WN7 vs. Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – welcher Cruiser passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinander treffen, die beide zum Cruiser-Universum gehören, aber ganz unterschiedliche Philosophien mitbringen, wird der Vergleich spannend. Auf der einen Seite steht die Honda WN7 als moderne Interpretation eines entspannten Fahrstils. Auf der anderen Seite die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL, die für viele vor allem für Charakter, Sound und eine klassische Custom-Ästhetik steht. Genau darum geht es hier: nicht nur darum, was auf dem Papier steht, sondern wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen.
Grundidee im Vergleich: modern vs. klassisch
Die Honda WN7 wirkt wie ein Motorrad, das auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Alltagstauglichkeit, gutem Handling und einem unkomplizierten Fahrgefühl ausgelegt ist. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL dagegen setzt stärker auf die typische Harley-Identität: markanter Auftritt, ein Motor, der sich deutlich „handgemacht“ anfühlt, und ein Fahrstil, der eher auf Gelassenheit als auf sportliche Spitzenwerte ausgelegt ist.
Motor und Fahrgefühl: wie sich Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für Cruiser-Fahrten gemacht, aber die Art, wie sie Leistung bereitstellen, unterscheidet sich. Die Honda WN7 zielt tendenziell auf ein gleichmäßigeres Ansprechverhalten und ein gut dosierbares Drehmoment ab. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn sich längere Strecken „entspannt“ anfühlen sollen.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL steht dagegen für einen Motorcharakter, der stärker über den Klang und das spürbare Vibrieren „kommuniziert“. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn genau dieses Gefühl gesucht wird. Gleichzeitig kann es im Alltag – je nach Fahrweise und persönlicher Vorliebe – auch als weniger „fein“ empfunden werden, vor allem wenn häufig sehr niedrige Geschwindigkeiten oder häufiges Stop-and-Go gefahren wird.
Sitzposition und Ergonomie: entspannt sitzen oder klassisch „liegen“
Bei Cruisern entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob man nach einer Stunde noch gerne weiterfährt. Die Honda WN7 bietet im Vergleich eine Sitzposition, die tendenziell auf Komfort und gute Übersicht ausgelegt ist. Fußrasten, Lenkerhöhe und Sitzgeometrie wirken so, dass sich auch längere Fahrten ohne ständiges Umsetzen angenehm anfühlen.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL setzt eher auf die klassische Cruiser-Form: eine Sitzhaltung, die den Körper in eine bestimmte Haltung „einbindet“. Das kann sehr stimmig sein, wenn genau dieser Look und dieses Fahrgefühl gefallen. Wer jedoch häufig kurze Strecken mit vielen Manövern fährt oder häufig in engen Situationen unterwegs ist, kann die Honda-ergonomische Auslegung als praktischer empfinden.
Fahrwerk und Handling: wie leicht sich das Motorrad bewegt
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen „komfortorientiert“ und „charakterorientiert“. Die Honda WN7 wirkt darauf ausgelegt, Unebenheiten souverän zu schlucken und dabei ein gutmütiges Handling zu liefern. Das ist besonders hilfreich, wenn Straßen nicht perfekt sind oder wenn das Motorrad auch mal im Alltag bewegt wird.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL kann im Gegenzug sehr direkt wirken und vermittelt ein deutliches, mechanisches Feedback. Das ist für viele genau der Reiz. Gleichzeitig kann das Handling – je nach Tempo und Fahrbahn – weniger „leichtfüßig“ wirken als bei der Honda, vor allem wenn häufiges Rangieren oder dynamisches Kurvenfahren im Fokus steht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Im Alltag zählt, dass Bremsen berechenbar sind. Beide Motorräder sind grundsätzlich für sicheres Fahren ausgelegt, aber die Abstimmung kann sich unterscheiden. Die Honda WN7 wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das Bremsvorgänge sehr kontrollierbar macht und dadurch ein ruhiges Sicherheitsgefühl vermittelt.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL kann ebenfalls überzeugend bremsen, aber der Gesamteindruck hängt stärker vom Fahrstil und davon ab, wie das Motorrad im jeweiligen Moment „arbeitet“. Wer die Harley-typische Art zu fahren mag, wird die Bremsen meist als stimmig erleben – wer eher auf maximale Feinheit im Alltag setzt, findet bei der Honda häufig den leichteren Zugang.
Komfort auf Strecke: Alltagstauglichkeit vs. Cruiser-Genuss
Komfort ist mehr als nur eine weiche Sitzbank. Dazu gehören auch Windgefühl, Vibrationen, Ergonomie und die Art, wie das Motorrad über längere Zeit „mitfährt“. Die Honda WN7 punktet im Vergleich häufig mit einem insgesamt harmonischen Gefühl: weniger „Störfaktoren“, dafür mehr gleichmäßige Fahrbarkeit.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL bietet dafür einen anderen Komforttyp: nicht unbedingt den „technisch-glatten“ Eindruck, sondern den Cruiser-Genuss. Wer den Sound und das klassische Fahrgefühl sucht, wird den Komfort oft als passend empfinden. Wer hingegen besonders auf entspannte Langstrecken ohne viel Vibration oder ohne „Charakter-Feedback“ achtet, wird die Honda meist als angenehmer wahrnehmen.
Design und Individualität: zwei unterschiedliche Markenwelten
Beim Design ist der Vergleich weniger objektiv, aber nicht weniger wichtig. Die Honda WN7 wirkt modern und stimmig, mit einem Look, der sich gut in unterschiedliche Szenarien einfügt – vom Alltag bis zur Wochenendrunde.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL steht für eine klare, klassische Custom-Ästhetik. Viele Fahrer verbinden damit nicht nur ein Motorrad, sondern eine Haltung. Genau diese Individualität kann ein großer Kaufgrund sein – auch dann, wenn man im direkten Vergleich bei einzelnen Komfort- oder Handling-Aspekten vielleicht Kompromisse eingeht.
Stärken und Schwächen: klare Tendenzen im Vergleich
Honda WN7 – Stärken
- Ausgewogenes Gesamtpaket für Alltag und längere Touren
- Gut dosierbares Fahrgefühl und tendenziell unkomplizierte Handhabung
- Komfortorientierte Ergonomie mit angenehmer Sitzposition
- Harmonische Abstimmung bei Fahrwerk und Bremsverhalten
Honda WN7 – mögliche Schwächen
- Wer vor allem klassischen Harley-Charakter sucht, könnte weniger „Gänsehaut“ finden
- Bei sehr ausgeprägtem Custom-Fokus kann das Design weniger „ikonisch“ wirken
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Stärken
- Starker Marken- und Soundcharakter mit eigenem Fahrgefühl
- Klare Cruiser-Optik und hohe Individualität
- Direktes Feedback für Fahrer, die „mechanisches“ Fahren mögen
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – mögliche Schwächen
- Im Vergleich kann das Handling weniger leichtfüßig wirken
- Je nach Fahrweise können Vibrationen/Charakter stärker spürbar sein
- Für sehr häufiges Stop-and-Go kann die Honda-typische Alltagsharmonie im Vorteil sein
Welche Wahl ist sinnvoll? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen Honda WN7 und Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL hängt vor allem davon ab, wie das Motorrad genutzt werden soll. Wer ein Cruiser-Motorrad sucht, das sich im Alltag leicht bewegt, bei dem sich längere Strecken angenehm anfühlen und das insgesamt „rund“ wirkt, findet in der Honda WN7 häufig die passendere Basis.
Wer dagegen vor allem Wert auf Sound, klassische Custom-Optik und ein Motorrad legt, das sich weniger wie ein „Werkzeug“ und mehr wie ein Erlebnis anfühlt, wird mit der Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL sehr wahrscheinlich glücklicher. Gerade wenn das Motorrad auch emotional gekauft wird – wegen des Auftritts und des Fahrgefühls – spielt die Harley ihre Stärken besonders aus.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn ein Cruiser gesucht wird, der im Alltag unkompliziert ist, auf längeren Strecken angenehm bleibt und bei Handling sowie Komfort insgesamt sehr harmonisch wirkt. Sie passt besonders zu Fahrern, die ein ausgewogenes Gesamtpaket möchten und bei dem das Motorrad „einfach mitmacht“ – ohne viel Umdenken.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist die richtige Wahl, wenn der Fokus stärker auf klassischem Cruiser-Charakter, markantem Sound und einer ikonischen Custom-Anmutung liegt. Wer das direkte, mechanische Fahrgefühl mag und ein Motorrad sucht, das sich deutlich eigenständig anfühlt, wird mit der Harley sehr zufrieden sein.
Kurz gesagt: Honda für die entspannte Alltags- und Tourenroutine, Harley für den emotionalen Cruiser-Genuss. Wer beides im Blick hat, sollte vor dem Kauf unbedingt eine Probefahrt einplanen, um das persönliche Fahrgefühl zu treffen.