UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2015 bis 2016
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Dickschiff, Dampfhammer, Reisedampfer, Full-Dresser, Schlachtschiff etc.
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Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • gelassenes Dahingleiten
  • pures V2-Feeling
  • Platz ohne Ende
  • Soundsystem
  • Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
  • Koffersystem Serie
Kontra:
  • groß und schwer
  • nix für Einsteiger
  • nix für Warmduscher

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht386kg
Radstand1.625mm
Länge2.600mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 740 mm
Höhe1.440mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Hubraum1.690ccm
Hub111mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung87 PS bei 5.010 U/Min
Drehmoment138 NM bei 3.750 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartDoppelschleife

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

Fazit - was bleibt hängen

Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike. 
 
Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.500 €
  • Erstzulassung: 05/2009
  • HU: 10/2024
  • km: 53.639 km
  • Verfügbarkeit: sofort
  • Farbe: Silber-Weiß ("White Gold / Pewter Silver")

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Honda WN7 vs Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – welcher Tourer passt?

Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Honda WN7 und die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier treffen zwei Philosophien aufeinander. Die eine steht eher für moderne Alltagstauglichkeit und einen ausgewogenen Charakter, die andere für klassische US-Tourenromantik, viel Komfort und eine Ausstattung, die auf lange Strecken ausgelegt ist. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle in den wichtigsten Bereichen schlagen – und wo jeweils Grenzen liegen.

Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten

Beide Motorräder sind für Touren gedacht, aber sie fühlen sich auf unterschiedliche Weise an. Die Honda WN7 wirkt insgesamt handlicher und zielt auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Komfort und einem Motor, der sich im Alltag wie auch auf längeren Strecken souverän anfühlt. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU dagegen setzt stärker auf den typischen Harley-Auftritt: ein kräftiger, markanter Motorcharakter, ein sehr tourentaugliches Setup und ein Komfortanspruch, der sich vor allem auf dem Highway auszahlt.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden deutlich. Die WN7 spielt ihre Stärken eher über ein gleichmäßiges Ansprechverhalten und eine Fahrbarkeit, die sich leicht dosieren lässt. Das ist besonders dann angenehm, wenn Strecken nicht nur aus Autobahn bestehen, sondern auch aus Stadtverkehr, Landstraße und wechselnden Geschwindigkeiten.

Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU punktet dagegen mit dem Gefühl von „Dampf von unten“ und einer Art von Durchzug, die sich wie gemacht anfühlt für lange, entspannte Fahrten. Auf der Reise ist das ein Vorteil, weil weniger häufiges Nachregeln nötig ist. Gleichzeitig kann genau dieser Charakter in Situationen, in denen viel Rangieren oder sehr dynamisches Fahren gefragt ist, weniger „leichtfüßig“ wirken als bei der WN7.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Im Bereich Fahrwerk und Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Tourer-Ansatz und Cruiser-Tourer-Ansatz. Die Honda WN7 wirkt insgesamt direkter: Kurven lassen sich oft intuitiver ansteuern, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, auch wenn die Strecke mal unruhiger wird. Das ist ein Plus, wenn die Tour nicht nur aus „geradeaus und entspannt“ besteht.

Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen stark in Stabilität und Langstreckenruhe. Bei höheren Geschwindigkeiten und gleichmäßigem Tempo fühlt sie sich besonders passend an. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es die Reise trägt – weniger das „sportliche“ Gefühl, mehr das „komfortable Gleiten“ steht im Vordergrund. Wer häufig enge Kurven oder häufiges Stop-and-Go fährt, wird die WN7 vermutlich als agiler empfinden.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag und auf Tour

Bei Bremsen geht es in der Praxis vor allem um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, zuverlässig zu funktionieren, aber die Art, wie sich das Vertrauen aufbaut, kann sich unterscheiden. Die WN7 wirkt tendenziell so, als ließe sich die Verzögerung fein abstimmen – hilfreich, wenn Verkehrslagen schnell wechseln.

Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen viel Gewicht und lange Strecken zusammenkommen. Gerade bei Touren mit Gepäck und längeren Abständen zwischen den Stopps ist ein stabiler Bremsaufbau entscheidend. Schwächen zeigen sich eher dort, wo sehr häufige, kurze Manöver und häufiges Anhalten im Vordergrund stehen – weniger wegen der Bremsleistung, sondern wegen des Gesamtgefühls des Motorrads.

Ausstattung und Komfort: Was man auf langen Strecken wirklich merkt

Hier liegt der größte Unterschied im Alltag. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist klar als „Tour-Paket“ gedacht. Die Ausstattung zielt darauf, dass man sich auf langen Fahrten weniger um Kleinigkeiten kümmern muss. Dazu gehören typische Komfort- und Reisefeatures, die das Motorrad zu einer Art rollendem Arbeitsplatz machen: Windschutz, Sitzkomfort und eine insgesamt tourorientierte Ergonomie sind die Punkte, die man nach einigen Stunden Fahrt besonders deutlich spürt.

Die Honda WN7 ist dagegen oft die Wahl, wenn Komfort zwar wichtig ist, aber das Motorrad auch im Alltag flexibel bleiben soll. Die Ergonomie wirkt so, dass man nicht nur für die große Tour „bereit“ ist, sondern auch für kürzere Strecken, spontane Ausfahrten und wechselnde Bedingungen. Schwäche wäre hier nicht der Komfort selbst, sondern eher der Umfang an Reise-Ausstattung, der bei der Harley stärker in den Vordergrund rückt.

Elektronik und Bedienung: Moderne Unterstützung vs. klassische Einfachheit

Im Bereich Elektronik und Bedienung zeigt sich ein typisches Bild: Die WN7 wirkt insgesamt modern und alltagstauglich, sodass sich viele Funktionen intuitiv in den Fahralltag integrieren lassen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man ein Motorrad möchte, das sich nicht „wie ein Projekt“ anfühlt, sondern einfach funktioniert.

Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU setzt ebenfalls auf zeitgemäße Unterstützung, aber der Fokus liegt stärker auf dem Gesamterlebnis. Wer gerne mit klaren Routinen fährt und das Motorrad als Reisebegleiter sieht, wird die Bedienphilosophie oft als stimmig empfinden. Wer dagegen maximale digitale Transparenz und „Smart“-Bedienung erwartet, wird bei der WN7 eher schneller das Gefühl haben, dass alles auf den Punkt organisiert ist.

Verbrauch und Alltagskosten: Realistische Perspektive

Beim Thema Verbrauch und Alltagstauglichkeit lohnt der Blick auf die Nutzung. Die WN7 ist tendenziell die pragmatischere Wahl, wenn häufig kürzere Strecken anstehen oder wenn die Fahrweise im Alltag variabler ist. Die Harley kann auf Touren sehr angenehm laufen, aber durch den Charakter als schwererer, komfortorientierter Tourer und die typische Ausstattung ist sie eher dann „am besten“, wenn die Reise wirklich stattfindet.

Das heißt nicht, dass die Electra Glide „unwirtschaftlich“ wäre – eher, dass sie ihren Vorteil besonders dann ausspielt, wenn man das Motorrad so nutzt, wie es gedacht ist: lange Strecken, gleichmäßiges Tempo, Gepäck und Komfortanspruch.

Gewicht und Alltag: Parken, Rangieren, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten

Ein Punkt, der im Vergleich oft unterschätzt wird, ist das Gewicht und das daraus entstehende Gefühl beim Rangieren. Die WN7 wirkt im Alltag meist leichter zu handeln, besonders in engen Situationen. Die Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen ein großes, tourorientiertes Motorrad. Das ist auf der Straße ein Vorteil, kann aber im Stadtverkehr oder beim Rangieren spürbar sein.

Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder oft zwischen Parkplätzen und engen Einfahrten manövriert, wird die WN7 als entspannter empfinden. Wer dagegen vor allem auf Landstraße und Autobahn unterwegs ist, wird das Mehrgewicht eher als „Stabilitätsfaktor“ wahrnehmen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda WN7 – Stärken

  • Ausgewogenes Fahrgefühl mit guter Dosierbarkeit im Alltag
  • Agiles Handling, besonders wenn die Strecke nicht nur geradeaus ist
  • Alltagstaugliche Komfortbalance ohne den Fokus auf „nur große Tour“
  • Moderne Bedienung, die sich schnell in den Alltag integriert

Honda WN7 – Schwächen

  • Weniger „Reiseumfang“ als bei einem stark ausstattungsorientierten Tourer
  • Wer maximalen Highway-Komfort und viel Reise-Equipment sucht, wird bei der Harley schneller fündig

Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Stärken

  • Tour- und Langstreckenfokus mit starkem Komfortanspruch
  • Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und gleichmäßigem Tempo
  • Markanter Motorcharakter, der sich auf Reisen besonders stimmig anfühlt
  • Reise-Ausstattung, die den Alltag auf Tour erleichtert

Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Schwächen

  • Im Stadtverkehr und beim Rangieren kann das Gesamtpaket weniger handlich wirken
  • Wer maximale Agilität und „leichtes“ Handling sucht, wird die WN7 eher bevorzugen

Welche Wahl ist sinnvoll? Kaufberatung nach Fahrprofil

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrprofil besser passt. Die Honda WN7 ist besonders interessant, wenn Touren zwar dazugehören, aber das Motorrad auch im Alltag flexibel bleiben soll. Sie eignet sich gut für abwechslungsreiche Strecken, bei denen man Kurven, Verkehr und wechselnde Bedingungen regelmäßig erlebt.

Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist die passendere Wahl, wenn lange Strecken im Mittelpunkt stehen und Komfort, Windschutz und Reiseausstattung eine große Rolle spielen. Wer gerne mit Gepäck unterwegs ist, das Motorrad als Reisebegleiter sieht und den typischen Harley-Charakter bewusst sucht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Fazit:

Die Honda WN7 ist die bessere Wahl für alle, die ein tourentaugliches Motorrad möchten, das im Alltag leicht zu bewegen bleibt und auf abwechslungsreichen Strecken mit direktem Handling überzeugt. Wer häufig kürzere Wege fährt, zwischendurch spontan unterwegs ist und dabei nicht auf Komfort verzichten will, findet in der WN7 meist den runderen Kompromiss.

Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU passt am besten, wenn lange Fahrten, hoher Komfort und eine umfangreiche Reiseausstattung im Vordergrund stehen. Auf der Autobahn und bei gleichmäßigem Tempo spielt sie ihre Stärken besonders aus: Stabilität, tourorientierte Ergonomie und der markante Motorcharakter machen aus jeder Strecke eine Reise. Wer dagegen viel Stadtverkehr und häufiges Rangieren hat, wird die WN7 als angenehmer empfinden.

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