| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda WN7 vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Motorradvergleich
Wenn zwei Modelle aus dem Honda-Universum gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Beim Vergleich zwischen der Honda WN7 und der Honda CB 1000 R Neo Sports Café stehen vor allem die unterschiedlichen Philosophien im Vordergrund: Während die WN7 eher auf zugängliches, alltagstaugliches Fahren setzt, zielt die CB 1000 R Neo Sports Café stärker auf sportliche Präsenz, präzise Dynamik und einen Charakter, der auch auf der Landstraße und in flotten Situationen Spaß macht. Genau diese Unterschiede zeigen sich in der Art, wie sich beide Motorräder anfühlen – vom Motor bis zur Sitzposition.
Überblick: Zwei Honda-Modelle, zwei Fahrwelten
Die Honda WN7 wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt: unkompliziert, angenehm im Handling und mit einem Fokus auf ein harmonisches Gesamtpaket. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen ist deutlich „statement“-lastiger. Sie kombiniert die Idee eines modernen Naked Bikes mit Café-inspirierten Details und bringt dabei eine sportlichere Auslegung mit, die sich besonders dann auszahlt, wenn es zügig werden darf.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Honda WN7: Charakter für den Alltag
Die WN7 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo gleichmäßiges Fahren zählt: im Stadtverkehr, auf kurzen Strecken und auf Touren, bei denen man nicht ständig am Limit arbeiten möchte. Der Motor wirkt dabei so abgestimmt, dass sich das Motorrad leicht dosieren lässt. Das macht das Fahren entspannter, weil Gasannahme und Schubgefühl gut zusammenpassen und das Motorrad nicht „zu viel“ auf einmal will.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café: Mehr Biss und mehr Dynamik
Die CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen deutlich darauf ausgelegt, Leistung nicht nur bereitzustellen, sondern auch spürbar zu machen. Der Motor liefert ein direkteres, sportlicheres Ansprechverhalten. Dadurch fühlt sich das Motorrad in zügigen Passagen lebendiger an: Beschleunigungen wirken kräftiger, und das Zusammenspiel aus Drehmoment und Fahrwerk unterstützt ein dynamisches Vorankommen.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „komfortabel und souverän“ (WN7) und „agil und präzise“ (CB 1000 R Neo Sports Café). Die WN7 vermittelt ein ruhigeres, gutmütiges Fahrgefühl. Das hilft besonders, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man häufiger zwischen Alltagssituationen wechselt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig stop-and-go fährt, profitiert von dieser Art von Stabilität.
Die CB 1000 R Neo Sports Café liegt sportlicher in der Spur. Das Motorrad wirkt klarer auf Kurven ausgelegt: Richtungswechsel gelingen zügiger, und das Fahrgefühl bleibt auch bei flotterem Tempo kontrolliert. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung dazu führen, dass man die Maschine bewusster „fahren“ möchte – wer eher entspannt cruisen will, merkt schneller, dass die CB 1000 R mehr nach sportlicher Nutzung verlangt.
Bremsen und Sicherheitsempfinden
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die WN7 punktet mit einem gut dosierbaren Bremsgefühl, das sich im Alltag besonders angenehm anfühlt. Das ist hilfreich, wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn man in Verkehrssituationen schnell reagieren muss.
Die CB 1000 R Neo Sports Café bietet ein spürbar sportlicheres Setup. Die Bremsleistung wirkt kräftiger und das Ansprechverhalten unterstützt zügige Fahrmanöver. Das ist ein Vorteil, wenn man häufiger dynamisch unterwegs ist. Gleichzeitig lohnt es sich, sich an die „Direktheit“ zu gewöhnen, damit die Dosierung perfekt zum eigenen Fahrstil passt.
Ergonomie und Sitzposition
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich, weil sie den Alltag prägt. Die WN7 wirkt tendenziell so, dass sie für längere Nutzung ohne ständiges „Umpositionieren“ ausgelegt ist. Das macht sie interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende Spaß macht, sondern auch unter der Woche.
Die CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen stärker auf eine sportlichere Haltung ausgelegt. Das kann sich auf der Landstraße und beim zügigen Fahren als Vorteil erweisen, weil die Maschine dadurch aktiver wirkt. Für sehr lange Strecken hängt es stärker davon ab, wie empfindlich der Rücken oder die Handgelenke auf eine sportlichere Sitzhaltung reagieren.
Design, Ausstattung und Charakter
Optisch unterscheiden sich beide Modelle deutlich. Die WN7 wirkt moderner und gleichzeitig nahbar, mit einem Look, der nicht nur auf Fotos gut aussieht, sondern auch im Alltag stimmig bleibt. Die CB 1000 R Neo Sports Café setzt stärker auf markante Linien und Café-inspirierte Akzente. Dadurch wirkt sie „präsenter“ und zieht mehr Blicke auf sich.
Auch der Charakter im Alltag ist unterschiedlich: Die WN7 wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „in den Alltag integriert“. Die CB 1000 R fühlt sich eher an wie ein Bike, das man bewusst auswählt, wenn man Lust auf Dynamik hat.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda WN7 – Stärken
- Alltagstaugliches Fahrgefühl: leicht dosierbar und angenehm im Stadtverkehr.
- Komfortorientierte Abstimmung: souverän bei wechselnden Streckenbedingungen.
- Guter Einstieg: wirkt weniger „fordernd“ und macht das Fahren unkompliziert.
Honda WN7 – Schwächen
- Weniger Fokus auf maximale Dynamik: wer sehr sportlich fahren will, spürt schneller Grenzen im Vergleich zur CB 1000 R.
- Charakter eher harmonisch: für Fans eines deutlich aggressiveren Antriebsgefühls ist die CB 1000 R reizvoller.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Stärken
- Sportlichere Dynamik: kräftigeres, direkteres Ansprechverhalten.
- Präzises Handling: unterstützt zügige Kurvenfahrten und dynamische Passagen.
- Starker Auftritt: Design und Charakter wirken besonders „café-naked“.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Schwächen
- Mehr Anspruch beim Fahren: die sportliche Auslegung will aktiv genutzt werden.
- Ergonomie kann polarisieren: für sehr lange Strecken ist die persönliche Körperverträglichkeit entscheidend.
Welche Wahl passt besser? (Kaufberatung)
Die Entscheidung zwischen der Honda WN7 und der Honda CB 1000 R Neo Sports Café hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert, sich leicht bewegen lässt und dabei trotzdem genug Fahrspaß bietet, findet in der WN7 eine sehr stimmige Wahl. Sie ist besonders dann stark, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und entspannte Touren im Vordergrund stehen.
Die CB 1000 R Neo Sports Café ist die bessere Wahl, wenn die Freude am dynamischen Fahren größer ist als der Wunsch nach maximaler Entspannung. Für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, Kurven aktiv angehen und ein Motorrad möchten, das sich sportlich und direkt anfühlt, spielt die CB 1000 R ihre Stärken besonders deutlich aus.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die passendere Wahl für Fahrer, die ein unkompliziertes, alltagstaugliches Motorrad suchen: Sie überzeugt mit einem harmonischen Fahrgefühl, gut dosierbarer Performance und einer souveränen Art, die auch im Stadtverkehr und auf gemischten Strecken Spaß macht. Wer häufig fährt, ohne jedes Mal „sportlich arbeiten“ zu müssen, wird hier schnell warm.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café empfiehlt sich dagegen für alle, die mehr Dynamik wollen: Das Motorrad wirkt direkter, unterstützt zügige Passagen spürbar besser und macht Kurvenfahrten aktiver. Gleichzeitig ist die sportlichere Auslegung ein Punkt, der zur eigenen Körperverträglichkeit passen sollte. Kurz gesagt: WN7 für den entspannten Alltag mit verlässlichem Fahrspaß, CB 1000 R Neo Sports Café für sportliche Ambitionen und mehr „Biss“.