| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2011 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Samtiger, seidiger, kräftiger, durchzugsstarker Motor
- elastisches Triebwerk mit ordentlich Dampf aus dem Keller
- 90 Nm schon ab 2.000 UMin
- toller Reihen-Vierer mit linearer Leistungsabgabe
- Der Motor ist wirklich der Hammer!
- schwer
- keine Ganganzeige
- hoher Verbrauch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 264 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.215 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.284 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 114 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Teleskopgabel konventionell (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CB1300 ist aus unserer Sicht ein echter Geheimtipp auf dem Markt der Gebraucht-Motorräder. Was man hier für etwa 5.000 Euro an Fahrspaß und Qualität geboten bekommt ist wirklich enorm. Dieses Bike wird auch nach 100.000 km noch gut dastehen, sofern man sie regelmäßig wartet. Wer ein klassisches BigBike mit einem herausragenden Motor und Sucht-Sound sucht, sollte mal eine Probefahrt machen. Die kleinen Nachteile, die ein 15 Jahre altes Bike gegenüber einer modernen Maschine hat, nimmt man da gerne in Kauf - sehr gerne sogar!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von uns selbst für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke Honda, dass ihr die CB1300 gebaut habt!
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Honda WN7 vs. Honda CB 1300 SA – Motorradvergleich im Test
Wenn zwei Modelle aus dem Hause Honda gegeneinander antreten, geht es im Motorradvergleich selten nur um Zahlen. Viel spannender ist, wie sich die Charaktere auf der Straße anfühlen: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen, wie souverän wirkt es bei Tempo und wie gut passt die Ergonomie zu unterschiedlichen Fahrstilen? Genau darum geht es hier beim Vergleich zwischen der Honda WN7 und der Honda CB 1300 SA. Beide sind auf ihre Art überzeugend – aber sie zielen auf unterschiedliche Bedürfnisse.
Überblick: Zwei Philosophien, zwei Einsatzbilder
Die Honda WN7 steht für ein Motorrad, das sich vor allem durch seine alltagstaugliche Handlichkeit und eine eher unkomplizierte Fahrbarkeit auszeichnet. Wer gern spontan fährt, kurze Strecken genauso mag wie längere Ausfahrten, und dabei ein Motorrad sucht, das sich nicht „zu groß“ anfühlt, findet hier einen starken Ansatz.
Die Honda CB 1300 SA dagegen ist deutlich stärker auf das Thema Touring und Reichweite im Fahrgefühl ausgerichtet. Das „SA“ steht dabei für eine Ausstattung, die den Komfort auf längeren Strecken spürbar erhöhen kann. Wer häufig Autobahn fährt, bei höheren Geschwindigkeiten entspannter unterwegs sein möchte und ein Motorrad bevorzugt, das auch bei Last und Tempo gelassen bleibt, wird die CB 1300 SA besonders interessant finden.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Daten
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda WN7 wirkt im Alltag oft agiler. Der Motor lässt sich in vielen Situationen fein dosieren, was das Fahren in der Stadt und auf Landstraßen besonders angenehm macht. Gerade beim Anfahren, beim Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen und beim schnellen Wechsel zwischen Kurven und Geraden spielt die „leichte“ Handhabung eine große Rolle.
Die Honda CB 1300 SA setzt dagegen auf einen souveränen, durchzugsstarken Charakter. Im Vergleich der Fahrleistungen zeigt sich, dass die CB 1300 SA vor allem dann glänzt, wenn es um gleichmäßiges Tempo, zügiges Überholen und das ruhige Abspulen von Kilometern geht. Der Motor fühlt sich dabei oft wie ein „Antrieb mit Reserve“ an: nicht hektisch, sondern kontrolliert.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Honda WN7: Stärke bei der unkomplizierten Dosierbarkeit und beim dynamischen Fahren auf kurvigen Strecken. Schwäche kann sein, dass wer maximale Durchzugskraft bei sehr hohen Geschwindigkeiten erwartet, eher zur CB 1300 SA greifen möchte.
- Honda CB 1300 SA: Stärke bei Durchzug, Gelassenheit und Langstrecken-Performance. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag durch seine Touring-Ausrichtung und das größere Gesamtgefühl weniger „spielerisch“ wirkt als die WN7.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein typisches Muster: Die Honda WN7 wirkt tendenziell leichter zu bewegen. Das hilft besonders in engen Kehren, beim schnellen Richtungswechsel und wenn die Strecke nicht „glatt“ ist. Auch bei wechselndem Tempo bleibt das Motorrad oft gut kontrollierbar, was das Vertrauen in Kurven steigert.
Die Honda CB 1300 SA spielt ihre Stärken vor allem bei Stabilität und Ruhe aus. Auf längeren Strecken, bei Autobahnabschnitten oder wenn der Asphalt nicht perfekt ist, vermittelt die CB 1300 SA häufig ein souveränes Gefühl. Das kann sich wie „mehr Sicherheit“ anfühlen – allerdings auf Kosten der unmittelbaren Agilität, die viele bei kleineren oder leichteren Bikes suchen.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber der Unterschied liegt im Schwerpunkt: Die WN7 wirkt im Vergleich oft wie ein Bike, das Brems- und Lenkimpulse schnell in Fahrgefühl umsetzt. Die CB 1300 SA hingegen kann bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Bremsphasen durch ihre Touring-Charakteristik überzeugen. Wer häufig zügig fährt und dabei entspannt bleiben will, profitiert eher von der CB 1300 SA. Wer dagegen viel in der Stadt und auf kurvigen Strecken unterwegs ist, wird die WN7 als besonders handlich empfinden.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort für unterschiedliche Fahrprofile
Die Honda WN7 bietet im Vergleich eine Sitzposition, die sich oft als „natürlich“ anfühlt – passend für Fahrer, die nicht ständig in eine sehr gestreckte oder sehr aufrechte Haltung gezwungen werden möchten. Das macht sie interessant für den Alltag, aber auch für Touren, bei denen der Fokus auf Beweglichkeit liegt.
Die Honda CB 1300 SA ist stärker auf Komfort ausgelegt. Im Vergleich der Ergonomie fällt auf, dass die CB 1300 SA besonders dann punktet, wenn längere Fahrten anstehen. Die Ausstattung und die Ausrichtung auf Touring sorgen dafür, dass sich die Fahrt weniger anstrengend anfühlen kann – vor allem bei konstantem Tempo.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Gerade bei der CB 1300 SA spielt der Komfortfaktor eine größere Rolle: Wind und Fahrtwind werden auf langen Strecken oft als weniger belastend empfunden. Die WN7 ist dafür häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem „einfach funktionieren“ soll – ohne dass man sich auf Touring-Features verlassen muss.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich: Die Honda CB 1300 SA ist tendenziell die Maschine, die man gern auswählt, wenn man bereits beim Start an Touren denkt. Zusätzliche Komfortelemente und die Touring-Ausrichtung machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren.
Die Honda WN7 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das kann ein Vorteil sein: weniger „Ballast“, mehr Fokus auf Fahrspaß und unkomplizierte Bedienung. Wer häufig kurze Strecken fährt oder das Motorrad auch mal spontan für eine Runde am Feierabend nutzt, wird die WN7 oft als angenehmer im Handling empfinden.
Vergleich der Fahrleistungen: Wie sich die Werte im Alltag auswirken
Auch wenn technische Werte wichtig sind, entscheidet am Ende das Zusammenspiel. Im Vergleich der Honda WN7 und der Honda CB 1300 SA lässt sich die Wirkung der Leistungsdaten gut einordnen:
- Beschleunigung und Durchzug: Die CB 1300 SA zeigt im Vergleich den stärkeren Touring-Charakter. Sie eignet sich besonders für zügiges Fahren und entspanntes Überholen. Die WN7 ist dafür oft die bessere Wahl, wenn Beschleunigung „aus dem Moment“ heraus Spaß macht und das Motorrad schnell auf Fahrbefehle reagiert.
- Höchstgeschwindigkeit und Autobahngefühl: Die CB 1300 SA wirkt hier im Vergleich souveräner, weil sie auf Stabilität und ruhiges Tempo ausgelegt ist. Die WN7 kann ebenfalls flott unterwegs sein, fühlt sich aber eher wie ein Bike an, das man dynamisch und variabel fährt.
- Motorcharakter: Die WN7 wirkt oft lebendiger im unteren bis mittleren Drehzahlbereich. Die CB 1300 SA spielt ihre Stärke stärker im Bereich aus, in dem man konstant fährt oder Reserven abrufen möchte.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie liefern unterschiedliche Arten von Fahrfreude.
Honda WN7: Ideal für Stadt, Landstraße und „einfach losfahren“
Die Honda WN7 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht bewegen lässt und im Alltag nicht sperrig wirkt. Wer gern kurvige Strecken fährt, häufig zwischen Tempo und Richtung wechselt und dabei ein Motorrad möchte, das schnell „da“ ist, wird mit der WN7 sehr zufrieden sein. Auch für kürzere Touren und spontane Ausfahrten ist sie eine starke Wahl.
Honda CB 1300 SA: Ideal für Touren, Autobahn und entspanntes Reisen
Die Honda CB 1300 SA richtet sich an alle, die regelmäßig längere Strecken fahren oder häufig Autobahnabschnitte einplanen. Wer Wert auf Komfort, ruhiges Fahrgefühl bei Tempo und eine Ausstattung legt, die das Reisen angenehmer macht, findet in der CB 1300 SA die passendere Basis. Sie ist besonders dann im Element, wenn nicht nur die Strecke zählt, sondern auch das Gefühl, nach vielen Kilometern noch frisch zu sein.
Fazit:
Die Honda WN7 ist im Vergleich die bessere Wahl für alle, die ein handliches, lebendiges Motorrad für Alltag und kurvige Landstraßen suchen. Sie punktet mit einem unkomplizierten Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut und sich leicht dosieren lässt. Wer oft spontan fährt, gern dynamisch unterwegs ist und dabei ein Motorrad bevorzugt, das sich nicht „groß“ anfühlt, trifft mit der WN7 eine sehr stimmige Entscheidung.
Die Honda CB 1300 SA gewinnt den Vergleich vor allem dann, wenn Touren im Vordergrund stehen: längere Strecken, Autobahnabschnitte und ein souverän ruhiges Tempo. Im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Stabilität und Komfort-Ausrichtung wirkt die CB 1300 SA wie gemacht für entspannte Reisen. Wer häufig Kilometer sammelt und dabei möglichst wenig „Fahrtstress“ möchte, ist mit der CB 1300 SA besser beraten.