UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 1988 bis 1998
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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So war das in den 80ern
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Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • Zustand
  • geringer Kilometerstand
  • Soziuskomfort
  • Retrostyle (wer's mag)
Kontra:
  • Gelegentliche Fehlzündungen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht187kg
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-BauartV2, Viertakt
Hubraum647ccm
Hub66mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung60 PS bei 52 U/Min
Höchstgeschw.180km/h

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
Reifen vorne110/70 - 17
Reifen hinten160/60 - 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

Fazit - was bleibt hängen

Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.

Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 1.700€
  • Baujahre: 1988-1997
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot, weiß, schwarz, grün,  blau, purple

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Honda WN7 vs Honda NTV 650 Revere: Vergleich für Alltag, Komfort und Fahrgefühl

Wer nach einem Honda-Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert und dabei nicht nur auf dem Papier überzeugt, landet schnell bei Modellen wie der Honda WN7 und der Honda NTV 650 Revere. Beide stehen für einen grundsoliden Ansatz: angenehme Ergonomie, alltagstaugliche Motorcharakteristik und ein Fahrwerk, das eher auf souveränes Gleiten als auf kompromisslose Sportlichkeit ausgelegt ist. Trotzdem unterscheiden sich die beiden Bikes spürbar in ihrem Charakter. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie wirken sich die Unterschiede bei Fahrgefühl, Handling, Komfort und typischen Eigenschaften auf die Praxis aus?

Grundcharakter: WN7 und NTV 650 Revere im Vergleich

Die Honda WN7 wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das auf entspannte Fahrten ausgelegt ist. Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad auf Gasbefehle und Lastwechsel verhält, zielen eher auf Ruhe und Kontrolle. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken am Stück fährt, schätzt meist genau diese Art von gutmütigem Ansprechverhalten.

Die Honda NTV 650 Revere verfolgt ebenfalls einen alltagstauglichen Ansatz, bringt aber häufig einen etwas „klassischeren“ Reisecharakter mit. Das Motorrad fühlt sich oft dann besonders stimmig an, wenn längere Strecken, Landstraßen und gleichmäßiges Tempo im Vordergrund stehen. In der Praxis zeigt sich das vor allem im Zusammenspiel aus Motorlauf, Fahrwerksabstimmung und dem, was sich beim Fahren als „Stabilität“ anfühlt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Charaktere unterscheiden

Beim Vergleich von Honda WN7 und Honda NTV 650 Revere fällt auf, dass beide Modelle auf Fahrbarkeit ausgelegt sind. Dennoch unterscheiden sich die Schwerpunkte: Die WN7 wirkt häufig dann besonders angenehm, wenn das Motorrad im Alltag nicht ständig „gearbeitet“ werden muss. Das heißt: gleichmäßiges Fahren, saubere Dosierbarkeit und ein Motor, der nicht nur für hohe Drehzahlen gedacht ist.

Die NTV 650 Revere spielt ihre Stärken oft bei gleichmäßigem Vortrieb aus. Gerade auf Landstraßen kann das den Unterschied machen: Das Motorrad bleibt dabei ruhig, lässt sich gut einpendeln und unterstützt einen Fahrstil, bei dem man nicht ständig am Gas „klebt“, sondern einfach flüssig unterwegs ist.

Stärken und Schwächen im Antriebsgefühl

Honda WN7: Stärke ist meist die unkomplizierte Handhabung im Alltag. Schwäche kann dort liegen, wo ein sehr sportliches Ansprechverhalten oder ein „druckvoller“ Charakter bei hohen Drehzahlen erwartet wird. Wer dynamisch überholt oder häufig im oberen Drehzahlbereich fährt, merkt eher, dass das Motorrad nicht als Sportgerät gedacht ist.

Honda NTV 650 Revere: Stärke ist häufig die harmonische Abstimmung für längere Strecken und gleichmäßiges Tempo. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es sehr hektisch durch den Stadtverkehr manövriert werden soll. Wer häufig enge Situationen hat, profitiert eher von der WN7-typischen Ruhe und dem unkomplizierten Handling.

Fahrwerk und Handling: Stadt vs. Land im Vergleich

Im Handling zeigen sich die Unterschiede vor allem in der Art, wie sich das Motorrad in Bewegung setzt und wie es auf Richtungswechsel reagiert. Die Honda WN7 wirkt häufig wie ein Motorrad, das sich gut dosieren lässt: Anfahren, Rangieren, langsames Durchkommen und das „Mitgehen“ in der Stadt sind meist unkompliziert. Das ist ein Pluspunkt, wenn der Alltag aus Ampeln, Kreuzungen und wechselnden Geschwindigkeiten besteht.

Die Honda NTV 650 Revere spielt ihre Stärken eher auf der Straße aus, wenn die Strecke länger wird. Das Fahrwerk wirkt oft so abgestimmt, dass es bei konstantem Tempo und auf welligen Abschnitten souverän bleibt. Dadurch entsteht ein Gefühl von Stabilität, das auf Landstraßen und bei längeren Touren besonders angenehm ist.

Kurvengefühl und Stabilität

Beim Kurvenfahren zeigt sich: Die WN7 ist häufig dann im Vorteil, wenn es um kontrolliertes, eher entspanntes Kurvenfahren geht. Die NTV 650 Revere kann dagegen bei zügigerem, gleichmäßigem Tempo punkten, weil sie sich oft „ruhiger“ anfühlt und das Motorrad nicht so schnell aus dem Rhythmus gerät.

Schwächen zeigen sich meist nicht als „Defekt“, sondern als Erwartung: Wer maximale Agilität wie bei modernen Sport- oder Naked-Bikes sucht, wird bei beiden Modellen nicht das volle Ergebnis bekommen. Dafür liefern beide einen Charakter, der auf Alltag und Komfort ausgelegt ist.

Sitzposition und Komfort: Ergonomie im Vergleich

Komfort ist bei beiden Modellen ein zentrales Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Honda WN7 wirkt häufig dann passend, wenn eine entspannte, nicht zu sportliche Sitzhaltung gewünscht ist. Gerade bei häufigen Stop-and-go-Situationen zählt, dass man nicht „gegen“ das Motorrad arbeitet. Das Fahrgefühl bleibt dabei meist angenehm, ohne dass man ständig Korrekturen vornehmen muss.

Die Honda NTV 650 Revere punktet oft mit einem Reisegefühl: Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad über längere Zeit stabil bleibt, machen Touren häufig entspannter. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, merkt den Unterschied vor allem daran, wie schnell man sich „einpendelt“ und wie ruhig das Motorrad dabei bleibt.

Wind, Wetter und Alltagstauglichkeit

Je nach Ausstattung und persönlicher Körpergröße kann das Thema Windkomfort variieren. In der Praxis gilt: Wer viel bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist, profitiert meist von einer guten Gesamtabstimmung aus Sitzhöhe, Lenkerposition und dem, was das Motorrad bei Tempo „beruhigt“. Die NTV 650 Revere wird hier oft als tourentauglicher wahrgenommen, während die WN7 im Stadtalltag besonders angenehm bleibt.

Bremsen und Fahrassistenz: Wie sicher fühlt es sich an?

Beim Vergleich der Honda WN7 und der Honda NTV 650 Revere geht es weniger um „Sportbremsen“, sondern um das, was im Alltag zählt: gut dosierbare Verzögerung, berechenbares Ansprechverhalten und ein Gefühl von Kontrolle. Beide Modelle sind typischerweise so ausgelegt, dass man im normalen Fahrbetrieb sicher und entspannt unterwegs ist.

Wer häufig sehr zügig fährt oder in anspruchsvollen Situationen unterwegs ist, sollte dennoch auf den Zustand der Bremsanlage achten (Beläge, Scheiben, Flüssigkeit). Bei älteren Gebrauchten ist das ein wichtiger Punkt, der den Unterschied zwischen „gut“ und „sehr gut“ ausmachen kann.

Wartung, Alltagskosten und Teileversorgung

Bei Honda-Modellen spielt die Praxis oft eine große Rolle: Ersatzteile sind in der Regel verfügbar, und viele Werkstätten kennen die Baureihen. Im Vergleich zwischen Honda WN7 und Honda NTV 650 Revere zeigt sich häufig, dass beide in einem ähnlichen Rahmen liegen, was Wartungszugang und typische Servicepunkte betrifft. Entscheidend ist aber, wie gepflegt das jeweilige Motorrad ist.

Ein guter Gebrauchtkauf ist weniger eine Frage des Modells als des Zustands: Wartungsnachweise, Zustand von Verschleißteilen, Reifenprofil, Kette bzw. Antriebskomponenten und die allgemeine Pflege. Wer hier sauber prüft, reduziert das Risiko und erhöht die Chance, dass das Motorrad genau so fährt, wie es soll.

Stärken und Schwächen bei der Alltagspflege

Honda WN7: Stärke ist meist die unkomplizierte Handhabung im Alltag und ein Charakter, der nicht ständig „Aufmerksamkeit“ fordert. Schwäche kann sein, dass bei Vernachlässigung von Verschleißteilen das Fahrgefühl schneller nachlässt, weil das Motorrad dann nicht mehr so harmonisch reagiert.

Honda NTV 650 Revere: Stärke ist häufig die tourentaugliche Gesamtabstimmung. Schwäche kann sein, dass man bei älteren Exemplaren besonders auf Details achten sollte, die bei längeren Strecken stärker ins Gewicht fallen (z. B. Komfortkomponenten, Zustand der Fahrwerksbauteile und allgemeine Pflege).

Für wen passt welches Motorrad? Empfehlung im Vergleich

Der wichtigste Unterschied zwischen Honda WN7 und Honda NTV 650 Revere liegt weniger in „besser“ oder „schlechter“, sondern in der Art, wie das Motorrad zum Fahralltag passt. Beide sind gute Kandidaten, wenn ein zuverlässiges, alltagstaugliches Motorrad gesucht wird. Die Frage ist: Welche Art von Fahrten steht im Vordergrund?

Typische Einsatzprofile

Honda WN7 passt besonders gut, wenn der Alltag aus kurzen bis mittleren Strecken besteht, wenn häufig Stadtverkehr dabei ist und wenn ein leicht zu kontrollierendes Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Reiseperformance. Auch für Einsteiger oder Rückkehrer kann die WN7 interessant sein, weil das Motorrad meist nicht „fordert“, sondern trägt.

Honda NTV 650 Revere passt besonders gut, wenn längere Strecken, Landstraßen und ein ruhiger Reisecharakter im Vordergrund stehen. Wer gerne entspannt unterwegs ist, dabei aber nicht auf souveränes Tempo verzichten möchte, findet in der NTV 650 Revere oft die stimmigere Wahl.

Fazit:

Die Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf unkompliziertem Handling im Alltag liegt: Stadtverkehr, häufige Stopps und ein Fahrgefühl, das sich leicht kontrollieren lässt, stehen hier im Mittelpunkt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig „eingefordert“ wird und bei dem man sich schnell wohlfühlt, trifft mit der WN7 meist einen sehr passenden Nerv.

Die Honda NTV 650 Revere empfiehlt sich vor allem dann, wenn längere Strecken und ein harmonisches Reisegefühl wichtiger sind als maximale Agilität. Das Motorrad wirkt häufig besonders stimmig bei gleichmäßigem Tempo und auf Landstraßen, wo Stabilität und ruhiger Motorlauf den Unterschied machen. Wer regelmäßig Touren fährt und dabei Komfort sowie souveräne Gesamtabstimmung priorisiert, findet in der NTV 650 Revere oft die passendere Option.

Unterm Strich: WN7 für den entspannten Alltagsfokus, NTV 650 Revere für den tourenorientierten Charakter – jeweils vorausgesetzt, dass der konkrete Gebrauchtzustand stimmt.

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