UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2016
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Einmal hin, alles drin
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Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • Wendig
  • Motor ausreichend kräftig
  • für Einsteiger geeignet
Kontra:
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht206kg
Radstand1.410mm
Länge2.110mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-BauartZweizylinder Reihe
Hubraum649ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung72 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment64 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite372km

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneDoppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.
Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.500€, ohne Bj-Beschränkung ab 1.500€ 
  • Baujahre: 2006-2016
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: über die Baujahre hinweg fast alle Farben erhältlich

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Honda WN7 vs. Kawasaki ER-6n: Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht darum, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt, wie gut es sich im Stadtverkehr bewegt, wie souverän es auf Landstraßen wirkt und wie leicht es sich für unterschiedliche Fahrstile einordnen lässt. Genau hier lohnt der Blick auf den Vergleich zwischen Honda WN7 und Kawasaki ER-6n. Beide Modelle sind in der Kategorie „Street“ zuhause und werden häufig als Einstieg oder als unkomplizierte Alltagsmaschine betrachtet. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in Charakter, Abstimmung und dem, was man aus dem Fahrgefühl mitnimmt.

Überblick: Zwei Naked Bikes mit unterschiedlicher Handschrift

Die Honda WN7 wirkt im Gesamtpaket eher auf „leicht zu handeln“ und „ruhig nutzbar“ getrimmt. Die Kawasaki ER-6n setzt dagegen stärker auf einen klaren, lebendigen Antrieb und eine Fahrweise, die sich schnell in den Rhythmus bringt. Beide Motorräder sind damit grundsätzlich alltagstauglich, aber sie bedienen unterschiedliche Vorlieben: Die eine Seite fühlt sich besonders harmonisch an, die andere besonders direkt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich: Die Kawasaki ER-6n liegt bei den typischen Leistungs- und Drehmomentkennzahlen oft spürbar vorn. Das macht sich vor allem beim Beschleunigen bemerkbar, wenn zügig aus dem Verkehr heraus beschleunigt werden soll oder wenn auf Landstraßen das Tempo ohne großes „Planen“ gehalten werden will. Die ER-6n wirkt dadurch oft wie ein Motorrad, das Reserven bereitstellt, sobald man den Gasgriff öffnet.

Die Honda WN7 spielt dagegen ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Nutzbarkeit aus. Auch wenn die Kennzahlen im direkten Vergleich nicht ganz so üppig wirken, ist die Abstimmung häufig so gewählt, dass sich das Motorrad in vielen Situationen entspannt fahren lässt. Das bedeutet: weniger hektisches Nachregeln, dafür ein flüssigerer Umgang mit dem Drehzahlbereich. Gerade im Stadtverkehr oder bei wechselnden Geschwindigkeiten kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad nicht „nach mehr“ verlangt, sondern einfach mitgeht.

Stärken und Schwächen beim Motorvergleich

  • Kawasaki ER-6n: Stärken liegen in der spürbaren Durchzugskraft und dem lebendigen Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass man bei sehr ruhiger Fahrweise manchmal mehr „will“, als man eigentlich braucht.
  • Honda WN7: Stärken liegen in der harmonischen, entspannten Nutzbarkeit. Schwäche kann sein, dass bei ambitionierter Fahrweise die Reserven schneller „ausgereizt“ wirken als bei der Kawasaki.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Fahrwerksvergleich zeigt sich ein typisches Bild: Die Kawasaki ER-6n wird oft als Motorrad wahrgenommen, das sich willig bewegt und dabei ein gutes Gefühl für die Linie vermittelt. Das hilft besonders, wenn Kurven nicht nur „abgefahren“, sondern aktiv gefahren werden. Die ER-6n wirkt dabei eher wie ein Bike, das man schnell in die gewünschte Schräglage bringt und das dann stabil bleibt.

Die Honda WN7 tendiert dagegen zu einem eher gleichmäßigen Fahrgefühl. Je nach Fahrbahn und Beladung kann das bedeuten, dass die Maschine weniger „sportlich“ wirkt, dafür aber sehr gut kontrollierbar bleibt. Gerade auf wechselndem Untergrund oder bei längeren Strecken kann diese Art von Abstimmung angenehm sein, weil sie weniger Aufmerksamkeit für das „Nachjustieren“ fordert.

Bremsen und Fahrstabilität

Auch bei den Bremswerten und der Bremswirkung zeigt sich im Vergleich ein Unterschied in der Charakteristik. Die Kawasaki ER-6n punktet häufig mit einem direkteren Ansprechverhalten, was beim zügigen Fahren und in Situationen mit häufigem Verzögern Vorteile bringt. Die Honda WN7 kann dafür mit einem gut dosierbaren Gefühl überzeugen, das im Alltag sehr hilfreich ist – besonders dann, wenn nicht immer maximal gebremst wird, sondern häufig „sauber dosiert“ werden soll.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Bei Naked Bikes ist die Sitzposition entscheidend, weil sie den Alltag prägt: Wie schnell ermüdet der Rücken? Wie entspannt sind Handgelenke und Schultern? Wie gut lässt sich das Motorrad im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten bewegen?

Im Vergleich wirkt die Honda WN7 oft als Option, die sich für viele Fahrerinnen und Fahrer angenehm „zugänglich“ anfühlt. Die Sitzposition wirkt tendenziell weniger fordernd, was sie für längere Fahrten oder für den täglichen Weg zur Arbeit interessant macht.

Die Kawasaki ER-6n bietet ebenfalls eine alltagstaugliche Ergonomie, kann aber je nach Körpergröße und Fahrstil etwas sportlicher wirken. Wer gern dynamischer fährt oder das Motorrad häufiger aktiv bewegt, profitiert oft davon, dass sich die ER-6n schnell „in Bewegung“ setzen lässt.

Für wen ist welche Sitzhaltung angenehmer?

  • Honda WN7: häufig passend für Fahrer, die eine entspannte Haltung bevorzugen und den Fokus auf Alltag und Komfort legen.
  • Kawasaki ER-6n: häufig passend für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und ein direkteres Fahrgefühl mögen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, kurze Touren

Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Honda WN7 wirkt besonders dann stimmig, wenn häufig Stop-and-Go, Ampeln und kurze Strecken vorkommen. Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen ruhig und kontrolliert fahren, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.

Die Kawasaki ER-6n spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke etwas flüssiger ist: Landstraße, zügige Überholvorgänge, kurvige Abschnitte. Dort wirkt die ER-6n oft wie ein Motorrad, das schneller „mitnimmt“ und bei Bedarf mehr Reserven zeigt.

Komfort und Reichweite im Fahrgefühl

Auch wenn beide Modelle grundsätzlich für Touren taugen, unterscheiden sie sich im Eindruck: Die Honda WN7 kann auf längeren Strecken entspannter wirken, weil das Gesamtpaket weniger aggressiv abgestimmt ist. Die Kawasaki ER-6n kann dagegen auf längeren Strecken dann überzeugen, wenn man gern zügig fährt und das Motorrad als „aktive“ Maschine nutzt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Damit der Vergleich greifbar bleibt, hier die wichtigsten Punkte, die sich aus den typischen Eigenschaften der Modelle ableiten lassen – also aus dem Zusammenspiel von Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsgefühl und Ergonomie:

  • Kawasaki ER-6n – Stärken: oft mehr Durchzug und ein lebendigeres Ansprechverhalten; tendenziell direkteres Fahrgefühl; häufig überzeugend, wenn Tempo und Dynamik gefragt sind.
  • Kawasaki ER-6n – Schwächen: wer sehr entspannt und gleichmäßig fährt, könnte die direkte Art als „zu präsent“ empfinden.
  • Honda WN7 – Stärken: harmonische Nutzbarkeit; häufig sehr gut dosierbar im Alltag; tendenziell entspannteres Gesamtgefühl für längere Strecken und wechselnde Bedingungen.
  • Honda WN7 – Schwächen: bei ambitionierter Fahrweise kann die Reserve im direkten Vergleich schneller zur Neige gehen als bei der Kawasaki.

Kaufberatung: Worauf beim Gebrauchtkauf achten?

Gerade bei Naked Bikes, die häufig als Einsteiger- oder Zweitmotorrad genutzt werden, lohnt ein Blick auf den Zustand. Unabhängig davon, ob Honda WN7 oder Kawasaki ER-6n im Fokus steht, sind bei der Besichtigung besonders diese Punkte wichtig:

  • Servicehistorie: nachvollziehbare Wartungen und Rechnungen sind ein starkes Qualitätszeichen.
  • Reifen und Bremsen: Zustand und Verschleißbild geben Hinweise auf Fahrweise und Pflege.
  • Rahmen und Fahrwerk: auf Spiel, ungewöhnliche Geräusche und saubere Funktion achten.
  • Elektrik und Antrieb: Startverhalten, Leerlauf, Schaltgefühl und Kette/Antriebskontrolle prüfen.

So lässt sich meist schnell herausfinden, welches Motorrad im eigenen Alltag wirklich besser passt – unabhängig von Prospektwerten.

Fazit:

Die Kawasaki ER-6n ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Vergleich oft mehr „Biss“ zeigt: beim Beschleunigen, beim zügigen Fahren auf Landstraßen und wenn Reserven im Alltag spürbar sein sollen. Das Fahrgefühl wirkt dabei lebendig und direkt, was besonders Spaß macht, wenn das Motorrad häufiger aktiv bewegt wird.

Die Honda WN7 passt dagegen besonders gut, wenn ein unkompliziertes, harmonisch nutzbares Naked Bike im Fokus steht. Wer eine entspannte Sitzposition, ein gut dosierbares Fahrverhalten und ein Motorrad möchte, das im Stadtverkehr und auf längeren Strecken angenehm ruhig bleibt, findet in der Honda häufig die stimmigere Basis.

Kurz gesagt: Mehr Dynamik und Durchzug sprechen für die ER-6n – entspanntes Handling und Alltagskomfort sprechen für die WN7. Wer den eigenen Fahrstil ehrlich einschätzt, trifft mit dem Vergleich schnell die richtige Entscheidung.

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