UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 14.995 €
Baujahr von 2020 bis 2024
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Ausgereifter Sporttourer ohne Schwächen - die Ninja 1000 SX kann fast alles.
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Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • mega-ausgereifte Maschine
  • seidiger 4-Zylinder mit Punch und enormer Elastizität
  • softe Sitzposition, auch für längere Strecken mit Sozia geeignet
  • technisch sehr gut ausgestattet
Kontra:
  • teilweise Lärm je nach Einstellung des Windschilds
  • geringfügige Vibrationen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht235kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.190mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung142 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment111 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite328km

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben, Doppelt radial montiert, 4-Kolben ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 250 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

Fazit - was bleibt hängen

Diese Maschine ist einfach toll! Volker und Dietmar wollten gar nicht mehr absteigen, das gibt es selten. Man merkt dem Bike seine Reife überall an. Alles funktioniert leicht und einfach und die Maschine schenkt dem Pilot auf Anhieb volles Vertrauen. Die wird garantiert so schnell nicht kaputt gehen, das strahlt sie zumindest aus. Sie eignet sich für all diejenigen, die während einer längeren Tour auch mal sportlich unterwegs sein wollen - gerne auch mit Beifahrer, denn auch der fühlt sich pudelwohl auf der SX.
 
Kawa selbst sagt zur Ninja 1000 SX: "Touren und Sport – die Ninja 1000SX bietet das Beste aus beiden Welten". Normalerweise lachen wir über diese Marketingsprüche, in diesem Falle trifft es aber den Nagel auf den Kopf.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau, dem mit Abstand besten Kawasaki-Händler in Norddeutschland! Unser Tipp zur Ninja 1000 SX: Unbedingt Probefahren.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.945 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.000€
  • Baujahre: 2011-2021
  • Farben: rot, grün, schwarz

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Honda WN7 vs. Kawasaki Ninja 1000 SX – Motorradvergleich

Wer ein sportliches Touring-Motorrad sucht, landet schnell bei zwei Namen, die auf den ersten Blick gar nicht so weit auseinanderliegen: die Honda WN7 und die Kawasaki Ninja 1000 SX. Beide Modelle stehen für Alltagstauglichkeit, solide Alltagsergonomie und genug Reserven für längere Strecken. Trotzdem fühlt sich der Charakter im Alltag unterschiedlich an: Die eine Seite wirkt eher harmonisch und zugänglich, die andere eher dynamisch und „sportlich auf Tour“.

Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – von Motor und Fahrgefühl über Fahrwerk und Bremsen bis hin zu Elektronik, Komfort und dem, was am Ende wirklich zählt: Für wen passt welches Motorrad am besten?

Grundcharakter: Touring-Alltag trifft Sport-Ambition

Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist klar als sportlicher Tourer positioniert. Das merkt man nicht nur am optischen Auftritt, sondern auch daran, wie das Motorrad mit Tempo umgeht und wie „direkt“ es sich anfühlt. Wer gern zügig unterwegs ist, häufig Autobahn fährt oder Kurven mit Schwung nimmt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein sportliches Werkzeug anfühlt.

Die Honda WN7 wirkt dagegen oft etwas „runder“ im Gesamtkonzept. Sie zielt stärker auf ein gleichmäßiges, gutmütiges Fahrgefühl ab – besonders dann, wenn der Fokus auf entspanntem Gleiten, Alltagstempo und einer stimmigen Ergonomie liegt. Das Motorrad wirkt weniger wie ein reines Kurven-Tool und mehr wie ein verlässlicher Begleiter, der auch über längere Zeit angenehm bleibt.

Motor und Fahrgefühl: Wie die Leistung im Alltag ankommt

Honda WN7: gleichmäßig und gut dosierbar

Bei der Honda WN7 steht die Alltagstauglichkeit im Vordergrund. Die Kraftentfaltung wirkt häufig so, dass sich das Motorrad sehr fein dosieren lässt. Das ist besonders hilfreich im Stadtverkehr, beim Anfahren, beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten oder wenn die Strecke unruhig ist. Die Stärke liegt darin, dass das Motorrad auch ohne „Sportmodus“ souverän wirkt und sich nicht aufdrängt.

Kawasaki Ninja 1000 SX: dynamischer und spürbar sportlicher

Die Kawasaki Ninja 1000 SX bringt im Vergleich oft mehr „Biss“ in die Beschleunigung. Das zeigt sich vor allem dann, wenn es zügiger wird: Beim Herausbeschleunigen aus Kurven, beim Überholen oder wenn Autobahnabschnitte schneller gefahren werden. Die Kraft wirkt präsenter, und das Motorrad lädt stärker dazu ein, das Tempo zu variieren.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärke Honda WN7: harmonische Dosierbarkeit, angenehmes Ansprechverhalten im Alltag. Schwäche Honda WN7: wer maximalen Sportfokus sucht, empfindet den Charakter möglicherweise als weniger „aggressiv“.

Stärke Kawasaki Ninja 1000 SX: spürbare Dynamik, sportlichere Reaktion beim Gasgeben. Schwäche Kawasaki Ninja 1000 SX: wer sehr entspannt fahren möchte, kann die sportliche Ausrichtung als „präsenter“ wahrnehmen als nötig.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beide Motorräder sind für Touren gedacht, aber das Fahrwerk- und Geometriegefühl unterscheidet sich. Die Kawasaki Ninja 1000 SX vermittelt oft mehr „Tempo-Stabilität“ und wirkt bei zügiger Fahrt besonders souverän. In schnellen Richtungswechseln bleibt sie dabei kontrolliert, was vor allem auf Landstraßen und bei Autobahnfahrten mit wechselnden Bedingungen Vorteile bringt.

Die Honda WN7 spielt ihre Stärken häufig in einem ausgewogenen Handling aus. Sie wirkt leicht zu bewegen, bleibt dabei aber stabil genug, um auch längere Strecken entspannt zu absolvieren. Gerade wenn die Route viele Kurven hat, aber nicht immer „Vollgas-Sport“ ist, kann das Fahrgefühl der Honda sehr angenehm sein.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem die Frage, wie gut sich das Motorrad in kritischen Situationen „vorhersehbar“ anfühlt. Die Kawasaki Ninja 1000 SX wirkt häufig besonders standfest beim stärkeren Verzögern, was das Sicherheitsgefühl bei sportlicherem Fahren erhöht. Die Honda WN7 punktet dagegen oft mit einem gut dosierbaren Bremsgefühl, das sich im Alltag sehr natürlich anfühlt.

Unterm Strich gilt: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag sicher wirken. Der Unterschied liegt eher im Charakter – die Kawasaki eher „sportlich standfest“, die Honda eher „komfortabel kontrolliert“.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag

In der Praxis entscheidet Elektronik darüber, wie stressfrei sich ein Motorrad bewegen lässt. Die Kawasaki Ninja 1000 SX bietet im Vergleich typischerweise ein Paket, das auf dynamisches Fahren und situative Anpassung ausgelegt ist. Fahrmodi und elektronische Helfer sorgen dafür, dass sich das Motorrad je nach Stimmung und Strecke passend einstellen lässt.

Die Honda WN7 setzt ebenfalls auf moderne Technik, wirkt aber im Gesamtgefühl oft etwas „unaufgeregter“. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Elektronik nicht ständig im Vordergrund stehen soll, sondern einfach zuverlässig mitarbeitet.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

Kawasaki Ninja 1000 SX: Stärke in der sportlich orientierten Anpassbarkeit, Schwäche eher dann, wenn man eine möglichst einfache Bedienlogik bevorzugt. Honda WN7: Stärke in der unkomplizierten, alltagstauglichen Wirkung, Schwäche eher bei Fahrern, die maximale elektronische „Feinsteuerung“ suchen.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag

Auf Touren zählt Komfort mehr als man denkt: Sitzposition, Windschutz, Handhabung bei niedrigen Geschwindigkeiten und die Frage, wie schnell man nach einer längeren Fahrt noch „fit“ ist.

Die Kawasaki Ninja 1000 SX spielt hier häufig ihre Stärken aus, wenn es um entspannte Autobahnabschnitte und einen souveränen Umgang mit Wind geht. Der Aufbau wirkt auf Langstrecke ausgelegt, und das Motorrad bleibt auch bei längeren Fahrten angenehm kontrollierbar.

Die Honda WN7 punktet oft mit einer ergonomischen Gesamtwirkung, die im Alltag sehr gut funktioniert. Gerade wenn die Tour aus Stadtanteilen, Landstraße und wechselnden Geschwindigkeiten besteht, kann die Honda als „Allrounder“ überzeugen.

Wirtschaftlichkeit und Alltag: Wartung, Nutzung und Kaufentscheidung

Auch wenn man beim Kauf vor allem auf Fahrgefühl und Ausstattung schaut, spielt die Alltagstauglichkeit eine große Rolle. Im Vergleich beider Modelle lohnt es sich, den eigenen Nutzungsstil zu betrachten: Wie oft wird gefahren, wie lange sind die Strecken, und wie wichtig ist ein möglichst unkomplizierter Betrieb?

Die Honda WN7 wirkt häufig wie die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das zuverlässig im Alltag funktioniert und nicht ständig „überredet“ werden muss. Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist eher die Option für alle, die auch bei längeren Touren gern zügig unterwegs sind und dabei eine sportlichere Dynamik bevorzugen.

Für wen passt welches Motorrad?

Honda WN7 – die Empfehlung für entspannte Touren

Die Honda WN7 ist besonders passend für Fahrer, die ein harmonisches Gesamtpaket suchen: gut dosierbare Leistung, ein angenehmes Handling und ein Motorrad, das sich im Alltag natürlich anfühlt. Wer häufig gemischte Strecken fährt – Stadt, Landstraße und gelegentlich Autobahn – und dabei Wert auf Komfort und unkomplizierte Bedienung legt, findet in der Honda oft den besseren Match.

Kawasaki Ninja 1000 SX – die Empfehlung für sportliche Langstrecke

Die Kawasaki Ninja 1000 SX empfiehlt sich vor allem dann, wenn sportliches Fahren auf Tour ein echtes Ziel ist. Wer gern zügig unterwegs ist, Überholmanöver dynamisch angeht und das Motorrad auch bei Tempowechseln souverän spüren möchte, bekommt hier ein Modell, das stärker auf Dynamik ausgelegt ist. Auch für Fahrer, die Elektronik und Fahrmodi als sinnvolle Unterstützung nutzen möchten, ist die Kawasaki oft die passendere Wahl.

Fazit:

Die Honda WN7 und die Kawasaki Ninja 1000 SX sind beide starke Kandidaten für alle, die ein Touring-Motorrad mit Charakter suchen. Die Honda wirkt im Vergleich besonders stimmig für den Alltag und für entspannte Touren: Die Kraft lässt sich fein dosieren, das Handling bleibt angenehm zugänglich, und das Motorrad vermittelt ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl. Wer gemischte Strecken fährt und ein unkompliziertes, komfortorientiertes Gesamtpaket bevorzugt, trifft mit der WN7 meist die richtige Entscheidung.

Die Kawasaki spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es schneller und sportlicher wird: dynamischere Reaktionen beim Gasgeben, ein souveräner Eindruck bei zügiger Fahrt und eine Elektronik, die das Fahren situativ unterstützt. Für Fahrer, die Langstrecke gern mit Schwung angehen und ein Motorrad suchen, das Tempo nicht nur mitmacht, sondern aktiv einlädt, ist die Ninja 1000 SX die bessere Wahl.

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