UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 6.745 €
Baujahr von 2018 bis 2023
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
Weiter zum Testbericht
Klein, aber grün
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • Präzises Fahrwerk
  • Motorcharakteristik
  • leicht
Kontra:
  • Fahrkomfort

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht168kg
Radstand1.370mm
Länge1.990mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-BauartReihe
Hubraum399ccm
Hub52mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung45 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment38 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite358km

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenGasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenBottom-Link Uni-Trak
Reifen vorne110/70R17 M/C 54H
Reifen hinten150/60R17 M/C 66H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneEinzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

MotorradTest.de auf YouTube

Honda WN7 vs. Kawasaki Ninja 400: Vergleich für Alltag, Kurven und Einsteiger

Wer zwei beliebte Motorräder gegenüberstellt, merkt schnell: Es geht nicht nur um Datenblätter, sondern um das Gesamtpaket aus Fahrgefühl, Ergonomie, Alltagstauglichkeit und dem, was sich beim Losfahren wirklich gut anfühlt. Der Vergleich zwischen Honda WN7 und Kawasaki Ninja 400 zeigt genau das. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes Motorrad suchen, das sowohl im Alltag funktioniert als auch auf der Landstraße Spaß macht. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in Charakter, Schwerpunkt und dem, wie sie Leistung und Fahrdynamik vermitteln.

Überblick: Zwei Konzepte, zwei Fahrstile

Die Honda WN7 wirkt in ihrer Ausrichtung eher alltagstauglich und zugänglich. Sie steht für ein Motorrad, das sich leicht beherrschen lässt, ohne dabei langweilig zu sein. Die Kawasaki Ninja 400 dagegen ist stärker auf sportliches Auftreten getrimmt. Das merkt man schon daran, wie sie sich beim Beschleunigen und in der Kurvenfahrt anfühlt: direkter, agiler und mit einem klaren Fokus auf Fahrspaß.

Beide Bikes sind damit Kandidaten für Einsteiger, aber auf unterschiedliche Weise. Während die Honda häufig als „ruhigerer Einstieg“ wahrgenommen wird, bietet die Ninja 400 oft das Gefühl, schneller im sportlichen Modus zu sein.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Honda WN7 vermittelt Leistung eher gleichmäßig und gut dosierbar. Das ist besonders angenehm, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn das Tempo in kurzen Abständen variiert. Die Kraft wirkt dadurch weniger „sprunghaft“ und lässt sich in vielen Situationen entspannt abrufen.

Die Kawasaki Ninja 400 spielt dagegen ihre Stärken oft dann aus, wenn es zügiger wird. Beim Beschleunigen fühlt sich das Motorrad dynamischer an, und das Ansprechverhalten wirkt sportlicher. Gerade auf der Landstraße, wenn es darum geht, aus Kurven heraus zügig Tempo aufzubauen, kann die Ninja 400 dadurch souveräner wirken.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Honda WN7: Stärke in der gutmütigen Dosierbarkeit und im entspannten Vorankommen. Schwäche kann sein, dass der sportliche Kick weniger im Vordergrund steht.
  • Kawasaki Ninja 400: Stärke in der spürbaren Dynamik und dem sportlichen Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass sie im Alltag manchmal „mehr Aufmerksamkeit“ fordert, weil das Fahrgefühl stärker auf Aktivität ausgelegt ist.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit

Beim Handling zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder auf Fahrbahnunebenheiten und Kurveneingänge reagieren. Die Honda WN7 wirkt tendenziell stabil und berechenbar. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig in wechselnden Bedingungen gefahren wird – etwa bei Stadtfahrten mit Kopfsteinpflaster, schlechten Asphaltstellen oder häufigem Stop-and-Go.

Die Kawasaki Ninja 400 ist im Vergleich oft direkter in der Reaktion. Das Motorrad nimmt Kurven williger an und vermittelt ein sportliches „Einschwingen“ beim Einlenken. Dadurch kann sie auf kurvigen Strecken mehr Fahrspaß erzeugen, weil das Motorrad schneller das gewünschte Tempo und die gewünschte Linie unterstützt.

Kurvenfahrt: Wer fühlt sich schneller „auf Schiene“?

In der Kurvenfahrt zeigt sich häufig: Die Ninja 400 bringt das sportliche Gefühl schneller, während die Honda WN7 eher mit Ruhe und Stabilität überzeugt. Wer häufig zügig fährt und gern dynamisch einlenkt, findet in der Kawasaki oft den besseren Partner. Wer dagegen Wert auf entspanntes Fahren legt und auch längere Strecken ohne ständiges „Nacharbeiten“ genießen möchte, wird mit der Honda eher glücklich.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es um mehr als reine Bremsleistung. Entscheidend ist, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt und wie konstant das Gefühl bleibt. Im Vergleich wirkt die Honda WN7 häufig sehr kontrolliert: Das Bremsverhalten lässt sich im Alltag fein abstimmen, was gerade in Situationen mit Verkehr, Ampeln oder unerwarteten Hindernissen hilft.

Die Kawasaki Ninja 400 kann beim sportlicheren Fahren mit einem direkteren Ansprechverhalten punkten. Das gibt beim zügigen Anbremsen mehr „Biss“ im Gefühl. Gleichzeitig ist es wichtig, die Bremskraft sauber zu dosieren, weil das sportliche Setup dazu verleiten kann, schneller zu fahren, als es die Situation hergibt.

Praxisfazit zu Bremsen

  • Honda WN7: Stärke in der gut dosierbaren Alltagssicherheit. Schwäche: weniger „sportlicher Druck“ im Gefühl, wenn man sehr aggressiv bremst.
  • Kawasaki Ninja 400: Stärke in direktem Ansprechverhalten für dynamische Fahrten. Schwäche: erfordert im Alltag etwas mehr Feingefühl, um stets souverän und entspannt zu bleiben.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort im Stadtverkehr vs. Sportlichkeit

Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach 30 Minuten noch genauso angenehm ist wie nach zwei Stunden. Die Honda WN7 wirkt in der Ergonomie häufig so, dass sie für viele Fahrerinnen und Fahrer „einfach passt“. Das erleichtert das Handling im Stadtverkehr und reduziert die Belastung bei längeren Fahrten.

Die Kawasaki Ninja 400 ist sportlicher ausgelegt. Das kann beim zügigen Fahren Vorteile bringen, weil die Körperhaltung das dynamische Fahren unterstützt. Für sehr lange Strecken oder für häufige Stadtfahrten kann die sportlichere Position jedoch spürbarer werden – je nach Körpergröße und persönlichem Komfortempfinden.

Für wen fühlt sich welche Position besser an?

Wer viel im Alltag unterwegs ist, häufig stoppt und startet und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, findet in der Honda WN7 oft die passendere Basis. Wer dagegen gern sportlich fährt, Kurven aktiv angeht und die sportliche Haltung als Vorteil sieht, wird mit der Ninja 400 meist schneller warm.

Alltagstauglichkeit: Alltag, Pendeln und kurze Touren

Im Alltag zählen viele Faktoren zusammen: Übersichtlichkeit, leichtes Handling, das Gefühl beim Rangieren und die Art, wie das Motorrad auf niedrige Geschwindigkeiten reagiert. Die Honda WN7 punktet hier häufig mit einem zugänglichen Fahrgefühl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „im Griff“ hat – besonders dann, wenn man noch Erfahrung sammelt oder einfach entspannt unterwegs sein möchte.

Die Kawasaki Ninja 400 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem sportlicheren Charakter. Das kann im Pendelverkehr Spaß machen, weil das Motorrad lebendig bleibt. Wer jedoch vor allem Ruhe sucht, kann die Ninja 400 als etwas „präsenter“ empfinden.

Design und Fahrgefühl: Was man beim Blick auf das Motorrad schon erwartet

Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst auch die Erwartung an den Charakter. Die Honda WN7 wirkt eher modern und alltagstauglich, ohne zu übertreiben. Die Kawasaki Ninja 400 steht optisch klar für Sportlichkeit. Das passt zum Fahrgefühl: dynamischer, direkter und mit dem Anspruch, zügig unterwegs zu sein.

Wartung, Kosten und Alltagspraxis

Bei der Entscheidung spielen auch praktische Aspekte eine Rolle: Serviceintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag betreiben lässt. Beide Marken sind grundsätzlich gut im Markt etabliert, wodurch Ersatzteile und Werkstattunterstützung in vielen Regionen unkompliziert sein können. In der Praxis lohnt sich dennoch der Blick auf die individuellen Rahmenbedingungen: Fahrleistung, Fahrprofil und die Frage, wie häufig Verschleißteile bei der eigenen Fahrweise anfallen.

Direkter Vergleich: Welche Stärken überwiegen?

Wenn die Honda WN7 und die Kawasaki Ninja 400 gegeneinander antreten, lässt sich der Unterschied meist so zusammenfassen: Die Honda ist stärker auf entspanntes, kontrolliertes Fahren ausgelegt, während die Kawasaki stärker auf sportliche Dynamik und agiles Handling setzt.

Das bedeutet nicht, dass eine Maschine „besser“ ist, sondern dass sie für unterschiedliche Bedürfnisse besser passt. Wer vor allem Alltag, kurze Strecken und ein leichtes Handling sucht, wird mit der Honda oft schneller zufrieden sein. Wer dagegen gern zügig fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als sportlichen Begleiter erleben möchte, findet in der Ninja 400 häufig den größeren Spaßfaktor.

Typische Entscheidungshilfe

  • Honda WN7: ideal, wenn Komfort, Ruhe und ein gutmütiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
  • Kawasaki Ninja 400: ideal, wenn sportliche Reaktion, Agilität und dynamisches Beschleunigen wichtiger sind.

Fazit:

Die Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn im Fokus ein entspanntes Motorrad für den Alltag steht: leicht zu beherrschen, berechenbar im Handling und angenehm in der Ergonomie. Sie eignet sich besonders für Einsteiger, die erst ein sicheres Fahrgefühl aufbauen möchten, sowie für alle, die häufig pendeln oder überwiegend kurze Strecken fahren. Die Kawasaki Ninja 400 passt dagegen besser, wenn sportlicher Fahrspaß Priorität hat: direkteres Ansprechverhalten, agileres Handling und mehr Dynamik beim Beschleunigen. Wer gern auf der Landstraße unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und das Motorrad als lebendigen Sportpartner erleben möchte, findet in der Ninja 400 oft die passendere Option. Kurz gesagt: Honda WN7 für Komfort und Gelassenheit, Kawasaki Ninja 400 für mehr sportliche Dynamik.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙