UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 17.245 €
Baujahr von 2021 bis 2024
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Mehr Elektronik, mehr Funktionen, mehr Komfort
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Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • umfangreiche Ausstattung
  • gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
  • Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
Kontra:
  • recht hohes Gewicht
  • Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
  • relativ hoher Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht257kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung120 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment102 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

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Honda WN7 vs. Kawasaki Versys 1000 SE: Vergleich für Alltag, Tour und Reise

Wer zwischen Honda WN7 und Kawasaki Versys 1000 SE schwankt, sucht meist etwas sehr Konkretes: ein Motorrad, das im Alltag nicht nervt, auf längeren Strecken souverän bleibt und dabei genug Reserven für wechselnde Bedingungen bietet. Genau hier setzen die beiden Modelle an – allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Der Vergleich zeigt, wie sich die Stärken der jeweiligen Konzepte im Alltag bemerkbar machen und welche Kompromisse man je nach Fahrprofil eher akzeptiert oder lieber vermeidet.

Grundcharakter: Konzept und Einsatzprofil

Die Honda WN7 wirkt als Motorrad eher wie ein pragmatischer Allrounder für Touren, Pendeln und entspannte Ausfahrten. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Bedienbarkeit, Alltagstauglichkeit und einem Fahrgefühl, das auch über längere Zeit angenehm bleibt. Wer häufig unterwegs ist, aber nicht ständig „maximal“ fahren will, findet hier oft die passende Balance.

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist dagegen klar stärker auf Touring und Reise-Komfort ausgelegt. Das SE-Paket zielt typischerweise darauf ab, dass man sich auf der Strecke weniger mit Kleinigkeiten beschäftigen muss und mehr mit dem Fahren. Gerade bei längeren Etappen und wechselndem Wetter spielt das Konzept seine Vorteile aus.

Motor & Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen

Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für zügiges Vorankommen gemacht, aber sie vermitteln den Antrieb unterschiedlich. Die Kawasaki Versys 1000 SE bietet durch ihre Auslegung auf hohe Elastizität häufig das Gefühl, dass man weniger schalten muss und auch aus niedrigeren Drehzahlen spontan beschleunigen kann. Das ist besonders praktisch im Stadtverkehr, beim Überholen oder wenn die Strecke unruhig wird.

Die Honda WN7 punktet eher mit einem harmonischen Ansprechverhalten und einer gut dosierbaren Leistungsentfaltung. Das kann sich so anfühlen, als wäre das Motorrad „einfach da“ – ohne dass man ständig nach dem perfekten Gang sucht. Für ruhigeres Fahren, kurvige Strecken und entspannte Touren ist das oft ein echter Vorteil.

Stärken & Schwächen beim Antrieb

  • Kawasaki Versys 1000 SE: Stärke in der souveränen Durchzugskraft und im entspannten Tempo auf der Landstraße. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr gemütlichem Fahrstil „zu viel“ sein kann, wenn man bewusst unterfordert fahren möchte.
  • Honda WN7: Stärke in der gut kontrollierbaren Fahrbarkeit und dem angenehmen Zusammenspiel aus Gasannahme und Gangwahl. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichem Fahrprofil oder häufigen Vollgas-Abschnitten die Reserven nicht ganz so „mühelos“ wirken wie bei der größeren Touring-Auslegung.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk geht es im Alltag um zwei Dinge: Wie sicher fühlt sich das Motorrad bei Tempo an und wie leicht lässt es sich in Alltagssituationen bewegen? Die Kawasaki Versys 1000 SE ist typischerweise auf Stabilität ausgelegt. Auf längeren Strecken bleibt sie ruhig, auch wenn die Fahrbahn wechselt. Das macht sie besonders attraktiv für Touren mit Gepäck oder für Fahrten, bei denen man nicht ständig „nacharbeiten“ möchte.

Die Honda WN7 spielt ihre Stärken oft in der Alltagspraxis aus: beim Einlenken, in engen Situationen und auf kurvigen Strecken, wo ein Motorrad nicht nur geradeaus gut sein muss. Das kann das Gefühl vermitteln, dass man schneller „im Flow“ ist – gerade wenn die Route nicht perfekt glatt ist.

Stärken & Schwächen beim Handling

  • Kawasaki Versys 1000 SE: Stärke in der Langstrecken-Stabilität und dem souveränen Eindruck bei höheren Geschwindigkeiten. Schwäche kann sein, dass das Handling im engen Stadtverkehr weniger „leichtfüßig“ wirkt als bei kompakteren Allroundern.
  • Honda WN7: Stärke in der agilen Bedienbarkeit und dem angenehmen Gefühl bei wechselnden Strecken. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnphasen oder bei starkem Seitenwind die Touring-Orientierung der Kawasaki im Vorteil ist.

Ergonomie & Sitzkomfort: Wie gut bleibt man nach Stunden noch fit?

Komfort ist beim Motorradvergleich oft der entscheidende Punkt – und genau hier unterscheiden sich die Konzepte. Die Kawasaki Versys 1000 SE zielt auf Touring-Komfort ab. Dazu gehören typischerweise ein guter Windschutz, eine passende Sitzposition für längere Strecken und ein Gesamtpaket, das auch bei mehreren Stunden Fahrt nicht „ermüdet“.

Die Honda WN7 ist eher auf einen universellen Einsatz ausgelegt. Das bedeutet: Sie soll im Alltag funktionieren, ohne dass man sich ständig um Details kümmern muss. Für kürzere bis mittlere Touren und für häufige Fahrten zwischen Stadt und Land ist das oft die angenehmere Wahl.

Windschutz & Alltag

Auf der Autobahn oder bei längeren schnellen Passagen zeigt sich häufig der Unterschied: Während die Kawasaki in der Regel stärker auf Reiseeffizienz setzt, kann die Honda bei moderatem Tempo sehr angenehm sein. Wer oft lange Strecken fährt, profitiert meist stärker von der Touring-Ausrichtung der Versys. Wer dagegen mehr gemischte Routen fährt, findet in der WN7 oft den besseren Kompromiss.

Elektronik & Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment

Elektronik entscheidet heute häufig darüber, wie entspannt man unterwegs ist. Die Kawasaki Versys 1000 SE ist in der Regel stärker auf Komfort und Sicherheit ausgelegt. Das merkt man vor allem dann, wenn die Bedingungen wechseln: Nasse Fahrbahn, wechselnde Temperaturen oder einfach wechselnde Fahrstile. Assistenzsysteme können dabei helfen, das Motorrad berechenbarer zu machen.

Die Honda WN7 wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht ständig „Regelung“ spürt, sondern lieber direkt mit dem Motorrad arbeitet. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Elektronik im Alltag nicht im Weg steht.

Stärken & Schwächen bei der Elektronik

  • Kawasaki Versys 1000 SE: Stärke in der Unterstützung bei wechselnden Bedingungen und im Touring-Konzept. Schwäche kann sein, dass man die Systeme je nach Fahrstil weniger „spürt“, aber dafür mehr „vertraut“ – das ist nicht für jeden Geschmack gleich.
  • Honda WN7: Stärke in der direkten Fahrcharakteristik und dem unkomplizierten Umgang. Schwäche kann sein, dass man bei sehr langen Touren oder anspruchsvollen Wetterlagen die zusätzliche Touring-Elektronik der Kawasaki eher vermisst.

Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Nutzung im echten Leben

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie schnell man das Motorrad „im Griff“ hat. Die Honda WN7 wirkt häufig als Motorrad, das sich leichter in den Alltag integrieren lässt: kurze Strecken, häufiges Anhalten, Rangieren und das Gefühl, jederzeit kontrolliert zu bleiben.

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man die Fahrt als Tour versteht. Wer viel pendelt und oft im dichten Verkehr unterwegs ist, kann die größere Touring-Ausrichtung als weniger „handlich“ empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, wird die Vorteile schnell zu schätzen wissen.

Reichweite, Verbrauch & Tour-Logik

Bei der Frage nach Reichweite und Verbrauch geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern um die Praxis: Wie oft muss man planen, wie entspannt ist das Tanken auf der Route und wie gut lässt sich das Tempo konstant halten?

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist typischerweise so abgestimmt, dass sie auf langen Strecken effizient und gleichmäßig läuft. Das passt zum Touring-Ansatz. Die Honda WN7 kann im gemischten Betrieb besonders angenehm wirken, weil sie sich in vielen Situationen „einfach“ fahren lässt und man nicht ständig in den Grenzbereich muss.

Wartung & Betrieb: Kosten und Aufwand im Blick

Bei der Entscheidung zählt auch, wie unkompliziert der Betrieb bleibt: Serviceintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und die Frage, wie gut man das Motorrad im Alltag pflegen kann. Beide Marken sind grundsätzlich bekannt für einen breiten Service- und Ersatzteilzugang. Der Unterschied liegt meist weniger in der grundsätzlichen Zuverlässigkeit, sondern darin, wie stark man das Motorrad als „Tour-Werkzeug“ nutzt.

Wer regelmäßig lange Strecken fährt, profitiert oft von einem Konzept, das auf Dauerbetrieb ausgelegt ist. Wer dagegen eher gemischt fährt, schätzt häufig die unkomplizierte Handhabung und den pragmatischen Charakter.

Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?

Die Honda WN7 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag funktioniert, auf kurvigen Strecken Spaß macht und auf Touren nicht überfordert. Sie ist eine gute Wahl für Fahrer, die ein ausgewogenes Gesamtpaket möchten: leicht zu handhaben, angenehm im Handling und mit einem Antrieb, der sich gut dosieren lässt.

Die Kawasaki Versys 1000 SE ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Reise-Komfort, Stabilität bei Tempo und einer stärker tourorientierten Ausstattung liegt. Wer häufig lange Strecken fährt, Wert auf Unterstützung durch Elektronik legt und ein Motorrad sucht, das auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird mit der Versys sehr wahrscheinlich mehr „Tour-Feeling“ bekommen.

Fazit:

Honda WN7 und Kawasaki Versys 1000 SE verfolgen unterschiedliche Schwerpunkte: Die Honda überzeugt vor allem durch ihre unkomplizierte, gut dosierbare Fahrbarkeit und das stimmige Gesamtgefühl im gemischten Alltag. Sie passt besonders gut, wenn Touren zwar dazugehören, aber nicht jede Fahrt ein „Langstreckenprojekt“ ist. Die Kawasaki spielt ihre Stärken dagegen dort aus, wo es länger und entspannter werden soll: Stabilität bei Tempo, ein tourorientiertes Komfortkonzept und eine Elektronik, die das Fahren in wechselnden Situationen berechenbarer macht. Wer häufig große Strecken fährt, regelmäßig Autobahnanteile hat oder mit Gepäck unterwegs ist, findet in der Versys 1000 SE meist die passendere Basis. Wer dagegen ein agiles, alltagstaugliches Motorrad sucht, das auch auf der Landstraße schnell Spaß macht, liegt mit der WN7 oft richtig.

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