| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Fahrkomfort
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- Kurze Wartungsintervalle
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.310 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 61 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 176 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Perimeter | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm | |
| Reifen vorne | 120/70 R18M/C 59H | |
| Reifen hinten | 160/60 R17M/C 69H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - ein Cruiser
Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.
Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.
Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda WN7 vs. Kawasaki Vulcan S: Vergleich für Alltag, Komfort und Fahrgefühl
Wenn zwei Cruiser-ähnliche Motorräder nebeneinanderstehen, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt: beim Anfahren im Stadtverkehr, beim entspannten Rollen auf Landstraßen und auf längeren Touren, wenn Komfort und Fahrbarkeit zählen. Genau hier setzt der Vergleich zwischen Honda WN7 und Kawasaki Vulcan S an. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein zugängliches, alltagstaugliches Motorrad suchen – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.
Grundcharakter: Cruiser-Vibe mit unterschiedlicher Ausrichtung
Die Honda WN7 wirkt im Gesamtpaket eher wie ein Motorrad, das auf souveräne Alltagsroutine ausgelegt ist: leicht zu bedienen, angenehm im Handling und mit einem Motor, der sich harmonisch in den Fahrbetrieb einfügt. Die Kawasaki Vulcan S hingegen bringt zusätzlich den typischen Kawasaki-Ansatz mit: sportlichere Anmutung im Fahrgefühl, klarer Fokus auf Agilität und ein Setup, das sich gut an unterschiedliche Fahrerprofile anpassen lässt.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für viele Einsatzszenarien geeignet, aber die Art, wie sie dorthin führen, unterscheidet sich. Wer vor allem entspannt fahren möchte, findet in der Honda oft den ruhigeren Weg. Wer mehr Wert auf ein Motorrad legt, das sich aktiv „mitfahren“ lässt, wird an der Kawasaki mehr Freude haben.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag bemerkbar machen
Beim Motorvergleich geht es nicht nur um die reine Leistungsabgabe. Entscheidend ist, wie gut das Motorrad aus niedrigen Drehzahlen heraus arbeitet, wie linear es wirkt und wie entspannt es sich im Stadtverkehr bewegt.
Die Honda WN7 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Fahren gefragt ist. Das Ansprechverhalten wirkt insgesamt „ruhiger“, wodurch das Motorrad in vielen Situationen ohne großes Nachdenken zu kontrollieren ist. Das ist ein Pluspunkt für Einsteiger und für alle, die im Alltag möglichst stressfrei unterwegs sein möchten.
Die Kawasaki Vulcan S zeigt im Vergleich oft den Charakter eines Motorrads, das schneller in den gewünschten Fahrmodus findet. Das merkt man beim Beschleunigen aus dem Stand oder beim zügigen Überholen auf Landstraßen. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei lebendiger, was sich positiv auf das Fahrgefühl auswirkt – gleichzeitig kann das für manche Fahrerinnen und Fahrer bedeuten, dass man die Gasstellung noch etwas bewusster dosieren möchte, um stets genau den gewünschten Rhythmus zu treffen.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Anpassbarkeit
Gerade bei Cruiser-ähnlichen Motorrädern ist die Ergonomie ein zentrales Thema. Eine passende Sitzposition entscheidet darüber, ob sich das Motorrad nach einer Stunde noch genauso angenehm anfühlt wie nach zehn Minuten.
Die Honda WN7 setzt auf eine stimmige Grundhaltung, die auf entspannte Fahrten ausgelegt ist. Im Vergleich wirkt sie häufig „einfach passend“: Wer eine klassische Cruiser-Position mag, findet schnell einen guten Einstieg. Das macht die Honda besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem für Alltag, kurze Strecken und gelegentliche Touren genutzt wird.
Die Kawasaki Vulcan S punktet dagegen mit einem Konzept, das sich stärker an unterschiedliche Fahrer anpassen lässt. Im Vergleich bedeutet das: Wer mit der Sitzhöhe oder der Bein-/Armhaltung experimentieren möchte, hat bei der Kawasaki meist mehr Möglichkeiten, das Motorrad auf den eigenen Körper abzustimmen. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn die Statur stark variiert oder wenn das Motorrad von mehreren Personen genutzt wird.
Fahrwerk und Handling: Stabilität in der Kurve vs. Agilität im Alltag
Beim Fahrwerk-Vergleich geht es um mehr als nur „hart oder weich“. Entscheidend ist, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, wie sicher es in Kurven liegt und wie souverän es mit Unebenheiten umgeht.
Die Honda WN7 vermittelt im Vergleich häufig ein Gefühl von Ruhe. Das Motorrad wirkt dadurch besonders geeignet, wenn die Strecke nicht perfekt ist – etwa bei Stadtfahrten mit Kopfsteinpflaster, bei Baustellen oder wenn die Fahrbahn mal uneben ist. Die Honda bleibt dabei kontrollierbar und vermittelt ein gleichmäßiges Tempo.
Die Kawasaki Vulcan S zeigt im Vergleich oft mehr „Biss“ beim Richtungswechsel. Das macht sie besonders interessant, wenn Kurvenfahrten Spaß machen und wenn das Motorrad im Alltag auch mal zügig bewegt werden soll. Gleichzeitig kann diese Lebendigkeit dazu führen, dass man bei sehr entspanntem Fahren stärker auf die eigene Fahrweise achten muss, damit das Motorrad genau so ruhig läuft, wie es gewünscht ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Alltag der wichtigste Sicherheitsfaktor. Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder zielen auf ein gut dosierbares Bremsverhalten ab, aber die Art, wie sich das Gefühl beim Verzögern anfühlt, kann unterschiedlich sein.
Die Honda WN7 wirkt im Bremsgefühl oft besonders vorhersehbar. Das ist ein Vorteil, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn man in stressigen Situationen schnell und sauber reagieren möchte. Die Dosierbarkeit unterstützt dabei eine ruhige Linie.
Die Kawasaki Vulcan S kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt im Vergleich aber häufig etwas dynamischer in der Reaktion. Wer sportlicher fährt oder öfter zügig in Kurven hinein bremst, wird das als Vorteil empfinden. Für sehr entspannte Fahrstile ist wichtig, dass die Bremskraft gut „lesbar“ bleibt – und genau das ist bei der Kawasaki im Alltag meist gegeben.
Ausstattung und Alltag: Was im täglichen Betrieb wirklich zählt
Im Ausstattungs- und Praxisvergleich geht es darum, wie gut das Motorrad im Alltag funktioniert: Licht, Übersicht, Bedienbarkeit, Ergonomie im Stand und auf kurzen Stopps.
Die Honda WN7 punktet häufig mit einer unkomplizierten Bedienlogik. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird. Wer schnell losfahren möchte, ohne sich lange mit Einstellungen zu beschäftigen, findet in der Honda meist den einfacheren Weg.
Die Kawasaki Vulcan S ist im Vergleich oft dann im Vorteil, wenn man gern am Setup feilt oder das Motorrad an die eigenen Vorlieben anpassen möchte. Dazu kommt, dass das Gesamtpaket häufig das Gefühl vermittelt, ein Motorrad zu fahren, das man „mitgestalten“ kann – was sich positiv auf die Zufriedenheit über die Zeit auswirkt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda WN7: Stärken
- Ruhiges, gutmütiges Fahrgefühl im Alltag – besonders bei wechselnden Streckenbedingungen.
- Komfortorientierte Ergonomie, die schnell zu einem passenden Fahrstil führt.
- Entspanntes Ansprechverhalten, ideal für Stadt, Feierabend und entspannte Touren.
Honda WN7: Schwächen
- Wer maximale Lebendigkeit und „sportliches“ Mitgehen sucht, könnte die Honda im Vergleich etwas zurückhaltender empfinden.
- Für Fahrer, die gern stark am Setup drehen, ist die Anpassbarkeit im Vergleich oft weniger im Fokus.
Kawasaki Vulcan S: Stärken
- Agiles Handling und ein lebendigeres Fahrgefühl im Vergleich.
- Mehr Anpassmöglichkeiten für Sitz- und Fahrkomfort je nach Fahrerprofil.
- Spürbar dynamisch beim Beschleunigen und beim zügigen Fahren auf Landstraßen.
Kawasaki Vulcan S: Schwächen
- Die Lebendigkeit kann bei sehr entspanntem Fahren manchmal mehr Aufmerksamkeit in der Gasdosierung verlangen.
- Wer vor allem „einfach draufsetzen und los“ möchte, findet bei der Honda oft den geradlinigeren Einstieg.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden. Die Honda WN7 ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag zuverlässig funktioniert, Komfort priorisiert und ein ruhiges, gut kontrollierbares Fahrgefühl bietet. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt oder einfach entspannt touren möchte, bekommt mit der Honda oft genau die Art von Gelassenheit, die man sich wünscht.
Die Kawasaki Vulcan S ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur „transportieren“ soll, sondern auch Spaß macht, wenn es etwas lebendiger wird. Wer Wert auf Agilität legt, gern an der Sitzposition feilt und das Motorrad öfter zügiger bewegt, wird an der Kawasaki im Vergleich mehr Potenzial finden.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die stimmige Wahl für alle, die ein unkompliziertes, komfortorientiertes Motorrad suchen: angenehm im Stadtverkehr, ruhig im Fahrgefühl und schnell in einem passenden Setup angekommen. Sie eignet sich besonders für Einsteiger, Pendler und Fahrer, die vor allem entspannt unterwegs sind und dabei ein souveränes Gesamtpaket möchten. Die Kawasaki Vulcan S ist hingegen ideal, wenn mehr Anpassbarkeit und ein lebendigeres Handling im Vordergrund stehen. Wer Kurvenfahrten mag, das Motorrad gern an die eigene Statur anpasst und beim Beschleunigen ein dynamischeres Gefühl sucht, wird mit der Kawasaki im Vergleich glücklicher. Kurz gesagt: Honda für Gelassenheit und Komfort im Alltag, Kawasaki für Agilität, Feintuning und mehr Fahrspaß bei variabler Nutzung.