UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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Honda WN7 vs Kawasaki W 800: Vergleich für Alltag, Ausfahrten und Touren

Wenn zwei Motorräder aus dem Retro-Umfeld kommen, wirkt die Entscheidung auf den ersten Blick oft wie eine reine Geschmacksfrage. Doch bei der Wahl zwischen Honda WN7 und Kawasaki W 800 entscheidet am Ende vor allem, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen: beim Anfahren, in der Stadt, auf Landstraßen und auf längeren Strecken. Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle und darauf, wer mit welchem Motorrad am meisten Freude hat.

Design und Charakter: Retro-Optik trifft unterschiedliche Philosophie

Beide Bikes setzen auf eine klassische, zeitlose Optik. Die Honda WN7 wirkt dabei oft etwas moderner interpretiert, während die Kawasaki W 800 den Retro-Look sehr bewusst und „puristisch“ inszeniert. Das ist nicht nur Optik: Der Charakter zeigt sich auch im Fahrgefühl. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein klassischer Cruiser anfühlt, landet häufig schneller bei der W 800. Wer dagegen eine stimmige Mischung aus klassischem Stil und alltagstauglicher Handlichkeit bevorzugt, schaut sich die WN7 besonders genau an.

Stärken im Gesamteindruck

  • Honda WN7: wirkt harmonisch, lässt sich im Alltag oft unkompliziert bewegen und passt gut zu Fahrern, die „einfach losfahren“ möchten.
  • Kawasaki W 800: strahlt viel Motorrad-Identität aus und vermittelt ein sehr klassisches Cruiser-Gefühl.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag bemerkbar machen

Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein wichtiger Unterschied: Die Kawasaki W 800 legt den Fokus stärker auf ein gleichmäßiges, „drehmomentbetontes“ Fahren. Das macht sie besonders angenehm für entspannte Landstraßenrunden und für Situationen, in denen nicht ständig hoch- und runtergeschaltet werden soll. Die Honda WN7 kann ebenfalls souverän wirken, zeigt aber häufig eine etwas andere Abstimmung im Zusammenspiel aus Gasannahme und nutzbarem Drehzahlbereich. Dadurch fühlt sich die WN7 oft dann besonders stimmig an, wenn zügig beschleunigt oder das Motorrad dynamischer bewegt werden soll.

Stärken und Schwächen beim Fahrstil

  • Kawasaki W 800 – Stärke: entspanntes Dahingleiten, gutes Gefühl bei konstantem Tempo und ein „ruhiger“ Antrieb, der lange Strecken angenehm macht.
  • Kawasaki W 800 – Schwäche: Wer sehr sportlich nach vorn preschen möchte, muss sich stärker auf den Charakter des Motors einstellen.
  • Honda WN7 – Stärke: vielseitiger nutzbar, wirkt oft dann im Vorteil, wenn das Motorrad im Alltag häufiger zwischen Stadtverkehr und Landstraße wechselt.
  • Honda WN7 – Schwäche: Wer ausschließlich den klassischen Cruiser-Flow sucht, könnte den „pureren“ Eindruck der W 800 bevorzugen.

Fahrwerk und Handling: Stadt, Landstraße und Kurvengefühl

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Art, wie sie Kurven einleiten und wie leicht sie sich im Alltag kontrollieren lassen. Die Honda WN7 wird häufig als Motorrad wahrgenommen, das sich gut dosieren lässt – besonders dann, wenn häufige Richtungswechsel, enge Passagen oder wechselnde Fahrbahnbedingungen im Spiel sind. Die Kawasaki W 800 vermittelt dagegen oft ein stabileres, „erwachseneres“ Gefühl, das auf Landstraßen besonders Spaß macht, weil das Motorrad spürbar Ruhe ausstrahlt.

Vergleich der Fahreindrücke

  • Honda WN7: tendenziell agiler im Alltag, angenehm für kurze Wege und wechselnde Streckenprofile.
  • Kawasaki W 800: tendenziell souveräner bei gleichmäßigem Tempo, wirkt in flüssigen Kurven sehr stimmig.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?

Die Sitzposition ist bei Retro-Motorrädern ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltagseindruck stark prägt. Die Honda WN7 wirkt häufig so, dass sie für viele Fahrer eine gute Balance zwischen entspanntem Cruisen und kontrolliertem Fahren bietet. Die Kawasaki W 800 setzt stärker auf den klassischen Cruiser-Look, was für viele Fahrer genau richtig ist – kann aber je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit auch dazu führen, dass man den Komfort stärker „einfahren“ muss, bevor man ihn als perfekt empfindet.

Stärken und Schwächen bei Komfort

  • Honda WN7: oft komfortabel für gemischte Einsätze, besonders wenn nicht nur lange Touren, sondern auch Stadtfahrten dazugehören.
  • Kawasaki W 800: sehr stimmig für Cruiser-Fahrer, die eine klassische Haltung mögen; weniger ideal für alle, die eine möglichst aufrechte oder sehr flexible Sitzposition suchen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten

Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „wie stark“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki W 800 wirkt häufig sehr berechenbar, was gerade bei zügigem Anhalten oder wechselnden Bedingungen hilft. Die Honda WN7 punktet oft mit einem gut kontrollierbaren Setup, das sich im Alltag leicht anfühlt. Beide Bikes sind damit grundsätzlich für den normalen Straßenbetrieb geeignet – der Unterschied liegt eher darin, wie schnell man ein sicheres Gefühl aufbaut.

Alltagstauglichkeit: Wartung, Alltagseinsatz und „einfach fahren“

Retro-Motorräder werden oft gekauft, weil sie Charakter haben. Trotzdem zählt im Alltag, wie unkompliziert sie sich nutzen lassen. Die Honda WN7 wirkt in vielen Situationen als „Alltagsmaschine mit Stil“: Sie ist häufig angenehm zu handeln, lässt sich gut in den Tagesablauf integrieren und macht kurze Fahrten genauso attraktiv wie längere Ausflüge. Die Kawasaki W 800 ist ebenfalls alltagstauglich, aber der Fokus liegt stärker auf dem Motorradgefühl: Wer das klassische Cruiser-Feeling liebt, nimmt kleine Eigenheiten eher in Kauf, weil das Gesamtpaket emotional überzeugt.

Stärken im Vergleich

  • Honda WN7: überzeugt oft durch unkomplizierte Nutzung und ein stimmiges Gesamtgefühl im gemischten Betrieb.
  • Kawasaki W 800: überzeugt durch Motorrad-Identität und ein sehr „rundes“ Cruiser-Erlebnis.

Für wen lohnt sich welches Bike?

Die Entscheidung zwischen Honda WN7 und Kawasaki W 800 hängt am Ende davon ab, welche Art von Fahrspaß im Vordergrund steht. Beide Motorräder sind keine „Einheitslösung“ – sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.

Honda WN7 – passend für…

  • Fahrer, die ein Retro-Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht bewegen lässt.
  • Menschen, die häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Touren wechseln.
  • Alle, die ein vielseitiges Fahrgefühl möchten, ohne sich auf einen sehr speziellen Cruiser-Flow festzulegen.

Kawasaki W 800 – passend für…

  • Fahrer, die den klassischen Cruiser-Charakter besonders schätzen.
  • Menschen, die lange Strecken entspannt fahren und dabei ein ruhiges, berechenbares Fahrgefühl bevorzugen.
  • Alle, die beim Motorradkauf vor allem „Motorrad-Feeling“ und Stil priorisieren.

Fazit:

Wer ein Retro-Motorrad sucht, das sich im Alltag flexibel und unkompliziert anfühlt, trifft mit der Honda WN7 häufig die bessere Wahl. Sie wirkt besonders dann stark, wenn die Fahrten gemischt sind – mit Stadtpassagen, Landstraßen und gelegentlichen Touren – und wenn das Motorrad nicht nur gut aussieht, sondern sich auch im täglichen Gebrauch angenehm dosieren lässt. Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo der Cruiser-Charakter zählt: bei entspanntem Dahingleiten, stabilerem Gesamteindruck und einem sehr klassischen Fahrgefühl, das auf längeren Strecken besonders Spaß macht. Kurz gesagt: Honda WN7 für vielseitige Alltagsfahrer und „einfach losfahren“-Fans, Kawasaki W 800 für alle, die den klassischen Cruiser-Stil lieben und ein Motorrad möchten, das sich wie ein echter Klassiker anfühlt.

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