| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Fahrleistungen
- Komfort
- Ausstattung
- Preis-Leistung
- Getriebe sehr kurz übersetzt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 7.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda WN7 vs. Kawasaki Z 1000 SX – Vergleich im Alltag und auf Tour
Wer vor der Wahl zwischen Honda WN7 und Kawasaki Z 1000 SX steht, sucht meist mehr als nur „das schnellere“ Motorrad. Es geht um das Gesamtpaket: Wie fühlt sich die Maschine im Alltag an, wie souverän bleibt sie auf längeren Strecken und wie gut passt die Ausstattung zur eigenen Fahrweise? Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle – denn beide zielen auf unterschiedliche Prioritäten.
Grundcharakter: Wofür sind die Motorräder gemacht?
Die Kawasaki Z 1000 SX ist als sportlich orientierter Tourer gedacht: dynamisch im Antritt, mit Fokus auf Fahrspaß und gleichzeitig mit dem Anspruch, auch längere Strecken komfortabel zu bewältigen. Die Honda WN7 wirkt dagegen in der Ausrichtung eher auf ein ausgewogenes, alltagstaugliches Konzept – mit dem Schwerpunkt, dass sich das Motorrad unkompliziert bewegen lässt und sich der Fahrer auf das Wesentliche konzentrieren kann.
In der Praxis zeigt sich: Während die Z 1000 SX häufig dann glänzt, wenn zügiges Fahren und ein aktives Fahrgefühl gefragt sind, punktet die WN7 besonders dort, wo Alltag, wechselnde Strecken und ein entspannterer Umgang mit dem Motorrad im Vordergrund stehen.
Motor und Kraftentfaltung: Unterschiedliche Art von „Druck“
Beim Vergleich der Motorcharaktere fällt auf, dass die Kawasaki Z 1000 SX auf ein spürbar sportlicheres Ansprechverhalten ausgelegt ist. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass sich Beschleunigung und Zwischenspurts leicht dosieren lassen. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind und Kurvenfahrten mit mehr Dynamik verbinden.
Die Honda WN7 setzt dagegen stärker auf ein gleichmäßigeres, gut kontrollierbares Leistungsbild. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke unruhig ist, der Verkehr die Taktung vorgibt oder wenn nicht jede Fahrt „auf Kante“ geplant ist. Die Kraft wirkt dadurch oft weniger fordernd – was gerade im Alltag spürbar wird.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Kawasaki Z 1000 SX: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem leichtfühligen Vortrieb. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr entspanntem Fahrstil schneller „zu viel“ Motivation liefert – wer Ruhe sucht, muss die Fahrweise bewusst dämpfen.
- Honda WN7: Stärken liegen in der gutmütigen, kontrollierten Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass die maximale Sportlichkeit nicht im Vordergrund steht – wer vor allem maximale Dynamik sucht, wird eher zur Kawasaki greifen.
Fahrwerk und Handling: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen?
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Kawasaki Z 1000 SX fühlt sich häufig dann besonders stimmig an, wenn sie aktiv gefahren wird: in Kurven, beim Wechsel der Linie und bei zügigen Passagen. Das Fahrwerk unterstützt dabei ein sportliches, direktes Feedback.
Die Honda WN7 spielt ihre Vorteile eher in der Alltagspraxis aus. Sie wirkt oft „einfacher“ zu bewegen, bleibt dabei stabil und vermittelt ein Gefühl von Ruhe. Das ist hilfreich, wenn die Strecke nicht planbar ist – etwa bei wechselndem Belag, Baustellen oder häufigen Stop-and-go-Situationen.
Kurven, Tempo und Stabilität
Auf der Autobahn und bei längeren Etappen zeigt die Kawasaki typischerweise ihre Tourer-Qualitäten: Sie liegt spürbar stabil, und das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, Tempo gelassen zu halten. Die Honda kann ebenfalls lange Strecken, wirkt aber eher wie die Wahl für Fahrer, die Komfort und unkompliziertes Handling über maximale sportliche Rückmeldung stellen.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Komfort entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad „passt“ – oder ob man nach einer Weile das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt. Die Kawasaki Z 1000 SX ist als Tourer konstruiert und zielt damit auf eine entspanntere Haltung bei höheren Geschwindigkeiten. Gerade bei längeren Fahrten ist das ein echter Pluspunkt, weil sich der Körper weniger „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Die Honda WN7 punktet dagegen häufig mit einer ergonomischen Grundidee, die sich im Alltag schnell vertraut anfühlt. Das macht sie interessant für Fahrer, die nicht nur Touren planen, sondern auch regelmäßig kurze Strecken, Stadtverkehr und spontane Ausfahrten fahren.
Wind und Geräuschkulisse
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki ist tendenziell besser darauf ausgelegt, Wind und Fahrtwind bei höheren Geschwindigkeiten zu entschärfen. Die Honda kann ebenfalls angenehm sein, aber die Tourer-Orientierung der Kawasaki ist in diesem Bereich meist klarer spürbar.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klare Bedienung
Elektronik ist heute ein großes Thema. Die Kawasaki Z 1000 SX bietet in der Regel ein Paket, das auf sicheres, kontrolliertes Fahren ausgelegt ist – besonders hilfreich, wenn Wetterbedingungen wechseln oder wenn man die Maschine nicht jedes Mal „bis ins Detail“ abstimmen möchte. Das kann das Fahren entspannter machen, ohne den Charakter zu verlieren.
Die Honda WN7 setzt eher auf ein Konzept, das sich intuitiv bedienen lässt. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig Menüs durchgehen möchte oder wenn man die Maschine lieber „klassisch“ nutzt. Je nach Fahrprofil kann das als Stärke empfunden werden: weniger Ablenkung, mehr Fokus auf Straße und Linie.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Kawasaki Z 1000 SX: Stärke ist die Unterstützung im Fahrbetrieb, besonders bei wechselnden Bedingungen. Schwäche kann sein, dass die Bedienung und das Zusammenspiel der Systeme für manche Fahrer „mehr“ sind als nötig.
- Honda WN7: Stärke ist die klare, unkomplizierte Nutzung. Schwäche kann sein, dass wer maximale elektronische „Rundum-Sicherheit“ sucht, bei der Kawasaki eher besser aufgehoben ist.
Bremsen und Fahrreserven: Vertrauen in kritischen Momenten
Bei Bremsen und Fahrreserven zeigt sich im Vergleich meist ein ähnliches Bild: Die Kawasaki Z 1000 SX wirkt häufig darauf ausgelegt, auch bei sportlicherer Gangart zuverlässig zu funktionieren. Das gibt Sicherheit, wenn man zügig unterwegs ist oder wenn man in Kurven und beim Herausbeschleunigen mehr Reserven erwartet.
Die Honda WN7 kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber oft eher auf „kontrollierte“ Brems- und Fahreigenschaften ausgelegt. Das ist besonders dann stark, wenn man vorausschauend fährt und das Motorrad als zuverlässigen Begleiter im Alltag sieht.
Verbrauch, Wartung und Alltagskosten: Was bleibt realistisch?
Beim Thema Kosten zählt weniger die Theorie als die Praxis. Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 1000 SX kann bei sportlicher Fahrweise mehr verbrauchen, während sie bei ruhigerem Tempo effizienter wirkt. Die Honda WN7 ist häufig dann im Vorteil, wenn die Fahrten gemischt sind und nicht jede Strecke auf maximale Dynamik ausgelegt ist.
Auch die Wartungs- und Servicefreundlichkeit spielt eine Rolle. Beide Motorräder sind grundsätzlich für den regelmäßigen Betrieb gedacht, aber die Unterschiede liegen meist in der persönlichen Routine: Wer gerne selbst Hand anlegt oder Werkstattwege kurz halten möchte, achtet stärker auf Zugänglichkeit und Serviceintervalle. Wer dagegen einfach fahren will, profitiert von einem Konzept, das sich im Alltag unkompliziert hält.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über Fahrertypen lösen. Die Kawasaki Z 1000 SX ist besonders attraktiv für Fahrer, die sportliche Dynamik mit Tourenkomfort verbinden möchten. Wer gerne zügig fährt, Kurven aktiv nimmt und auch auf langen Strecken ein Motorrad sucht, das stabil und souverän bleibt, findet in der Kawasaki häufig die passendere Antwort.
Die Honda WN7 passt eher zu Fahrern, die ein ausgewogenes, alltagstaugliches Motorrad suchen: unkompliziert, gut kontrollierbar und angenehm zu bewegen. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, gemischte Strecken fährt und dabei nicht ständig „auf Sport“ schalten möchte, wird die Honda als entspanntere Wahl empfinden.
Typische Entscheidungsszenarien
- Viele Touren, gerne zügig: eher Kawasaki Z 1000 SX.
- Gemischter Alltag, Fokus auf unkompliziertes Handling: eher Honda WN7.
- Elektronik als Unterstützung wichtig: eher Kawasaki Z 1000 SX.
- Intuitive Bedienung und „einfach fahren“: eher Honda WN7.
Fazit:
Die Kawasaki Z 1000 SX ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik und Tourenkomfort zusammenkommen sollen. Wer gerne zügig unterwegs ist, auf längeren Strecken Stabilität sucht und von moderner Unterstützung profitieren möchte, bekommt mit der Kawasaki ein Motorrad, das genau in diese Richtung zielt. Die Stärke liegt im aktiven Fahrgefühl, der souveränen Performance und dem tourentauglichen Gesamtpaket. Als Gegenpol kann sie bei sehr entspanntem Fahrstil „zu viel“ Antrieb liefern und die Elektronik wirkt für manche Fahrer umfangreicher als nötig.
Die Honda WN7 empfiehlt sich, wenn Alltagstauglichkeit, kontrolliertes Fahrverhalten und unkomplizierte Bedienung im Vordergrund stehen. Sie wirkt oft harmonisch im gemischten Betrieb und eignet sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell vertraut ist und auch ohne sportlichen Anspruch zuverlässig Spaß macht. Wer maximale sportliche Spitzenperformance sucht, wird jedoch eher bei der Kawasaki fündig.
Kurz gesagt: Kawasaki für sportliche Touren, Honda für entspanntes, alltagstaugliches Fahren.