| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.995 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- federleicht
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit überraschend viel Dampf
- für A2-Anfänger wie gemacht
- günstiger Preis
- Bremsen mittelmässig
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- nur in schwarz erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit
Die Kawasaki Z500 ist eine bessere Z400. Das Update beim Motor ist spürbar und bringt noch mehr Spaß auf der Landstraße. Ansonsten ist abgesehen vom neuen LC-Display fast alles beim Alten: Es ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike, das vor allem A2-Einsteiger interessieren dürfte. Die ist sehr leicht, leicht zu fahren und leicht zu rangieren und insofern vielleicht gerade für kleinere Frauen eine gute Wahl.Wer die Z500 Probe fahren möchte, kann das sehr gut bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn machen. Dort steht sie nämlich als Vorführer für alle Schandtaten bereit - neben vielen andere Kawas und Husqvarnas, die man auch alle angrabbeln darf.
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Honda WN7 vs. Kawasaki Z 500: Vergleich für Alltag, Landstraße und Einsteiger
Wer ein modernes Naked Bike sucht, stößt schnell auf zwei Namen, die in vielen Gesprächen rund um Fahrspaß und Alltagstauglichkeit auftauchen: Honda WN7 und Kawasaki Z 500. Beide Modelle zielen auf ein ähnliches Publikum ab – Menschen, die ein handliches Motorrad für die tägliche Fahrt wollen, aber trotzdem genug Reserven für Ausflüge auf der Landstraße erwarten. Der entscheidende Unterschied liegt weniger in der Grundidee, sondern im Detail: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie arbeitet das Fahrwerk, wie wirkt die Sitzposition im Alltag und wie unterscheiden sich die Bikes im Zusammenspiel aus Motor, Bremsen und Fahrverhalten?
Im Folgenden werden die typischen Vergleichspunkte beider Motorräder gegenübergestellt. Dabei geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was sich daraus in der Praxis ableiten lässt: Stärken, Schwächen und die Frage, welches Bike besser zu welchem Fahrstil passt.
Grundcharakter: Naked Bike mit Fokus auf Agilität
Sowohl die Honda WN7 als auch die Kawasaki Z 500 sind als Naked Bikes darauf ausgelegt, sich im Alltag leicht zu bewegen. Das zeigt sich vor allem in der Art, wie beide Maschinen auf Lenkimpulse reagieren und wie gut sie sich in engen Situationen kontrollieren lassen. In der Praxis bedeutet das: Beim Rangieren, im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken wirkt das Motorrad nicht „schwer“, sondern eher wie ein Werkzeug, das man schnell im Griff hat.
Die Kawasaki Z 500 wirkt dabei häufig etwas „direkter“ im Fahrgefühl, während die Honda WN7 oft als harmonischer und gleichmäßiger wahrgenommen wird. Beide Ansätze können je nach Vorlieben überzeugen: Wer ein Motorrad möchte, das sich spontan anfühlt, findet in der Kawasaki häufig den schnelleren Draht. Wer dagegen Wert auf ein ruhigeres, gut dosierbares Gesamtpaket legt, wird mit der Honda eher glücklich.
Motor und Ansprechverhalten: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Kawasaki Z 500 wird oft mit einem lebendigeren Ansprechverhalten in Verbindung gebracht. Das ist besonders dann spürbar, wenn es um Beschleunigung aus niedrigen Geschwindigkeiten geht oder wenn auf der Landstraße häufiges „Zwischengas“ gefragt ist. Die Maschine wirkt dann wie ein Motorrad, das gern mitarbeitet und nicht erst lange Vorarbeit braucht.
Die Honda WN7 spielt dagegen häufig ihre Stärken in einem gleichmäßigeren Lauf und in einer gut kalkulierbaren Leistungsentfaltung aus. Das macht sie attraktiv für Fahrten, bei denen nicht jede Beschleunigung maximal ausgereizt wird, sondern bei denen es vor allem um flüssiges Fahren geht. Gerade im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen kann diese Art von Motorgefühl entspannter sein.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Kawasaki Z 500: tendenziell spontaner, lebendiger im Ansprechverhalten; ideal für dynamische Fahrstile und häufiges Beschleunigen.
- Honda WN7: tendenziell harmonischer und gut dosierbar; ideal für gleichmäßiges Fahren und entspannte Touren.
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen – die Frage ist eher, ob das persönliche Fahrgefühl „direkt“ oder „ruhig“ sein soll.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportliche Haltung
Ein Naked Bike wird im Alltag vor allem dann geschätzt, wenn die Sitzposition nicht nach kurzer Zeit ermüdet. Hier unterscheiden sich Honda WN7 und Kawasaki Z 500 in der Art, wie die Haltung unterstützt wird. Die Kawasaki wird häufig als etwas sportlicher wahrgenommen, was sich in einer aktiveren Körperhaltung äußern kann. Das kann auf kurzen Strecken Spaß machen und das Gefühl von Kontrolle verstärken.
Die Honda WN7 wirkt dagegen oft als eher „alltagstauglich“ in dem Sinne, dass die Haltung weniger fordernd sein kann. Das ist besonders relevant, wenn das Motorrad regelmäßig für Pendelstrecken oder längere Fahrten genutzt wird. Wer häufig im Verkehr steht oder viele Kilometer am Stück fährt, profitiert meist von einer Sitzposition, die nicht ständig „gegenarbeitet“.
Was das für den Alltag bedeutet
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 500 kann für Fahrerinnen und Fahrer interessant sein, die eine etwas aktivere Haltung mögen und sich gern „in“ das Motorrad hineinbewegen. Die Honda WN7 ist oft die bessere Wahl für alle, die Komfort und entspannte Kontrolle priorisieren – ohne dabei auf Fahrspaß zu verzichten.
Fahrwerk und Handling: Wie stabil und wie leichtfüßig
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um das Zusammenspiel aus Stabilität, Rückmeldung und Komfort. Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, im Alltag sicher zu liegen und gleichzeitig genug Beweglichkeit zu bieten, um Kurven und wechselnde Fahrbahnbeläge souverän zu meistern.
Die Kawasaki Z 500 wird häufig als präziser im Einlenken beschrieben. Das kann sich so anfühlen, dass Richtungswechsel schneller „da“ sind und das Motorrad die Linie willig hält. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil, weil das Motorrad das Fahrgefühl verstärkt und man schneller ein Tempo findet, das sich stimmig anfühlt.
Die Honda WN7 punktet dagegen häufig mit einem ausgewogeneren Komfort-Fahrverhalten. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Straße nicht perfekt ist: Kopfsteinpflaster, grober Asphalt oder wechselnde Beläge werden oft als weniger anstrengend wahrgenommen. Das kann die Honda zur besseren Wahl machen, wenn das Motorrad nicht nur für „schöne Strecken“, sondern auch für den täglichen Mix genutzt wird.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Kawasaki Z 500: tendenziell präziseres Einlenken und sportlicheres Handling; ideal für Kurvenfahrten und dynamische Passagen.
- Honda WN7: tendenziell komfortorientierter und ausgewogener; ideal für Alltag, wechselnde Straßen und längere Fahrten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Vergleich oft der Punkt, der im Alltag am meisten zählt. Beide Motorräder sollen ein sicheres Gefühl vermitteln – entscheidend ist dabei, wie gut die Bremsleistung dosierbar ist und wie stabil das Motorrad beim Verzögern bleibt.
Die Kawasaki Z 500 wird häufig mit einem direkten Bremsgefühl in Verbindung gebracht. Das kann besonders dann helfen, wenn es im Stadtverkehr schnell gehen muss oder wenn auf Landstraßen zügig in Kurven gebremst wird. Ein präzises Bremsverhalten gibt mehr Sicherheit, weil man weniger „raten“ muss.
Die Honda WN7 kann dagegen mit einem gleichmäßigen, gut kontrollierbaren Bremsgefühl überzeugen. Das ist oft angenehm, wenn nicht immer maximal verzögert wird, sondern wenn es um sauberes Dosieren geht – etwa bei wechselnder Verkehrslage oder bei längeren Fahrten, bei denen die Konzentration konstant bleiben soll.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren
Im Alltag zählen viele Faktoren zusammen: Übersicht, Handlichkeit, Komfort bei Stop-and-go und die Frage, wie schnell man sich an das Motorrad gewöhnt. Beide Modelle sind dafür grundsätzlich geeignet, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Die Kawasaki Z 500 wirkt häufig wie ein Motorrad, das Lust auf Bewegung macht. Wer gern zügig durch den Verkehr kommt, häufig beschleunigt und das Motorrad als „lebendig“ empfindet, wird sich mit der Kawasaki schnell anfreunden.
Die Honda WN7 ist dagegen oft die Wahl, wenn der Alltag mehr „Routine“ als „Action“ ist. Wer regelmäßig pendelt, Wert auf entspannte Kilometer legt und ein Motorrad möchte, das sich auch nach längerer Zeit noch angenehm anfühlt, findet in der Honda häufig den besseren Kompromiss.
Für wen passt welches Motorrad?
Honda WN7 – passend für ruhiges, gleichmäßiges Fahren
Die Honda WN7 ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt. Wer eine harmonische Motorentfaltung, eine eher entspannte Sitzposition und ein ausgewogenes Fahrwerk bevorzugt, bekommt mit der Honda ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn die Fahrten nicht immer maximal dynamisch sind, bleibt das Fahrgefühl meist angenehm kontrollierbar.
Kawasaki Z 500 – passend für dynamische Kurven und direktes Feedback
Die Kawasaki Z 500 passt häufig besser zu Menschen, die ein Motorrad möchten, das sich spontan und lebendig anfühlt. Wer gern zügig beschleunigt, Kurven aktiv angeht und ein präzises Handling schätzt, wird die Kawasaki als besonders motivierend erleben. Das Motorrad wirkt dann wie ein Werkzeug, das Fahrspaß schnell in Bewegung übersetzt.
Fazit:
Im Vergleich Honda WN7 vs. Kawasaki Z 500 zeigt sich: Beide Motorräder sind starke Kandidaten für alle, die ein modernes Naked Bike für den Alltag suchen. Die Kawasaki Z 500 punktet tendenziell mit einem direkteren, lebendigeren Fahrgefühl – besonders bei dynamischer Fahrweise, häufigem Beschleunigen und kurvigen Strecken. Die Honda WN7 überzeugt eher durch ein harmonisches Gesamtpaket: gleichmäßiges Ansprechverhalten, ein oft entspannteres Komfortgefühl und ein Fahrwerk, das im Alltag souverän bleibt.
Wer ein Motorrad für Pendeln, gemischte Straßen und entspannte Touren sucht, liegt mit der Honda WN7 meist richtig. Wer dagegen Wert auf unmittelbares Feedback, präzises Handling und mehr „Spontanität“ legt, findet in der Kawasaki Z 500 die passendere Wahl. Am Ende entscheidet das persönliche Fahrgefühl: ruhige Kontrolle oder lebendige Dynamik.