| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda WN7 vs. Kawasaki Z 650 S: Vergleich für Alltag, Landstraße und den nächsten Schritt
Wenn zwei beliebte Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Gegenüberstellung von Honda WN7 und Kawasaki Z 650 S steht vor allem die Frage im Raum, welches Motorrad sich im Alltag leichter anfühlt, wie souverän es auf der Landstraße wirkt und wie stimmig das Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Ausstattung für den eigenen Anspruch ist. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht um reine Daten, sondern um die Unterschiede, die im Fahrbetrieb spürbar werden.
Überblick: Zwei Naked-Bikes mit unterschiedlichem Charakter
Die Honda WN7 wirkt in der Gesamtanmutung oft wie ein pragmatisches Motorrad: unkompliziert, alltagstauglich und darauf ausgelegt, dass sich das Fahren schnell vertraut anfühlt. Die Kawasaki Z 650 S setzt dagegen stärker auf den „Sportlich-nackten“ Anspruch: dynamischer Auftritt, spürbar mehr Fokus auf Fahrspaß und ein Paket, das auch längere Ausfahrten motiviert.
Beide Modelle sind damit Kandidaten für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Naked Bike suchen, das nicht nur im Stand gut aussieht, sondern sich auch im Alltag und auf wechselnden Strecken bewährt. Entscheidend wird jedoch, wie sich die Abstimmung von Motor, Fahrwerk und Bremsanlage im Zusammenspiel anfühlt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Honda WN7: gleichmäßiger Rhythmus statt hektischer Impulse
Die Honda WN7 spielt ihre Stärken häufig dort aus, wo es im Alltag auf Ruhe und Dosierbarkeit ankommt. Der Antrieb wirkt so abgestimmt, dass sich das Motorrad leicht aus niedrigen Drehzahlen bewegen lässt und das Gasverhalten gut kontrollierbar bleibt. Das ist besonders angenehm im Stadtverkehr, bei Stop-and-Go oder wenn häufig beschleunigt und wieder verzögert wird.
Kawasaki Z 650 S: mehr Zuggefühl und spürbare Dynamik
Die Kawasaki Z 650 S zeigt im Vergleich oft den sportlicheren Charakter. Der Motor vermittelt ein lebendigeres Gefühl, das beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Fahren auf der Landstraße stärker in den Vordergrund rückt. Wer gerne dynamischer fährt, profitiert von der Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert und wie schnell sich Tempo aufbauen lässt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärke Honda WN7: entspannter, gutmütiger Charakter – ideal für gleichmäßiges Fahren und für Situationen, in denen ein kontrollierbares Ansprechverhalten wichtiger ist als maximale Dynamik.
Schwäche Honda WN7: wer sehr sportlich unterwegs sein möchte, könnte den Fokus auf „Alltag und Harmonie“ als weniger aufregend empfinden.
Stärke Kawasaki Z 650 S: spürbar mehr Fahrspaß-Potenzial – besonders auf der Landstraße und bei ambitionierterem Tempo.
Schwäche Kawasaki Z 650 S: wer vor allem entspannt pendelt, kann den sportlicheren Charakter als „präsenter“ erleben, als es für manche Alltagssituationen nötig wäre.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling entscheidet nicht nur, wie „leicht“ ein Motorrad wirkt, sondern auch, wie stabil es bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten bleibt. Genau hier unterscheiden sich Honda WN7 und Kawasaki Z 650 S in der Art, wie sie Kurven fahren und wie sie Unebenheiten wegstecken.
Honda WN7: souverän und gutmütig
Die Honda WN7 vermittelt häufig ein Gefühl von Stabilität und Vorhersehbarkeit. Das hilft besonders, wenn die Straße nicht perfekt ist: Kopfsteinpflaster, Flickstellen oder wechselnder Belag werden eher „weggetragen“, statt das Motorrad aus der Linie zu drücken. In der Praxis bedeutet das: weniger Konzentration auf das Motorrad, mehr Konzentration auf den Verkehr und die Strecke.
Kawasaki Z 650 S: agiler mit sportlicherem Anspruch
Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Vergleich oft agiler. Das Motorrad lädt spürbar dazu ein, Kurven zügig anzusteuern und die Linie aktiv zu fahren. Auf kurvigen Strecken kann das sehr motivierend sein, weil das Bike das Fahrgefühl stärker „mitarbeitet“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärke Honda WN7: ruhiges, alltagstaugliches Fahrverhalten – besonders angenehm für Pendler und für längere Strecken, bei denen Entspannung zählt.
Schwäche Honda WN7: wer maximale Kurvenagilität sucht, könnte das Handling als weniger „sportlich fordernd“ erleben.
Stärke Kawasaki Z 650 S: mehr Dynamik im Kurvengefühl – ideal für Fahrer, die gerne aktiv fahren und Kurven „mitnehmen“ möchten.
Schwäche Kawasaki Z 650 S: bei sehr entspanntem Fahren kann das sportlichere Setup stärker auffallen, als es im Alltag gewünscht ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Alltag entscheidend – nicht nur für die maximale Verzögerung, sondern vor allem für das Gefühl beim Dosieren. Im Vergleich zeigt sich, dass beide Motorräder auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt sind, sich aber in der Charakteristik unterscheiden.
Honda WN7: gut dosierbar für den Alltag
Die Honda WN7 wirkt beim Bremsen häufig besonders „harmonisch“. Das bedeutet: Beim Verzögern lässt sich die Verzögerung fein steuern, was in der Stadt oder bei wechselnden Bedingungen Vorteile bringt. Das Vertrauen entsteht dadurch, dass das Motorrad nicht „überrascht“, sondern gleichmäßig reagiert.
Kawasaki Z 650 S: sportlicheres Ansprechverhalten
Die Kawasaki Z 650 S zeigt im Vergleich oft ein direkteres Bremsgefühl. Das kann auf der Landstraße und bei zügigerem Fahren ein Plus sein, weil sich das Motorrad schneller in den gewünschten Zustand bringen lässt. Wer gerne dynamisch fährt, profitiert von diesem unmittelbaren Feedback.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärke Honda WN7: kontrolliertes, alltagstaugliches Bremsgefühl – ideal für häufiges Anhalten und für entspannte Fahrten.
Schwäche Honda WN7: wer sehr sportlich bremst und maximale „Direktheit“ erwartet, könnte den Charakter als etwas weniger aggressiv empfinden.
Stärke Kawasaki Z 650 S: direkteres Feedback – passend für sportlichere Fahrweise und zügige Strecken.
Schwäche Kawasaki Z 650 S: im reinen Pendelbetrieb kann das sportlichere Ansprechgefühl stärker „fordern“, als es für manche Fahrerinnen und Fahrer angenehm ist.
Ausstattung und Komfort: Was im Alltag wirklich zählt
Naked Bikes werden oft für ihre „Simplicity“ gekauft – trotzdem entscheidet die Ausstattung darüber, wie angenehm sich das Motorrad im Alltag nutzen lässt. Dazu gehören unter anderem Ergonomie, Wind-/Wettergefühl, Sichtbarkeit und die Art, wie das Motorrad auf längere Fahrten reagiert.
Honda WN7: komfortorientiert im Nutzungsalltag
Die Honda WN7 wirkt in der Gesamtabstimmung häufig auf Komfort und Alltagstauglichkeit getrimmt. Das zeigt sich vor allem darin, wie entspannt sich das Motorrad über längere Zeit fahren lässt und wie gut es sich an unterschiedliche Situationen anpasst – vom kurzen Weg in die Stadt bis zur Feierabendrunde.
Kawasaki Z 650 S: mehr „Touren-Feeling“ durch das Gesamtpaket
Die Kawasaki Z 650 S bringt im Vergleich oft ein stimmigeres Gesamtpaket für längere Fahrten mit. Das betrifft nicht nur den Look, sondern auch die Art, wie das Motorrad sich bei Tempo und auf wechselnden Strecken anfühlt. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt, profitiert häufig davon, dass das Motorrad nicht nur „kurz schnell“, sondern auch „länger motivierend“ wirkt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärke Honda WN7: entspannter Komfort – ideal, wenn das Motorrad vor allem im Alltag funktionieren soll.
Schwäche Honda WN7: wer eine stärker tourenorientierte Gesamtwirkung erwartet, könnte das Paket als weniger „komplett“ empfinden.
Stärke Kawasaki Z 650 S: mehr Fahrspaß über längere Strecken – passend für Fahrer, die regelmäßig rausfahren und das Motorrad auch auf längeren Touren genießen möchten.
Schwäche Kawasaki Z 650 S: im reinen Kurzstreckenbetrieb kann der sportlichere Charakter weniger im Vorteil sein.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen Honda WN7 und Kawasaki Z 650 S lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise.
Honda WN7 passt besonders gut, wenn…
- im Alltag häufig gefahren wird (Stadt, Pendeln, wechselnde Strecken),
- ein kontrollierbares, gutmütiges Fahrgefühl wichtiger ist als maximaler Sportfokus,
- das Motorrad schnell „einfach“ wirken soll – ohne viel Nachdenken beim Fahren.
Kawasaki Z 650 S passt besonders gut, wenn…
- regelmäßig auf Landstraßen und in kurvigen Regionen gefahren wird,
- ein lebendigeres, dynamischeres Ansprechverhalten gewünscht ist,
- das Motorrad nicht nur für kurze Fahrten, sondern auch für längere Ausfahrten begeistern soll.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die stimmige Wahl für alle, die ein Naked Bike suchen, das im Alltag entspannt funktioniert und ein sehr kontrollierbares Fahrgefühl vermittelt. Der Antrieb wirkt gleichmäßig, das Handling bleibt vorhersehbar und das Motorrad unterstützt eine ruhige, souveräne Fahrweise – besonders dann, wenn häufig Verkehr, Ampeln und wechselnde Bedingungen den Takt vorgeben. Wer vor allem pendelt oder einfach unkompliziert fahren möchte, findet in der Honda WN7 einen starken Begleiter.
Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken dort aus, wo Fahrspaß mehr zählt: auf der Landstraße, in Kurven und bei einer dynamischeren Gangart. Das Motorrad wirkt agiler, das Ansprechverhalten lebendiger und das Gesamtpaket macht auch längere Strecken motivierend. Wer regelmäßig rausfährt und ein sportlicheres Gefühl sucht, bekommt mit der Z 650 S die passendere Basis.
Kurz gesagt: Honda WN7 für entspanntes, alltagstaugliches Fahren – Kawasaki Z 650 S für mehr Dynamik und Fahrspaß auf abwechslungsreichen Strecken.