| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Fahrleistungen
- Komfort
- Durchzugsvermögen
- Preis
- Soziuskomfort
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.
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Honda WN7 vs. Kawasaki Z 650: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und die richtige Kaufentscheidung
Wenn zwei Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei einem Vergleich zwischen Honda WN7 und Kawasaki Z 650 stehen vor allem die Frage im Raum: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an? Wie gut lässt es sich im Stadtverkehr bewegen? Und wie macht es auf längeren Strecken Spaß, ohne dabei unkomfortabel oder zu anstrengend zu werden? Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Blick auf die typischen Unterschiede, die sich aus den jeweiligen Ausstattungs- und Fahrwerkskonzepten ergeben.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt reiner Vergleich
Die Honda WN7 wirkt in ihrer Auslegung oft wie ein Motorrad, das auf ein stimmiges Gesamtpaket setzt: kontrollierbar, alltagstauglich und mit einem Fokus auf ein entspanntes Handling. Die Kawasaki Z 650 verfolgt dagegen häufig einen etwas sportlicheren Ansatz im Fahrgefühl: lebendiger, direkter und mit dem Anspruch, auch auf kurvigen Strecken schnell Vertrauen aufzubauen.
Beide Modelle sind damit Kandidaten für Menschen, die ein Naked Bike wollen, das nicht nur „gut aussieht“, sondern sich im Alltag und auf Touren bewährt. Der entscheidende Unterschied liegt darin, wie sich diese Philosophie auf Motor, Fahrwerk und Ergonomie auswirkt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich meist der größte Unterschied im Gefühl beim Anfahren und beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten. Die Honda WN7 punktet häufig mit einer gut dosierbaren Leistungsentfaltung. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufig gestoppt und wieder angefahren wird – etwa im Stadtverkehr oder im dichten Verkehr auf Landstraßen.
Die Kawasaki Z 650 wird im Fahrgefühl oft als etwas „spritziger“ wahrgenommen, vor allem wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen oder das Motorrad in Schwung zu bringen. Das kann auf kurvigen Strecken ein echter Vorteil sein, weil das Bike schneller auf Gasbefehle reagiert und sich dadurch dynamischer anfühlt.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Honda WN7: Stärke ist die gleichmäßige, gut kontrollierbare Art der Leistungsentfaltung. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ für manche Fahrer weniger im Vordergrund steht als bei direkteren Charakteren.
- Kawasaki Z 650: Stärke ist das lebendige Ansprechverhalten und das dynamische Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass man bei sehr entspanntem Fahren manchmal das Gefühl hat, das Motorrad sei „zu wach“, wenn man es eher ruhig und sparsam bewegen möchte.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Alltag zählt vor allem, wie souverän das Motorrad auf wechselnden Untergründen bleibt. Hier spielt das Fahrwerk eine zentrale Rolle: Federung, Dämpfung und die Abstimmung auf typische Straßenbedingungen. Die Honda WN7 wirkt häufig wie ein Motorrad, das Komfort und Kontrolle gut kombiniert. Das hilft besonders dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist – etwa bei Kopfsteinpflaster, grobem Asphalt oder wechselnden Belägen.
Die Kawasaki Z 650 wird dagegen oft als agiler wahrgenommen. Das kann bedeuten, dass sie sich in Kurven leichter „in die Linie“ bringen lässt und schneller ein Gefühl von sportlicher Präzision vermittelt. Wer gerne zügig fährt oder Kurvenfahrten mag, bekommt hier häufig mehr „Direktheit“ im Handling.
Was das für den Fahrstil bedeutet
Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder längere Strecken mit wechselnder Qualität fährt, profitiert oft von der eher alltagstauglichen Abstimmung der Honda WN7. Wer dagegen regelmäßig Landstraße fährt, Kurven liebt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Werkzeug für sportliches Fahren anfühlt, wird mit der Kawasaki Z 650 häufig glücklicher.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es nicht nur um die reine Bremsleistung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl am Hebel. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich typischerweise: Die Honda WN7 wirkt oft besonders gutmütig und lässt sich fein dosieren. Das ist im Stadtverkehr hilfreich, wenn häufig moderat gebremst wird oder wenn man in Verkehrssituationen schnell reagieren muss.
Die Kawasaki Z 650 kann beim Bremsen ein etwas sportlicheres Feedback liefern. Das bedeutet nicht automatisch „besser“, aber oft „direkter“: Wer gerne zügig bremst und das Motorrad aktiv führt, fühlt sich mit dieser Art von Rückmeldung schneller im Rhythmus.
Stärken und Schwächen bei den Bremsen
- Honda WN7: Stärke ist die gut dosierbare, alltagstaugliche Bremscharakteristik. Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrer sich manchmal mehr „Biss“ oder noch direkteres Feedback wünschen.
- Kawasaki Z 650: Stärke ist das spürbar direkte Bremsgefühl. Schwäche kann sein, dass man bei sehr entspanntem Fahren die Dosierung noch bewusster treffen muss, um immer „weich“ zu bremsen.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist das Naked Bike wirklich?
Naked Bikes leben von der Haltung: aufrechter, freier und oft etwas „direkter“ als bei Verkleidungsmodellen. Trotzdem unterscheiden sich Sitzposition, Lenkerhöhe und die Art, wie das Motorrad die Last auf Fahrer und Hände verteilt. Die Honda WN7 wirkt häufig wie ein Motorrad, das auf angenehme Alltagsergonomie ausgelegt ist. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, wenn Rücken und Handgelenke nicht unnötig belastet werden sollen.
Die Kawasaki Z 650 kann je nach Körpergröße und Einstellung eine sportlichere Haltung vermitteln. Das ist nicht automatisch unbequem – im Gegenteil: Viele Fahrer empfinden diese Haltung als motivierend. Wer jedoch sehr lange am Stück fährt oder häufig im Stop-and-go unterwegs ist, sollte darauf achten, wie die eigene Sitzposition mit dem Fahrstil harmoniert.
Für wen passt welche Ergonomie?
Die Honda WN7 passt oft besser zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich „einfach“ fahren lässt und bei dem Komfort im Alltag im Vordergrund steht. Die Kawasaki Z 650 ist häufig die Wahl für Menschen, die eine etwas aktivere Haltung mögen und das Bike gerne dynamisch bewegen.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer im Vergleich
Bei Naked Bikes sind moderne Assistenz- und Komfortfunktionen ein wichtiger Punkt, weil sie den Alltag leichter machen. Im Vergleich beider Modelle lohnt sich der Blick auf die Elektronik: Wie gut lässt sich das Motorrad im Alltag kontrollieren? Wie unterstützt es beim Anfahren, beim Beschleunigen und beim Bremsen? Gerade bei wechselnden Bedingungen kann eine stimmige Elektronik den Unterschied machen.
Die Honda WN7 wirkt dabei oft wie ein Paket, das auf unkomplizierte Bedienbarkeit setzt. Die Kawasaki Z 650 kann je nach Ausstattungsvariante etwas mehr „Performance-Feeling“ vermitteln, weil die Abstimmung und die Art der Rückmeldung häufig sportlicher wirken.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Honda WN7: Stärke ist die eher unaufgeregte, alltagstaugliche Bedienlogik. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die besonders viele sportliche Features erwarten, nicht immer voll auf ihre Kosten kommen.
- Kawasaki Z 650: Stärke ist das dynamische Gesamtgefühl, das durch die Abstimmung und Rückmeldung entsteht. Schwäche kann sein, dass nicht jeder Fahrer die „sportlichere“ Auslegung als angenehm empfindet, wenn der Fokus eher auf entspanntem Cruisen liegt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren
Im Alltag zählt vor allem, wie gut das Motorrad in typischen Situationen funktioniert: Ampelstopps, enge Straßen, häufiges Rangieren, aber auch der Wechsel von Stadt- zu Landstraßenbetrieb. Die Honda WN7 ist in solchen Szenarien oft besonders angenehm, weil sie sich kontrolliert bewegen lässt und das Handling nicht unnötig „fordert“.
Die Kawasaki Z 650 spielt ihre Stärken häufig dann aus, wenn die Straße weniger hektisch wird: auf der Landstraße, in flüssigen Kurven und bei zügigem Fahren. Dort wirkt das Motorrad oft wie ein „Spaßverstärker“, der schnell Vertrauen aufbaut.
Tourenfokus: Wer profitiert mehr?
Für längere Strecken mit wechselndem Tempo bietet die Honda WN7 häufig den Vorteil, dass sie sich wie ein ruhiger Begleiter anfühlt. Die Kawasaki Z 650 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn Touren auch aus sportlichen Passagen bestehen und das Motorrad aktiv bewegt werden soll.
Wartung, Service und Kaufentscheidung: Worauf beim Vergleich achten?
Auch wenn ein Vergleich vor allem das Fahrgefühl betrachtet, spielt die Praxis beim Kauf eine große Rolle: Wartungsintervalle, Verfügbarkeit von Teilen, Service-Erfahrung und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag betreiben lässt. Bei beiden Modellen lohnt sich der Blick auf die typischen Erfahrungen aus dem Markt: Wie unkompliziert ist der Service? Wie gut lassen sich Verschleißteile beschaffen? Und wie zufrieden sind Fahrer mit der langfristigen Nutzung?
Unterm Strich gilt: Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert und sich unkompliziert betreiben lässt, findet in der Honda WN7 oft eine sehr stimmige Wahl. Wer dagegen ein Naked Bike möchte, das sich auch nach vielen Kilometern noch dynamisch anfühlt und das Fahrgefühl stärker in Richtung sportlicher Nutzung zieht, wird mit der Kawasaki Z 650 häufig besser bedient.
Fazit:
Die Honda WN7 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das im Alltag souverän bleibt, sich angenehm dosieren lässt und bei Stadtfahrten sowie auf längeren Strecken nicht unnötig fordert. Wer Wert auf ein harmonisches Gesamtpaket legt – mit Fokus auf Komfort, Kontrolle und unkomplizierter Bedienung – findet in der Honda WN7 häufig den passendsten Begleiter.
Die Kawasaki Z 650 empfiehlt sich vor allem für Fahrer, die ein lebendiges, direkt ansprechendes Fahrgefühl möchten. Wer Kurvenfahrten mag, auf der Landstraße gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad als sportlich-motivierenden Partner erleben will, bekommt mit der Kawasaki Z 650 oft mehr „Spaß pro Kilometer“. Kurz gesagt: Honda für entspannt-souveräne Nutzung, Kawasaki für dynamische Fahrmomente.