UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 21.599 €
Baujahr von 2018 bis 2025
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Schnell und mühelos viele Kilometer abspulen
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Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • reichlich Power
  • üppige Ausstattung
  • gute Bedienbarkeit
  • guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
  • gelungene Deitails
  • reichlich Zubeör verfügbar
Kontra:
  • hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
  • etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
  • für manchen vielleicht etwas Techniküberladen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht243kg
Radstand1.560mm
Länge2.250mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 849-869 mm
Höhe1.520mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung160 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment138 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneSemi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm
Federung hintenSemi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenDruckguss-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR19
Reifen hinten170/60 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

Fazit - was bleibt hängen

Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.

Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.

Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 18.495 €
  • Baujahre: ab 2021
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: orange, schwarz

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Honda WN7 vs. KTM 1290 Super Adventure S – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei große Adventure-Motorräder aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gefühl beim Anlassen, um die Art, wie sich Leistung aufbaut, um die Frage, wie souverän sich das Bike über lange Strecken anfühlt – und wie gut es mit wechselnden Bedingungen klarkommt. Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Honda WN7 und der KTM 1290 Super Adventure S. Beide stehen für Touring, für Alltagstauglichkeit und für Fahrspaß abseits der Komfortzone. Doch sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.

Grundidee: Charakter statt reiner Vergleich

Die Honda WN7 wirkt wie ein Motorrad, das auf Alltag, Alltagstouren und entspannte Kontrolle ausgelegt ist. Die KTM 1290 Super Adventure S dagegen ist stärker auf Dynamik und „Big Performance“ getrimmt. Das merkt man nicht nur am Motor, sondern auch daran, wie das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Elektronik und Fahrgefühl zusammenarbeitet.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 1290 Super Adventure S spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es zügig vorangehen soll. Der Motor wirkt „druckvoll“ und lässt sich sportlich bewegen, ohne dass man ständig im oberen Drehzahlbereich bleiben muss. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das eher nach „mehr Reserven“ klingt – gerade beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus dem mittleren Drehzahlfenster.

Die Honda WN7 setzt dagegen auf eine gleichmäßigere, gut dosierbare Art der Kraftentfaltung. Das ist angenehm, wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus wechselnden Geschwindigkeiten, Ampelstopps, Landstraßen und längeren Phasen im moderaten Tempo. Die Honda wirkt dabei oft souveräner im „einfach fahren“ – weniger hektisch, mehr kontrolliert.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • KTM 1290 Super Adventure S: Stärke bei dynamischem Vorankommen und sportlichem Zugriff; Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr entspanntem Fahrstil schnell „zu viel“ sein kann – nicht negativ, aber spürbar.
  • Honda WN7: Stärke bei gutem Dosieren und ruhigerem Fahrgefühl; Schwäche kann sein, dass der letzte Kick für sehr ambitionierte Fahrten weniger im Vordergrund steht als bei der KTM.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Adventure-Maschinen müssen zwei Dinge gleichzeitig können: Sie sollen auf langen Strecken stabil sein und trotzdem genug Rückmeldung geben, um in Kurven sicher zu bleiben. Hier unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar.

Wie sich das Fahrwerk im Alltag bemerkbar macht

Die KTM 1290 Super Adventure S ist spürbar darauf ausgelegt, auch bei zügigem Tempo und wechselnder Fahrbahn „auf Linie“ zu bleiben. Das Fahrwerk unterstützt eine dynamische Gangart und vermittelt ein direktes Gefühl für die Straße. In schnellen Kurven oder beim zügigen Überholen wirkt das Motorrad dadurch sehr präsent.

Die Honda WN7 punktet eher mit einem ruhigen, komfortorientierten Setup. Unebenheiten werden oft souveräner „weggebügelt“, und das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar. Das ist besonders auf langen Touren ein Vorteil, wenn der Fokus auf entspannter Ankunft liegt.

Handling: Gewicht, Gefühl und Kurvenrhythmus

Beide Motorräder sind große Reisebegleiter, aber die Art, wie sie sich in der Bewegung anfühlen, ist unterschiedlich. Die KTM wirkt im sportlichen Rhythmus oft „leichtfüßiger“, weil die Rückmeldung und die Motorcharakteristik das Kurvenfahren unterstützen. Die Honda fühlt sich dagegen im Alltag häufig harmonischer an: weniger „Kampf“, mehr fließender Rhythmus.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Gerade bei Adventure-Bikes ist Elektronik ein entscheidender Faktor. Sie beeinflusst nicht nur Sicherheit, sondern auch, wie frei man sich beim Fahren fühlt. Im Vergleich zeigt sich: Die KTM 1290 Super Adventure S setzt stark auf ein Paket aus Fahrmodi und Assistenzfunktionen, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen „intelligent“ anpassen. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig unterschiedliche Bedingungen anstehen – Regen, wechselnder Grip, wechselnde Beladung.

Die Honda WN7 wirkt in der elektronischen Abstimmung oft auf „einfaches Nutzen“ ausgelegt. Das bedeutet: Die Unterstützung ist da, aber sie steht nicht so sehr im Vordergrund wie bei der KTM. Wer eine klare, gutmütige Fahrcharakteristik bevorzugt, wird das als Vorteil empfinden.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • KTM 1290 Super Adventure S: Stärke bei vielseitiger Anpassung und sportlicher Kontrolle; Schwäche kann sein, dass die Vielzahl an Optionen für manche Fahrer eher „zu viel“ ist.
  • Honda WN7: Stärke bei unkomplizierter Bedienbarkeit und harmonischer Abstimmung; Schwäche kann sein, dass der „Wow“-Effekt der Elektronik weniger stark ausfällt als bei der KTM.

Komfort und Ergonomie: Für lange Tage gemacht

Auf Tour entscheidet der Komfort oft über den Spaß. Dazu gehören Sitzposition, Windschutz, Bedienbarkeit und das Gefühl, wie das Motorrad mit längeren Strecken umgeht.

Sitzposition und Windschutz

Die KTM 1290 Super Adventure S bietet eine Sitzposition, die sportlich genug bleibt, um zügig zu fahren, aber gleichzeitig Touring-tauglich ist. Der Windschutz und die Gesamtergonomie sind darauf ausgelegt, dass auch längere Autobahnphasen nicht zur Belastung werden.

Die Honda WN7 wirkt in der Ergonomie häufig besonders alltagstauglich. Das Motorrad unterstützt eine entspannte Haltung, die sich auch nach vielen Stunden noch gut anfühlt. Wer häufig in wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist, profitiert oft von der unkomplizierten Bedienbarkeit und dem ruhigen Fahrgefühl.

Komfort im Vergleich: Was zählt wirklich?

Beide Modelle sind für Reisen gemacht. Die KTM punktet stärker, wenn Komfort und Dynamik gleichzeitig gefragt sind – also wenn die Tour nicht nur „durchgezogen“ wird, sondern auch Kurven und zügige Passagen enthält. Die Honda ist besonders stark, wenn die Reise im Vordergrund steht: gleichmäßiges Tempo, entspannte Pausen und ein Motorrad, das sich nicht ständig „melden“ muss.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aufbauen

Bei großen Adventure-Bikes ist Bremsleistung mehr als nur „Stoppieffekt“. Entscheidend ist, wie gut sich die Bremsen dosieren lassen und wie stabil das Gefühl beim Verzögern bleibt. Im Vergleich zeigt sich: Die KTM 1290 Super Adventure S vermittelt ein sehr direktes Sicherheitsgefühl, besonders bei sportlicher Fahrweise. Die Honda WN7 wirkt dabei oft ebenso zuverlässig, aber mit einem Fokus auf gleichmäßige Dosierbarkeit und ruhige Kontrolle.

Für welchen Fahrstil passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch zusammenfassen. Wer ein Motorrad sucht, das auf langen Strecken souverän bleibt und dabei auch sportlich „mehr“ kann, landet schnell bei der KTM 1290 Super Adventure S. Wer dagegen ein Reise-Motorrad bevorzugt, das sich harmonisch anfühlt, gut dosieren lässt und den Alltagstouren den Vortritt gibt, wird mit der Honda WN7 sehr zufrieden sein.

Typische Käuferprofile

  • KTM 1290 Super Adventure S: ideal für Fahrer, die häufig zügig unterwegs sind, Elektronik als Unterstützung nutzen möchten und ein sehr dynamisches Gesamtpaket suchen.
  • Honda WN7: ideal für Fahrer, die entspannte Touren priorisieren, ein gutmütiges Fahrgefühl wollen und sich auf ein harmonisches Setup verlassen möchten.

Fazit:

Die KTM 1290 Super Adventure S ist die bessere Wahl, wenn Dynamik und sportlicher Zugriff im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders bei zügigem Fahren, beim Überholen und in Situationen aus, in denen unterschiedliche Bedingungen schnelle Anpassung verlangen. Das Motorrad wirkt dabei wie ein leistungsstarkes Gesamtpaket: Motorcharakter, Fahrwerk und Elektronik greifen spürbar ineinander. Wer gerne „mehr“ fährt, wird die KTM als sehr befriedigend erleben.

Die Honda WN7 passt besser, wenn Reisen und entspanntes Handling Priorität haben. Sie wirkt im Alltag oft harmonischer, lässt sich gut dosieren und unterstützt lange Touren mit einem ruhigen, kontrollierten Fahrgefühl. Wer ein Adventure-Bike sucht, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, sondern einfach zuverlässig mitgeht, findet in der Honda den passenden Charakter.

Kurz gesagt: KTM für sportliche Vielseitigkeit, Honda für entspannte Touren.

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