| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.049 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Motorleistung
- Präzises Fahrwwerk
- Bremsen sehr leistungsfähig
- Schneller Quickshifter
- Tourentauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 834 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 121 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 99 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 295 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex 43er-USD-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda WN7 vs. KTM 890 Duke R – Motorradvergleich im Detail
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda WN7 steht für einen zugänglichen Charakter und ein stimmiges Gesamtpaket, während die KTM 890 Duke R deutlich sportlicher auftritt und auf Dynamik ausgelegt ist. Beide Modelle sind im Alltag interessant, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten: einmal eher „leicht zu fahren und vielseitig“, einmal „agil, direkt und mit viel Performance-Potenzial“.
Im Folgenden geht es darum, die im jeweiligen Modellvergleich typischen Eigenschaften miteinander zu verknüpfen: Motor und Ansprechverhalten, Fahrwerk und Bremsen, Elektronik und Komfort sowie die Frage, wie sich die Unterschiede im echten Fahrbetrieb bemerkbar machen. Dabei werden Stärken und Schwächen herausgearbeitet – ohne die Motorräder auf einzelne Zahlen zu reduzieren.
Grundcharakter: Wie fühlt sich das Motorrad an?
Honda WN7: ruhig, kontrolliert, alltagstauglich
Die Honda WN7 wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „versteht“. Das Fahrgefühl ist meist geprägt von gut dosierbarer Kraft und einer Linie, die auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Gerade im Stadtverkehr oder auf kürzeren Strecken spielt die WN7 ihre Stärken aus: Sie wirkt nicht überfordernd, lässt sich sauber einlenken und vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne ständig nach Aufmerksamkeit zu verlangen.
KTM 890 Duke R: sportlich, direkt, mit Biss
Die KTM 890 Duke R ist dagegen stärker auf Fahrspaß und sportliche Reaktionen getrimmt. Das Motorrad wirkt lebendiger, die Gasannahme ist oft unmittelbarer und das Gesamtpaket zielt auf zügiges Fahren. Wer gern dynamisch unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die schneller „mitgeht“ – besonders in Kurven und beim Herausbeschleunigen. Gleichzeitig kann genau diese Direktheit im Alltag manchmal mehr Konzentration verlangen, weil das Motorrad stärker auf Fahrstil und Untergrund reagiert.
Motor und Kraftentfaltung: Leistung ist nicht alles
Vergleich der Kraftentfaltung
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda WN7 setzt eher auf gleichmäßige, gut nutzbare Leistung über verschiedene Drehzahlbereiche. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Alltag gefahren wird und nicht jedes Mal „auf den Punkt“ gearbeitet werden soll. Die KTM 890 Duke R hingegen bietet eine deutlich sportlichere Charakteristik. Sie fühlt sich oft dann besonders stark an, wenn das Motorrad aktiv bewegt wird und die Drehzahl im passenden Bereich gehalten wird.
Stärken und Schwächen
- Honda WN7 – Stärke: unkomplizierte Dosierbarkeit, angenehmes Ansprechverhalten für Alltag und Touren.
Honda WN7 – Schwäche: Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte die Charakteristik als etwas „zahmer“ empfinden. - KTM 890 Duke R – Stärke: spürbare Dynamik, sportliche Kraftentfaltung, hoher Spaßfaktor beim zügigen Fahren.
KTM 890 Duke R – Schwäche: Die Direktheit kann im Stadtverkehr oder bei wechselndem Grip weniger entspannt wirken.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Honda WN7: souverän und gut kontrollierbar
Die Honda WN7 spielt ihre Stärken vor allem in der Alltagspraxis aus: Sie bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten und Fahrbahnzuständen gut kontrollierbar. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, wodurch sich das Motorrad leicht in den gewünschten Rhythmus bringen lässt. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das ein Vorteil, weil man sich stärker auf den Verkehr und die Strecke konzentrieren kann, statt ständig gegen das Motorrad zu arbeiten.
KTM 890 Duke R: präzise, sportlich, kurvenorientiert
Die KTM 890 Duke R ist spürbar auf sportliches Kurvenfahren ausgelegt. Das Handling wirkt oft „wach“, das Motorrad nimmt Richtungswechsel zügig an und unterstützt dynamische Linien. In schnellen Passagen und beim sportlichen Herausbeschleunigen zeigt sich die Stärke besonders deutlich. Gleichzeitig kann das Fahrwerk je nach Beladung und Fahrbahnqualität etwas mehr Aufmerksamkeit erfordern, weil die sportliche Auslegung die Rückmeldung stärker in den Vordergrund rückt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsgefühl im Vergleich
Beide Motorräder sind auf sicheres Verzögern ausgelegt, aber der Charakter unterscheidet sich. Die Honda WN7 vermittelt häufig ein eher gleichmäßiges, gut dosierbares Bremsgefühl. Das ist angenehm, wenn im Alltag häufig gebremst wird oder wenn die Situation unübersichtlich ist. Die KTM 890 Duke R wirkt dagegen oft „sportlicher“ beim Bremsen: Sie spricht schneller an und unterstützt zügiges Fahren, verlangt aber auch, dass man die Bremsdosierung bewusst einsetzt.
Stärken und Schwächen
- Honda WN7 – Stärke: entspannteres, gut kontrollierbares Bremsverhalten im Alltag.
Honda WN7 – Schwäche: Wer maximale Sportbremsperformance sucht, könnte den Fokus weniger „rennstreckig“ finden. - KTM 890 Duke R – Stärke: sportliches Ansprechverhalten, unterstützt dynamische Fahrweise.
KTM 890 Duke R – Schwäche: Bei weniger geübter Dosierung kann das Motorrad „zu direkt“ wirken.
Elektronik und Assistenz: Komfort vs. Sportmodus
Honda WN7: Elektronik als Unterstützung
Die Honda WN7 setzt Elektronik häufig so ein, dass sie den Fahrer entlastet. Fahrmodi und Regelungen wirken dabei eher wie ein Sicherheitsnetz: Sie helfen, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil zu halten, ohne den Fahrspaß zu stark zu „übernehmen“. Das ist besonders praktisch, wenn nicht immer identische Bedingungen vorliegen oder wenn das Motorrad auch mal für längere Strecken genutzt wird.
KTM 890 Duke R: Elektronik mit sportlichem Fokus
Bei der KTM 890 Duke R ist die Elektronik stärker auf sportliche Nutzung ausgerichtet. Regelungen und Fahrmodi unterstützen eine dynamische Fahrweise und helfen, Leistung kontrolliert auf die Straße zu bringen. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn gern zügig gefahren wird und das Motorrad aktiv bewegt wird. Wer dagegen eher entspannt unterwegs ist, kann die sportliche Ausrichtung als „mehr“ empfinden – nicht negativ, aber spürbar.
Ergonomie und Sitzposition: Für wen passt welche Haltung?
Honda WN7: angenehm für verschiedene Tagesformen
Die Sitzposition der Honda WN7 wirkt meist so, dass sie sich für unterschiedliche Fahrstile eignet. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das ein Pluspunkt, weil man nicht ständig „gegen“ die Ergonomie arbeitet. Gerade auf kürzeren Strecken und im Stadtverkehr ist das spürbar: Das Motorrad bleibt handlich, ohne dass die Haltung zu sportlich wird.
KTM 890 Duke R: sportliche Haltung, mehr Fokus auf Fahrdynamik
Die KTM 890 Duke R bietet eine sportlichere Ausrichtung. Das kann sehr motivierend sein, weil das Motorrad dadurch stärker „nach Kurve“ und „nach Tempo“ wirkt. Für längere Touren hängt es stärker vom persönlichen Körpergefühl ab: Wer eine sportliche Sitzposition mag, wird sich schnell wohlfühlen. Wer eher entspannt fährt, könnte die KTM als fordernder empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Tour
Honda WN7 im Alltag
Die Honda WN7 ist besonders dann im Element, wenn der Alltag das Tempo vorgibt. Sie wirkt leicht zu handeln, bleibt in vielen Situationen berechenbar und eignet sich gut für regelmäßige Fahrten. Auch wenn die Strecke mal nicht perfekt ist, bleibt das Motorrad meist angenehm kontrollierbar. Für Pendlerinnen und Pendler oder für alle, die ein vielseitiges Naked Bike suchen, ist das ein klarer Vorteil.
KTM 890 Duke R auf der Landstraße
Die KTM 890 Duke R spielt ihre Stärken vor allem außerhalb der Stadt aus. Auf der Landstraße und auf kurvigen Strecken zeigt sich die sportliche Auslegung besonders deutlich: Das Motorrad macht Lust auf zügiges Fahren und unterstützt dynamische Manöver. Für Touren ist sie ebenfalls geeignet, aber eher dann, wenn die sportliche Ausrichtung auch wirklich gewünscht ist.
Stärken und Schwächen im Gesamtbild
Honda WN7 – das spricht dafür
- Gute Alltagskontrolle und unkomplizierte Fahrbarkeit
- Stimmiges Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsgefühl
- Elektronik als unterstützende Hilfe, ohne das Motorrad zu „verändern“
- Ergonomie, die für viele Fahrprofile passt
KTM 890 Duke R – das spricht dafür
- Spürbare Dynamik und sportliche Direktheit
- Kurven- und Beschleunigungsfokus, der Fahrspaß verstärkt
- Elektronik mit klarer Performance-Ausrichtung
- Handlichkeit und Agilität, die aktives Fahren belohnen
Wo die Grenzen liegen
- Honda WN7: weniger „rennstreckig“ – wer maximalen Sportfokus erwartet, könnte weniger getriggert werden.
- KTM 890 Duke R: sportlicher Anspruch – wer es im Alltag besonders entspannt mag, muss die Direktheit und die sportlichere Haltung bewusst einordnen.
Welche Wahl passt besser?
Am Ende hängt die Entscheidung weniger davon ab, welches Motorrad „objektiv besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Die Honda WN7 ist besonders attraktiv, wenn ein vielseitiges Naked Bike gefragt ist, das im Alltag souverän bleibt und auch auf Touren angenehm funktioniert. Die KTM 890 Duke R ist die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht und das Motorrad aktiv bewegt werden soll – mit dem Gefühl, dass jede Kurve und jedes Beschleunigen mehr Spaß macht.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die stimmige Wahl für alle, die ein Naked Bike suchen, das im Alltag entspannt funktioniert und dabei trotzdem genug Charakter mitbringt. Das Zusammenspiel aus gut dosierbarer Kraft, kontrollierbarem Fahrwerk und einem eher gleichmäßigen Bremsgefühl macht sie besonders attraktiv für Pendeln, Stadtfahrten und vielseitige Touren. Wer häufig fährt, unterschiedliche Streckenbedingungen hat und ein Motorrad möchte, das nicht ständig „fordert“, liegt mit der WN7 meist richtig.
Die KTM 890 Duke R passt dagegen besser zu Fahrenden, die sportliche Direktheit lieben: zügige Landstraßen, kurvige Strecken und ein Motorrad, das beim aktiven Fahren spürbar belohnt. Die sportlichere Elektronik, das lebendigere Handling und die dynamischere Kraftentfaltung machen sie zur klaren Option, wenn Fahrspaß und Performance im Vordergrund stehen. Wer eine eher entspannte, weniger fordernde Alltagsmaschine bevorzugt, sollte die sportliche Ausrichtung der KTM bewusst mit einplanen.