| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Honda WN7 vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Sport“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Honda WN7 steht für einen klaren, alltagstauglichen Ansatz: solide Basis, gutmütiges Handling und ein Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen ist stärker auf Emotion, Charakter und Premium-Anspruch getrimmt. Wer hier ein Motorrad sucht, das nicht nur fährt, sondern auch Eindruck macht, wird schnell fündig.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – ohne reine Datenlisten, sondern mit Blick darauf, wie sich die Unterschiede im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen. Dabei geht es vor allem um den Vergleich der Stärken und Schwächen beider Modelle: Wie leicht ist der Einstieg? Wie souverän wirkt das Motorrad bei Tempo und Lastwechseln? Und wo liegen die Grenzen des jeweiligen Konzepts?
Grundcharakter: Honda pragmatisch, MV Agusta emotional
Honda WN7: leicht zugänglich und alltagstauglich
Die Honda WN7 wirkt wie ein Motorrad, das man einfach „mitnimmt“. Der Fokus liegt auf einem Fahrstil, der nicht ständig nach Korrekturen verlangt. Gerade wenn die ersten Kilometer nach dem Kauf oder nach einer längeren Pause anstehen, spielt die WN7 ihre Vorteile aus: Das Motorrad bleibt berechenbar, das Handling wirkt intuitiv und die Abstimmung ist so gewählt, dass man sich auf die Straße konzentrieren kann – statt auf das Motorrad.
MV Agusta Superveloce 800: Premium-Feeling mit Anspruch
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen stärker auf das Erlebnis ausgelegt. Schon das Gesamtpaket wirkt „wertiger“ und sportlicher: Die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, wie es sich in Schräglage präsentiert und wie es sich bei zügiger Fahrt anfühlt, ist deutlich markanter. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn man genau diese Art von Charakter sucht. Gleichzeitig bedeutet es: Wer ein Motorrad vor allem für entspanntes Gleiten oder sehr stressfreie Alltagsfahrten nutzt, muss sich darauf einstellen, dass die Superveloce 800 mehr „Mitdenken“ belohnt.
Motor & Antrieb: Unterschiedliche Antworten auf Gas und Lastwechsel
Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Ansprechverhalten. Die Honda WN7 setzt auf einen gleichmäßigen, gut dosierbaren Vortrieb. Das hilft besonders in Situationen, in denen man häufig beschleunigt und wieder bremst: Stadtverkehr, Stop-and-go oder auch kurvige Strecken, auf denen man ständig zwischen Schub und Zug wechselt. Die WN7 wirkt dabei eher wie ein „verlässlicher Partner“ – nicht unbedingt wie ein Motorrad, das bei jedem Gasstoß maximal aufdreht, sondern eines, das die Leistung sauber in Bewegung übersetzt.
Die MV Agusta Superveloce 800 liefert dagegen eine deutlich emotionalere Interpretation von Leistung. Das Motorrad fühlt sich oft dann besonders stark an, wenn man es dynamisch bewegt: beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven, bei sportlicher Fahrweise oder wenn man den Motor bewusst im passenden Bereich hält. Die Stärken liegen damit stärker im „Fahren mit Gefühl“ als im „einfach nur ankommen“.
Stärken & Schwächen im Vergleich: Die WN7 punktet mit gutem Dosieren und einem ruhigen, kontrollierten Charakter. Die Superveloce 800 punktet mit sportlicherem Antriebserlebnis und mehr „Punch“ im dynamischen Fahrmodus. Als Schwäche kann bei der MV Agusta empfunden werden, dass sie bei sehr entspanntem Tempo weniger „entspannt“ wirkt als die Honda. Umgekehrt kann die Honda für Fahrer, die maximale Emotion suchen, etwas weniger „spektakulär“ wirken.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität mit Charakter
Beim Fahrwerk zeigt sich ebenfalls ein Konzeptunterschied. Die Honda WN7 ist so abgestimmt, dass sie in vielen Situationen souverän bleibt: Geradeauslauf, Richtungswechsel und das Verhalten bei wechselndem Untergrund wirken insgesamt harmonisch. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht ständig „nachjustiert“ werden muss.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen spürbar sportlicher im Gefühl. Sie lädt eher dazu ein, die Linie aktiv zu fahren. In schnellen Kurven und bei zügiger Gangart wirkt das Motorrad oft präziser und „direkter“. Das ist ein Vorteil für sportliche Fahrer. Gleichzeitig kann genau diese Direktheit im Alltag auch als etwas anspruchsvoller empfunden werden – vor allem, wenn die Strecke unruhig ist oder man sehr entspannt unterwegs ist.
Stärken & Schwächen: Die WN7 ist stark in Alltagssituationen, in denen Komfort und Ruhe wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Die Superveloce 800 ist stark, wenn es um dynamisches Fahren geht und wenn das Motorrad aktiv bewegt werden soll. Als mögliche Schwäche der MV Agusta kann gelten, dass sie bei „zu lässigem“ Fahrstil weniger ausspielt als bei sportlicherer Nutzung.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder bieten Bremsleistung, die für sportliche und alltägliche Anforderungen ausgelegt ist. Im Vergleich fällt jedoch auf: Die Honda WN7 vermittelt eher das Gefühl von gleichmäßigem, gut kontrollierbarem Verzögern. Das hilft, wenn man häufig aus moderaten Geschwindigkeiten bremst oder wenn man im Verkehr präzise dosieren muss.
Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt beim Bremsen oft „sportlicher“ und direkter. Das kann ein Vorteil sein, wenn man zügig fährt und das Motorrad schnell in den gewünschten Zustand bringen möchte. Wer allerdings sehr häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, wird die Honda möglicherweise als entspannter empfinden – nicht weil sie schwächer wäre, sondern weil das Gesamtpaket insgesamt weniger „auf Sport“ getrimmt wirkt.
Komfort & Alltag: Wie gut passt das Motorrad in den echten Alltag?
Im Alltag entscheidet selten nur die Sitzposition, sondern das Gesamtgefühl: Wie leicht ist das Motorrad zu bewegen, wie gut lässt es sich im Verkehr handeln und wie „stressfrei“ bleibt es auf längeren Strecken. Die Honda WN7 ist hier klar im Vorteil, wenn das Motorrad regelmäßig für Pendeln, kurze Touren und gemischte Strecken genutzt wird. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne fährt, ohne ständig an seine Grenzen zu denken.
Die MV Agusta Superveloce 800 kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber sie ist stärker auf das Fahrerlebnis ausgerichtet. Wer häufig lange Strecken fährt oder viel im Stadtverkehr unterwegs ist, sollte sich darauf einstellen, dass die Superveloce 800 mehr „Fokus“ verlangt. Das ist nicht negativ – es ist eine Frage des Anspruchs. Für Fahrer, die das Motorrad bewusst als Hobby und Erlebnis sehen, ist genau das ein Pluspunkt.
Design & Markencharakter: Sichtbarkeit vs. Understatement
Auch wenn Design keine Kurve bremst oder beschleunigt, beeinflusst es die emotionale Bindung. Die Honda WN7 wirkt eher modern und stimmig, aber nicht übertrieben. Das ist ein Vorteil für alle, die ein Motorrad möchten, das sich „einfach richtig“ anfühlt und nicht ständig Aufmerksamkeit erzwingen muss.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen ein Statement. Der Auftritt ist deutlich sportlicher und premium. Wer Wert auf einen markanten Look legt und ein Motorrad sucht, das auch beim Abstellen „wirkt“, wird die MV Agusta als klaren Gewinner empfinden.
Für wen lohnt sich welche Wahl?
Honda WN7: die bessere Wahl für Alltag, Touren und entspanntes Lernen
Die Honda WN7 passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und sich schnell vertraut anfühlt. Sie ist ideal für Fahrer, die regelmäßig fahren möchten – ohne jedes Mal das Gefühl zu haben, ein „anspruchsvolles“ Sportgerät zu bewegen. Auch für Einsteiger oder Rückkehrer kann die WN7 interessant sein, weil das Gesamtpaket auf Kontrolle und Ruhe ausgelegt ist.
MV Agusta Superveloce 800: die bessere Wahl für sportliche Fahrer mit Anspruch
Die MV Agusta Superveloce 800 ist die richtige Wahl, wenn das Motorrad mehr sein soll als Transport. Wer gerne dynamisch fährt, Kurven aktiv angeht und ein spürbar emotionaleres Fahrgefühl sucht, wird mit der Superveloce 800 mehr „Gänsehaut“ erleben. Auch wer Wert auf Premium-Charakter und einen markanten Auftritt legt, findet hier ein stimmiges Gesamtbild.
Fazit:
Die Honda WN7 ist die stimmige Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag, gemischte Strecken und entspannte Touren suchen. Ihr Vorteil liegt in der gutmütigen, kontrollierten Art: Das Handling wirkt leicht zugänglich, das Ansprechverhalten ist gut dosierbar und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen souverän. Wer ein Bike möchte, das einfach funktioniert und nicht ständig „sportlich“ eingefordert wird, trifft mit der WN7 eine sehr solide Entscheidung.
Die MV Agusta Superveloce 800 empfiehlt sich dagegen für Fahrer, die das Motorrad als Erlebnis sehen: dynamisches Fahren, spürbarer Charakter und ein deutlich premium-sportlicher Auftritt. Die Superveloce 800 spielt ihre Stärken besonders aus, wenn die Fahrt zügiger wird und das Motorrad aktiv bewegt werden soll. Wer genau diese Mischung aus Emotion, Präzision und Stil sucht, bekommt mit der MV Agusta das passendere Gesamtpaket.