| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 4.820 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- leicht und wendig
- lässige Sitzposition
- Leistung überschaubar, herrlich entschleunigend
- sehr einfache Bedienung
- eignet sich auch für kleinere und ältere Piloten
- Schaltwippe gewöhnungsbedürftig
- Bedienungselemente und Tankdeckel vom Material her etwas lieblos
- Leistung überschaubar, nix für Raser
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 191 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 765 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 570 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19 Zoll | |
| Reifen hinten | 140/70 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Wie eingangs schon gesagt, dieses Motorrad muss man einfach mögen, selbst wenn schon eine 1290er SuperDuke in der Garage steht. Die Meteor 350 ist einfach ein sympathisches Bike, an das man keine besonderen Erwartungen hat. Sie ist günstig, solide gemacht, fährt sich einfach, lässig und sicher. Und irgendwie hat man das Gefühl, dass dieses Bike niemals kaputt gehen wird. Was sollte auch kaputt gehen, ist ja nichts dran!Wir finden, dass die Meteor ein hervorragendes Bike ist - und zwar z.B. auch für ältere Personen, die nicht mehr ein 300 kg Gefährt durch die Gegend schleppen wollen und auch beim Auf- und Absitzen nicht mehr ganz so gelenk sind. Aber bitte nicht missverstehen: Es handelt sich nicht um ein Seniorenfahrzeug, die Meteor wird auch viele junge Freunde finden. Vielleicht und gerade auch wegen des Preises. Welches Bike über 125 ccm bekommt man neu heute noch für unter 4.000 Euro? Unsere Datenbank sagt: Genau drei.
Testbike von 2Radstadie/Pinneberg. Dort stehen alle aktuellen Royal Enfields als Vorführer. Besuch lohnt sich.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda WN7 vs. Royal Enfield Meteor 350 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach ähnlichen Kategorien wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Der Honda WN7 und die Royal Enfield Meteor 350 stehen beide für eine entspannte Art zu fahren – mit unterschiedlichem Charakter. Während der Honda eher auf moderne Alltagstauglichkeit und ein stimmiges Gesamtpaket setzt, bringt die Meteor 350 ihren ganz eigenen Retro-Charme mit und bleibt dabei erstaunlich alltagstauglich. Im folgenden Vergleich werden die im Datenblatt und in den typischen Fahreindrücken genannten Eigenschaften beider Modelle gegeneinander eingeordnet – inklusive Stärken und Schwächen, damit die Entscheidung leichter fällt.
Überblick: Zwei Philosophien, ein Ziel
Beide Motorräder richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur „irgendein“ Bike suchen, sondern etwas, das im Alltag funktioniert und sich auch auf der Landstraße gut anfühlt. Der Unterschied liegt vor allem im Fahrgefühl: Der Honda WN7 wirkt insgesamt zielgerichtet und harmonisch abgestimmt. Die Royal Enfield Meteor 350 dagegen spielt stärker mit dem klassischen Stil und dem typischen Einzylinder-Charakter, der sich weniger „glatt“ anfühlt, dafür aber emotionaler.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Honda WN7: gleichmäßiger, alltagstauglicher Lauf
Beim Honda steht ein souveräner, gut dosierbarer Motorlauf im Vordergrund. Gerade im Stadtverkehr und bei häufigem Anfahren zeigt sich, dass der Antrieb auf Alltagssituationen ausgelegt ist. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei eher linear und gut kontrollierbar. Das macht den WN7 besonders dann attraktiv, wenn entspanntes Fahren im Vordergrund steht und man nicht ständig „arbeiten“ möchte, um Tempo aufzubauen.
Royal Enfield Meteor 350: spürbarer Einzylinder-Drive
Die Meteor 350 bringt den klassischen Einzylinder-Charakter deutlich spürbar auf die Straße. Das Drehmomentgefühl und die Art, wie der Motor auf Gasbefehle reagiert, sind oft der Grund, warum viele Fahrer genau zu diesem Modell greifen. Im Vergleich zum Honda wirkt der Antrieb weniger „neutral“, sondern eher mit eigener Handschrift. Das ist ein Plus für alle, die den Motor als Teil des Fahrerlebnisses sehen – kann aber weniger passen, wenn ein besonders ruhiger, unaufgeregter Lauf bevorzugt wird.
Fahrgefühl und Handling: Wie leicht fühlt sich das Motorrad an?
Honda WN7: stabil und gutmütig
Im Handling zeigt der Honda vor allem seine Stärke in der Alltagspraxis. Das Fahrwerk und die Abstimmung wirken so, dass das Motorrad in vielen Situationen berechenbar bleibt: beim Rangieren, beim langsamen Rollen durch den Verkehr und auch bei zügigerer Fahrt auf der Landstraße. Gerade wer ein Motorrad sucht, das sich „einfach“ fährt, findet im WN7 häufig die passende Basis.
Royal Enfield Meteor 350: entspannt, aber mit Charakter
Die Meteor 350 fährt ebenfalls angenehm entspannt. Gleichzeitig ist das Handling stärker vom klassischen Stil geprägt: Man spürt den Einzylinder, man spürt die Art der Abstimmung – und das kann genau richtig sein, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll. In Kurven und bei wechselnden Geschwindigkeiten fühlt sich die Meteor eher wie ein Motorrad an, das man bewusst bewegt, statt es nur „laufen zu lassen“. Für viele ist das ein Vorteil, für andere eher ein Punkt, den man vor dem Kauf im Probefahren klären sollte.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit, Fahrspaß
Beide Modelle zielen auf Komfort im Alltag. Entscheidend ist jedoch, wie die Sitzposition und die Ergonomie im Zusammenspiel wirken. Der Honda WN7 wirkt insgesamt darauf ausgelegt, dass sich die Sitzhaltung auch über längere Strecken angenehm anfühlt. Die Meteor 350 bietet ebenfalls eine entspannte Haltung, wirkt aber häufig „klassischer“: Das kann besonders gut passen, wenn eine entspannte Cruiser-Optik gewünscht ist und man sich nicht zu sehr auf sportliche Haltung konzentrieren möchte.
Beim Vergleich der typischen Faktoren wie Sitzhöhe, Ergonomie und Gesamtabstimmung zeigt sich: Der Honda ist oft die leichtere Wahl, wenn möglichst viele Fahrerinnen und Fahrer schnell ein gutes Gefühl finden sollen. Die Meteor ist dagegen besonders attraktiv, wenn der Stil und das Fahrgefühl genau zu den eigenen Erwartungen passen.
Bremsen und Fahrwerk: Sicherheit und Kontrolle
Honda WN7: kontrolliert dosierbar
Beim Thema Bremsen und Fahrwerksgefühl wirkt der Honda tendenziell darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad in der Praxis gut kontrollieren lässt. Gerade im Stadtverkehr, wo häufiges Bremsen und Anfahren vorkommt, spielt die Dosierbarkeit eine große Rolle. Auch auf der Landstraße hilft eine stabile Grundabstimmung dabei, dass das Motorrad nicht „aus dem Konzept“ gerät, wenn die Straße unruhiger wird.
Royal Enfield Meteor 350: komfortorientiert, mit klassischem Gefühl
Die Meteor 350 ist ebenfalls auf Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt häufig ein angenehmes, ruhiges Grundgefühl. Gleichzeitig ist das Fahrverhalten stärker vom klassischen Charakter geprägt: Wer eine sehr moderne, „technisch glatte“ Rückmeldung erwartet, könnte Unterschiede spüren. Wer aber genau dieses Motorradgefühl mag, wird die Meteor oft als angenehm und stimmig empfinden.
Alltag, Reichweite und Nutzung: Welche passt besser zum Alltag?
Im Alltag zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad in typischen Situationen bewegt: kurze Strecken, Stop-and-Go, gelegentliche längere Fahrten und das Gefühl, dass man sich auf das Bike verlassen kann. Beim Vergleich der im Datenblatt relevanten Punkte wie Kraftstoffverbrauch und Tankreichweite zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich für entspannte Touren geeignet. Der Honda wirkt dabei oft als die „stressfreiere“ Option, weil das Gesamtpaket auf unkomplizierte Nutzung ausgelegt ist. Die Meteor kann besonders dann punkten, wenn der Fahrstil bewusst gewählt wird und man den Charakter des Einzylinders genießen möchte.
Ausstattung und Praxis: Was zählt wirklich?
Bei der Ausstattung geht es weniger um einzelne Features, sondern um das Gesamtgefühl: Wie stimmig ist die Bedienung, wie gut passt die Ergonomie, wie sinnvoll ist die Abstimmung für den Alltag? Der Honda WN7 wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Die Meteor 350 ist dagegen oft die Wahl für alle, die neben dem Fahren auch das Motorrad als Stilobjekt sehen – und die typische Royal-Enfield-Ästhetik bewusst suchen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda WN7 – Stärken
- Harmonisches Gesamtpaket für Alltag und entspannte Touren
- Gut dosierbares Fahr- und Motorverhalten im Stadtverkehr
- Berechenbares Handling für viele Fahrertypen
- Komfortorientierte Abstimmung ohne unnötige Härte
Honda WN7 – Schwächen
- Wer maximalen „Oldschool“-Charakter sucht, könnte die Ausrichtung als etwas zu modern empfinden
- Für sehr spezielle Vorlieben beim Motorgefühl ist ein Probefahren besonders sinnvoll
Royal Enfield Meteor 350 – Stärken
- Starker Einzylinder-Charakter mit emotionalem Antriebserlebnis
- Retro-Optik und ein stimmiges Gesamtbild
- Entspanntes Fahrgefühl für ruhige Fahrten
- Alltagstauglichkeit mit viel Fahrspaß
Royal Enfield Meteor 350 – Schwächen
- Das Motor- und Fahrwerksgefühl ist stärker „typisch“ und weniger neutral als beim Honda
- Wer ein besonders glattes, unaufgeregtes Ansprechverhalten erwartet, sollte das im Test prüfen
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil passt. Der Honda WN7 ist häufig die bessere Wahl, wenn ein möglichst unkompliziertes, harmonisches Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und sich schnell vertraut anfühlt. Die Royal Enfield Meteor 350 ist besonders attraktiv, wenn der klassische Stil, der Einzylinder-Charakter und das Motorradgefühl im Vordergrund stehen – und wenn man genau diese Eigenheit bewusst mag.
Typische Käuferprofile
- Honda WN7: ideal für alle, die ein stimmiges Gesamtpaket wollen, viel in der Stadt unterwegs sind und ein berechenbares Fahrgefühl schätzen.
- Royal Enfield Meteor 350: ideal für alle, die Retro-Optik lieben, den Einzylinder spüren möchten und entspannt fahren wollen – mit mehr Charakter im Antrieb.
Fazit:
Der Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag besonders unkompliziert anfühlt: harmonischer Motorlauf, berechenbares Handling und eine komfortorientierte Abstimmung machen ihn häufig zur stressfreien Option für Stadtfahrten und entspannte Ausflüge. Wer ein Bike möchte, das schnell vertraut wirkt und bei wechselnden Situationen stabil bleibt, trifft mit dem Honda meist eine sehr sichere Entscheidung.
Die Royal Enfield Meteor 350 spielt ihre Stärken aus, wenn der klassische Stil und der spürbare Einzylinder-Charakter im Mittelpunkt stehen. Das Motorrad vermittelt ein emotionaleres Fahrgefühl und wirkt wie ein Begleiter, der nicht nur „funktioniert“, sondern auch Spaß am eigenen Charakter macht. Wer diese Eigenheit mag und ein Motorrad sucht, das optisch und vom Antrieb her mehr Persönlichkeit ausstrahlt, wird mit der Meteor sehr zufrieden sein.
Kurz gesagt: Honda WN7 für unkomplizierten Alltag und harmonisches Gesamtpaket, Royal Enfield Meteor 350 für Retro-Feeling und ein stärkeres, klassisches Fahrerlebnis.