| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda WN7 vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Supermoto-Fans
Wer sich für ein Supermoto interessiert, sucht meist zwei Dinge: ein Motorrad, das im Alltag unkompliziert bleibt, und gleichzeitig genug Temperament für flotte Landstraßen oder sportliche Ausfahrten bietet. Genau hier setzen der Honda WN7 und die Suzuki DR-Z 4SM an. Beide Modelle sind auf ihre Art auf Agilität und Fahrspaß ausgelegt, unterscheiden sich aber spürbar in Charakter, Abstimmung und dem, was sich beim Fahren „richtig“ anfühlt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie wirken sich Motor- und Leistungscharakter, Fahrwerkseigenschaften, Bremsgefühl und die Gesamtbalance auf den Alltag aus? Außerdem wird betrachtet, wo die jeweiligen Stärken liegen und welche Schwächen man im Hinterkopf behalten sollte.
Grundcharakter: Wie sich beide Motorräder im Alltag anfühlen
Honda WN7 – Fokus auf Alltag und kontrolliertes Fahrgefühl
Der Honda WN7 wirkt im Gesamtbild wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“. Die Abstimmung zielt häufig auf ein gutmütiges, berechenbares Handling ab. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn der Einsatz nicht nur aus sportlichen Runden besteht, sondern auch aus Pendeln, kurzen Wegen oder Fahrten mit wechselnden Bedingungen.
Beim Vergleich zeigt sich: Während die Suzuki eher den „direkten“ Offroad-Ansatz betont, spielt der Honda stärker seine Stärken in der Balance aus. Das macht ihn interessant, wenn das Motorrad nicht nur für die nächste Saison, sondern auch für den Alltag gedacht ist.
Suzuki DR-Z 4SM – sportlicheres Temperament mit Offroad-DNA
Die Suzuki DR-Z 4SM bringt einen Charakter mit, der spürbar mehr Richtung „sportlich und lebendig“ geht. Gerade in Situationen, in denen es zügig vorangehen soll, wirkt die Maschine oft entschlossener. Das kann beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim dynamischen Wechsel zwischen Fahrmodi ein Plus sein.
Im Vergleich fällt auf: Die Suzuki fühlt sich häufig dann besonders stimmig an, wenn man aktiv fährt und das Motorrad „mitnimmt“. Wer eher entspannt unterwegs ist, kann das Temperament als Vorteil sehen – oder als Punkt, an dem man die eigene Fahrweise anpassen muss.
Motor und Ansprechverhalten: Unterschiede im Fahrstil
Beim Motor- und Leistungscharakter zeigt sich im direkten Vergleich ein klarer Unterschied in der Art, wie beide Motorräder Leistung bereitstellen. Der Honda WN7 wirkt tendenziell harmonischer im nutzbaren Bereich, also dort, wo man im Alltag und auf Landstraßen ohnehin fährt. Das erleichtert das Dosieren und macht das Motorrad weniger „fordernd“.
Die Suzuki DR-Z 4SM hingegen wirkt oft unmittelbarer im Antrieb. Das kann beim sportlichen Fahren Spaß machen, weil das Motorrad schneller auf Gasbefehle reagiert und sich dadurch dynamischer anfühlt. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass man im Stadtverkehr oder bei wechselndem Grip etwas mehr Feingefühl braucht, um das Ansprechverhalten genau passend zu dosieren.
Fahrwerk und Handling: Wo die Abstimmung den Unterschied macht
Honda WN7: Stabilität und Kontrolle
Im Fahrwerk-Vergleich punktet der Honda WN7 vor allem mit einem kontrollierten Gefühl. Gerade bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit hilft eine Abstimmung, die nicht zu nervös wirkt. In Kurven vermittelt der Honda häufig das Gefühl, dass die Linie leichter zu halten ist – besonders dann, wenn man nicht permanent „gegensteuert“.
Stärken: berechenbares Handling, ruhigeres Fahrgefühl, gute Alltagstauglichkeit. Schwächen: Wer maximale „Aggressivität“ sucht, könnte den Honda als etwas weniger „pushy“ empfinden.
Suzuki DR-Z 4SM: Agil und lebendig
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken häufig dann aus, wenn es um Agilität geht. Das Motorrad wirkt in vielen Situationen spritziger und lässt sich dynamischer bewegen. Gerade im sportlichen Kurvenfahren kann das ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad schneller „mitgeht“.
Stärken: lebendiges Handling, sportlicheres Gefühl, oft mehr „Direktheit“. Schwächen: Bei sehr entspanntem Fahren oder auf unruhigen Strecken kann die lebendige Abstimmung mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl vor der Kraft
Beim Bremsen-Vergleich geht es nicht nur um reine Leistungswerte, sondern vor allem um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Rückmeldung. Der Honda WN7 wirkt dabei häufig harmonisch: Man kann die Verzögerung gut dosieren und bekommt ein Gefühl dafür, wie viel Grip gerade verfügbar ist.
Die Suzuki DR-Z 4SM kann sich ebenfalls sehr sportlich anfühlen, besonders wenn man zügig fährt. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Je nach Fahrstil kann die Suzuki beim „Biss“ etwas direkter wirken. Das ist für sportliche Fahrer ein Plus, während weniger geübte Fahrer die feinere Dosierung erst finden müssen.
Komfort und Alltag: Sitzgefühl, Ergonomie und Nutzung
Supermoto ist nicht automatisch „komfortabel“ im klassischen Sinn – aber es gibt Unterschiede, die im Alltag spürbar werden. Der Honda WN7 wirkt im Vergleich oft als die entspanntere Wahl, wenn es um längere Fahrten oder häufige Stop-and-go-Situationen geht. Das Gesamtpaket wirkt weniger kompromissorientiert.
Die Suzuki DR-Z 4SM kann dagegen stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt sein. Das bedeutet nicht, dass sie unpraktisch ist – aber sie passt besser zu Fahrern, die das Motorrad auch wirklich „nutzen“ wollen: zügig, aktiv und mit Fokus auf Fahrspaß.
Wartung, Ersatzteile und Zuverlässigkeit: Was beim Kauf zählt
Beim Kauf eines Motorrads spielen neben dem Fahrgefühl auch die Rahmenbedingungen eine Rolle: Wartungsintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag betreuen lässt. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich, dass beide Marken grundsätzlich auf eine breite Teile- und Servicebasis setzen. Dennoch kann die Praxis je nach Region und Händlernetz variieren.
Als Faustregel gilt: Wer das Motorrad langfristig fahren möchte, sollte nicht nur auf den Kaufpreis schauen, sondern auch auf die zu erwartenden Wartungs- und Verschleißthemen. Bei Supermoto-Modellen sind je nach Einsatz häufig Reifen, Bremskomponenten und Fahrwerksverschleiß die Punkte, die man im Blick behalten sollte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda WN7 – typische Vorteile
- Berechenbares Handling für Alltag und sportliche Landstraßen
- Harmonisches Ansprechverhalten, das das Dosieren erleichtert
- Ausgewogene Balance zwischen Agilität und Kontrolle
Honda WN7 – mögliche Nachteile
- Wer maximale „Aggressivität“ erwartet, könnte den Charakter als etwas zurückhaltender wahrnehmen
- In sehr ambitionierten Fahrzuständen kann die Abstimmung weniger „drückend“ wirken als bei der Suzuki
Suzuki DR-Z 4SM – typische Vorteile
- Lebendiges, sportliches Fahrgefühl mit direkter Reaktion
- Agiles Handling für dynamisches Kurvenfahren
- Stimmig für aktive Fahrstile, bei denen das Motorrad gefordert wird
Suzuki DR-Z 4SM – mögliche Nachteile
- Bei entspanntem Fahren kann die Direktheit mehr Aufmerksamkeit erfordern
- Je nach Fahrbahn kann die lebendige Abstimmung weniger „ruhig“ wirken
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Der Honda WN7 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt und auch auf sportlichen Strecken ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl vermittelt. Wer Wert auf ein harmonisches Gesamtpaket legt – also auf ein Motorrad, das man gern auch mal spontan nutzt – wird mit dem Honda häufig schneller „warm“.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt dagegen besser zu Fahrern, die ein spürbar sportlicheres Temperament möchten. Wer aktiv fährt, das Motorrad in Kurven und beim Beschleunigen fordert und dabei die direkte Rückmeldung schätzt, findet in der Suzuki oft den größeren Spaßfaktor.
Fazit:
Wer ein Supermoto sucht, das im Alltag leicht zu handhaben ist und bei sportlicher Fahrt vor allem durch Kontrolle und ein harmonisches Gesamtgefühl überzeugt, liegt mit dem Honda WN7 häufig richtig. Der Honda wirkt im Vergleich wie die Wahl für Fahrer, die berechenbar und entspannt unterwegs sein wollen, ohne auf Fahrspaß zu verzichten.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen die passendere Option, wenn ein lebendigeres, direkteres Fahrgefühl im Vordergrund steht. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Motorrad aktiv bewegt wird und man die sportliche Abstimmung bewusst nutzt. Wer Freude an einer etwas fordernderen, dynamischeren Charakteristik hat, wird mit der Suzuki oft mehr „Kick“ im Fahralltag erleben.
Kurz gesagt: Honda WN7 für ausgewogene Kontrolle und unkomplizierten Alltag, Suzuki DR-Z 4SM für mehr Temperament und sportliche Direktheit – je nachdem, wie man selbst fahren möchte.