UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
Weiter zum Testbericht
Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

MotorradTest.de auf YouTube

Honda WN7 vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich der beiden Charakterköpfe

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick in dieselbe Kategorie fallen, aber beim Fahren sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird ein Vergleich besonders spannend. Genau das passiert beim Duell Honda WN7 gegen Triumph Speed Triple 1200 RR. Beide Modelle stehen für Fahrspaß, moderne Technik und einen sportlichen Anspruch – doch sie erzählen ihre Geschichte auf unterschiedliche Weise.

Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im Alltag und auf der Strecke wirklich zählt: Wie fühlt sich der Motor an? Wie arbeitet das Fahrwerk? Wie gut bremsen die Maschinen? Und wie viel Elektronik unterstützt den Fahrer, ohne das Motorrad „zu entmündigen“? Dabei werden die im Vergleich herangezogenen Werte der beiden Modelle gegeneinander abgewogen, um Stärken und Schwächen greifbar zu machen.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahl

Der Motor ist bei beiden Motorrädern das Herzstück – aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Beim Honda WN7 liegt der Fokus spürbar auf einem kontrollierten, alltagstauglichen Ansprechverhalten. Die im Vergleich betrachteten Leistungs- und Drehmomentwerte zeigen: Die Honda setzt auf eine nutzbare Kraftentfaltung, die sich harmonisch in den Fahrfluss einfügt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, zügige Landstraßen und Touren gemischt werden.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR geht dagegen deutlich aggressiver an die Sache. Die im Vergleich gegenübergestellten Leistungswerte und das Drehmomentprofil wirken auf dem Papier wie ein klarer Hinweis: Hier steht mehr „Biss“ bereit, besonders wenn das Gas weiter aufgedreht wird. In der Praxis bedeutet das meist: mehr Reserven für Überholmanöver, mehr Durchzug aus tieferen Bereichen und ein insgesamt dynamischeres Gefühl beim Beschleunigen.

Stärken und Schwächen beim Motor

  • Honda WN7: Stärken liegen in der gut dosierbaren Kraft und dem entspannten Umgang mit dem Gas. Schwäche: Wer maximale Performance sucht, wird die Triumph als „nächstes Level“ empfinden.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärken liegen in der spritzigen, kraftvollen Auslegung und dem sportlichen Vortrieb. Schwäche: Das Mehr an Dynamik verlangt mehr Aufmerksamkeit – gerade, wenn die Strecke rutschig ist oder die Reifen noch nicht warm sind.

Fahrwerk und Handling: Wie stabil ist die Linie?

Beim Fahrwerk entscheidet sich, ob ein Motorrad eher „leichtfüßig“ oder eher „zielstrebig“ wirkt. Die im Vergleich betrachteten Werte zu Federung und Geometrie zeigen, dass die Triumph Speed Triple 1200 RR stärker auf sportliche Präzision ausgelegt ist. Das spricht für ein Motorrad, das in schnellen Kurven eine klare Linie hält und beim Herausbeschleunigen stabil bleibt.

Die Honda WN7 wirkt im Vergleich eher auf Ausgewogenheit getrimmt. Die Werte deuten auf einen Charakter hin, der sich sowohl im Alltag als auch auf kurvigen Strecken wohlfühlt. Das ist ein Vorteil, wenn nicht jede Fahrt wie ein Trainingslauf geplant ist, sondern wenn Komfort und Kontrolle zusammenpassen sollen.

Kurvengefühl im Vergleich

In der Praxis zeigt sich häufig: Die Triumph belohnt Fahrer, die aktiv fahren und das Motorrad „arbeiten“ lassen. Die Honda belohnt dagegen Fahrer, die flüssig fahren möchten – mit einem Gefühl von Sicherheit, ohne ständig das Maximum abzufordern.

  • Honda WN7: Pluspunkt bei Alltagstauglichkeit und einem gutmütigen Handling. Minuspunkt, wenn es sehr sportlich und aggressiv wird.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: Pluspunkt bei sportlicher Stabilität und präziser Rückmeldung. Minuspunkt, wenn Komfort auf holprigen Strecken wichtiger ist als kompromisslose Performance.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern

Bremsen sind nicht nur ein Sicherheitsfaktor, sondern auch ein Fahrspaßfaktor. Die im Vergleich herangezogenen Bremswerte und die Auslegung der Bremssysteme sprechen bei der Triumph Speed Triple 1200 RR für ein Setup, das stark auf kräftiges Verzögern und gute Dosierbarkeit ausgelegt ist. Das ist besonders spürbar, wenn man aus höheren Geschwindigkeiten in die Kurve geht.

Die Honda WN7 bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Triumph wirkt in der sportlichen Anwendung einen Tick „direkter“. Das kann den Unterschied machen, wenn man häufiger hart bremst oder sportlich unterwegs ist.

Stärken und Schwächen bei der Bremsleistung

  • Honda WN7: Stärken in der gut kontrollierbaren Verzögerung und dem sicheren Gefühl im Alltag. Schwäche: Bei sehr ambitionierter Fahrweise kann die Triumph mehr Reserven bieten.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärken bei sportlichem Bremsen und hoher Leistungsbereitschaft. Schwäche: Wer eher entspannt fährt, braucht diese Reserven vielleicht nicht dauerhaft.

Elektronik und Assistenz: Unterstützung oder Eingriff?

Moderne Motorräder leben von Elektronik – aber nicht jede Unterstützung fühlt sich gleich an. Im Vergleich werden die Elektronik- und Fahrmodi-Ansätze beider Modelle gegenübergestellt. Die Triumph Speed Triple 1200 RR wirkt dabei wie ein Motorrad, das viele Situationen aktiv absichert: Traktions- und Stabilitätsunterstützung, Fahrmodi und eine insgesamt „sportlichere“ Abstimmung. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke wechselhaft ist oder wenn man die Leistungsreserven gezielt abrufen möchte.

Die Honda WN7 setzt ebenfalls auf moderne Systeme, wirkt aber im Vergleich oft als „ruhigerer“ Begleiter. Das kann bedeuten: weniger Eingriff, mehr intuitive Kontrolle. Gerade für Fahrer, die sich nicht ständig mit Einstellungen beschäftigen möchten, ist das ein Plus.

Welche Elektronik passt zu welchem Fahrstil?

Wer gern experimentiert, Fahrmodi nutzt und das Motorrad im Grenzbereich kontrolliert bewegen möchte, findet in der Triumph häufig mehr „Werkzeug“. Wer dagegen einfach losfahren will und die Technik eher im Hintergrund wirken lassen möchte, wird mit der Honda meist entspannter unterwegs sein.

Ergonomie und Alltag: Wie gut passt das Motorrad zum Leben?

Auch wenn beide Modelle sportlich wirken, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie sich im Alltag anfühlen. Die im Vergleich betrachteten Werte zur Sitzposition und zur Ergonomie deuten darauf hin, dass die Honda WN7 stärker auf eine alltagstaugliche Haltung setzt. Das hilft bei längeren Fahrten, bei Stop-and-Go und wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ebenfalls komfortabel genug für Touren, aber sie vermittelt eher den Eindruck eines Motorrads, das man „aktiv“ bewegt. Die Sitzposition und die Abstimmung wirken sportlicher, was auf der Landstraße und in schnellen Passagen besonders Spaß macht – im Stadtverkehr kann das je nach persönlicher Statur und Fahrgewohnheit weniger entspannt sein.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Honda WN7: Pluspunkt bei entspannterer Nutzung und einem natürlichen Fahrgefühl im Alltag. Minuspunkt, wenn man sehr sportliche Ansprüche priorisiert.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: Pluspunkt bei sportlicher Dynamik und „Tour mit Anspruch“. Minuspunkt, wenn häufig kurze Strecken und viel Stadtverkehr anstehen.

Touren und Reichweite: Planung vs. spontane Ausfahrt

Für viele Fahrer ist die Frage nach Reichweite und Tankkonzept entscheidend. Im Vergleich zeigen die herangezogenen Werte, dass beide Motorräder grundsätzlich tourentauglich sind. Die Unterschiede liegen eher in der Art, wie man die Fahrten plant: Die Triumph Speed Triple 1200 RR wirkt durch ihren sportlichen Charakter oft so, dass man schneller „mehr will“ – dadurch kann der Verbrauch in der Praxis stärker schwanken. Die Honda WN7 unterstützt dagegen häufig eine gleichmäßigere Fahrweise, was die Planung entspannen kann.

Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?

Die Honda WN7 ist die passende Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag souverän wirkt, sich leicht dosieren lässt und auf gemischten Strecken überzeugt. Die im Vergleich gegenübergestellten Werte bei Motorcharakter, Fahrwerk und Elektronik sprechen für ein stimmiges Gesamtpaket: kontrolliert, alltagstauglich und mit genug Sportlichkeit für Kurvenfahrten, ohne ständig das Maximum zu verlangen.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen ideal, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht. Die im Vergleich erkennbaren Unterschiede bei Leistungsreserven, Bremsgefühl und der sportlicheren Elektronik-Auslegung machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern zügig fahren, Reserven nutzen und ein präzises, zielstrebiges Handling schätzen. Wer häufig sportliche Ausfahrten plant oder einfach das „mehr“ spüren möchte, wird mit der Triumph sehr glücklich.

Kurz gesagt: Honda WN7 für entspanntes, vielseitiges Fahren – Triumph Speed Triple 1200 RR für maximale sportliche Ansprüche.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙