| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.195 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Schöne Details
- enorm durchzugskräftig
- Sound
- Verarbeitung
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Parallel-Twin, 8 Ventile, SOHC, 270°-Zündfolge | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 293 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen mit zwei Unterzügen | |
| Federung vorne | 43 mm Upside-Down-Gabel von Marzocchi (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externen Reservoiren (Piggy Back), einstellbare Vorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Ø 320 mm-Bremsscheibe, radialer Vierkolben- Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda WN7 vs Triumph Speed Twin 900: Vergleich im Alltag und auf der Landstraße
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Genau das passiert beim Duell Honda WN7 gegen Triumph Speed Twin 900. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die ein agiles, alltagstaugliches Bike suchen – aber mit unterschiedlichem Charakter. Während die Honda WN7 eher auf ein unkompliziertes, modernes Gesamtpaket setzt, spielt die Triumph Speed Twin 900 ihre Stärken vor allem in der Ausstrahlung, im Fahrgefühl und in der Art, wie der Motor die Fahrt begleitet.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: beim Anfahren, in der Stadt, auf der Landstraße und bei der Frage, wie gut das Motorrad zu unterschiedlichen Fahrstilen passt.
Grundcharakter: Wie sich beide Motorräder anfühlen
Honda WN7: pragmatisch, leicht zu handeln
Die Honda WN7 wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht. Die Abstimmung ist darauf ausgelegt, dass sich das Bike im Alltag nicht „kompliziert“ anfühlt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufige Kurzstrecken, Stop-and-go-Verkehr und wechselnde Streckenbedingungen zum Alltag gehören. Die Honda spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo ein ruhiges, berechenbares Fahrverhalten wichtiger ist als maximale Emotion.
Triumph Speed Twin 900: mehr Charakter, mehr „Punch“
Die Triumph Speed Twin 900 bringt den typischen Neo-Retro-Ansatz mit: Sie wirkt stimmig, hat eine klare Identität und vermittelt ein Fahrgefühl, das deutlich stärker auf den Motor und die Dynamik fokussiert. Wer gern spürt, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, wird die Triumph oft als lebendiger erleben. Das bedeutet nicht automatisch „härter“ oder „unruhiger“, aber: Die Speed Twin lädt spürbar dazu ein, die Gänge zu nutzen und die Fahrt aktiver zu gestalten.
Motor und Antrieb: Unterschiede in der Fahrbarkeit
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich: Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht, aber sie liefern die Leistung auf unterschiedliche Weise. Die Honda WN7 wirkt im Vergleich eher darauf ausgelegt, gleichmäßig und stressfrei zu funktionieren. Die Triumph Speed Twin 900 dagegen setzt stärker auf einen kernigen Antritt und ein Ansprechverhalten, das sich besonders beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven bemerkbar macht.
In der Praxis heißt das: Wenn häufiges Anfahren, entspanntes Rollen und ein „einfach draufsetzen“ im Vordergrund stehen, punktet die Honda. Wenn dagegen das Gefühl zählt, dass das Motorrad beim Gasgeben sofort mitzieht und die Fahrt mehr Dynamik bekommt, ist die Triumph meist die passendere Wahl.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Honda WN7: stabil und alltagstauglich
Die Honda WN7 spielt ihre Stärken im Handling aus, ohne dabei nervös zu wirken. Gerade auf wechselndem Belag – etwa wenn die Straße in der Stadt Flickstellen hat oder auf Landstraßen der Grip variiert – wirkt die Honda oft wie ein Motorrad, das die Linie hält und nicht unnötig „nachfragt“. Das ist ein Pluspunkt für Fahrerinnen und Fahrer, die sich auf die Straße konzentrieren möchten, statt ständig Korrekturen am Fahrgefühl vorzunehmen.
Triumph Speed Twin 900: sportlicheres Gefühl
Die Triumph Speed Twin 900 vermittelt häufig ein etwas sportlicheres Gesamtbild. Das Handling wirkt direkter, und die Abstimmung unterstützt ein aktiveres Fahren. In flotteren Passagen kann das richtig Spaß machen – besonders dann, wenn man Kurven nicht nur „durchfährt“, sondern bewusst Tempo aufbaut und wieder abbaut. Gleichzeitig sollte man im Blick behalten, dass ein direkteres Fahrgefühl nicht für jede Fahrerin und jeden Fahrer gleich angenehm ist, etwa bei sehr entspanntem Cruisen oder auf langen, holprigen Strecken.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied im Charakter: Die Honda WN7 wirkt tendenziell darauf ausgelegt, dass die Verzögerung kontrolliert und gleichmäßig dosierbar bleibt. Das ist besonders im Stadtverkehr hilfreich, wenn häufiges Bremsen und Anhalten zum Alltag gehören.
Die Triumph Speed Twin 900 kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber oft „sportlicher“ in der Gesamtwirkung. Wer gern zügig verzögert und dabei ein direktes Feedback mag, wird das als Vorteil sehen. Wer dagegen sehr feinfühlig und eher konservativ bremst, profitiert meist von einer besonders linearen Dosierbarkeit – hier kann die Honda im Alltag häufig die entspanntere Wahl sein.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Sicht
Komfort ist bei einem Motorradvergleich oft der entscheidende Faktor, weil er sich nicht nur in der Sitzbank zeigt, sondern auch in der Gesamthaltung. Die Honda WN7 wirkt dabei wie ein Motorrad, das auf eine unkomplizierte Ergonomie setzt: Die Sitzposition ist meist so gewählt, dass man auch bei längeren Fahrten nicht sofort das Gefühl hat, „zu verkrampfen“. Das macht sie interessant für Pendler und für alle, die das Motorrad regelmäßig nutzen.
Die Triumph Speed Twin 900 kann ebenfalls komfortabel sein, aber der Charakter ist stärker auf Fahrspaß ausgelegt. Je nach Körpergröße und bevorzugter Sitzhaltung kann die Triumph sich im Alltag etwas „aktiver“ anfühlen. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Wer gern sportlich sitzt und das Motorrad als Werkzeug für dynamische Fahrten nutzt, wird das oft als Pluspunkt empfinden. Wer hingegen vor allem entspannt unterwegs ist, sollte die Ergonomie vor dem Kauf besonders kritisch prüfen.
Ausstattung und Alltag: Was im täglichen Betrieb zählt
Im Vergleich der beiden Modelle fällt auf, dass beide grundsätzlich alltagstauglich gedacht sind. Dennoch unterscheiden sie sich in der Art, wie sie den Alltag erleichtern. Die Honda WN7 wirkt dabei eher wie ein „funktionales“ Gesamtpaket: Sie steht für unkomplizierte Nutzung, klare Bedienbarkeit und ein Setup, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Die Triumph Speed Twin 900 punktet häufig mit dem Gesamtgefühl aus Design, Motorcharakter und einer Ausstattung, die sich stimmig anfühlt. Das kann bedeuten, dass sie sich für viele Fahrerinnen und Fahrer „wertiger“ anfühlt – nicht nur optisch, sondern auch in der Art, wie das Motorrad auf die Fahrt reagiert. Gleichzeitig gilt: Je stärker ein Motorrad auf Fahrgefühl und Stil setzt, desto wichtiger wird es, die eigenen Prioritäten zu kennen. Wer maximale Zweckmäßigkeit sucht, wird bei der Honda oft schneller glücklich. Wer dagegen das Motorrad als Erlebnis betrachtet, findet in der Triumph häufig mehr Identifikation.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda WN7
- Unkompliziertes Fahrverhalten für den Alltag und häufige Kurzstrecken
- Berechenbarkeit bei wechselndem Belag und in der Stadt
- Entspanntes Handling, das auch weniger sportlich orientierten Fahrstilen entgegenkommt
Schwächen bzw. Grenzen der Honda WN7
- Wer vor allem „maximale Emotion“ sucht, könnte die Honda als etwas weniger mitreißend empfinden
- In sehr dynamischen Fahrpassagen kann die Triumph das aktivere Gefühl besser ausspielen
Stärken der Triumph Speed Twin 900
- Stärkerer Charakter durch Motoransprache und Gesamtgefühl
- Mehr Fahrspaß bei flotterem Fahren und kurvigen Strecken
- Stimmiges Gesamtpaket aus Design, Motor und Fahrdynamik
Schwächen bzw. Grenzen der Triumph Speed Twin 900
- Je nach Fahrstil kann das direktere Setup im Alltag weniger „entspannt“ wirken
- Für sehr konservatives, maximal stressfreies Pendeln ist die Honda häufig die ruhigere Wahl
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Honda WN7 und Triumph Speed Twin 900 hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
Honda WN7: die richtige Wahl für…
- regelmäßiges Pendeln und viele kurze Fahrten
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein ruhiges, leicht zu kontrollierendes Motorrad bevorzugen
- Menschen, die Komfort und Alltagstauglichkeit über maximale Dynamik stellen
Triumph Speed Twin 900: die richtige Wahl für…
- alle, die das Motorrad als Erlebnis sehen und den Motorcharakter spüren möchten
- Fahrten auf der Landstraße mit mehr Tempo und aktiver Fahrweise
- Menschen, die ein direkteres, lebendigeres Fahrgefühl suchen
Fazit:
Die Honda WN7 ist die bessere Wahl, wenn im Alltag vor allem Ruhe, Berechenbarkeit und unkompliziertes Handling zählen. Sie passt besonders gut zu Pendlern, zu Fahrten mit wechselnden Bedingungen und zu allen, die ein Motorrad möchten, das einfach funktioniert, ohne ständig „sportliche“ Ansprüche zu stellen. Die Triumph Speed Twin 900 gewinnt dagegen, wenn mehr Charakter gefragt ist: spürbare Motorreaktionen, ein lebendigeres Fahrgefühl und mehr Spaß bei flotteren Passagen. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als Teil des Erlebnisses sieht, wird mit der Speed Twin meist glücklicher. Kurz gesagt: Honda für entspanntes, stressfreies Fahren im Alltag – Triumph für mehr Dynamik, Identität und Fahrspaß auf der Landstraße.