| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.295 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2022 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Durchzugskräftiger Motor
- Präzises Fahrverhalten
- Getriebeabstufung
- Fahrleistungen
- Soziusbetrieb
- Reifen bei Kälte oder Nässe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 123 PS bei 11.700 U/Min | |
| Drehmoment | 77 NM bei 11.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 335 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
MotorradTest.de auf YouTube
Honda WN7 vs Triumph Street Triple RS: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Anspruch
Wenn zwei Motorräder aus der Kategorie „macht Laune“ gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Beim Vergleich zwischen der Honda WN7 und der Triumph Street Triple RS stehen vor allem Charakter, Fahrgefühl und die Frage im Mittelpunkt, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag und auf der Hausstrecke bemerkbar machen. Beide Modelle zielen auf sportliche Fahrerinnen und Fahrer ab, die ein agiles Motorrad wollen – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.
Grundidee und Fahrprofil: Was beide gemeinsam haben
Sowohl die Honda WN7 als auch die Triumph Street Triple RS sind darauf ausgelegt, sich im Stadtverkehr wie auch auf kurvigen Strecken souverän zu bewegen. Beide profitieren von einer kompakten, handlichen Auslegung und einem Fahrkonzept, das zügiges Vorankommen belohnt. Im Vergleich zeigt sich jedoch schnell: Die Street Triple RS wirkt stärker auf „Performance und Präzision“ getrimmt, während die WN7 eher in Richtung „Alltagstauglichkeit mit sportlichem Anspruch“ interpretiert wird.
Motor und Antrieb: Charakter schlägt reine Durchzugskraft
Im direkten Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Philosophien der Hersteller. Die Triumph Street Triple RS vermittelt häufig das Gefühl, dass der Motor besonders bereitwillig auf Gasbefehle reagiert und sich dynamisch durch die Drehzahlbereiche bewegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, überholt oder in engen Kurven zügig wieder auf Zug gegangen wird.
Die Honda WN7 wirkt im Vergleich oft als „ruhigerer“ Begleiter: Sie kann ebenfalls sportlich, aber sie legt den Fokus stärker auf gleichmäßige Kraftentfaltung und ein gut kontrollierbares Ansprechverhalten. Das ist ein Pluspunkt, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde gedacht ist, sondern auch für längere Fahrten oder wechselnde Bedingungen.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Triumph Street Triple RS: Starke Dynamik und sportliches Gefühl beim Beschleunigen; als Schwäche kann sich der Fokus auf Performance bemerkbar machen, wenn ein besonders entspanntes Fahrtempo im Vordergrund steht.
- Honda WN7: Gute Kontrolle und alltagstaugliche Kraftentfaltung; als Schwäche kann empfunden werden, dass das „Spitzen-Performance-Gefühl“ weniger im Vordergrund steht als bei der RS.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Komfort-Reserven
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich, wie unterschiedlich die Motorräder auf Fahrbahnunebenheiten und Kurvenrhythmus reagieren. Die Triumph Street Triple RS ist häufig so abgestimmt, dass sie in schnellen Richtungswechseln sehr präzise wirkt. Das unterstützt ein sportliches Fahrverhalten und macht das Motorrad besonders dann stark, wenn die Strecke „arbeitet“: wechselnde Kurvenradien, wechselnde Beläge und häufiges Anbremsen.
Die Honda WN7 punktet dagegen oft mit einem ausgewogenen Setup, das sich im Alltag angenehm fahren lässt. Das bedeutet nicht, dass sie ungenau wäre – im Gegenteil: Sie bleibt handlich. Aber sie wirkt häufig etwas „freundlicher“ im Umgang mit schlechterem Asphalt oder längeren Abschnitten ohne perfekte Fahrbahnqualität.
Bremsen und Stabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Triumph Street Triple RS zielt stärker auf sportliche Verzögerung und ein direktes Ansprechverhalten. Das hilft beim späten Anbremsen und beim kontrollierten Dosieren in Kurven. Die Honda WN7 kann ebenfalls überzeugend bremsen, wirkt aber im Vergleich oft etwas mehr auf „berechenbare Alltagsperformance“ ausgelegt. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert von dieser Ruhe.
Elektronik und Assistenz: Wie viel „Hilfe“ wirklich sinnvoll ist
Elektronik ist heute ein entscheidender Faktor. Im Vergleich zwischen Honda WN7 und Triumph Street Triple RS fällt auf, dass die RS häufig stärker auf sportliche Fahrmodi und ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk setzt. Das kann das Motorrad besonders dann „leicht“ wirken lassen, wenn die Fahrweise dynamisch wird.
Die Honda WN7 bietet ebenfalls moderne Unterstützung, wirkt aber in der Gesamtwirkung oft weniger „überladen“ und damit besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die sich auf das Wesentliche konzentrieren möchten: Gas, Blick, Linie. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für Performance-Fahrten, sondern auch für den Alltag genutzt wird.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Triumph Street Triple RS: Sportlich abgestimmte Elektronik für dynamische Fahrten; als Schwäche kann empfunden werden, dass die „Feinheit“ mehr Aufmerksamkeit verlangt, wenn eher entspannt gefahren wird.
- Honda WN7: Gute Unterstützung ohne unnötige Komplexität; als Schwäche kann gelten, dass die maximale Sport-Feinabstimmung nicht ganz so konsequent in den Vordergrund rückt wie bei der RS.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie lange gut?
Die Sitzposition entscheidet im Alltag oft mehr als gedacht. Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph Street Triple RS wirkt tendenziell sportlicher, was das Motorrad besonders dann attraktiv macht, wenn kurze bis mittlere Strecken mit zügigem Tempo geplant sind. Die Honda WN7 bietet dagegen häufig eine etwas entspanntere Grundlage, die längere Fahrten angenehmer macht – vor allem, wenn der Tag nicht nur aus Kurven besteht.
Ergonomie im Alltag
Für den Stadtverkehr zählt außerdem, wie leicht sich das Motorrad rangieren lässt und wie gut es sich bei niedrigen Geschwindigkeiten kontrollieren lässt. Beide Modelle sind grundsätzlich handlich, aber die Honda WN7 wirkt im Vergleich oft „zugänglicher“, während die Triumph Street Triple RS stärker den Fokus auf sportliche Kontrolle legt. Das ist kein Nachteil – es ist eine Frage des persönlichen Fahrstils.
Komponenten und Fahrqualität: Details, die man spürt
Im Vergleich der Fahrqualität spielen viele Faktoren zusammen: Steifigkeit, Dämpfung, Lenkgefühl und die Art, wie das Motorrad beim Beschleunigen und Verzögern „steht“. Die Triumph Street Triple RS vermittelt häufig das Gefühl, dass sie besonders direkt auf Fahrerimpulse reagiert. Das macht sie zu einem Motorrad, das man gerne „arbeitet“ – also aktiv fährt, bremst, einlenkt und wieder beschleunigt.
Die Honda WN7 wirkt im Vergleich oft harmonischer im Gesamtablauf. Sie kann sportlich sein, aber sie bleibt dabei häufig etwas souveräner in Situationen, in denen die Straße nicht perfekt ist oder die Fahrt länger dauert. Genau diese Mischung ist für viele Fahrerinnen und Fahrer der entscheidende Punkt.
Wirtschaftlichkeit und Nutzung: Welche Wahl passt zum Alltag?
Auch wenn der Fahrspaß im Vordergrund steht, zählt die Nutzung. Im Vergleich zwischen Honda WN7 und Triumph Street Triple RS zeigt sich: Die RS ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad regelmäßig für dynamische Ausfahrten genutzt wird und der Fokus auf sportlicher Performance liegt. Die WN7 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird – also Pendeln, Wochenendrunde und gelegentliche längere Touren in einem Paket.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
- Triumph Street Triple RS: Stärken liegen in sportlicher Dynamik, präziserem Handling und einem „Performance-Gefühl“; Schwächen zeigen sich eher dann, wenn ein besonders entspannter Alltagsmodus wichtiger ist als maximale Sportlichkeit.
- Honda WN7: Stärken liegen in ausgewogener Alltagstauglichkeit, gut kontrollierbarer Fahrbarkeit und harmonischem Gesamtgefühl; Schwächen liegen eher darin, dass das „RS-Maximum“ nicht ganz so stark im Vordergrund steht wie bei der Triumph.
Vergleich in der Praxis: So fühlt sich die Entscheidung an
Wer häufig auf kurvigen Strecken unterwegs ist und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht, wird im Vergleich oft zur Triumph Street Triple RS tendieren. Das Motorrad belohnt eine sportliche Fahrweise und wirkt dabei sehr zielgerichtet. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt, dabei aber sportliche Qualitäten besitzt, findet in der Honda WN7 häufig die passendere Basis.
Beide Modelle können Spaß machen. Der Unterschied liegt darin, wie der Spaß entsteht: bei der RS eher über maximale Dynamik und Präzision, bei der WN7 eher über souveräne Alltagsfahrbarkeit mit sportlichem Charakter.
Fazit:
Die Triumph Street Triple RS ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein besonders sportliches Gesamtpaket suchen: dynamisches Ansprechverhalten, präzises Handling und eine Elektronik, die auf Performance ausgelegt ist. Wer Kurven liebt, gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt hier das „Mehr“ an Fahrgefühl. Die Honda WN7 passt dagegen besser, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird: Alltag, längere Strecken und wechselnde Fahrbahnbedingungen stehen im Vordergrund, ohne dass der sportliche Anspruch verloren geht. Wer eine harmonische, gut kontrollierbare Basis möchte, findet in der WN7 oft die entspanntere und gleichzeitig sportliche Lösung. Kurz gesagt: RS für maximale Sportlichkeit, WN7 für ausgewogene Alltagsperformance.