| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.050 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Komfort
- Platzangebot
- Ausstattung
- Verarbeitung
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.215 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 95 PS bei 9.300 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 7.850 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein, Federvorspannung hydr. verstellbar (Federweg 215)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinger | |
| Reifen vorne | 90/90 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Nissin 4-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda WN7 vs Triumph Tiger 800 XCA – Vergleich für Touren, Alltag und Reiseenduro
Wenn zwei Reiseenduro-Kandidaten gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gefühl beim Losfahren, um die Art, wie sich das Motorrad auf der Straße anfühlt, wie souverän es bei wechselnden Bedingungen bleibt und wie gut die Ausstattung den Alltag auf langen Strecken unterstützt. Genau darum geht es im Vergleich zwischen Honda WN7 und Triumph Tiger 800 XCA: Beide Modelle sind für Touren gemacht, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Während die Honda WN7 vor allem mit einer pragmatischen, alltagstauglichen Auslegung punktet, zielt die Triumph Tiger 800 XCA stärker auf Komfort, Premium-Features und ein „bereit für alles“-Gesamtpaket.
Grundcharakter: Wie sich die beiden Motorräder im Alltag unterscheiden
Die Honda WN7 wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das man gern nutzt: unkompliziert, mit einer Basis, die sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht jede Fahrt ein „Event“ sein soll, sondern das Motorrad zuverlässig für Pendeln, Wochenendtouren und längere Ausfahrten herhalten muss. Die Triumph Tiger 800 XCA dagegen ist stärker auf das Reisegefühl ausgelegt. Schon aus der Ausrichtung heraus wirkt sie wie ein Motorrad, das Komfort und Ausstattung priorisiert – damit die Strecke nicht nur „abgefahren“, sondern wirklich genossen wird.
Motor und Fahrgefühl: Leistung, Drehmoment und Ansprechverhalten im Vergleich
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Ansätzen: Die Honda WN7 steht für ein eher gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten, das sich besonders in Stadtverkehr, bei zügigem Landstraßen-Tempo und auf konstanten Touren auszahlt. Die Triumph Tiger 800 XCA bringt dagegen häufig das Gefühl von „mehr Reserven“ mit, vor allem dann, wenn es um dynamischere Beschleunigungen oder zügiges Überholen geht. Das ist kein reines „Mehr ist besser“, sondern eher eine Frage, wie das Motorrad die Leistung in den Alltag übersetzt.
In der Praxis bedeutet das: Wer häufig in wechselnden Situationen unterwegs ist – Ampel, Kreisverkehr, Landstraße, kurze Autobahnabschnitte – profitiert oft von der gut beherrschbaren Honda-Charakteristik. Wer dagegen öfter längere Strecken in einem flotteren Rhythmus fährt oder das Motorrad auch bei Gepäck und Gegenwind souverän „durchziehen“ möchte, erlebt die Triumph oft als besonders passend.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und Handling entscheidet sich, wie entspannt sich das Motorrad über Stunden fahren lässt. Die Honda WN7 vermittelt im Vergleich häufig den Eindruck, dass sie sich leicht kontrollieren lässt und dabei eine solide Basis bietet. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur auf perfekten Straßen unterwegs ist, sondern auch auf wechselndem Belag, bei schlechterem Wetter oder auf unruhigeren Strecken.
Die Triumph Tiger 800 XCA spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um Komfort und souveräne Stabilität geht. Gerade bei längeren Etappen zeigt sich oft, dass die Abstimmung und die Gesamtkomposition darauf ausgelegt sind, das Motorrad „ruhig“ zu halten. Das kann sich wie ein Sicherheitsgefühl anfühlen – besonders auf Autobahnabschnitten oder bei höheren Geschwindigkeiten.
Stärken und Schwächen beim Handling
- Honda WN7: Stärke in der unkomplizierten Beherrschbarkeit und im alltagstauglichen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie weniger „Premium-Komfort“ vermittelt, wenn man genau darauf Wert legt.
- Triumph Tiger 800 XCA: Stärke in Komfort, Stabilität und dem insgesamt hochwertig wirkenden Setup. Schwäche kann sein, dass die Ausrichtung stärker „tourig“ ist und dadurch nicht jedem Fahrer das gleiche agile Gefühl gibt wie bei eher pragmatischen Allroundern.
Ausstattung und Elektronik: Komfort-Features im Vergleich
Ein großer Unterschied zwischen Honda WN7 und Triumph Tiger 800 XCA liegt in der Ausstattung. Die Triumph Tiger 800 XCA ist typischerweise stärker auf „Reisebereit“ ausgelegt: mehr Komfort- und Elektronik-Features, die den Alltag und lange Strecken spürbar angenehmer machen. Das betrifft nicht nur den Komfort selbst, sondern auch die Art, wie das Motorrad mit unterschiedlichen Situationen umgeht – etwa bei wechselnder Fahrbahn oder wenn man nicht jedes Mal manuell nachjustieren möchte.
Die Honda WN7 setzt dagegen eher auf eine solide, funktionale Basis. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das sich nicht „zu komplex“ anfühlt und bei dem man sich auf das Wesentliche konzentriert. Elektronik ist natürlich vorhanden bzw. je nach Ausstattungsvariante relevant, aber der Schwerpunkt wirkt im Vergleich oft weniger „vollgepackt“ als bei der XCA.
Was das in der Praxis bedeutet
- Triumph Tiger 800 XCA: Stärke in Komfort- und Elektronik-Umsetzung – ideal, wenn viele Touren geplant sind und das Motorrad möglichst viel Arbeit abnehmen soll.
- Honda WN7: Stärke in der klaren, unkomplizierten Bedienung – ideal, wenn man ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und nicht mit zu vielen Zusatzfunktionen „überfordert“.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Bei Reiseenduros ist die Ergonomie entscheidend. Im Vergleich zeigt sich: Die Honda WN7 wirkt häufig wie ein Motorrad, das eine angenehme Sitzposition für viele Fahrerprofile bietet – besonders, wenn man aufrecht genug sitzt, um entspannt zu bleiben, aber nicht zu „touristisch“ wird. Das hilft, wenn das Motorrad auch für kürzere Fahrten genutzt wird und man nicht jedes Mal das Gefühl hat, in eine spezielle Reisehaltung wechseln zu müssen.
Die Triumph Tiger 800 XCA ist oft stärker auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Das kann bedeuten, dass die Sitzposition und die Gesamtabstimmung darauf optimiert sind, Ermüdung zu reduzieren. Wer regelmäßig mehrere Stunden am Stück fährt, merkt den Unterschied häufig schneller als auf einer kurzen Probefahrt.
Verbrauch, Reichweite und Alltagstauglichkeit
Auch wenn der Verbrauch nicht alles ist, spielt er bei der Kaufentscheidung eine Rolle. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich typischerweise: Die Honda WN7 punktet häufig mit einer eher pragmatischen Effizienz, die das Motorrad im Alltag und auf Touren planbar macht. Die Triumph Tiger 800 XCA kann je nach Fahrweise ebenfalls wirtschaftlich sein, bringt aber durch Ausstattung und Fahrprofil oft das Gefühl mit, dass man „mehr Motorrad“ nutzt – also auch mehr Leistung abruft. Das ist nicht negativ, sondern eine Frage, wie man fährt.
Für die Reichweite gilt im Alltag: Wer häufig spontan unterwegs ist und nicht ständig an Tankstopps denken möchte, profitiert von einer Kombination aus effizientem Motorlauf und sinnvoller Reichweitenplanung. Hier kann die Honda WN7 im Vergleich oft als entspannter Allrounder wirken, während die Triumph vor allem dann überzeugt, wenn Komfort und Ausstattung den Mehrwert liefern.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Damit der Vergleich greifbar bleibt, lohnt sich der Blick auf das Gesamtbild: Honda WN7 und Triumph Tiger 800 XCA sind beide Reiseenduro-Kandidaten, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Honda WN7 – besonders stark, wenn…
- ein alltagstaugliches Motorrad gesucht wird, das sich unkompliziert bewegt
- Touren geplant sind, aber nicht zwingend „maximaler Premium-Komfort“ im Vordergrund steht
- ein klarer, leicht verständlicher Charakter wichtiger ist als ein sehr feature-lastiges Setup
Triumph Tiger 800 XCA – besonders stark, wenn…
- Komfort und Elektronik-Features spürbar den Unterschied machen sollen
- regelmäßig längere Etappen gefahren werden und Ermüdung reduziert werden soll
- das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souverän und „bereit“ wirken soll
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?
Im Vergleich entscheidet am Ende nicht nur, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil passt. Die Honda WN7 ist häufig die stimmige Wahl, wenn ein zuverlässiger Reiseenduro-Allrounder gesucht wird, der sich leicht in den Alltag einfügt und auf Touren solide überzeugt. Die Triumph Tiger 800 XCA ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn Komfort, Premium-Ausstattung und ein insgesamt hochwertiges Reisegefühl Priorität haben – besonders bei längeren Fahrten und wenn man die Elektronik- und Komfortvorteile wirklich nutzen möchte.
Fazit:
Die Honda WN7 ist im Vergleich die pragmatische Wahl für alle, die ein unkompliziertes, alltagstaugliches Reiseenduro suchen. Sie spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo planbares Fahrverhalten, einfache Handhabung und ein stimmiger Gesamtcharakter zählen. Wer häufig zwischen Alltag und Tour pendelt und dabei ein Motorrad möchte, das sich leicht „mitnehmen“ lässt, findet in der Honda oft die passendere Basis. Die Triumph Tiger 800 XCA ist dagegen die Wahl für Fahrer, die Komfort und Ausstattung stärker gewichten: Premium-Features, ein tourorientiertes Gesamtpaket und ein souveränes Gefühl auf langen Strecken machen den Unterschied. Wer regelmäßig lange Etappen fährt, Wert auf Elektronik und spürbaren Komfort legt und das Motorrad auch bei anspruchsvollerem Fahrprofil gern „mehr“ nutzen möchte, wird mit der Triumph glücklicher. Kurz gesagt: Honda für den entspannten Allround-Einsatz, Triumph für maximalen Reise- und Komfortfokus.