| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 20.094 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Komfort
- Verarbeitung
- Durchzugskraft
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 275 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.298 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 144 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 134 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda WN7 vs. Yamaha FJR 1300 AE: Motorradvergleich im Test
Wenn es um Touren geht, zählt nicht nur die reine Motorleistung. Entscheidend ist, wie sich ein Motorrad über längere Strecken anfühlt: Wie stabil liegt es bei Tempo, wie gut schützt es vor Wind, wie entspannt lässt es sich fahren und wie stimmig ist das Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Elektronik. Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Honda WN7 und der Yamaha FJR 1300 AE an. Beide Modelle stehen für unterschiedliche Ansätze – und genau daraus ergibt sich eine spannende Entscheidungshilfe.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt reiner Daten
Die Honda WN7 wirkt wie ein Motorrad, das auf ein ausgewogenes Fahrgefühl und eine alltagstaugliche Handhabung setzt. Der Fokus liegt dabei häufig auf einem harmonischen Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk, sodass sich auch längere Fahrten nicht wie „Arbeit“ anfühlen. Wer ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert bewegt und dabei nicht nur auf der Landstraße, sondern auch im Alltag überzeugt, findet in der WN7 eine interessante Basis.
Die Yamaha FJR 1300 AE verfolgt dagegen klar den Touring-Gedanken. Sie ist als Reise-Maschine konzipiert, die auch bei längeren Etappen Ruhe ins Fahrgefühl bringt. Gerade auf Autobahn und schnellen Landstraßen spielt die FJR ihre Stärken aus: stabiler Geradeauslauf, überzeugender Windschutz und ein Gesamtpaket, das auf Komfort und Reichweite im Kopf des Fahrers ausgelegt ist.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha FJR 1300 AE bringt durch ihre Auslegung als großes Tourenmotorrad eine Charakteristik mit, die auf Durchzug und gleichmäßige Kraftentfaltung ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Beschleunigungsphasen, Überholmanöver oder zügiges Fahren auf längeren Strecken anstehen. Die FJR wirkt dabei oft „gelassen“ – sie muss nicht ständig hochgedreht werden, um souverän zu reagieren.
Die Honda WN7 setzt eher auf ein stimmiges, leichtgängiges Fahrgefühl. Statt sich über maximale Reserven zu definieren, punktet sie häufig über die Art, wie sie auf Gasbefehle reagiert und wie gut sie sich in den passenden Drehzahlbereich bringen lässt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke abwechslungsreich ist: Landstraße, Kurven, wechselnde Geschwindigkeiten. Hier kann die WN7 ihren Charakter ausspielen, ohne dass man das Motorrad ständig „führen“ muss.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Yamaha FJR 1300 AE: Stärke im gleichmäßigen Vortrieb und in der Souveränität bei Tempo; Schwäche kann sein, dass sie für sehr enge, langsame Situationen weniger „spielerisch“ wirkt als leichtere oder anders ausgelegte Motorräder.
- Honda WN7: Stärke in der unkomplizierten Handhabung und im harmonischen Ansprechverhalten; Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahn-Etappen der Fokus stärker auf Komfort als auf „großer Reise-Reserve“ liegt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Bei der Yamaha FJR 1300 AE steht die Stabilität im Vordergrund. Das Fahrwerk ist auf ruhiges Gleiten ausgelegt – besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn Wind und Tempo eine Rolle spielen. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle, das gerade bei langen Fahrten entlastet. Auch wenn die FJR nicht als „Sportgerät“ gedacht ist, bleibt sie präzise genug, um Kurvenfahrten sicher und planbar zu machen.
Die Honda WN7 spielt ihre Stärken eher im flüssigen Handling aus. Sie wirkt so, als wäre sie darauf ausgelegt, sich gut in den Verkehrsfluss einzufügen und auf wechselnde Situationen schnell reagieren zu können. In Kurven und bei Richtungswechseln kann das ein echter Vorteil sein – vor allem, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus vielen Abschnitten mit unterschiedlichem Tempo.
Was das für den Alltag bedeutet
- FJR 1300 AE: Besonders stark, wenn lange Strecken, konstantes Tempo und Komfort im Vordergrund stehen.
- WN7: Besonders stark, wenn Abwechslung, Kurven und ein unkompliziertes Fahrgefühl wichtiger sind als „maximale Reise-Standfestigkeit“.
Komfort und Ergonomie: Wind, Sitzgefühl und Tagesmüdigkeit
Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema – aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Yamaha FJR 1300 AE ist als Touring-Maschine besonders darauf ausgelegt, den Fahrer vor Wind und Wetter zu schützen. Das wirkt sich direkt auf die Tagesmüdigkeit aus: Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert von einem Konzept, das weniger „Arbeit“ durch Winddruck erzeugt. Dazu kommt, dass die FJR in der Regel ein sehr stimmiges Gesamtgefühl vermittelt: Sitzposition, Windschutz und Fahrstabilität greifen zusammen.
Die Honda WN7 kann dagegen punkten, wenn Komfort nicht nur „gegen Wind“ gedacht ist, sondern auch über eine angenehme Sitzergonomie und ein leicht zu handhabendes Fahrverhalten. Gerade auf kürzeren bis mittleren Strecken kann das zu einem entspannten Fahrgefühl führen, ohne dass man sich auf ein reines Langstrecken-Setup festlegen muss.
Stärken und Schwächen beim Komfort
- FJR 1300 AE: Stärke in der Touring-Komfort-Philosophie und im Schutz bei höheren Geschwindigkeiten; Schwäche kann sein, dass das Motorrad für sehr kurze Strecken oder enge Parksituationen „groß“ wirken kann.
- WN7: Stärke in der alltagstauglichen Ergonomie und im unkomplizierten Handling; Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnfahrten der Komfortvorteil der großen Touring-Klasse weniger stark ausfällt.
Ausstattung und Elektronik: Unterstützung im richtigen Moment
Bei der Yamaha FJR 1300 AE ist die Ausstattung typischerweise auf Touren ausgelegt. Dazu gehört, dass Elektronik und Fahrassistenzsysteme das Fahren über längere Strecken angenehmer machen können – etwa durch stabilere Eingriffe, bessere Kontrolle in wechselnden Situationen oder durch eine insgesamt „ruhigere“ Fahrcharakteristik. Gerade wer häufig unterwegs ist und nicht jedes Mal neu „einstellen“ möchte, profitiert von einem stimmigen Gesamtpaket.
Die Honda WN7 wirkt dagegen häufig wie ein Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man weniger Wert auf komplexe Assistenzsysteme legt und stattdessen ein direktes, gut verständliches Fahrgefühl sucht. Elektronik ist dabei nicht automatisch „schlecht“ – aber der Fokus liegt eher auf dem Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Bedienbarkeit.
Welche Richtung passt?
- FJR 1300 AE: Wenn die Ausstattung das Reisen erleichtern soll und man gern mit Systemen fährt, die den Stress reduzieren.
- WN7: Wenn ein Motorrad vor allem über Fahrgefühl und Alltagstauglichkeit überzeugen soll.
Bremsen, Sicherheit und Vertrauen
Beim Thema Sicherheit zeigt sich im Vergleich vor allem eines: Wie gut lässt sich das Motorrad kontrollieren, wenn es darauf ankommt. Die Yamaha FJR 1300 AE vermittelt dabei häufig ein starkes Vertrauensgefühl, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und bei zügiger Fahrweise. Das liegt nicht nur an den Bremsen selbst, sondern auch an der Gesamtbalance aus Fahrwerk, Gewicht und Stabilität.
Die Honda WN7 kann ebenfalls mit einem sicheren Gefühl überzeugen, vor allem dann, wenn das Fahrtempo moderater ist und die Fahrdynamik eher aus dem Zusammenspiel von Kurvenlinie und Ansprechverhalten entsteht. In Situationen, in denen man häufig anhalten, anfahren oder im Verkehr reagieren muss, spielt die intuitive Bedienbarkeit eine große Rolle.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen Honda WN7 und Yamaha FJR 1300 AE lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Wer vor allem lange Strecken fährt, häufig Autobahnanteile hat und Wert auf Windschutz sowie entspannte Tagesetappen legt, wird mit der Yamaha FJR 1300 AE sehr wahrscheinlich glücklicher. Sie ist dafür gemacht, Kilometer zu „fressen“, ohne dass man ständig gegen Ermüdung ankämpfen muss.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich im Alltag leicht bewegt, auf wechselnden Strecken souverän bleibt und ein direktes, gut kontrollierbares Fahrgefühl bietet, findet in der Honda WN7 eine passende Wahl. Sie eignet sich besonders, wenn Touren zwar wichtig sind, aber nicht ausschließlich als große Fernreise stattfinden.
Typische Entscheidungsszenarien
- Yamaha FJR 1300 AE: Ideal für Vielfahrer, die Komfort, Stabilität und Touring-Ausstattung priorisieren.
- Honda WN7: Ideal für Fahrer, die ein ausgewogenes Motorrad für Alltag und abwechslungsreiche Touren suchen.
Fazit:
Die Yamaha FJR 1300 AE ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecke, Komfort und souveränem Fahren bei höheren Geschwindigkeiten liegt. Sie punktet mit einer Touring-Philosophie, die Wind und Tempo entspannter macht und dadurch die Tagesmüdigkeit reduziert. Wer regelmäßig große Strecken fährt oder Touren plant, bei denen Ruhe und Stabilität wichtiger sind als „Agilität um jeden Preis“, findet in der FJR ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Honda WN7 passt besser zu Fahrern, die ein Motorrad für Alltag und abwechslungsreiche Strecken suchen. Sie überzeugt eher über ein harmonisches Fahrgefühl, eine unkomplizierte Handhabung und eine Charakteristik, die sich gut in wechselnde Situationen einfügt. Wer nicht nur auf Autobahnkomfort setzt, sondern auch Kurven, Landstraßen und spontane Touren mag, wird mit der WN7 häufig zufriedener sein.
Kurz gesagt: FJR 1300 AE für die große Reise, WN7 für den vielseitigen Alltag mit Tourenfokus.